Beiträge von Lostart

    Sieh es so. Du hast Glück, dass sie dann doch ausgeschrieben wurde.

    Die Verzögerung deutet darauf hin, dass da zwischenzeitlich ein Unterbringungsfall unterwegs war.

    Glaube ich nicht. Soweit ich weiß betraf das sehr, sehr viele Stellen. Auch mehrere A14 Stellen an meiner Schule. Das war also eher n allgemeines Problem.


    Aber was genau ist ein Unterbringungsfall?

    Zwischen "Ankündigung", dass eine Stelle angedacht ist und jetzt.
    Die Bewerbung war vor 6 Monaten.

    Tatsächlich wurde die Stelle im Januar 24 der Schule gemeldet, die hat dann den Ausschreibungstext an die Behörde geschickt und dann wurde sie erst im Frühjahr 25 ausgeschrieben. Ich persönlich finde das schon extrem lang.

    Wir hatten fest damit gerechnet, dass ich innerhalb von 6 Monaten revidiert werde, bevor mein Kin zur Welt kommt und bevor ich anfange zu bauen.

    Das man die Sache dann 2 Jahre erstmal für "lau" macht, hat bei mir ehrlicherweise schon Frust ausgelöst, weil schließlich trotzdem ein Externer erfolgreicher sein kann und dann alles für die Füße war.

    Du machst einen Job seit zwei Jahren, es wird dir eine Stelle ausgeschrieben ("Wunschkandidat"), du weißt nicht mal, ob es einen anderen Kandidaten gibt und du ziehst zurück?
    Einerseits lese ich aus einigen Beiträgen "Vier gewinnt" und es ärgert mich total (Warum fortbilden, der andere User hat es auch so gemacht... der andere User bringt aber ganz sicher eine ganz andere Erfahrungskette mit, im Forum nachzulesen...), andererseits kann ich das jetzt nicht wirklich nachvollziehen, wie "beliebig" deine Bewerbung klingt. Vor 6 Monaten warst du ja schon Vater, hast du dir da keine Gedanken gemacht?
    Ich würde davon ausgehen, dass du unter diesen Umständen nicht denken solltest, dass du in 2-3 Jahren das nächste Angebot bekommst. Und sollte es keinen Gegenkandidaten geben, wirst du den Job weiterhin machen, bis die Stelle besetzt wird... Kannst du dann damit umgehen?

    (Dass Familie wichtiger sein kann, Prioritäten sich verschieben, steht außer Frage, das können hier viele hoch und runter beten. Aber was hat sich in den letzten 6 Monaten so sehr verändert, dass du jetzt _begründet_ zurückziehen möchtest?)

    "Einerseits lese ich aus einigen Beiträgen "Vier gewinnt" und es ärgert mich total " - da liest du aber völlig falsch. Ich habe mich nur in der letzten 2 Jahren vollumfänglich auf die kommissarische Ausführung dieser Stelle konzentriert und dafür Tag- und Nacht geackert neben der Familie.

    Ich habe mich auch vor 6 Monaten schon mit der Revision beschäftigt, habe das aber - da sich der Zeitraum jetzt wie gesagt schon seit 2 Jahren zieht - total aus den Augen verloren und jetzt ist der Moment für mich völlig überraschend gekommen und merke, dass ich diesen Revisionstag einfach völlig unterschätzt habe und der jetzt in mir blankes Entsetzen auslöst. War das falsch von mir? sicherlich. Das heißt aber nicht, dass ich mir die Möglichkeit mich zu bewerben nicht erarbeitet hätte. Ich habe zu dem Thema zahlreiche Elternabende gehalten, kollegiumsinterne Fortbildungen gehalten und gegeben, mit dem Schulträger verhandelt, Dinge implementiert, Technik aufgesetzt, in sämtlichen Schulmitwirkungsgremien gearbeitet usw.

    Ändert nichts daran, dass ich völlige Panik vor diesem Tag habe und ich nicht weiß, wie ich das hinbekommen soll. Da wird auch eine Fortbildung die ich nicht mehr besuchen kann nichts dran ändern.

    Ich weiß auch nicht was du mit "wie beliebig deine Bewerbung klingt" meinst. Es ist nicht so, dass ich für das Amt ungeeignet bin und mich - wie andere Leute das tun - einfach breit auf Beförderungen bewerbe in der Hoffnung, dass ich schon irgendwo der einzige Bewerber bin und reinkommen werde..

    Die Schulleitung sollte doch ein Interesse daran haben, dass du auf deine Revision gut vorbereitet bist, immerhin wollte sie dich doch für die Stelle.

    Ja, alles gut ;) ...Es gibt ja ohnehin keinen Termin mehr vor der Revision. Die ist schon Ende März.


    Ich denke, ich ziehe meine Bewerbung zurück und versuche mich noch einmal neu zu strukturieren. Ich finde es ehrlich gesagt schade, da ich der Wunschkandidat der Schule war – also niemand, der sich irgendwie vorgedrängt hat – und das Ganze jetzt zwei Jahre lang mit viel Herzblut betrieben habe.

    Aktuell habe ich jedoch nicht das Gefühl, dass ich mich im vollen Schulbetrieb und mit Baby zu Hause auch nur annähernd ausreichend darauf vorbereiten kann, zumal wir zusätzlich noch ein Haus sanieren. Die Dezernentin hat mir bislang auch noch nicht auf meine Bitte um einen Telefontermin geantwortet.

    Ich betone auch hier noch einmal, dass es mir nicht um die Arbeitsbelastung vor Ort geht. Das habe ich bisher ja auch gut hinbekommen.

    Als meine SL damals mit mir das Gespräch geführt hat, stand ich vor einer komplett anderen Ausgangslage und ging fest davon aus, dass der Bewerbungs- bzw. Revisionsprozess maximal sechs bis zehn Monate dauern würde. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich bald Vater werde.

    Lieben Dank für eure Beiträge! Das hat schon etwas geholfen. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand noch beim ersten Punkt (Ablauf der Schulzuweisung) weiterhelfen könnte. Vielleicht kennt sich jemand aus?

    Irgendwann zwischen Februar und April (ich kenne deine Bezreg. nicht) werden die SL ihre Bedarfe an die jeweilige Bezreg. melden. Die sehen dann dort vor Ort welche Stellen ggf. über Versetzung besetzt werden können.

    Wenn du eine Freigabe durch deine SL hast (die werden dir das ja mitgeteilt haben) gibt die Bezreg. bzw dein/e zuständige/r Dezernent sein Votum ab. Solltest du die Freigabe bekommen, wird für dich jetzt nach einer aufnehmenden Schule gesucht. Sollte keine aufnehmende Schule gefunden werden, wirst du nicht versetzt.

    Du selbst kannst dieses Verfahren beeinflussen, indem du dich selbst um eine aufnehmende Schule kümmerst und diese Schule dich dann bei der jeweiligen Bezreg. anfordert.

    Der offizielle Versetzungsbescheid erfolgt dann erst sehr spät im Frühsommer. Es gibt aber Wege das vorher zu "erfragen"

    Zu deiner erweiterten SL wie zB deiner AL: Ich würde davon ausgehen, dass diese schon darüber Bescheid weiß. An vielen Schulen werden die Versetzungen nämlich in den Teamrunden der SL besprochen. Sagen musst du das natürlich niemandem...ist doch deine Privatsache

    Der Philologenverband bietet dazu regelmäßig Fortbildungen an, die nächste Ende Januar ist aber schon ausgebucht. Ich fand die ganz gut.

    Danke Dir für den Hinweis. Allerdings muss ich bei sowas passen, da diese Sachen zur Unterrichtszeit sind und meine SL mich dafür nicht freistellen würde. Ich glaube hier im Haus hat das auch jeder ohne eine extra Fortbildung dazu gemacht. Muss das also alleine hinbekommen.

    Tapp nicht in die Falle das abzuwerten, nur weil du Angst davor hast. Das macht es nicht einfacher.

    Frag deine Dezernentin doch einfach, was sie erwartet.

    Bist du dir sicher, dass die Beratung völlig frei und ohne Unterrichtsbeobachtung ist? Meiner Beratung ging damals sehr wohl eine Unterrichtsbeobachtung eines Kollegens voraus. Das ist jetzt natürlich schon etwas her.


    Falls dich die Sinnfrage dann doch noch quält.... ich berate so ca. 2-3 mal im Monat einen Kollegen. Das hängt natürlich von Position, Aufgabengebiet und vielleicht auch Schulform ab, aber das ist jetzt keine so abwegige Tätigkeit....

    Ich bin sehr sicher, dass mit dem Beratungsetting beispielsweise kein Unterrichtsbesuch verbunden ist. natürlich kann (und sollte es vielleicht sogar) einen Unterrichtsbezug haben.

    Wir haben einige OBAS bei uns in der Schule. Einige von denen suchen regelmäßig meinen Rat wenn es darum geht digitale Tools in ihrem Unterricht einzusetzen. Ich hatte an sowas für eine Beratung gedacht.

    Du willst eine Revision absagen , weil du Schiss vor dem Beratungsgespräch am Revisionstag hast?

    Es gibt – wie eingangs beschrieben – noch weitere Punkte, die mich derzeit stark verunsichern. Möglicherweise gehört das zu diesem Prozess dazu. Wenn man es allerdings so zuspitzt formuliert, wirkt meine Haltung im Rückblick vielleicht überzogen, auch wenn sie sich für mich in der Situation sehr real anfühlt.

    Ich hätte im Vorfeld selbst nicht damit gerechnet, dass mich etwas einmal in einen solchen Zustand versetzen könnte. Diese Erfahrung kannte ich so bislang nicht – auch nicht im Zusammenhang mit der A14-Revision.

    Köhler/Weiß "Unterricht kompetenzorientiert nachbesprechen"

    Ansonsten habe ich noch Literatur zu Konferenzen und zum Schulrecht.

    Danke Dir. Das erste Buch habe ich tatsächlich im Regal stehen, weil ich es mir damals direkt gekauft habe. Eventuell kann man das ja für mein Setting anpassen. Gerne kannst du mir noch einen Literaturtipp zu Konferenzen PNen...

    mmmm... deine Bewerbung ist 6 Monate her (und Interesse und Wissen länger, aber das lasse ich bei Seite) und du fängst jetzt erst an, dir Gedanken zu machen?
    Es ist nicht nur eine Prüfung an sich, die du mal so mal so bestehen sollst, sondern du wirst später viele solcher Gespräche führen. Sich Gedanken zu machen, nach welchem Konzept du vorgehen möchtest (ob systemisch, lösungsorientiert, blablub..), ist doch wichtig! Und wenn du jetzt antworten möchtest "ist doch egal, ich weiß doch, wie man Gespräche führt": dann nutze die Literatur, die du bisher hattest, um es sauber strukturiert auf Papier zu bringen.

    Ich möchte den Hintergrund meiner Situation kurz erläutern.

    Im letzten Jahr ist bei mir privat viel passiert – unter anderem bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Als ich ursprünglich gefragt wurde, ob ich mir eine Bewerbung auf diese Stelle vorstellen könne, spielte das noch keine Rolle. Entsprechend hat sich mein persönlicher Fokus im vergangenen Jahr teilweise verschoben, was aus meiner Sicht auch ein realistischer und nachvollziehbarer Prozess ist.

    Unabhängig davon habe ich die Aufgaben, um die es hier geht, weiterhin vollumfänglich wahrgenommen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich intensiv für diesen Bereich gearbeitet und viel Zeit und Energie investiert. Nun steht relativ plötzlich die Revision an.

    Der einzige Punkt, der mir dabei tatsächlich Sorgen bereitet, ist das geforderte Beratungsgespräch. Beratung im weiteren Sinne gehört zwar zu meiner Tätigkeit, allerdings habe ich bislang keine Erfahrung in einem klar abgegrenzten, formalen Beratungssetting sammeln können. Das lag weniger an mangelnder Bereitschaft, sondern vielmehr an den Rahmenbedingungen meiner bisherigen Aufgaben.

    Ich frage mich daher, ob es sinnvoll ist, meine Bewerbung allein aufgrund dieses Aspekts zurückzuziehen – obwohl ich die übrigen Anforderungen erfülle und mir den Aufgabenbereich über einen längeren Zeitraum erarbeitet habe.

    Das ist eins zu eins aus meiner Übersicht kopiert.
    So habe ich die Nachbesprechung mit Beratungsschwerpunkten gemacht.

    Einen Schwerpunkt hatte mir die Kollegin im Vorfeld benannt, zwei weitere ergaben sich aus der Stunde.

    Leider gibt es die klassische Nachbesprechung aber nicht mehr. Man soll sich jetzt selbst ein Thema suchen und dazu ein Beratungsgespräch führen. LG

    Jap. War bei mir z.B. auf Basis der systemischen Beratung. Da muss man sich schon etwas reinfuchsen. Das ist nicht mal so eben gemacht, zumal man das im normalen Schullalltag nicht so häufig hat wenn man nicht in der entsprechenden Position bist.

    Ich spekuliere jetzt einfach mal, bei dir in der Schule wird ein Gesprächspartner gesucht, der mit dem Thema zu tun hat bzw. da an einer Stelle keine Ahnung hat, und den musst du dann beraten zu dem Gesprächsthema.

    Danke für die Rückmeldung. In dieser Form (mit Struktur usw) hatte ich es tatsächlich im Schullalltag noch nie. Ich soll mir selbst ein Thema für die Beratung überlegen und dann im Kollegium einen Gesprächspartner suchen. Tatsächlich ist das auch der Punkt, über den ich aktuell am meisten nachdenke.

    Das ist spitze, vielen, vielen Dank :) Hast du so eine Unterrichtsnachbesprechung gemacht? LG

    Hey, steht das irgendwo mit der Sperre für weitere Bewerbungen? Wie lange würde diese gelten?

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Antworten.

    Zur Ergänzung: Bei der Stelle geht es um die Koordination des Bereichs Digitalisierung. Entsprechend sollte auch das Beratungsgespräch das zum Gegenstand haben.

    Zur Dezernentin: Ich hatte diese bei der Ausschreibung der Stelle schonmal angerufen. Es kann natülich gut sein, dass ihr mein Name von damals einfach im Kopf geblieben ist. Ich bin aber dennoch extrem verunsichert, da die Situation mit meiner alten SL (ist jetzt ca. 4 Jahre her) wirklich nicht immer leicht war. Ich habe natürlich damals meinen Teil dazu beigetragen, das leugne ich gar nicht.

    Aber ich denke jetzt auch irgendwie, dass man wegen einer "alten Kamelle" jetzt sicher nicht einen kompletten Revisionstag in den Sand setzen kann.

    Zur Bewerberlage: Die Dezernentin war in der vergangenen Woche bei uns in der Schule (in einer anderen Angelegenheit) und hat in diesem Kontext direkt mit meiner Chefin nach einem Revisionstermin gesucht. Zur Bewerberlage hat sie nichts gesagt, wir haben aber auch nicht danach gefragt.

    Liebes Forum,

    vor ziemlich genau zwei Jahren wurde ich im Gespräch mit meiner SL darauf hingewiesen, dass sie beabsichtigen würden eine Koordinatorenstelle zur Koordination schulfachlicher Aufgaben auszuschreiben und sich freuen würden, wenn ich mich auf diese bewerben würden.

    Soweit so gut, es hat nun fast 1,5 Jahre gedauert bis diese Stelle ausgeschrieben wurde und nun 6 Monate später habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass im März meine Revision ansteht...

    Ich habe dazu nun einige Fragen:

    1. Ich wurde von meiner neuen SL für dieses Amt vorgeschlagen, zu meiner vorigen SL hatte ich ein eher schlechtes Verhältnis. Die Dezernentin die mich jetzt revidieren soll ist allerdings noch die gleiche wie damals unter der alten Schulleitung. Meine neue SL hat zumindest durchblicken lassen, dass die Dezernentin "meinen Namen schonmal gehört habe". Die Probleme damals waren meiner Meinung nach eher auf Basis von Antipathie, es gab nie irgendwelche dienstrechtlichen Beschwerden oder Konsequenzen. Meine Akte ist auch sauber. Kann das ganze jetzt irgendwelche Auswirkungen auf meine dienstliche Beurteilung haben? Seitdem dieser Satz gefallen ist, mache ich mir wirklich extreme Sorgen. Ich habe die Koordination jetzt quasi schon seit über 2 Jahren kommissarisch übernommen und mich da echt reingehangen und ich habe echt Panik, dass das alles umsonst gewesen ist. Die Angst vor diesem Tag lähmt bei mir seitdem jeden Versuch mich irgendwie sinnvoll darauf vorzubereiten und ich würde am liebsten alles hinschmeißen.

    2. Da sich niemand bei uns gemeldet hat gehen wir davon aus, dass ich der einzige Bewerber auf die Stelle bin. Heißt das, dass es egal ist, was ich für eine Beurteilung bekomme, solange ich nicht "durchfalle"?

    3. Ich soll im Rahmen des Revisionstages ein sog. Beratungsgespräch führen. Das ersetzt wohl das klassische Beurteilen anderen Unterrichts. hat jemand von Euch schon etwas in diese Richtung gemacht?

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