Liebes Forum,
vor ziemlich genau zwei Jahren wurde ich im Gespräch mit meiner SL darauf hingewiesen, dass sie beabsichtigen würden eine Koordinatorenstelle zur Koordination schulfachlicher Aufgaben auszuschreiben und sich freuen würden, wenn ich mich auf diese bewerben würden.
Soweit so gut, es hat nun fast 1,5 Jahre gedauert bis diese Stelle ausgeschrieben wurde und nun 6 Monate später habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass im März meine Revision ansteht...
Ich habe dazu nun einige Fragen:
1. Ich wurde von meiner neuen SL für dieses Amt vorgeschlagen, zu meiner vorigen SL hatte ich ein eher schlechtes Verhältnis. Die Dezernentin die mich jetzt revidieren soll ist allerdings noch die gleiche wie damals unter der alten Schulleitung. Meine neue SL hat zumindest durchblicken lassen, dass die Dezernentin "meinen Namen schonmal gehört habe". Die Probleme damals waren meiner Meinung nach eher auf Basis von Antipathie, es gab nie irgendwelche dienstrechtlichen Beschwerden oder Konsequenzen. Meine Akte ist auch sauber. Kann das ganze jetzt irgendwelche Auswirkungen auf meine dienstliche Beurteilung haben? Seitdem dieser Satz gefallen ist, mache ich mir wirklich extreme Sorgen. Ich habe die Koordination jetzt quasi schon seit über 2 Jahren kommissarisch übernommen und mich da echt reingehangen und ich habe echt Panik, dass das alles umsonst gewesen ist. Die Angst vor diesem Tag lähmt bei mir seitdem jeden Versuch mich irgendwie sinnvoll darauf vorzubereiten und ich würde am liebsten alles hinschmeißen.
2. Da sich niemand bei uns gemeldet hat gehen wir davon aus, dass ich der einzige Bewerber auf die Stelle bin. Heißt das, dass es egal ist, was ich für eine Beurteilung bekomme, solange ich nicht "durchfalle"?
3. Ich soll im Rahmen des Revisionstages ein sog. Beratungsgespräch führen. Das ersetzt wohl das klassische Beurteilen anderen Unterrichts. hat jemand von Euch schon etwas in diese Richtung gemacht?