Beiträge von Lostart

    mmmm... deine Bewerbung ist 6 Monate her (und Interesse und Wissen länger, aber das lasse ich bei Seite) und du fängst jetzt erst an, dir Gedanken zu machen?
    Es ist nicht nur eine Prüfung an sich, die du mal so mal so bestehen sollst, sondern du wirst später viele solcher Gespräche führen. Sich Gedanken zu machen, nach welchem Konzept du vorgehen möchtest (ob systemisch, lösungsorientiert, blablub..), ist doch wichtig! Und wenn du jetzt antworten möchtest "ist doch egal, ich weiß doch, wie man Gespräche führt": dann nutze die Literatur, die du bisher hattest, um es sauber strukturiert auf Papier zu bringen.

    Ich möchte den Hintergrund meiner Situation kurz erläutern.

    Im letzten Jahr ist bei mir privat viel passiert – unter anderem bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Als ich ursprünglich gefragt wurde, ob ich mir eine Bewerbung auf diese Stelle vorstellen könne, spielte das noch keine Rolle. Entsprechend hat sich mein persönlicher Fokus im vergangenen Jahr teilweise verschoben, was aus meiner Sicht auch ein realistischer und nachvollziehbarer Prozess ist.

    Unabhängig davon habe ich die Aufgaben, um die es hier geht, weiterhin vollumfänglich wahrgenommen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich intensiv für diesen Bereich gearbeitet und viel Zeit und Energie investiert. Nun steht relativ plötzlich die Revision an.

    Der einzige Punkt, der mir dabei tatsächlich Sorgen bereitet, ist das geforderte Beratungsgespräch. Beratung im weiteren Sinne gehört zwar zu meiner Tätigkeit, allerdings habe ich bislang keine Erfahrung in einem klar abgegrenzten, formalen Beratungssetting sammeln können. Das lag weniger an mangelnder Bereitschaft, sondern vielmehr an den Rahmenbedingungen meiner bisherigen Aufgaben.

    Ich frage mich daher, ob es sinnvoll ist, meine Bewerbung allein aufgrund dieses Aspekts zurückzuziehen – obwohl ich die übrigen Anforderungen erfülle und mir den Aufgabenbereich über einen längeren Zeitraum erarbeitet habe.

    Das ist eins zu eins aus meiner Übersicht kopiert.
    So habe ich die Nachbesprechung mit Beratungsschwerpunkten gemacht.

    Einen Schwerpunkt hatte mir die Kollegin im Vorfeld benannt, zwei weitere ergaben sich aus der Stunde.

    Leider gibt es die klassische Nachbesprechung aber nicht mehr. Man soll sich jetzt selbst ein Thema suchen und dazu ein Beratungsgespräch führen. LG

    Jap. War bei mir z.B. auf Basis der systemischen Beratung. Da muss man sich schon etwas reinfuchsen. Das ist nicht mal so eben gemacht, zumal man das im normalen Schullalltag nicht so häufig hat wenn man nicht in der entsprechenden Position bist.

    Ich spekuliere jetzt einfach mal, bei dir in der Schule wird ein Gesprächspartner gesucht, der mit dem Thema zu tun hat bzw. da an einer Stelle keine Ahnung hat, und den musst du dann beraten zu dem Gesprächsthema.

    Danke für die Rückmeldung. In dieser Form (mit Struktur usw) hatte ich es tatsächlich im Schullalltag noch nie. Ich soll mir selbst ein Thema für die Beratung überlegen und dann im Kollegium einen Gesprächspartner suchen. Tatsächlich ist das auch der Punkt, über den ich aktuell am meisten nachdenke.

    Das ist spitze, vielen, vielen Dank :) Hast du so eine Unterrichtsnachbesprechung gemacht? LG

    Hey, steht das irgendwo mit der Sperre für weitere Bewerbungen? Wie lange würde diese gelten?

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Antworten.

    Zur Ergänzung: Bei der Stelle geht es um die Koordination des Bereichs Digitalisierung. Entsprechend sollte auch das Beratungsgespräch das zum Gegenstand haben.

    Zur Dezernentin: Ich hatte diese bei der Ausschreibung der Stelle schonmal angerufen. Es kann natülich gut sein, dass ihr mein Name von damals einfach im Kopf geblieben ist. Ich bin aber dennoch extrem verunsichert, da die Situation mit meiner alten SL (ist jetzt ca. 4 Jahre her) wirklich nicht immer leicht war. Ich habe natürlich damals meinen Teil dazu beigetragen, das leugne ich gar nicht.

    Aber ich denke jetzt auch irgendwie, dass man wegen einer "alten Kamelle" jetzt sicher nicht einen kompletten Revisionstag in den Sand setzen kann.

    Zur Bewerberlage: Die Dezernentin war in der vergangenen Woche bei uns in der Schule (in einer anderen Angelegenheit) und hat in diesem Kontext direkt mit meiner Chefin nach einem Revisionstermin gesucht. Zur Bewerberlage hat sie nichts gesagt, wir haben aber auch nicht danach gefragt.

    Liebes Forum,

    vor ziemlich genau zwei Jahren wurde ich im Gespräch mit meiner SL darauf hingewiesen, dass sie beabsichtigen würden eine Koordinatorenstelle zur Koordination schulfachlicher Aufgaben auszuschreiben und sich freuen würden, wenn ich mich auf diese bewerben würden.

    Soweit so gut, es hat nun fast 1,5 Jahre gedauert bis diese Stelle ausgeschrieben wurde und nun 6 Monate später habe ich die Benachrichtigung bekommen, dass im März meine Revision ansteht...

    Ich habe dazu nun einige Fragen:

    1. Ich wurde von meiner neuen SL für dieses Amt vorgeschlagen, zu meiner vorigen SL hatte ich ein eher schlechtes Verhältnis. Die Dezernentin die mich jetzt revidieren soll ist allerdings noch die gleiche wie damals unter der alten Schulleitung. Meine neue SL hat zumindest durchblicken lassen, dass die Dezernentin "meinen Namen schonmal gehört habe". Die Probleme damals waren meiner Meinung nach eher auf Basis von Antipathie, es gab nie irgendwelche dienstrechtlichen Beschwerden oder Konsequenzen. Meine Akte ist auch sauber. Kann das ganze jetzt irgendwelche Auswirkungen auf meine dienstliche Beurteilung haben? Seitdem dieser Satz gefallen ist, mache ich mir wirklich extreme Sorgen. Ich habe die Koordination jetzt quasi schon seit über 2 Jahren kommissarisch übernommen und mich da echt reingehangen und ich habe echt Panik, dass das alles umsonst gewesen ist. Die Angst vor diesem Tag lähmt bei mir seitdem jeden Versuch mich irgendwie sinnvoll darauf vorzubereiten und ich würde am liebsten alles hinschmeißen.

    2. Da sich niemand bei uns gemeldet hat gehen wir davon aus, dass ich der einzige Bewerber auf die Stelle bin. Heißt das, dass es egal ist, was ich für eine Beurteilung bekomme, solange ich nicht "durchfalle"?

    3. Ich soll im Rahmen des Revisionstages ein sog. Beratungsgespräch führen. Das ersetzt wohl das klassische Beurteilen anderen Unterrichts. hat jemand von Euch schon etwas in diese Richtung gemacht?

    Hallo,
    bei mir war das Gespräch rein stellenbezogen. Es war eine konkrete Aufgabe mit der Stelle verbunden, um die sich dann das Gespräch auch drehte. Im Gespräch habe ich ein Konzept präsentiert, welche Facetten die Aufgabe m.E. hat ("Vernetzung") und wie ich die Aufgabe angehen würde bzw. welche Impulse ich setzen möchte. Insgesamt sind dann einige Aspekte im Gespräch genauer erörtert worden, die der SL offenbar besonders wichtig waren - einige habe ich antizipiert, einige auch nicht. Rechtliche Fragen spielten eher weniger eine Rolle...da ich mich hausintern als "Wunschkandidat" beworben habe, war es ein sehr angenehmes Gespräch, zwei Tage später konnte ich mir die Beurteilung abholen.
    Grüße

    Hallo und danke für die Antwort.

    Zur Stelle habe ich mir natürlich auch einige Gedanken gemacht. Leider habe ich mich ja von der Schule wegbeworben. Deswegen bin ich mir unsicher, was der SL eigentlich genau mit mir reden möchte. Er sagt mir zwar bei der Terminvereinbarung "Wir reden dann über die Stelle", aber das ist ja leider relativ schwammig.

    Hallo zusammen,

    ich habe demnächst im Rahmen einer Bewerbung auf eine A14 Stelle 2 Unterrichtsbesuche und ein Gespräch anstehen. Ich habe mich extern beworben.
    Könnt ihr aus euren Erfahrungen berichten, wie man sich am besten auf ein solches Gespräch vorbereitet?
    Werden dort auch viele Dinge aus dem Bereich des Sculrechts gefragt ? Ich habe die Apo-SI, Apo-Gost, Ado und das Schulgesetz gelsen und kenne meine Rechte und Pflichten. Kann keine Paragraphen benennen oder ähnliches.

    Was ist bei euch in diesem Fall so gefragt worden?

    Ich habe mich nun hauptsächlich mit den neuen Beurteilungsrichtlininien auseinandergesetzt und genau überlegt, in welchem Bereich ich mir selbst wie viele Punkte geben würde. Darüber hinaus habe ich mir Gedanken zu den Stellen gemacht um schildern zu können wie und ich in welcher Form ich diese in Zukunft gerne wahrnehmen würde.


    Herzliche Grüße

    Ergänzung: es werden manchmal Ausnahmen gemacht, wenn man einziger Bewerber ist, oder die Stelle mehrmals leer läuft.

    Sobald ein Regelbewerber dabei ist, ist man sofort aus dem Verfahren raus.
    Ein Anspruch auf Teilnahme am Verfahren besteht halt erst 1 Jahr nach Beendigung der Probezeit. Bei einer an meiner Schule hat es tatsächlich wegen 5 Tagen nicht geklappt und das Verfahren müsste neu eröffnet werden. Abweichend hiervon ist nur eine Probezeitbwurteilungen mit besonderer Bewährung.

    Eine Sache habe ich leider noch nicht ganz verstanden:

    rein hypotethisch:

    1. Kandidat XY bewirbt sich auf 2 verschiedene Stellen.

    2. Für Stelle a. ist er sehr geeignet, für Stelle b. von seiner Biographie/Fächern her eher ungeeignet.

    3. In der dienstliche Beurteilung wird gut abgeschnitten, da Unterrichtsbesuch etc. gut gelaufen ist und er sich ansonsten and er Schule engagiert.

    Der Kandidat kann sich jetzt also theoretisch die Stelle aussuchen für die er eigentlich nicht geeignet ist?

    Das betrifft jetzt nicht meinen konkreten Fall, da ich mir vor meiner Bewerbung sehr viele Gedanken gemacht und Gespräche über mögliche Tätigkeitsfelder geführt habe, aber im allgemeinen kommt mir dieses Vorgehen doch etwas seltsam vor.

    Oder habe ich hier irgendwo einen Denkfehler?

    @Lostart: Die Aussage ist falsch, man muss in NRW nicht Landesbeamter sein, ein Wechsel von einer Ersatzschule ist problemlos möglich. Man muss natürlich die Voraussetzungen erfüllen um Landesbeamter zu werden. Die Bezirksregierung Münster schreibt manchmal etwas bescheuert aus, aber du musst nicht bereits Landesbeamter sein.

    Die Frage ist eher um welche Art von "Leitungsfunktion" es geht. Geht es um die erweiterte (A15), stellvertretende (A15Z) oder sogar die Schulleitung (A16)? Je nachdem hat man auch unterschiedliche Ansprüche und Interessen bei der Besetzung (Schulverwaltung, Schulträger, etc.)

    Hallo Valerianus,

    danke für den Hinweis. Verhält sich dies denn bei Beförderungsstellen anders als bei Leitungsstellen? Ich frage konkret, da bei den Beförderungsstellen immer konkret erwähnt wird, dass sich nur Bewerber aus dem jeweiligen Regierungsbezirk bewerben können.


    Man kann übrigens auch einfach in den Schulen anrufen und vorsichtig nachfragen ob es auch interne Interessenten gibt .
    Es mag sein, dass ich hier falsch liege aber wäre nicht der "normale" Weg vor einer Leitungstelle erstmal eine Beförderungsstelle inne zu haben? Mir ist bewusst, dass es auch anders geht..

    Das heißt ja quasi auch, dass gar nicht die konkrete Eignung auf eine ganz bestimmte Stelle, sondern nur die generelle Eignung geprüft wird, oder?

    Moebius schrieb oben, dass ggf ein 2tes Gespräch geführt werden müsse. Deshalb die Nachfrage

    So wie ich das sehe bin ich also als einziger Bewerber mit gutem Gutachten ziemlich safe, oder ?

    ok, dass ist Interessant. Das mit dem Gespräch weiß ich so nicht. Das Gespräch führt ja mit mir der SL. Mein SL führt ja auch nur 1 Gespräch ganz gleich auf wie viele Stellen ich mich bewerbe. Habe der Behörde ja auch nur mitgeteilt welche ich bevorzuge und keine zurückgezogen oder sowas.

    So weit ich weiß hat meine SL auch nur eine Aufforderung zur Beurteilung bekommen. Um welche Stelleninhalte es da konkret geht steht da glaube ich gar nicht drin

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