Doch der Vorbereitungsdienst ist ein Laufbahnbefähigung. Heißt dafür ist er notwendige Bedingung.
Ja, für eine bestimmte Laufbahn schon, aber OBAS und PE sind ja kein Referendariat und gleichwohl gibt es beim ersten eine Laufbahnbefähigung und beim zweiten eine U.genehmigung (und dann gibts für die Ersatzschulen noch ein Feststellungsverfahren).
Soweit ich das gelesen habe, gibt es für die Effektivität in Bezug zu Papos Fragen keinerlei statistisch valide Zahlen, also auch keine, die den Sinn des Referendariats widerlegen.
Ob die genaue Ausgestaltung des Referendariats, die sich je nach Bundesland, Seminarort sowie der Persönlichkeit der jeweiligen Fachleiter:innen deutlich unterscheidet, immer sinnig und effektiv ist, lässt sich überhaupt nicht pauschal sagen.
In meinem Fall z. B. war die Betreuung durch den Fachleiter und den Mentor in dem einen Fach super, ich habe einiges gelernt, das ich an der Uni nicht gelernt hatte (Fragetechnik, Differenzierung, Sicherung der U. Inhalte, realistische Zeiteinteilung u. v. a. m.). Der andere Fachleiter war eine Katastrophe und der Mentor war selten anwesend. All das ist aber viele Jahre her.
Ich habe in den Beiträgen bisher auch von niemandem gelesen, dass nicht einige Aspekte des Refs durchaus geändert werden könnten/sollten. Dennoch sprechen viele für eine ausreichend lange Zeit der praktischen Ausbildung mit deutlich geringerem Deputat (und darum auch geringeren Bezügen) sowie Zwischen- und Abschlussprüfungen.
Diese Prüfungen werden - wie fast alle Prüfungen - immer mit gewissen Problemen behaftet sein, was wir als Lehrer:innen aus dem Schulalltag auch für Prüfungen kennen, die wir selbst abhalten.