Beiträge von MarieJ

    . Zum Beispiel zu ihren Bachelorstudenten, die sämtliche digitalen Arbeitsgeräte gestellt bekommen.

    Das ist wohl an einigen Unis bei den eher wenigen Physikstudierenden so, bei anderen Studiengängen aber meiner Kenntnis nach viel seltener.

    Ich wünsche ihnen 200 Elternpaare mit der Mistgabel an den Hals dafür.

    Also echt, Antimon! Das geht deutlich zu weit.


    Die Haltung der SPD zu 2G ist meiner Kenntnis nach durchaus unterschiedlich.

    Man las z. B., dass die SPD 2G ablehne, siehe https://www.fr.de/politik/coro…chlag-ab-zr-90903756.html

    Auch hat sich Giffey in Berlin deutlich für entsprechende Ausnahmen bei 2G ausgesprochen.


    Es gibt aber natürlich auch einige, die ein optionales 2G in Abhängigkeit von den Umständen ok finden. Z. B. Ministerpräsident Weil https://www.ndr.de/nachrichten…len-koennen,weil2726.html

    Antimon Du hast in deinem ersten Post generell über 2G gemosert, nicht darüber, dass zunächst z. B. in Berlin keine Ausnahmen angedacht waren (wie in dem von dir verlinkten Artikel beschrieben).

    Aber sei’s drum.


    Die meisten hier gehen nach meiner Wahrnehmung wohl eher davon aus, dass es diese Ausnahmen für Nicht-Impffähige geben wird, ähnlich wie bei den Maskenattests.


    Dass man sich über die Erschleichung von Attests nicht besonders erfreut zeigt, ist wohl auch nicht verwunderlich. Im Zweifel wird das aber eine so geringe Minderheit sein, dass man das bei ausreichend hoher Impfquote verkraften könnte. Leider haben wir die in Deutschland aber noch nicht erreicht.

    Möchtest Du im Gegenzug behaupten, dass eine geimpfte Person niemanden anstecken kann?

    Nein, wie kommst du darauf?

    Ich finde 2G auch nur akzeptabel, wenn es für Nicht-Impffähige Ausnahmen gibt.

    Ansonsten halte ich 3G (Plus evtl. Maske in Innenräumen in Abhängigkeit von der Situation bzw. vom Infektions-/Hospitalisierungsgeschehen) für sinnvoll.


    Aber darum ging es in meinem letzten Post gar nicht, sondern um deine Wortwahl.

    die Idee 2G finde ich nur noch zum Kotzen. Das ist nichts anderes als widerlich.

    Unabhängig davon, wie ich persönlich zu 2G stehe, finde ich deine Wortwahl, sagen wir mal „problematisch“.

    Erstens verwendest im zweiten Satz den Indikativ, was den - dir schon öfter vorgeworfenen - Anspruch auf „Wahrheit“ nahelegt.

    Zweitens moralisierst du mit dem Begriff „widerlich“ in einer Art und Weise, wie du sie bei anderen in diesem Zusammenhang kritisierst.


    Wenn eine ungeimpfte Person eine FFP2-Maske trägt, stellt sie keinerlei Gefahr für irgendjemanden dar,

    Das solltest du selbst besser wissen. Sicher ist Gefahr deutlich geringer, wenn die Maske richtig getragen, angemessen gewechselt, nicht falsch angefasst wird usw., „keinerlei Gefahr“ wirst du als Naturwissenschaftlerin aber sicher nicht ernsthaft behaupten wollen.

    Wofür war eigentlich nochmal Fußball gut? Oder Kunst oder, oder…?


    Die Frage an sich ist das Problem. Die wird meist gestellt, wenn es den einzelnen sehr langweilig ist oder einen gewissen Leidensdruck gibt.


    Auf diese Frage gibt es keine für jede vernünftige Antwort. Manchmal machen vollkommen nutzlose Dinge Spaß, das ist im Matheunterricht ein edles Ziel, umso schöner, wenn es immer mal wieder gelingt.

    Ich sage den SuS bisweilen, dass sie sich darauf richtig einlassen müssen, nur dann haben sie die Chance aufFreude am Knobeln oder haben ein Flow Erlebnis, weil sie sich angestrengt und Lösungen gefunden haben.


    Selbstverständlich gibt es für alles mögliche auch die Fälle, in denen etwas später mal gebraucht wird, aber das betrifft ja immer nur einzelne.

    Wir zeigen den SuS möglichst viel von der Welt und da gehört auch Mathe dazu. Und natürlich muss für manche die schon erwähnte Antwort „für die ZP 10“ oder „fürs Abi“ herhalten.


    Ehrlicherweise sollte man den SuS erklären, dass das mathematische Denken auch an anderen Inhalten geschult werden könnte als an denen, die wir in de Schule behandeln müssen. So habe ich mir z. B. früher mal die Freiheit genommen etwas Kryptologie in einer U.Reihe zu machen. Das fanden die SuS dann spannend und haben nicht gefragt, wozu sie das brauchen. Da könnte man zwar was von Sicherheit im Netz erzählen, aber wie das funktioniert, braucht die einzelne später auch nicht zu wissen.


    Meine SchülerInnen haben beide Male, als ich mit Gehhilfen unterrichtet habe, nur nette Reaktionen gezeigt, z. B. mit vorsichtigen Nachfragen, ob sie fragen dürfen, was genau mit mir los ist.

    Ich habe es immer erzählt und die SuS waren insgesamt rücksichtsvoll und hilfsbereit. Sie wollten mir beim Holen von diversen Dingen und Tragen von Taschen und Tafelwischen (das mache ich eigentlich immer selbst) helfen.


    Ich denke, es hängt sehr vom Alter der SuS und von deinem Verhältnis zu ihnen ab, wie sie reagieren werden. Sorgen würde ich mir an deiner Stelle nicht machen.

    Oder gibt es bei dir irgendwelche Gründe für Besorgnis?

    Sollte das nicht genug Zeit sein, um sich rechtzeitig um wenigstens ein kleines Zeitfenster zum Wählen zu kümmern?

    Das schöne an unserer Demokratie ist, dass das jede so handhaben kann, wie sie will.

    Ich werde Briefwahl machen und es ist mir scheissegal, was irgendein Briefwahlskeptiker davon hält.

    Ich kannte leider auch jemanden persönlich, der an COVID gestorben ist und einen, der eine schwere Lungenthrombose hatte, obwohl er erst knapp 50 und fit ist. Eine Freundin hat zwei ihrer ehemaligen Klassenkameradinnen verloren.

    Das beeinflusst meine Meinung zu den Maßnahmen, die ich bei uns für insgesamt recht moderat, im letzten Herbst sogar für zu lasch hielt, eher nicht. Mir reicht es zu wissen, dass die tägliche Zahl an Toten mal im oberen dreistelligen Bereich lag.

    Wenn es jetzt wieder in den dreistelligen Bereich ginge, würde ich wieder striktere Regeln für angebracht halten.

    Das bezieht sich nicht auf Klassenpflegschaften -

    Meiner Meinung nach. Oder?

    Ich meine wegen 10. (Zitat aus der BetrVO) in meinem Beitrag #290 schon, dort steht ja „Schulmitwirkungsgremien“.

    Allerdings ist die Formulierung „wenn die Regelungen der Coronaschutzverordnung für die konkreten Nutzungen oder Veranstaltungen eine Ausnahme von der Maskenpflicht vorsehen

    nicht wirklich klar. Was heißt „für die konkrete Nutzung“? Ist da das mit den Bildungseinrichtungen gemeint? Ich vermute ja, ansonsten gäbe es dafür tatsächlich keine Regelung.

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