Beiträge von MarieJ

    Nö.

    1. Es gibt einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil an Akademikereltern im Vergleich zu öffentlichen Schulen.

    2. Es werden lange nicht alle zur Oberstufe/zum Abitur zugelassen. Die Schulen entscheiden das nach ihren Kriterien.

    3. Fast alle SuS haben in der Oberstufe Nachhilfe und müssen ziemlich büffeln, um die bisher gelernten Vorstellungen durch wissenschaftlich fundierte Inhalte zu ersetzen. Nicht wenige schieben deshalb wohl auch ein zusätzliches Jahr dazwischen.

    Back to topic:

    Die oben genannten drei Punkte werden auf Twitter von der Frau, die den Podcast Waldorfsalat mit gestaltet oft erwähnt, Punkt zwei und drei sind aber nicht so ganz korrekt bzw. kein Unterschied zu unserer Gesamtschule.


    Wie in einem andern Thread schon einmal erwähnt, ist die Tochter von einer Freundin hier im Ruhrpott auf einer Waldorfschule.

    Daher weiß ich Folgendes für NRW:

    Die SuS machen in der 11 die ZP10, weil es die Bezirksregierungen nicht gestatten, die am Ende der 10 zu machen, weil das nicht zum Lehrplan der Waldorfschule passt.

    Also machen sie danach zwei Jahre SEK II Unterricht und dann mit mehr Stunden in den Fächern Deutsch Mathe Englisch. Das mit der Nachhilfe stimmt so pauschal offenbar auch nicht, im Vergleich mit den öffentlichen Schulen ist das Nachhilfelevel insgesamt wohl nicht signifikant höher.

    Zum Abitur wird zugelassen, wer ähnliche Kriterien erfüllt wie bei uns, z. B. die Quali in den ZP 10 erreicht.

    … Ein wenig Respekt vor den Glauben anderer Menschen sollte man schon aufbringen können.

    Nein. Man kann aber dennoch respektvoll mit gläubigen Menschen umgehen und deren Glaubensausübung nicht stören, sofern sie damit andere nicht stören oder diskriminieren oder…


    Vermutlich meinst du auch nur bestimmte Glaubensrichtungen oder etwa auch den an den kleinen rosa Elefanten?

    Tom123Solange wir die Existenz von etwas Göttlichen nicht widerlegen können, sollte man auch den Glauben anderer Menschen respektieren.“


    Das ist erkenntnistheoretisch gesehen völliger Mumpitz!

    Mit demselben Argument kann man alles mögliche und unmögliche annehmen und weil man die Existenz nicht widerlegen kann, folgt daraus was?

    Glaube zu respektieren hängt nicht von irgendeinem Beweis ab.

    Man respektiert den Menschen als Person bzw. dessen Handeln, nicht unbedingt auch noch dessen Glauben an Göttliches oder irgendetwas anderweitig nicht Bewiesenes.


    Hier täte auch einer der ausgesprochen rationalen Kommentaren von O. Meier gut.


    Ich will auf keinen Fall einen 36 Stunden Tag, 24 reichen aus, alles andere wäre mir zu anstrengend - bin halt alt.

    Aber 50 % weniger Arbeit fände ich genial. Ich würde immer ausschlafen, mehr Gitarre spielen, meiner Brotbackleidenschaft kontinuierlicher nachgehen, den Garten zur Gemüseselbstversorgung umarbeiten, weiter Arabisch und dann auch Türkisch lernen, häufiger schwimmen gehen, viel mehr lesen, stricken und natürlich mehr Zeit mit meinen Lieben verbringen.

    BolzboldWo sind die Frauen, die den Wunsch haben, sozial nach unten zu heiraten (und nicht nur die Möglichkeit zu haben sondern womöglich in viel stärkerem Maße darauf angewiesen zu sein, mit Baby schnell wieder in Vollzeit zu arbeiten?)


    🙋‍♀️

    Zauberwald Ein Folgefehler ist etwas grundsätzlich anderes als ein Wiederholungsfehler.

    Strenggenommen ist ein Folgefehler in Mathe gar kein Fehler, sondern nur ein falsches Ergebnis, weil bei einer längeren Rechnung ein Fehler irgendwo auftritt und dann richtig weiter gerechnet wurde. Falls jemand mit mehreren Fehlern zu einem richtigen Ergebnis kommt, sind es eben mehrere Fehler, sodass entsprechend Punkte nicht gegeben werden.

    Die Diskussion um „ich arbeite als …“ oder „ich bin …“ erscheint mir ziemlich - sagen wir mal - übertrieben.

    Manche würden sicher sagen, diese Unterscheidung auf die Goldwaage zu legen, sei typisch für unseren Berufsstand.

    Aus den Beziehungen meiner Kollegen (kein generisches Maskulinum). Mag sein, dass die sich Fehlgriffe geleistet haben :D

    Haben sie oder sie schildern die Dinge aus ihrer eventuell sehr subjektiv getrübten Sicht. Auf jeden Fall solltest du solche anekdotischen Beispiele nicht als Grundlage für eine allgemeine Aussage verwenden. Offenbar ist dein Frauenbild arg verzerrt.

    Ja, aber dafür wende ich mich tatsächlich lieber an eine professionelle Beratung.

    Warum fragst du dann hier?


    Zu deinen Verdienstaussagen:

    Diese Nettoangaben sind wenig aussagekräftig, da das Netto von deiner Steuerklasse abhängig ist.

    Wenn du schon 4000 € netto hast, warum musst du dann noch zusätzlich bei der Krankenkasse sparen und eventuell ein Risiko nehmen? Dein Mann (du schreibst, er sei Führungskraft) verdient dann doch bestimmt auch ordentlich und ihr nagt nicht am Hungertuch.

    Ja - es häuft sich gerade sehr bei mir. Mir widerstrebt wie gesagt auch nach der letzten Erfahrung mit dem Turnen, das Kind "irgendwie" betreuen zu lassen. Ich empfinde es sowieso schon so, dass sie benachteiligt ist, weil sie bis 16 Uhr in die Ganztagsbetreuung muss. Ihr dann noch zuzumuten, bis 18 Uhr anschließend im Turnen auszuharren,wenn sie nicht will eigentlich - nur wegen einer Konferenz, wo über die eingesetzten Bücher im Bildungsgang diskutiert wird, widerstrebt mir sehr.

    Wenn dein Kind aufgrund der Ganztagsbetreuung benachteiligt ist oder dich oder deinen Mann einfach mehr braucht, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum ihr beide Vollzeit arbeitet. Das Geld reicht doch sicher auch bei weniger.

    ... hey, kennt ihr das nicht: bei zuen Türen, runteren Rolladen und ausem Licht abbe Knöpfe annähen ... gibt's bestimmt einen Podcast zu :lach:

    Bei uns wären das „appe“ Knöpfe und „aussenes“ Licht.

    Den Podcast dazu würde ich gerne hören.

    Und im Ruhrgebiet geht man Rosenmontag singen, jedenfalls nördlich der Ruhr. Dann wird gesungen „Bin ein kleiner König …“,was vom Text her eigentlich an die Hl. Drei Könige erinnert.

    Südlich der Ruhr geht man St. Martin „grabschen“, dabei gibt’s wohl auch Süßkram.


    Inzwischen sind bei uns auch viele Kinder an Halloween unterwegs, die diverse nette Sprüchlein aufsagen (Halloweengesänge gibt’s offenbar nicht) und ganz lieb „Danke“ sagen, wenn sie was Süßes kriegen. Demoliert oder beschmiert wird hier nix 🎃👻

    Ich fand Kinder prima, jetzt Enkelinnen, obwohl man angebunden und verantwortlich ist und es genau wie mit PartnerInnen und anderen Familienmitgliedern und auch Freundinnen mal Probleme/Stress u. ä. gibt.


    Ist/war mir ehrlich gesagt schnurz, ob da irgendeine Statistik irgendetwas zu raushaut, sei es in Bezug aufs Lebensglück oder aufs Finanzielle oder Umwelt oder…


    Kinder kommen eben und gehen dann ihrer Wege und das ist auch gut so.

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