Beiträge von MarieJ

    Gibt es zu verschiedenen, wichtigen ich sag mal gesellschaftspolitischen Themen einen Bruch in der Sichtweise, unterrichten ältere Kollegen anderes als jüngere?

    Nach meiner (statistisch nicht relevanten) Wahrnehmung sind die individuellen Unterschiede unabhängig von der Generation größer. Man muss vielleicht bedenken, dass sich in unserer Berufsgruppe schon eine gewisse Vorauswahl an Menschen wiederfindet.


    Bei den Erhebungen, die z. B. die Shell Jugend-Studie immer wieder gemacht hat, werden auch solche Kategorien wie Werte o.ä. abgefragt. Da könnte man mal recherchieren, ob es wirklich erhebliche Veränderungen gesamtgesellschaftlich gibt.


    Dass das Wissen um historische Ereignisse sich verändert, ist aber vermutlich unausweichlich, weil ja die persönliche Betroffenheit mit der Zeit abnimmt. Gleichwohl erlebe ich bei den Jugendlichen ein großes Interesse z. B. am Holocaust, weniger an der ehemaligen DDR. Obwohl ich ja Physik- und Mathelehrerin bin, kommen im meinem Unterricht auch geschichtliche Abschweifungen vor (z.B. immer mal wieder die Frage nach der Haltung deutscher Physiker in Nazideutschland oder auch zur Wiederbewaffnung in den 50ern). An solchen Dingen merkt man evtl. den Unterschied zum Unterricht meiner jüngeren KollegInnen.

    Abgesehen davon, dass bei manchen die Quote eventuell unnötig ist - was ist gegen eine Quote (oder von mir aus Bevorzugung) von Schwerbehinderten bei der Einstellung einzuwenden? Es ist doch absolut gut, wenn möglichst viele Schwerbehinderte in die entsprechenden Jobs kommen.

    Wer geeigneten Unterricht mit den entsprechenden Fortschritten bei den SuS macht, hängt von vielen anderen Dingen als einer Behinderung der Lehrperson ab.

    Schönheit kann doch kein Kriterium dafür sein, was man tragen darf. Dann dürften ja („hässliche“) unansehnliche Menschen sich gar nicht mehr öffentlich zeigen. Das halte ich unabhängig von dem subjektiven Ansehnlichkeitsempfinden für menschenverachtend.

    Na, ja ich hab Schiss, dass ich die dann erst darauf aufmerksam mache und möglicherweise schlafende Hunde wecken.

    Deine Antworten kommen mir vor wie die Verhaltensweisen, die in dem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ beschrieben sind. Du weist alle Vorschläge von dir und nimmst die jeweiligen Ausgänge der möglichen Handlungsweisen - dabei aber stets nur die für dich negativen - vorweg.

    So kannst du nicht aus deinen diversen Dilemmata herauskommen. Egal wie groß dein Leidensdruck wirklich ist, du musst vermutlich deutlich etwas verändern, um angstfreier durchs Leben gehen zu können. Ohne dich wirklich zu kennen, denke ich wie einige andere hier, dass so etwas eigentlich nur mit professioneller Hilfe geht.

    Kathrin88: Ich gehe von folgendem aus: Er wird Stress bei der Abrechnung mit der Krankenkasse bekommen haben, weil ich in einnem Quartal bei 2 Psychiatern war und hat daraufhin von den Schwestern die Termine abblasen lassen. Vielleicht wollte die KV ja auch das MRT nicht zahlen, weil ich noch beim anderen Psychiater war. Ich weiß es nicht.


    Was hindert dich daran, beim Arzt anzurufen und nachzufragen? Deine Spekulationen helfen dir nicht, sondern treiben dich in noch mehr Ängste. Kläre die Dinge, schlimmer kann es doch durch einen Anruf (oder mehrere, du könntest auch bei der Ärztekammer oder Krankenversicherung anrufen) nicht werden.

    In NRW gibt es sehr deutliche Hinweise:

    Zitat aus der WAZ: „

    Restaurantbesuche, Kulturveranstaltungen und Feiern sind nicht das Problem

    „Uns liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass es in Gladbeck zu erhöhten Ansteckungen beispielsweise in Restaurants, bei Kulturveranstaltungen oder bei privaten Feiern gekommen ist. Bei uns spielt sich das Infektionsgeschehen an den Schulen ab“, erklärt Peter Breßer-Branebeck, Kommunikationschef der Stadtverwaltung.“

    Diese Huckepackkurse sind in NRW nicht mehr zulässig, woanders vlt schon. Bei uns war es z.B. auch Chemie-Gk mit Lk zusammen in 3 Stunden, 2 Stunden zusätzlich für den LK. War natürlich nur mit der erteilten Stundenzahl vergütet, auch wenn es mehr Vorbereitung braucht. So waren manche LKs erst möglich.

    UND ich würde auch gerne wissen, was es auslöst, wenn man nach einem Urlaub wissentlich gegen die Quarantäne-Anweisung verstößt und "das Virus in die Schule trägt".

    Nun ja: Covid19 wird auch nicht als beruflich bedingt anerkannt (selbst wenn meine Schule in einem Gebiet mit einer höheren Inzidenz liegt), weil man ja niemals nachweisen können wird, wo man sich angesteckt hat.

    Also wird man mir auch nicht nachweisen können, dass ich mich irgendwo im Urlaub angesteckt habe.

    Wenn ich nach dem Urlaub irgendwann positiv getestet werde, könnte die Ansteckung ja tatsächlich auch in der Schule stattgefunden haben.

    Hier im Ruhrgebiet gibt es nebenbei eine Stadt, die eine Inzidenz von über 70 hat, aber weil sie zum Kreis Recklinghausen gehört, trägt man immer noch keine Masken im Unterricht. LehrerInnen aus Gladbeck gehören eigentlich auch in Quarantäne, wenn sie ausreisen.

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