Beiträge von MarieJ

    Schulmail kam gerade:


    Die Regelungen zum Hitzefrei im Runderlass „Teilnahme am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen“ (BASS 12-53 Nr. 1) gelten vorerst auch für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

    Im Auftrag

    gez. Ulrich Pfaff

    Ministerium für

    Schule und Bildung

    des Landes Nordrhein-Westfalen

    Es sollte eigentlich nicht nur in der Nase kitzeln. Bei einer ordentlichen Probenentnahme muss man das Wattestäbchen „bis zum Anschlag“ in den Nasengang führen, das ist schon unangenehm. Wenn nur im vorderen Bereich abgestrichen wird, ist die Testung ungenau. Am besten ist: erst Rachen, dann noch Nase und beide Male Wattestäbchen sehr weit einführen.

    Bei einem Bekannten von mir wurde ein Abstrich mit „etwas Nase kitzeln“ gemacht - negativ. Nachdem er schwere Nachwirkungen (Embolie) hatte, sind dann doch Antikörper festgestellt worden. Und der Test vorher war nicht in der Frühphase der Symptome durchgeführt worden, so dass da evtl. die Viruslast zu gering war.

    Ich gehe davon aus, dass die Schüler keine Maske im Unterricht tragen müssen mit Hinblick auf den vorherrschenden Temperaturen. Das muss ich aber nochmal explizit bei meiner Schulleitung nachfragen.

    In NRW müssen alle SuS ab Klasse 5 im Unterricht Masken tragen. Soweit ich weiß, auch wenn Abstand gehalten werden kann.

    Bei uns ist noch die Frage, wie es mit den Bläsern im Orchester ist, wenn in der sehr großen Aula mit dem Abstand geprobt werden könnte, der auch für Musikschulen gilt.

    Im Faktenblatt steht m. E. nur, dass in geschlossenen Räumen nicht gesungen werden darf. Angeblich ist der Aerosolausstoß bei Blasinstrumenten nicht so hoch wie beim Singen. Weiß jemand von euch etwas darüber? Wie gehen die Schulen mit Bläserklassen damit um?

    da ich der Ansicht bin, dass das zu schützende Rechtsgut (Gesundheit) durch das gewählte Mittel (Maske) mehr Schaden anrichtet, als dass es hilft.

    Das ist der springende Punkt.

    Abgesehen davon, dass durchaus einige Leute anderer Ansicht sein dürften, wurde diese Frage bestimmt in den zuständigen Gremien bewegt und auch die Leopoldina hat sich bereits entsprechend geäußert. Warten wir die richterliche Bewertung der Sache ab.

    Finde ich ja eigentlich gut, dann hat hoffentlich auch das Gehampel mit den Operatoren ein Ende bzw. ist nicht mehr so kompliziert. Hoffentlich gibt es dann auch die neuen Richtlinien rechtzeitig 😉

    Wäre mal die Frage, wie man (auch BaldPension) auf derartige Äußerungen von SuS reagieren würde: „Hab ich ausprobiert, kann ich nicht, mach ich nicht“ - vermutlich: „sechs setzen“.

    Bei KuK wäre wohl bei Verweigerung einer Leistung (Pflicht zur Fortbildung gehört auch dazu) mit Kürzung der Bezüge, Abmahnung bei Angestellten und Disziplinarverfahren vorzugehen.

    Liebe hier anwesende Schulleitungen (NRW): Habt ihr da etwa schon was vorbereitet bzw. "von oben" bekommen?

    Bei uns sind bisher dazu noch keine weiteren Infos, Schulmails oder Runderlasse oder Schreiben von der Bezirksregierung angekommen.

    Mir fällt zu BaldPensions Lehrerinnenbeschreibung eigentlich nur ein, dass er „chronisch unterv...“ vergessen hat. Oder er hat sich nicht getraut, die ganze Wahrheit zu schreiben. :flieh:

    Den Ball fangen wir von so jemandem doch nicht!

    Zitat von MarieJ

    Wenn die Viruslast reduziert wird, wird die Infektionswahrscheinlichkeit reduziert, soweit ist es doch unbestritten, oder?

    Wie kommst Du darauf?

    Ich habe das den diversen Äußerungen der Virologen entnommen: wenn man weniger Viren abbekommt, sinkt die Wahrscheinlichkeit der Infektion. Ist das denn nicht so? Deshalb wird doch auch bei den Kontakten stets nach der Zeit gefragt: je länger de Kontakt, desto größer die Wahrscheinlichkeit der Infektion, weil man dann potenziell mehr Viren abbekommen hat. Selbst wenn nur ein Virüslein die Infektion auslöst, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dieses aufzunehmen, wenn die Menge an Viren erhöht wird.


    Meine Äußerung bezog sich zunächst nur auf diesen Zusammenhang.

    Ob die Masken dann die Viruslast reduzieren (dazu müsste man auch beide Seiten untersuchen, nämlich den Ausstoß und die Aufnahme), ist ein zweiter Punkt.

    Beantworte einfach genau diese Frage: Kann eine OP-Maske den Ausstoss von SARS-CoV-2 so weit reduzieren, dass eine Infektion einer anderen Person nicht mehr möglich ist?

    Diese Frage geht zu weit, es reicht ja aus, wenn es eine Wahrscheinlichkeit > 0,5 dafür gibt, dass Masken (auch Alltagsmasken, die je nach Stoffart besser sind als Op Masken) die Infektiösität reduzieren. Wenn die Viruslast reduziert wird, wird die Infektionswahrscheinlichkeit reduziert, soweit ist es doch unbestritten, oder?

    Wenn eine Maske also die Viruslast reduziert, dann auch die Infektionswahrscheinlichkeit.

    Von „Infektion nicht mehr möglich“ spricht doch kein Mensch.

    Dein Anspruch an eine Studie mit der von dir gestellten o.g. Frage ist völlig überzogen und in einer empirischen Wissenschaft wie Medizin sind solche Nachweise auch oftmals gar nicht möglich. Manchmal gibt’s da eben nur Korrelationen als Beleg, weil man Kausalitäten nicht kennt. Dann sind es eben nur Indizien und es ist trotzdem sinnvoll, diese erstmal als Arbeitshypothese zu nehmen.

    Im MNS Fall könnte man sagen, dass es klug ist, sie zu tragen, wenn sie nicht schaden. Ob sie aber schaden, müsste dann wieder durch Studien untersucht werden. Bisher gibt es m. E. keine Studie zum Schaden von Masken (bei richtiger Verwendung).

    Ja, eben dass auch Masturbation und jegliche sexuelle Aktivität außerhalb der Ehe als Sünde betrachtet wird, zeigt doch gerade, dass es nicht um eine "Abstrafung" Homosexueller geht.

    Nee, also echt! Es ist noch schlimmer:

    Es geht nicht nur oder ausschließlich um die Abstrafung Homosexueller, sondern um die Abstrafung von noch viel mehr Personen, nämlich allen, die sexuell aktiv sind, ohne dass es der Fortpflanzung natürlich im Rahmen einer Ehe (die vor Gott geschlossen wurde) dient.

    Wo wird denn in der Katholischen Kirche Homosexualität "abgestraft"? Im Katechismus steht, man solle homosexuell veranlagten Menschen mit Achtung und Takt begegnen und sich hüten, sie ungerecht zurückzusetzen.

    Homosexuelle Handlungen (wie auch Masturbation) gelten in der katholischen Kirche immer noch als Sünde und „objektiv“ falsch. Daran ändert auch die Aufforderung aus dem Katechismus sowie entsprechende „fortschrittliche“ Äußerungen des aktuellen Papstes nichts.

    Wenn man also „richtig“ katholisch wäre, würde man dies auch so sehen müssen.

    Anekdotisch: Meine kath. Relilehrerin in der Grundschule behauptete immer, wenn man sein Religionsbuch vergessen würde, käme man in die Hölle. Manche Kinder hat das erschreckt, ich hatte Glück und hab es für Quatsch gehalten.

    Muss nicht eigentlich an jeder Schule in Deutschland Religionsunterricht angeboten werden? Hab jetzt keine Lust das im Netz zu suchen, weiß bestimmt jemand von den juristisch beschlagenen KollegInnen hier.

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