Beiträge von MarieJ

    Kennt ihr den Zipferlake? Der passt hier so gut:


    („Verdaustig war’s und glasse Wieben, rotterten gorkicht im Gemank. Gar elump war der Plukkerwank und die Gabben schweisel frieben …“ weiter kann ich es nicht auswendig.

    Wir haben den Prüflingen immer die einfache Formelsammlung von der Seite der Standardsicherung zur Verfügung gestellt. Da die Vorbereitungszeit aber sehr kurz ist (10 min) und es ja kein Vortrag geben soll (wie in den Abiprüfungen), kann man dem Prüfling auch eine Formel nennen, falls es erforderlich sein sollte.

    Je nachdem, wie die Karte aussieht und wie viel Platz man für den Gruß und die Unterschriften benötigt, kann man sie auch umdrehen und dann ist die eigentlich linke Seite oben. Man schreibt dann oben den Text und darunter alle Unterschriften.

    So wird es bei uns manchmal gemacht.

    Wenn du in diesem Monat eine Stunde Mehrarbeit machst und sie dir in diesem Monat durch Freizeitausgleich zurückgegeben wird, muss jemand anderes auch im selben Monat eine Stunde Mehrarbeit machen, um dich zu vertreten. Diese, deine Vertretung kann aber auch nur in diesem Monat durch Freizeitausgleich ihre Stunde zurückerhalten usw.


    Du siehst Susannea , dass das in NRW nicht funktionieren kann, da dort stets nur monatsweise abgerechnet bzw. ausgeglichen werden kann.


    Lediglich längerfristige über das Deputat hinausgehende Unterrichte können im Jahr ausgeglichen werden, notfalls im Folgejahr.

    Am aller abgedrehtesten sind ja diese Werbespots der „Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung“.

    Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass es sowas überhaupt gibt und dachte beim Betrachten des Spots, es sei Satire und habe mir deren Internetseite angesehen. Und da war ich dann noch erstaunter, was ich alles zu lesen bekam.

    Wer lässt solche Irre als Partei zu?

    reinerle

    Du hast das offenbar falsch verstanden. Es geht nicht darum, ob ein Fötus ein Tier ist oder ein Pferd ein Mensch usw., sondern darum, warum eine bestimmte Eigenschaft als ein Kriterium für eine ethische Entscheidung sein darf.

    Das „Hören können“ ist eben offenbar kein Kriterium dafür, nicht getötet werden zu dürfen.

    Ich bezog mich damit explizit auf die Ausführungen von Quittengelee in #388.

    Es werden oftmals Kriterien angeführt, die sich bei genauerem Hinsehen nicht halten lassen.


    Das Kriterium „ist ein Mensch“ wäre allerdings relevant, weil wir es für für ethisch relevant halten und das Ganze dann unter Menschenwürde einordnen.

    Manche Tierschützer sehen das Kriterium des Menschseins z. B. als nicht ausreichend für „nicht getötet werden dürfen“. Sie nehmen stattdessen z. B. das Kriterium „Leid empfinden können“, manche auch „Schmerz empfinden können“ oder auch „Angst empfinden können“.


    All das soll sagen, dass man es sich in dieser Sache nicht einfach machen kann, indem man Föten bestimmte Fähigkeiten zuschreibt.

    RosaLaune Du hast recht. Ich ziehe meinen Vorwurf an das Gesetz zumindest partiell zurück.


    Die Formulierung im Gesetz ist aber sehr verschwurbelt, dass der Tatbestand nicht verwirklicht wird, wenn …. (Ich weiß, dass Verschwurbeltheit in Gesetzen eher häufig ist.)


    Eine vernünftige Formulierung der Rechtmäßigkeit wäre m. E. angebracht.

    So, wie die Formulierung aktuell ist, ist die Logik immer noch „eigentlich strafbar bzw. rechtswidrig, aber …“

    Quittengelee “Hören können“, „Stimmen erkennen“ usw. sind nach vielen ethischen Ansätzen keine Kriterien, um Menschenrechte zugesprochen zu bekommen.

    Vieles von dem, das hier ins Feld geführt werden kann, das Föten schon können, gilt auch für viele Tiere, die wir zum Beispiel zum Verzehr, ohne dabei rechtswidrig zu handeln, töten dürfen.

    Dass es ausgesprochen schwierig ist, ethisch relevante Kriterien zu erstellen, ist ja bereits bekannt. Leider wird dieses Problem viel zu oft viel zu emotional erörtert.

    Bei Peter Singer (sehr umstrittene Positionen, gleichwohl lesenswert) bekommt man einen Eindruck davon.

    Deine Beiträge lesen sich so, als wärst du schon länger nicht auf Klassenfahrt gefahren, aber ich kann mich irren.

    Auch das wäre ja nicht relevant für die Diskussion!

    Ich beute mich auch schon länger nicht mehr auf Klassenfahrten aus, die Rechtslage zu Dienstzeiten auf Klassenfahrten hat sich aber in den letzten Jahrzehnten meines Wissens nicht geändert.

    Ich bin keine Juristin, finde aber im Zusammenhang mit Schwangerschaftsabbrüchen manches etwas fragwürdig und habe gelesen, dass verschiedene Jurist:innen auch in diesem: „rechtswidrig aber straffrei“ ein Problem sehen.


    Notwehr beispielsweise, bei der auch eventuell Leben genommen wird, ist nicht rechtswidrig, weil es sogenannte Rechtfertigungsgründe gibt. Es stehen eben manchmal Menschenwürde bzw. der Lebensschutz anderen Rechtsgütern gegenüber und dann ist eine Abwägung notwendig.

    Das könnte auch bei einer vernünftigen Neufassung des Abtreibungsrechtes eingebracht werden. (Damit das nicht missverstanden wird: Ich setze Notwehr und Schwangerschaftsabbruch nicht gleich. Es ist ethisch und rechtlich deutlich unterschiedlich.)


    Meiner Erinnerung nach, ist die geltende Gesetzeslage in Deutschland ein Kompromiss, da die Fristenlösung politisch nicht haltbar war. „Die Strafbewehrtheit soll Frauen klar machen, dass sie prinzipiell verpflichtet sind, das Kind auszutragen“, so waren gängige Formulierungen. Diese empfinde ich als Hohn.


    M. E. gibt es in unserem Recht viele kontrovers zu diskutierende Dinge. Wenn man dort geltendes Recht kritisiert oder deutlich verändern will, heißt das noch lange nicht, dass man an den Grundfesten der Demokratie oder am Grundgesetz rütteln will.

    Man denke bloß an die schwierigen ethischen Fragen um Sterbehilfe und Organspende.

    Es geht mir hier nicht um den Sinn dieser ganzen Operatorenk…, sondern einzig darum, was jetzt verlangt sei. Dass ich persönlich das alles ziemlich furchtbar finde, hat mit der aufgeworfenen Frage nichts zu tun.


    Bei „bestimmen/ermitteln“ ist in Mathe ausdrücklich keinerlei Rechenoperation verlangt, es darf die Grafikanalyse verwendet werden.


    Das ist bei „berechnen“ laut Implementationsveranstaltung nicht so, dort gilt angeblich (siehe Screenshot) die Variante, die auch vor 2023 schon galt: Stammfunktion angeben. Es bleibt also eigentlich nicht offen, ob man - bis auf die Grafikanalyse- die anderen Funktionalitäten uneingeschränkt nutzen darf. Das war auch beim Lösen von Gleichungen immer schon etwas merkwürdig, aber wenigstens klar festgelegt.


    Was mich sehr ärgert, sind die unterschiedlichen Auskünfte, die man zu dieser Frage von offiziellen Stellen bekommt. Das hat ja für die SuS einige Konsequenzen. Die Bewertungspunkte sind eben auch unterschiedlich hoch, je nach Operator. Da fragt man sich schon, wofür es 5 Punkte geben soll, wenn keine Stammfunktion mehr notiert werden muss. Außerdem gibt es bei der erwähnten Aufgaben aus B2 a) dann einen ordentlichen zeitlichen Nachteil, wenn man es mit Notieren der Differenzfunktion und deren Stammfunktion usw. bearbeitet.


    Dass diese Inkonsistenzen mit dem Fehlen des GTR auf iqB Ebene zu tun hat, ist mir schon klar. Dennoch erwarte ich von den NRW Leuten dann eine ordentliche Bearbeitung/Anpassung der Aufgaben.

    Ich kann’s gerne wiederholen: ich frage wegen Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit der Zweitkorrektur.

    Außerdem rege ich mich darüber auf, dass ich evtl. meinen SuS etwas vermittelt habe, was so nicht mehr stimmt und sie daher nicht die Punkte erhalten, die sie erhalten könnten.

    Vorher konnte ich da nix diskutieren, weil die Frage erst mit der Modelllösung in der Abiklausur bei mir aufkam und jetzt so krude beantwortet wurde.


    Welchen Fehler in der Folie meint ihr denn?

    Es gibt laut allen Auskünften - auch in Implementationsveranstaltungen dazu - in NRW keinen Unterschied zwischen „berechnen“ und „bestimme/ermittle rechnerisch“.


    Die QUALiS schrieb mir, dass bei Berechnung von Extremstellen die Ableitung angegeben werden müsse, weil der GTR die möglichen Extremstellen nicht ohne eine solche berechnen können. Bei der Berechnung von Integralen sei eine Angabe der Stammfunktion nicht nötig, da der GTR das Integral auch ohne diese berechnen könne.

    Also wäre in der GK-Aufgabe B2 sowohl in a) bei der Flächenberechnung als auch in b) bei Berechnung des Weges (zwei Teilaufgaben) die Angabe einer Stammfunktion nicht notwendig.

    Damit wäre ja die Ausgangsfrage beantwortet und wir können auch ohne Stammfunktion bei Notierung des Integrals mit der Differenz (in a)) sowie auch in b) volle Punktzahl vergeben.


    Die Argumentation der Qualis ist aber dennoch falsch, denn der GTR Casio fx kann auch mögliche Extremstellen direkt, also ohne Ableitungsfunktion, berechnen.

    Also müsste nach dieser Lesart auch keine Ableitung mehr angegeben werden.

    Für die Überprüfung der möglichen Extremstellen ist das Vorzeichenwechselkriterium mit dem GTR auch ohne Angabe Ableitung möglich.


    Irgendwie ist das alles ganz schön inkonsistent.

    Mich irritiert, dass in den Beispielaufgaben bei Standardsicherung GK Analysis Teil B a) (2) in der Modelllösung die Stammfunktion aufgeführt wird, ebenso in den Modelllösungen der Abiturklausuren von 2023. Bei den Operatoren hat sich aber seit dem letzten Schuljahr bei „berechnen“ nichts geändert.

    Selbstverständlich korrigiere ich maximal schüler:innenfreundlich, es gibt aber bei der Zweitkorrektur evtl. andere Auffassungen.

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