Beiträge von MarieJ

    Ich hatte neben erheblichen Gliederschmerzen auch Schmerzen im seitlichen Oberbauch bis Rücken.

    Hat mich sehr beunruhigt, tritt aber laut Hausarzt auch nicht ganz selten auf, so dass er Abwarten empfahl und Recht behielt: jetzt isses weg.

    Die Müdigkeit und schnellere Erschöpfung ist nach gut 5 Wochen seit Beginn der Erkrankung noch immer da.

    Wofür bekommt man denn eigentlich wie viele Punkte?

    - für orthografisch einwandfreie Beiträge?

    - für besonders stilsichere Beiträge?

    - für sehr nette Beiträge?

    - für sehr scharfsinnige Beiträge?

    - für ausgesprochen lustige Beiträge?

    etc.

    Bekommt man für böse Beiträge etwas abgezogen?

    Der Koch

    Wenn man seinen Post so „Also vorneweg es soll kein Lehrer bashing sein“ anfängt und dann kommt genau das, da fehlen mir solche netten Worte wie die von Laborhund.

    Ich find‘s ziemlich „siebte Sohle“ und äußerst unreflektiert.

    Auch ich habe schon mal 0 Punkte gegeben (auch schon mehr als einmal) mit der Konsequenz, dass wiederholt werden musste. Es war stets berechtigt und es kam auch nicht zu einem Widerspruch.

    Leider haben wir in Mathe recht häufig viele schlechte Noten zu verteilen, das ist nicht schön, aber deshalb ist ein schlechtes Gewissen noch lange nicht angebracht.


    Wenn dann manche sagen „aber da ist doch ein junger Mensch, der dein Verständnis braucht und dem du nicht die Zukunft versauen sollst“, antworte ich gerne, dass ich ihr dadurch helfe, die Konsequenzen des Nichtstuns tragen zu lernen.

    Oder manchmal auch zu akzeptieren, dass man etwas nicht kann.

    Das ist m. E. auch eine wichtige Sache. Heutzutage erzählen ja manche Eltern ihren Kindern „du kannst alles schaffen, was du willst“. Das stimmt eben einfach nicht.


    Vielleicht hilft es dir ja, dir noch einmal die Definition des „ungenügend“ vor Augen zu führen: „Die Leistungen entsprechen den Anforderungen nicht und selbst die Grundkenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.“

    Zitat pancakeDa sonst in Arbeiten oft auch schlechte Noten geschrieben werden, und dann bei einer Abfrage von 10x ganzrationale Funktionen ableiten dann auf einmal auch viele mal gute Noten schreiben - und das ist in Mathe leider selten.


    Tests zu Trainingszwecken finde ich auch manchmal angebracht, aber doch nicht, um gute Noten zu kreieren, die sonst nicht so gut wären. Dazu dienen mündliche Äußerungen, die man (unabhängig von der Bringschuld) auch in der SII mal explizit einfordern kann. Die sonstige Mitarbeit geht gleichrangig mit den Klausuren in die Note ein.

    So ein 10maliges Ableiten macht auch in einem Test nicht aus einer mangelhaften Leistung eine gute.

    Grundsätzlich kann ich zwar verstehen, dass man mit häufigen Tests die SuS dazu bringen möchte, kontinuierlich am Ball zu bleiben. Nach meiner Erfahrung wird dieser Effekt aber nicht wirklich durch viele (und dann auch noch so streng) benotete Tests erreicht.


    Die schiere Menge führt - wie ja schon beschrieben wurde - außerdem dazu, dass man für bestimmte Dinge im Unterricht nicht mehr ausreichend Zeit hat.

    Es ist ja immens wichtig, dass auch ohne Druck geübt werden kann.


    Nach wie vor gilt der schöne Spruch „Vom Wiegen wird die Sau nicht fett.“

    Glaube ich nicht. Ich glaube die "unbemerkte Infektion" wird massiv überschätzt. In meinem Bekanntenkreis hatte niemand Corona ohne (meist) heftigst krank zu sein.

    Es geht ja bei den „Zahlen“ nicht um an sich „unbemerkt“, sondern um nicht registriert. Es gehen gerade sehr viele Infektionen nicht in die Statistik ein, auch weil ja nur noch wenig PCR-getestet wird bzw. gemeldet wird.

    Ich finde es hier ziemlich ok und bin froh, dass ich dieses Forum seit nunmehr ca. 4 Jahren für mich entdeckt habe.

    Klar gibt’s hier manchmal sehr merkwürdige oder auch echt schlechte und persönlich angreifende Kommentare, aber für mein Gefühl sind es nicht allzu viele und man „kennt“ ja nach einiger Zeit die Art des Schreibens einiger Userinnen.


    Wenn ich Mist lese, amüsiere ich mich oder rege mich auf oder finde es Mist und ignoriere es.

    Bisweilen lese ich dann so etwas, als wäre ich eine Art Schaulustige, ist nicht ehrenhaft, macht’s aber erträglich.

    Falls ich mal selbst beleidigt werden sollte, werde ich beleidigt sein, die Beleidigung mit meinem Mann diskutieren und mich wieder einkriegen. Also fast wie im richtigen Leben, vielleicht nehme ich die Beleidigung aber auch nicht so ernst - ich weiß es noch nicht.

    Man kann auch über die meisten Stadtbibliotheken online Bücher (auch Hörbücher) ausleihen. Die Stadtbibliothek Essen ist ganz ordentlich umfangreich.

    Aus https://deutsches-schulportal.…aefte-auf-klassenfahrten/


    Inwieweit gilt die Aufsichtspflicht auch für volljährige Jugendliche?
    Auch Volljährige unterliegen während einer Klassenfahrt der Aufsichtspflicht der Lehrkräfte. Allerdings ist das Ausmaß dieser Aufsichtspflicht reduziert, da normalerweise davon auszugehen ist, dass Volljährige Gefahren besser erkennen und vermeiden können als Minderjährige. Die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen alle Weisungen der Lehrerinnen und Lehrer bei einer Schulveranstaltung befolgen und können sich nicht auf ihre Volljährigkeit berufen, um sich zum Beispiel ohne Einverständnis der Lehrkräfte selbst eine freie, unbeaufsichtigte Zeit zu verschaffen.“


    Eine entsprechende weitere Quelle aus Schleswig-Holstein:

    https://www.schulrecht-sh.com/…flug_aufsichtspflicht.htm

    Dort der 4. Absatz.


    Für NRW habe ich gelesen (in der BASS), dass das die allgemeine Aufsichtspflicht (also die, die in der Schule gilt) bei volljährigen SuS zu einer Fürsorgepflicht wird.

    Für NRW kenne ich keinen Erlass, in dem die Aufsichtspflicht für volljährige SuS so explizit steht, alle Kommentare dazu sagen aber in etwa dasselbe wie die beiden Quellen oben.

    Zitat SteffdADamit vom eigenen Fehlverhalten abzulenken (und damit u.U. durchzukommen) wäre also ok?

    Oh nein, natürlich nicht? Wie kommst du denn darauf? Ob so etwas bei Kritik intendiert ist, ist doch völlig vom Einzelfall abhängig und hat so was von gar nix mit meinen Ausführungen zu tun.

    Wenn ich ein moralisches Urteil fälle, ist das zunächst einmal ein moralisches Urteil eines Verhaltens, das moralisch zu bewerten ist. Diese Bewertung hängt nicht davon ab, wer sie vornimmt, sondern davon, ob das Verhalten nach bestimmten Kriterien mehr oder weniger verwerflich ist.

    M.a. W.: ein Verhalten wird nicht besser oder schlechter in Abhängigkeit von der Betrachterin bzw. vom Bewertungsvorgang (es ist also nicht wie Schrödingers Katze).


    Davon unabhängig kann man wiederum das Verhalten der Bewertenden betrachten.

    Zitat qchn “…weil ich dieses Moralisieren echt absurd finde,…“


    Falls du mit „Moralisieren“ überzogene moralische Äußerungen meinst, ab welcher Stufe darf man denn ein Verhalten deiner Ansicht nach zu Recht unmoralisch finden? Erst wenn es auch strafbar ist?

    Das wäre für mein Dafürhalten ein merkwürdiger Moralbegriff. Ich habe den Eindruck, dass doch viele Menschen auch manches nicht strafbare Verhalten unmoralisch finden.


    Wenn man ein Verhalten/eine Meinung kritisiert, heißt das niemals, dass man sich selbst stets moralisch und rechtlich einwandfrei verhalten muss.

    Das sind zwei voneinander unabhängige Dinge, die leider immer wieder in einen Topf geworfen werden.

    Ein Verhalten wird ja nicht weniger verwerflich, nur weil andere es auch an den Tag legen.

    Und jemand, der sich falsch verhalten hat, kann gleich wohl das Verhalten anderer kritisieren. „Steine werfen“ im Sinne von „den anderen schwer bestrafen/aburteilen“ ist da nochmal eine ganz andere Liga.

    Schwarzfahren ist halt für manche SchreiberInnen hier ok, weil der ÖPNV unkomfortabel und zu teuer ist. Täuschen in einer Klassenarbeit aber natürlich nicht.:autsch:


    Und „Moral“ ist auch irgendwie ihh bäh.

    Da fällt mir nur „widdewiddewitt und drei macht neune…“ ein.

    OT: Über das Matheabi wurde nach den Protesten im letzten Jahr vom Schulministerium noch behauptet, es sei alles normal gewesen und die Ergebnisse im Rahmen.

    Als im Herbst dann die Ergebnisse veröffentlicht wurden, sah das aber mal gar nicht mehr so toll aus.


    Meiner Ansicht nach hat man mit den diversen Lehrplanveränderungen in den letzten Jahren vieles verschlimmert bzw. für die SuS manches schwieriger gemacht, was an den eigentlichen Kernideen der Mathematik vorbeigeht.

    Z. B. geht für das Trainieren der Operatoren und wann man was mit dem GTR machen darf, was man hinschreiben muss etc. viel zu viel wertvolle Zeit drauf, die man besser für Mathe verwenden könnte.

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