Beiträge von Conni

    Im Ernst? Habt ihr das bei euch so vorgegeben bekommen? Bei uns gibt es dazu noch gar keine konkreten Infos. Ich würde mich aber trotzdem weigern, da zig Parallevarianten zu planen. Mein Plan sieht so aus: ich erstelle für alle Kinder einen Wochenplan, der sowohl mit als auch ohne digitale Möglichkeiten funktioniert (d.h. im Pflichtteil nur analoge Aufgaben in den ohnehin vorhandenen Arbeitsmaterialien und Online-Übungen nur als alternative Zusatzangebote).

    Ja, ist die Vorgabe. Hat sich vermutlich die Schulleitung ausgedacht. Ich habe sofort gesagt, dass das bis Dienstag ja nicht wirklich schaffbar ist. Daraufhin wurde vorgeschlagen, dass wir es selbstverständlich so ähnlich wie bei dir händeln sollen: So ähnlich wie möglich, so wenig Mehraufwand wie nötig. Unsere Schulleitung hat da ein gutes Augenmaß. Ich glaube, bei mir wird das genauso aussehen: Wochenplan für alle. Das kann auch die Kollegin, die unterrichtet und das klappt auch mit Videokonferenz.

    Allerdings bekomme ich gerade Halsweh und Schnupfen. Mal schauen, ob das bis Montag weg ist.

    Wieso gibt es denn einen Unterschied zwischen Notbetreuung und Präsenzkindern? Bei uns ist es in der Unterstufe so, dass sie entweder zu Hause bleiben oder in den Unterricht kommen, Notbetreuung gibt es zusätzlich nicht.

    Unterricht soll offiziell nicht stattfinden.

    Notbetreuungskinder werden von Erzieherinnen beaufsichtigt und müssen selbstständig arbeiten.

    Präsenzkinder werden von Lehrern unterrichtet. Im Moment habe ich den Eindruck, das ist eine Spezialregelung in unserem Bezirk oder an unserer Schule für die Kinder, die alleine gar nicht klarkommen.

    Ich werde die Pläne so machen, dass sie überall funktionieren. Mit denen, die in die Videokonferenzen kommen, löse ich dann einen Teil der Aufgaben in der Videokonferenz.

    Gibt es denn zu Hause niemanden, der auf dich aufpassen kann?

    Ich habe mich nicht getraut, das zu schreiben, weil ich es so pietätlos fand. Ich darf für die Woche nach den Ferien 4 verschiedene Unterrichte vorbereiten: 1. für die Kinder, die zu Hause bleiben und an Videokonferenzen und anderen Onlineangeboten teilnehmen können, 2. für Kinder, die zu Hause bleiben und das digital nicht können, 3. für Kinder, die in die Notbetreuung gehen und 4. für Kinder, die das Lernen zu Hause im Frühjahr gar nicht gebacken bekommen haben. Die gehen in die Schule und werden in Kleingruppen beschult. Dafür darf ich dann zu Hause auf mich aufpassen lassen.

    Ja, hatte man ... jetzt tatsächlich nicht mehr .... dann halt auf dem Schulhof: Bewegung an der frischen Luft mit viel Abstand...

    Schön, dass es bei euch ging. In meiner Ref-Schule ging das auch, da kleine Klassen und ab und an die Turnhalle frei. Das hat Spaß gemacht, habe sehr viel Poptanz und vereinzelt Linedance in Musik gemacht.

    Der Schulhof ist meist mit Rennen und Toben assoziiert und direkt neben der Straße. Da kann ich dann nur eine Stunde geben, danach müssen die Kinder den Rest des Tages schreiben und ich lutsche Salbeibonbons.

    Singen auf dem Schulhof habe ich aufgegeben.

    Fröhöhöhöllllllichchchche Wwwwweihnahahacht ühüberahahalll

    Achtung, 10 Kniebeugen

    tönet duhuhurch - 10 Kniebeugen - die lühühühüfte - Klatschen - nicht ins Gesicht - auch nicht in ein anderes Gesicht - frohoho

    Wann gehen wir wieder rein?

    Wir spielen jetzt Keyboardbegleitung zum Grinch, das passt so gut zu 2020.

    Man könnte ja auch - in kalten Räumen - abwechselnd Kniebeugen machen und klatschen. Dazu Musik und nach der Stunde muss dann - in den normalen Klassenräumen - die Hälfte der Schüler abgeholt werden und zum Arzt (Knie gegen Kinn, Kopf gegen Tisch, klatschklatsch...).

    Das ist eine Win-Win-Win-Situation:

    - Kinderärzte haben mehr zu tun (sie sagen ja z.T., dass sie nicht genug zu tun haben und Umsatzeinbußen wegen geringerer Erkältungswelle),

    - kleinere Klassenstärken,

    - Entlastung des Busverkehrs (weniger Kinder und Eltern) im Berufsverkehr.

    Body-Percussion ist auch schön,

    viele Kinder tanzen auch gern und tatsächlich kann man auch Kreistänze mit ihnen einüben ... das finden sie oft toll UND herausfordernd.

    Wenn man denn Platz hat. Ex-Schule: Raum komplett ausräumen oder Kinder auf dem Schulhof wieder einfangen und Singschreibrüllen.

    Neue Schule: Mit 8 Kindern tanzen, Rest fesseln, dann wechseln, dann nochmal wechseln.

    Alternative: In der ersten Viertelstunde die Keyboards und Tisch wegräumen. 10 min tanzen. 20 min alles wieder hinräumen und zusammenstecken.

    (Der Bereich, in dem die Tische stehen, ist ja mit Keyboards versehen. Die haben Kabel. Dort darf keiner tanzen, es muss einen Sicherheitsabstand geben.)

    Was ich manchmal mache, sind halt Bewegungen zu Liedern. Auf einer FoBi habe ich einen Sitztanz kennengelernt und Steh-am-Platz-"Tänze" habe ich auch schonmal gemacht.

    Erstmal: Du hast heute großes Glück. Ich habe deinen langen Beitrag mit einigen Wiederholungen bis zum Ende gelesen. Tue ich normalerweise nach einem anstrengenden Tag nicht und auch am Wochenende selten.

    Musik:

    Ex-Schule: Musikraum = Klassenraum, winzig klein, kein Platz für Instrumente, durfte nur eine Musiklehrerin nutzen. Wir anderen waren froh, dass wir ein Täschchen mit Orff-Instrumenten zum Herumtragen hatten. CD-Player und alles Übrige mussten wir selbst kaufen.

    Jetzt: Extra Raum, groß genug, damit jeder ein Instrument in die Hand nehmen kann, ohne dem anderen den Ellenbogen in den Bauch zu rammen. Fast ein halber Klassensatz einfache Keyboards aus den 90ern. Wir beten, dass die noch lange halten. Wir üben gerade, wie die Finger heißen und wie man Tasten zählt, um gleiche Töne zu treffen (Klasse 3). In Klasse 4 einfache Begleitrhythmen im 5-Ton-Raum.

    Ansonsten gibt es ein paar klingende Stäbe und viele Bongos, 2 Cajuns sowie Triangeln aus der Bronzezeit.


    Solche Keyboards: Ich finde das spannend. Wo würdest du denn 10 von diesen günstigen, gebrauchten Keyboards für 200 bis 400 € Budget jährlich auf Rechnung mit ausgewiesener MwSt. (nicht Vorkasse) kaufen?

    Das sind die Voraussetzungen, um überhaupt Geld zu bekommen. Ebay und Co fallen da raus. Nebenbei braucht man Strom dafür, bei uns läuft das über eine Verteilersteckdose und Spezialkabel, von denen eins über 30 Euronen kostet. Die müssen auch mal erneurt werden, geht von o.g. Budget ab. Wichtig ist, dass man die Keyboards alle gleichzeitig von einem zentralen Punkt in der Nähe des Lehrertischs ausschalten kann.

    Wenn du viele Stunden Musik täglich unterrichtest, sind Kopfhörer für die Schüler wichtig. Ab 10 € pro Stück, gehen regelmäßig kaputt, kannst du mit 5 Stück pro Jahr rechnen, die du ersetzen musst, wenn du sehr vernünftige Schüler hast. Geht vom Budget ab.

    Letzteres können wir dir nicht beantworten. Nur mal so als Ideen aus der Grundschule: Budget, Technik, funktioniernde Steckdosen, fachfremd (noten- und instrumentenfrei) Unterrichtende, Musik als Lernbereich verlangt nur ein Begleitinstrument, es kann eben nicht einmal jeder Musiklehrer ein Tasteninstrument.

    Welche kochst du denn?

    Bei mir gab es gestern Birnen-Quitten-Glühwein. Quasi Obst.

    Außerdem Gurken-Tomaten-Kartoffel-Bärlauch-in-Öl-Brunch-mit-Meerettich-Suppe.

    Wenn nichts akut wegmuss, meist Kürbis. Sehr empfehlenswert.

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