Beiträge von Conni


    (4) 5te Klassen
    Das Grauen schlechthin! Elternwille zählt. Von 125 neuen Fünftklässlern könnten 25 auf jeden Fall an eine andere Schulform, da bei uns völlig überfordert. Seit mehreren Jahren sind zwei Klassen in Jahrgang 5 fast nicht beschulbar, so dass die Kollegen meist fast ein halbes Jahr brauchen, ehe sie vernünftig Unterricht machen können. Selbst hartgesottene Fans der Jahrgänge 5/6 möchten inzwischen nicht mehr oder nur sehr ungerne in diesen Jahrgängen unterrichten. Von 24 Kindern können 20 teils nicht richtig schreiben oder lesen. Die Deutsch-Kollegen haben dann den Druck, dass sie das Curriculum durcharbeiten müssen und gleichzeitig das nicht können, weil die SuS grundlegende Fertigkeiten nicht mitbringen. Von Verhaltensauffällgkeiten will ich gar nicht anfangen.....

    OMG! Allein das ist ja schon ein Grund, überlastet zu sein. Das klingt gruselig!
    Ein Kind aus meiner Klasse ist nach Niedersachsen gezogen und erzählte mir, es sei am Gymnasium angemeldet. Ich bekam Schnappatmung und dachte, dass die Schule das Kind mit dem Zeugnis nicht nehmen wird, las dann aber, dass nur der Elternwille zählt. Hilfe! Zum Glück war hier die Mutter einsichtig und versprach, ihr Kind an einer Oberschule anzumelden. Aber wenn ich mir das reihenweise vorstelle...

    Danke für die Links! Interessant!
    "Wie können Personen mit MS nun eine Verbeamtung durchsetzen?
    Personen mit einem leichten Verlauf ohne, bzw. mit nur geringen MS bedingten Einschränkungen und einer günstigen fachärztlichen Prognose hinsichtlich des weiteren Verlaufs ihrer Erkrankung können verbeamtet werden.
    Das Verwaltungsgericht Stuttgart geht in einem solchen Fall davon aus, dass zwar nicht mit absoluter Sicherheit, jedoch mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eine vorzeitige Dienstunfähigkeit ausgeschlossen werden kann."

    Aber der Satz:
    "Die Verbeamtung aus gesundheitlichen Gründen zu versagen geht heute kaum noch."
    scheint mir nicht richtig, denn hier geht es doch darum, dass eine individuelle Entscheidung des Amtsarztes angegriffen wird, und nicht generell, dass es diese Selektion gibt.

    Deinem Zitat aus dem Link geht Folgendes voran:

    "Eine Sonderregelung gibt es für schwerbehinderte Personen. Bei ihnen reicht es aus, wenn eine voraussichtliche Dienstfähigkeit für mindestens 5 Jahre prognostiziert wird. Dadurch wird für viele an MS erkrankte Schwerbehinderte eine Verbeamtung möglich. Probleme gab es aber häufig bei MS-Betroffen ohne Schwerbehinderung, da sie durch das Raster fielen."

    Darauf bezieht sich m.E.n. der von dir zitierte Teil.

    Und danach:
    "Eine weitere Möglichkeit besteht durch die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises. Wie oben bereits dargestellt besteht für Schwerbehinderte ja eine niedrigere Zugangshürde hinsichtlich der Prognose der Diensttauglichkeit. Über eine Schwerbehinderung kann sicherlich häufig eine Verbeamtung erreicht werden."


    Und einen Ausschluss für die Verbeamtung:

    "Nur für Personen mit rasch voranschreitender MS, bei denen voraussichtlich keine 5 Jahre Diensttauglichkeit prognostiziert werden kann, ist wohl auch weiterhin keine Verbeamtung möglich."


    Die rasch voranschreitende MS macht nur einen kleinen Teil der Erkrankungen aus. Viele haben Schübe, deren Einschränkungen dank weiterentwickelter Medikamente heute jahrelang mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder (fast) vollständig verschwinden. Je früher behandelt / erkannt, desto besser. Daher gibt es auch nicht mehr per se einen GdB von 50 und damit den Schwerbehindertenstatus bei MS. (So die Infos aus dem Freundeskreis, wo es gerade eine frische Diagnose gibt.)


    Und ja, früher war das ganze viel strenger. Bei mir hat die Amtsärztin damals wegen einer 2/3-Stelle gezetert, weil ich ein leichtes, gut eingestelltes allergisches Asthma hatte.

    Naja, kommt drauf an. Wenn man z. B. Pauschalen absetzen kann, ist das Argument unter Umständen schon valide. Könnt ihr das? (Ich kann mich nicht erinnern, ob ich das schon mal gefragt habe.)

    Nicht in diesem Sinne.
    Es gibt Pauschalen, die man absetzen kann, d.h. um die das Bruttogehalt gemindert wird. Z.B. 110 € für Arbeitsmittel. Man hat dann 110 € weniger steuerpflichtiges Brutto, sodass man 30 oder 40€ weniger Steuern zahlt, je nach individuellem Steuersatz.
    Bei Abgestellten heißt das: Ich zahle auf die vollen 110 € (und auch auf alles, was ich mit Belegen absetze), Sozialabgaben: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung und Solidaritätszuschlag. Für alles, was ich absetzen kann, u.a. diese Pauschale, bekomme ich die zu viel gezahlten Steuern wieder, also z.B. 40 von den 110 €. Heißt, daas man 70 € aus eigener Tasche zahlt. Argument demnach nicht valide.

    Ich bin übrigens immer über dieser Pauschale - und dann musst du ab dem 1. € alles nachweisen.

    Beträge für die Alterssicherung/ Vorsorge sind "gedeckelt, d.h. sie mindern nur um einen bestimmten Betrag das steuerpflichtige Brutto. Dieser Betrag ist bei höheren Einkommen mit den Pflichtversicherungen für Angestellte ausgeschpft. Weitere private Vorsorge zahlt man aus eigener Tasche.

    War noch was? Achja, Kosten für das häusliche Arbeitszimmer können bis zu 1250 € im Jahr abgesetzt werden, inkl. Miete, Stromanteil, Anschaffungen (Schrank, Tapete) etc.

    • "Mohrle komm her."
    • 5 Minuten später: "Mohrle du weißt doch ich muß zur Arbeit."
    • weitere 5 Minuten später: "Mohrle, wenn du nicht sofort herkommst, bekommst morgen Hausarrest."

    8)
    Naja, der Teil ist ja völlig normal. Ersetze Morle durch Larissa oder Paul (Kinder) oder durch Leila oder Arko (Hunde).

    (Der 2. Teil mit dem Neufundländer ist schon schräg.)

    Und jetzt noch On Topic:
    An unserer Schule gibt es eine Lehrersportgruppe. Diese wurde auf Eigeninitiative der Kollegen hin gegründet und man machte, wozu mehrheitlich Lust war und was angeleitet werden konnte (Pilates, Badminton, Tischtennis, Zumba...) abwechselnd.
    Der Zuspruch hielt sich in Grenzen.

    Ich sage mal ganz ehrlich:
    Ich mag den Geruch von Schulturnhallen nicht, ich war immer die Schlechteste in Sport in der Klasse und bin auch heute nicht besonders geschickt oder grazil.
    Manchmal bin ich froh, wenn ich raus bin aus der Schule und möchte nicht noch Freitagnachmittag mit Kollegen verbringen. (Außer vielleicht hin und wieder mit Sekt oder Eiskaffee, aber das ist was anderes.)
    Außerdem habe ich einen Vertrag in einem gut ausgestatteten Fitnessstudio mit guter Betreuung und gehe lieber dort hin, um gezielt, kontinuierlich und sinnvoll zu trainieren. Das fällt mir aufgrund des Arbeitsalltags in den Hochphasen schwer, dann streiche ich manchmal den Sport, weil ich sonst mit der Arbeit nicht fertig werde. Und wenn ich mich dann frage, ob ich in einer stressigen Woche unter Zeitdruck lieber 2mal ins Fitnessstudio gehe oder einmal Fitti + einmal Kollegensport, dann wähle ich die erste Variante.

    Ich finde auch, dass die Prioritäten eher dort liegen sollten, den Stress in den Hochphasen zu mildern, sodass man auch regelmäßig Sport betreiben kann oder Entspannungstechniken oder was auch immer man mag. Maßnahmen dazu wurden genannt.

    Für Sport/Entspannung bin ich selber zuständig und freue mich, dass meine GKV mir schon 2mal einen Kurs bezuschusst hat (und ich das prinzipiell sogar noch öfter in Anspruch nehmen könnte).

    Echt, sorry, was ist das für ein Klima in diesem Forum? Mit euch esse ich nicht gerne Eis. Eigentlich wollte ich fragen, wie ihr Eis zubereitet, aber das hier ist echt unter meinem Niveau, ihr spießigen, ewig gestrigen Schokoeisesser!! Ich bitte um Stöpselziehung bei meiner Eismaschine!!

    Stöpsel hier zieht nur Administrator und der ist beschäftig mit Essen wundersame Eis.
    Magst du probieren herrliche Cranberry oder Marshmallow Eis?

    Zusätzlich zum Sprechen über Gelesenes: Morgenkreis, Klassenrat, kleine Hörspiele, Lieder anhören und Inhalt wiedergeben, fächerübergreifend z.B. mit Sachunterricht.
    Schau in den Lehrplan/Bildungsplan deines Bundeslandes und überlege dir, wie du die Fähigkeiten fördern kannst, auch anhand des Lehrwerkes aber auch darüber hinaus.

    Ich hatte am Anfang ein paar Monate keine Klassenleitung, da mitten im Schuljahr eingestiegen. Da war ich aber mit dem Vorbereiten des Unterrichts gut gefordert.
    Danach hatte ich immer Klassenleitungen mit dem schon erwähnten Aufwand in der Grundschule (Akten, Eltern, Konferenzen, Klagen von Fachkollegen anhören, Kinder trösten,disziplinieren, Fehlzeiten verwalten etc.) Bei uns das gleiche, wie erwähnt: Wer verantwortungsvoll eine Klasse leitet, bekommt auch eine, wer es - aus welchen Gründen auch immer nicht schafft - hat keine.
    Im kommenden Schuljahr werde ich nach Schulwechsel einmalig keine Klassenleitung haben. Ich bin ebenfalls gespannt, wie das wird und bin froh, dass ich mich erstmal neu einleben kann. Meine Kolleginnen, die schonmal Nicht-Klassenleiterinnen waren, sagten, das ist super, weil viel Organisationskram wegfällt.

    Wie gibst du das an? Gerade bei Schokolade wird es doch schwer nachzuweisen, dass du sie nicht zum privaten Gebrauch gekauft hast. :pfeif:Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen ...

    Ich mache eine lange Liste, in die ich jeden Beleg eingebe mit Verwendungszweck. Früher habe ich das mit eingereicht, jetzt nicht mehr, bewahre es aber auf, damit ich bei Nachfragen aussagekräftig bin. Natürlich ist das nicht die Tafel Edelbitterschokolade, die ich da angebe, sondern eben die Packungen Minitäfelchen oder 3 Packungen Schokoladenschneemänner oder die 2 Packungen Lollys. Ich kaufe alles für den Kalender oder z.B. Ostern auf einem Kassenbon und zwar getrennt von meinem privaten Einkauf.
    Bisher hat niemand nachgefragt.

    bin ich jetzt sehr gemein, wenn ich meine, bestimmte Viertel Berlins sind (ohne Schützenpanzer, Gelweste etc) generell No-Go-Areas?

    Ich war schon in jedem Viertel ohne Sonderausstattung.
    Allerdings würde ich nicht überall abends oder nachts hingehen, wenn es nicht sein muss. Die Gegend um den S-Bahnhof Warschauer Straße und südlich davon bestimmte Gegenden Neuköllns / Kreuzbergs gehören dazu.

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