Sie ist ja in dem Fall nicht die Lehrkraft, sondern "nur" eine Mutter. Insofern ist sie in keiner professionellen Rolle.
Lehrkräfte und Erzieher:innen dürfen im Gegensatz zu Privatpersonen keine anonyme Meldung erstatten.
Sie ist ja in dem Fall nicht die Lehrkraft, sondern "nur" eine Mutter. Insofern ist sie in keiner professionellen Rolle.
Lehrkräfte und Erzieher:innen dürfen im Gegensatz zu Privatpersonen keine anonyme Meldung erstatten.
Was sind die Inhalte von Lebenskunde? Ich stelle mir unter dem Begriff eher eine Art Arbeitslehre vor, was wahrscheinlich damit nicht gemeint ist.
Das ist wahrscheinlich Ethik für die Grundschule. Familie, Freunde, Zusammenleben, Gesellschaft, Glück...
Obwohl ihr nur 96 Std. in der Stundentafel habt, gibt es 7 bzw. 8 Std. Deutsch?
Und in Mathe?
Kl 1: 7 D, 5 Ma, 2 Su, 2 Mu, 2 Ku, 3 Sp
Kl 2: 8 D, 5 Ma, 2 SU, 2 Mu, 2 Ku, 3 Sp
Kl. 3: 8 Deutsch, 5 Mathe, 3 SU, 2 Mu, 2 Ku, 2 Sport/1 Schwimmen, 2 Englisch.
Kl. 4: 8 D, 5 Ma, 5 SU, 2 Mu, 2 Ku, 3 Sp, 3 Eng
Dann fehlen Kindern aber die religiös-weltanschaulichen Grundlagen.
Es gibt Religion und Lebenskunde (freiwillig), letzteres ist sehr beliebt und wird an unserer Schule von 80 bis 100% der Kinder besucht.
1. Kann man da einen Antrag auf besondere Förderung stellen o.Ä.?
2. Kann man da als Lehrerin eine Erziehungshilfe über das Jugendamt erwirken?
3. Kann man als Lehrer versuchen ihn bei einem Fördertentrum für den Förderschwerpunkt emotionale Entwicklung unterzubringen?
1. Nein. Förderstunden gibt es, wenn ein festgestellter Förderbedarf da ist. Und zwar 1,5 pro Woche bei emotional-sozialem Förderbedarf.
2. Nein. Hilfe über das Jugendamt gibt es auf Antrag der Eltern. Diese Hilfe ist für zu Hause zuständig, nicht für die Schule. Auch Schulhelfer gibt es nur, wenn bereits ein Förderbedarf feststeht, siehe Punkt 3.
3. Nein. Der Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung wurde bisher erst ab Klasse 3 vergeben in Berlin. Dann gab es ein paar wenige Plätze in einem Förderzentrum "Lernen", die nahmen Kinder mit Förderbedarf "Lernen", die auch vom Verhalten her auffällig waren. Ich weiß gar nicht, ob es überhaupt noch emotional-soziale Entwicklung als Förderzentrum gibt. Seit diesem Schuljahr heißt es, dass emotional-soziale Entwicklung erst ab Klasse 5 möglich ist. Ob das alle Bezirke so machen oder nur unserer, weiß ich nicht.
An meiner ehemaligen Schule (Brennpunkt) und der jetzigen gibt es folgende Möglichkeiten:
- Kurzbeschulung, z.B. 2 Stunden, weil dem Kind (und allen anderen) mehr nicht zuzumuten ist. Funktioniert nur, wenn man die Eltern überzeugt.
- Betreuung einzeln oder in Kleingruppe über Förderstunden der Schule. D.h. die Schule muss bereit sein, Förderstunden, die z.B. Kindern mit Förderbedarf oder allgemein den Klassen zustehen, zu bündeln und dem einen Kind zukommen zu lassen. Ob dafür die Kapazitäten da sind, ist fraglich. Die Brennpunktschule, an der ich früher war, lief schon vor 5 Jahren nur noch dadurch, dass Student:innen Klassenleitungen übernommen haben.
Wir hatten allerdings gute Sonderpädagog:innen, die gut beraten haben. Auch sie waren nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" (ca. 50 Unterrichtsstunden auf 65 Kinder mit Förderbedarf) und zwei Schulsozialarbeiter:innen. Diese haben sich letztlich auch um diese Kinder gekümmert.
Kindeswohlgefährdung lag in meinem alten Bezirk erst dann vor, wenn Kinder von Gewalt zu Hause berichteten und Gewaltmale vorweisen konnten. Alle anderen Fälle wurden nicht bearbeitet.
Ansonsten das, was ISD schreibt: Schulsozialarbeit und Jugendamt darfst du selbst einschalten. Jugendamt kannst du als Privatperson anonym informieren.
Alles anzeigenIch habe es vorhin noch mal nachgeschlagen,
Hamburg hat 108 Stunden in der Pflichtstundentafel der Grundschule,
...
Berlin 92 (Schlusslichter).
...- ob man 5, 6 oder 7 Stunden Deutsch erteilt,
- ob man zusätzliche Förderstunden für alle hat,
- ob man zusätzliche Förderstunden für kleine Gruppen hat,
Die Zahl für Berlin ist veraltet, wir haben 96. Seit ein paar Jahren gibt es eine zusätzliche Deutschstunde zur Leseförderung. In Klasse 1 sieben Deutschstunden, danach 8.
Hinzu kommt, dass wir keinen verpflichtenden Religionsunterricht haben.
Im Prinzip ist das der richtige Ansatz.
Danach kommt es dann aber: Förderstunden fallen weg, weil es nicht genug Lehrkräfte gibt, Vertretung muss aus Förderstunden bewältigt werden.
Hinzu kommt, dass ich als Klassenleiterin das zweite Jahr in Folge fast nur 4. bis 6. Stunde in der Klasse bin. Das merkt man deutlich.
Die Mutter selbst hat wohl eine diagnostizierte Autismus-Spektrum-Störung (nach eigener Aussage), wobei sie mE im Gespräch keine Auffälligkeiten in diese Richtung zeigte.
Das Spektrum ist breit, man merkt das nicht immer auf den ersten Blick, wenn jemand betroffen ist. Wenn neurodivergente Menschen versuchen so zu wirken, als wären sie im neurotypischen Spektrum, nennt man das "maskieren". Es ist extrem anstrengend, aber irgendwann im Leben nötig geworden, um sich zugehörig zu fühlen.
Sofern die Eltern keine Diagnostik wollen / einleiten, könnt ihr sie nicht dazu zwingen. Es ist ihre Entscheidung, sie sind erziehungsberechtigt. Das Vertrauen in Schule scheint sehr gering zu sein.
Rat der Schulpsychologin an meiner alten Schule: Kind bestmöglich unterstützen, wie z.B. mit dem FSJler; klare Regeln, Abläufe, Konsequenzen.
Erziehungsmaßnahmen dokumentieren. Bei Ordnungsmaßnahmen müssen die Eltern und das Kind zum Vorfall angehört werden, das heißt aber nicht, dass die Eltern die Entscheidung treffen.
Immer alles dokumentieren.
Gibt es ab Klasse 3 Zensuren? Ich vermute, die Eltern haben auch keiner LRS-Diagnostik zugestimmt? Meine Erfahrung: Dann wird es unangenehm, für alle Beteiligten. Manchmal ändert sich dadurch die Einstellung der Eltern und man kommt dann ins Gespräch und kann dem Kind erstmal durch Nachteilsausgleich / Notenaussetzen Entlastung schaffen.
Dann mal das volle Klischee: Kollegium
So ein Fleeceshirt wie der mit der Glatze (am pädagogicshen Tag) habe ich auch noch im Schrank, Überbleibsel aus der Studentenzeit.
Was ich mich die ganze Zeit frage: Gibt es überhaupt so kleine Kanülen, dass man die Mücken impfen kann? Und haben die einen Impfausweis?
Und an die obligatorische Anbringung von Mückengittern an allen Schulfenstern. Natürlich nach etwa zweijähriger Diskussion über die Frage der Kostenübernahme, die psychologischen Vor- und Nachteil von Mückengittern auf die Schüler und der intensiven Diskussion im Kollegium über die Farbauswahl.
... und sobald es endemisch ist, werden sie abmontiert.
okay, ich stricke unkatholisch (wieder etwas neues gelernt, an Religion habe ich bisher nicht gedacht).
Das heißt tatsächlich evangelisch stricken.
Alternativ katholisch stricken = englisch stricken und evangelisch stricken = kontinental stricken. ![]()
Mein Faden ist tatsächlich rechts. In Neuseeland und Südafrika (und Deutschland) führte es aber zu Problemen (ich bin wirklich sehr stumpf, ich habe da kein Vorstellungsvermögen, ich kann stricken, wie Oma es mir mit 8 beigebracht hat, Punkt. (Soviel dazu, dass es mein Gehirn beanspruchen würde
).
Ganz konkret sieht es bei einer Socke (oder Rundstrick) total umgekehrt aus.
Dann hat Oma bei Katholikinnen stricken gelernt oder so. Die Grenze ist irgendwie der Rhein. Meine Oma war am Rhein in einer katholischen Mädchenschule und strickte daher "katholisch" (Faden rechts).
So sieht es unkatholisch aus:
Also ich mache seit ein paar Jahren "italienischen Anschiag", beim deutschen (?) habe ich mich zu oft verschätzt (und hatte viel Faden übrig oder5 cm zu wenig).
Unsere Russlanddeutsche stricken tatsächlich anders.
Ich hätte das jetzt eher auf die Fadenhaltung bezogen. Deutsche halten den Faden meist links. In anderen Ländern zum Teil rechts.
(Ich habe schon Konferenzpullis (nur in Konferenz) gestrickt, ohne Muster, nur rechte Maschen (rund), normalerweise ist mir dies zu langweilig. )
Man könnte das Stricken eines Restepullovers mit dem beliebten Konferenzbingo verknüpfen. Immer, wenn man ein Bingo hat, wechselt man die Farbe.
ZitatAngeblich werden die Triptane nicht von ser Krankenversicherung übernommen und sie müssen sie selber kaufen. Ich kenne mich da medizinisch nicht aus und habe die Information bisher so hingenommen.
Also... es scheint so zu sein, dass die üblichen Erwachsenentriptane erst ab 18 zugelassen sind. Für 12- bis 17jährige gibt es aber mindestens dieses Nasenspray-Triptan: https://www.aerzteblatt.de/archiv/38619/S…sal-fuer-Kinder
Dieses ist rezeptpflichtig.
Es könnte eine Zweitmeinung, anderer Arzt, möglichst Neurologie hilfreich sein.
Mirgärne stört ja nicht nur Schule und Lernen, es ist eine erhebliche Beeinträchtigung des gesamten Lebens.
(mit Migräneattacke gesendet)
Das wäre traurig und Zeitverschwendung.
Das sehe ich genauso. Ich bin auf Social media in einer Migräne-Gruppe und dort will in jedem 2. Beitrag irgendjemand irgendwas verkaufen:
Coaching - wie ich selbst meine Kopfschmerzen los wurde - das MUSS auch bei dir klappen!
Teurer Saft mit wenig Vitaminen - wie ich am Schneeballsystem verdiene.
Geheime Wundertabletten - schreib mich an.
Schüsslersalze. (Ok, die enthalten einen Hauch mehr als Globuli, aber... nun ja.
Dehnen gegen Migräne
etc.
pp.
Ich überlege öfter mal, ob ich da austrete, aber dazwischen sind dann ab und an mal spannende Beiträge.
Frag nach, ob sie bereits beim Arzt/Neurologen waren. ("Medizinisch alles ausprobiert" kann leider auch heißen: Ibu, Paracetamol, freiverkäufliches Triptan, Magnesium, Homöopathie. Das ist nicht alles.)
Triptane:
Es gibt freiverkäufliche Triptane, die sind wirklich teuer, wenn man sie häufig benötigt.
Es gibt verschreibungspflichtige Triptane und verschreibungspflichtige Packungsgrößen von denen, die man in Kleinpackungen kaufen kann. Dafür benötigt man ein Rezept vom Arzt. Für Kinder und Jugendliche entfällt meines Wissens nach die Zuzahlung, womit die Triptane für das Mädchen eigentlich kostenfrei sein sollten - wenn der Arzt ein Rezept ausstellt.
Wenn die Triptane nicht ausreichend helfen und die Anzahl der Migränetage sehr hoch ist, gibt es Medikamente, die man prophylaktisch einnehmen kann - als Erwachsener. Wie das bei Jugendlichen ist, weiß ich nicht. Mit diesen Medikamenten kennen sich die Hausärzte oft nicht gut aus, da ist dann eher eine Neurologin gefragt.
Bei einer sehr starken / häufigen Migräne gibt es die Möglichkeit, einen Grad der Behinderung zu beantragen. Ob euch das weiterhilft wegen der Fehlzeiten, weiß ich nicht.
Falls es Fragen gibt:
Eine gute Anlaufstelle ist die Migräneliga. Am 3.7. gibt es dort ein Seminar zu Migräne bei Kindern und Jugendlichen. Vielleicht können die Mutter oder die Schülerin dort Erkenntnisse gewinnen: https://www.migraeneliga.de/03-07-2023-18-uhr-online-seminar/
Es gibt auf der Seite auch Ansprechpartner:innen der Migräneliga und eine Liste mit Ärzten und Kliniken.
... aufgrund des 2., 3. und 4. Absatzes.
Auf den 1. alleine hätte ich ggf. ernsthaft geantwortet, denn bis dahin kommt es bei mir als Frage an.
Ab dem 2. Abschnitt geht es an "Wissen" über Sek1-Lehrkräfte, die über Jahre hinweg reichenden Unterrichtsvorbereitungen, eine blauäugige Rechnerei und am Schluss "kontroverses Thema". Das sind keine Fragen mehr, sondern Stammtischgeschwafel, was hingeworfen wird. (Das Thema ist auch nicht kontrovers, Studien haben gezeigt, wie hoch die Arbeitsbelastung ist.)
Hast du dich bzgl. der Laufschuhe in einem Laufschuh-Fachgeschäft oder beim spezialisierten Orthopädieschuhmacher beraten lassen? Das macht Sinn. Die wollen zwar Schuhe verkaufen, aber haben oft eine Laufbandanalyse und Verkäufer mit geschultem Blick, dazu eine große Auswahl an Schuhen.
Einlagen: Wenn du Probleme mit den Füßen hast (Knickfüße, Spreizfüße, Senkfüße, Fersensporn...) sinnvoll. Dann am besten gute Einlagen. Sanitätshauseinlagen waren bei mir zu mehr als der Hälfte Flop, die Sporteinlagen aus dem Sanitätshaus hielten meist nur 8 Wochen. Ich gehe zu einem Orthopädieschuhmachergeschäft, das sehr bekannt ist und Läufer versorgt - und zahle ordentlich zu. Die Einlagen tragen sich allerdings super und meine Beschwerden sind weg. (Ich walke und wandere damit. Muss ja ab und an stehen bleiben und an der Wiese kauen.)
3D-Digitalvermessung macht mein Orthopädieschuhmachergeschäft nicht. Es gibt einen Abdruck in 2D und einen in Schaum (=3D).
3D-Digitalvermessung habe ich mal in einem anderen Geschäft machen lassen, kam mit den Einlagen aber nicht klar, die waren zu dünn und zu hart. Das heißt aber nicht, dass das überall so ist.
Starke Knickfüße brauchen aber vermutlich auch einen passenden Schuh (und vielleicht Einlagen dazu).
Achja, Vorfußlauf ist nicht für jeden gut, egal was wer sagt. Vorfußlauf belastet die Muskeln, Bänder und Sehnen im Fuß und Unterschenkel stark und wenn man das nicht gewohnt ist, kann das auch zu Beschwerden führen.
Dann würde ich den verdreckten Raum vorziehen.
Ich bin so ziemlich die einzige, die das auch vorzieht. Meist kann man die Staubschicht wie eine dünne Filzplatte von den Regalen abziehen. Wenn dann aber am Waschbecken nichts mehr geht, weil da Pinsel drin stecken, ziehe ich sie doch mal raus.
Und ich sehe gerade: Ich eifere meinen Schüler:innen nach und verweigere den Akkusativ. ![]()
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