Beiträge von Conni

    So, jetzt bin ich ein bisschen erleichtert: unsere Schulaufsicht hat auch nochmal "nachjustiert": freitesten nach Infektion erst wieder ab Tag7, Freitesten in der Schule müssen wir nicht (ist nur ein Kann-Angebot, wenn die Schule das organisieren kann...frage mich gerade, ob es solche Schulen tatsächlich gibt) und es gibt wieder PCR-Test-Kapazitäten für die Kinder die in der Schule positiv getestet wurden. Uff...

    Aber das ist jetzt natürlich wieder nur die Regelung für unseren Bezirk. Offenbar ist es tatsächlich so, dass es von Bezirk zu Bezirk anders gehandhabt wird. I

    Unglaublich. Ständig irgendwas anderes und jetzt noch von Bezirk zu Bezirk, ich fasse es nicht. Bei uns bietet die Schulleitung morgens um 7 das Testlabor an.

    Conni, im Grunde ist das doch der Jahrgang, der im Lockdown die ersten beiden Schuljahre verbracht hat, oder? Du musst also verhaltensmäßig Erstklässler auf den Stand von Klasse 3 bringen?

    Bei uns nicht:

    August 19 bis Mitte März 20 und August 20 bis Mitte Dezember 20 sowie 2 Wochen im Juni 21: Normale Beschulung, normale Hofpausen, alles normal

    Mitte März 20 bis Ende April 20, 3 Tage im Dezember 20 und Januar 21: Distanz

    Ende April 20 bis Juni 20 und Anfang Januar 21 bis Juni 21: Wechselunterricht - ja, da gab es keine Hofpausen, da fehlt was.

    Es sind Kinder, die mehrere Jahre in der Kita waren. Hier gibt es ein hervorragendes Kita angebot und viele sind ab 1, 2 oder 3 Jahren dort, also mindestens 3 Jahre vor Schuleintritt. Sozialverhalten lernt man da durchaus - neben einem Elternhaus, was alle auch haben, lebt keiner alleine.

    Außerdem gab es quasi ein Schuljahr und 2 Monate völlig normalen Unterricht mit normalen Arbeitsgemeinschaften, normalem Hortangebot etc. Es fehlen 10 Monate, darüber kann man reden. Aber das ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist, dass das problematische Drittel sich einen feuchten Kehricht drum schert, was jemand anderes sagt und was Regeln sind. Es ist eine regel- und konsequenzenresistente KiTa-Teilgruppe in einer Schulklasse.

    Ich hab bei meinen Schülern gemerkt, dass sie das Ergänzungsverfahren besser verstehen, wobei: Ich nehme das Ergänzungsverfahren und schreibe alles entsprechend auf, aber ergänze nicht, sondern wir subtrahieren z.B. bei 62 - 13 =? 2 -3 geht nicht, ich leihe mir eins bei den Zehnern, notiere die kleine 1 links unten, 12 - 3 geht und ist =9, 6 - 1 - 1 = 4

    Ich habe tatsächlich gestern schon drüber nachgedacht, ob ich das als neue "Kurzschreibweise" so einführe. Dann müsste ich nicht das Verfahren sofort komplett umstellen und sie verstehen es vielleicht.

    Auf halbschriftliches Rechnen verzichte ich bei den ganz schwachen Kindern komplett.

    Das haben wir im Brennpunkt generell so gemacht und dieses Jahr habe ich es aus Zeitgründen bei der Addition angerissen und bei der Subtraktion weggelassen - obwohl nicht Brennpunkt. Aber noch weniger geht ja irgendwann nicht mehr - und ich habe eben die Schere zwischen "schwere Rechenstörung" (Subtraktion als Operation nicht verstanden, im ZR bis 20 unsicher) bis "Maximalstandard".

    Zum Halbschriftlichen sagte mir eine Kollegin mal, das sei Schwachsinn aus dem Westen :lach: Keine Ahnung, hat man das in der DDR nicht gehabt?

    Verstehen es manche einfach nicht und kommen mit Auswendiglernen der immer gleichen verbalisierten Schrittfolge ans Ziel?

    Ich kann mich an nichts Halbschriftliches aus der DDR erinnern. Ich kann mich aber auch bei der schriftlichen Division nur erinnern, dass ich sie gelernt habe und muss sie mir jedes Mal neu erarbeiten.

    Meine Schüler:innen sind nicht soooo schwach, das war die alte Schule. Momentan habe ich 4, die superschwach in Mathe sind, da müsste ich aber im Zahlenraum bis 20 bzw. beim logischen Denken ansetzen. Ich habe sogar einige schlaue und mehrere (recht) gute und bemühte, aber eben diese zweite Gruppe ist nach 3 Wochen noch unsicher, das irritiert mich.

    Worin die Schüler:innen aber schwach sind: Im Zuhören und im "das machen, was Frau Conni sagt". Die machen halt was anderes. Ihr glaubt gar nicht, wie viele verschiedene Hausaufgabenhefteinträge es gibt, wenn ich einen Satz an die Tafel schreibe.

    Eine schöne, kurze Sprechweise habe ich nicht gefunden. Es gibt "3 - 7 geht nicht, eins rüber". Das widerspricht aber nun wieder dem Sinn. "3 - 7 geht nicht, ich tausche einen Zehner gegen 10 Einer." Durchstreichen, drüberschreiben.

    Das ganze anfangs mit Legematerial. Wir habe 2 bis 3 Aufgaben in einer Stunde geschafft. Gründe? Nicht zuhören, rumhampeln, alles runterwerfen, sich unterhalten, dazwischenrufen, einfach das Legematerial erst benutzen, wenn Frau Conni meckert oder vorturnt, wie man einen 10er in die Hand nimmt, nachfragen, ob die Zahlen von der Tafel abgeschrieben werden sollen, jammern, dass man keinen roten Buntstift hat. Einfach nur Unterbrechungen, oft, weil einfach nicht gemacht wird, was ich sage. Nachsprechen erzeugt große Unlust. Ich böse Lehrerin habe sogar versucht, ihnen beizubringen, dass man das Ergebnis doppelt unterstreicht. Nachdem das jedes Mal 5 Minuten Stöhnen, Diskussionen, Linealsuchen und -borgen zur Folge hat, habe ich aufgegeben. Mir egal, dann nicht.

    Fehlergruppen:

    Gruppe 1: schematische Anwendung ohne eigenes Denken: "4-2" geht nicht. Und da dann 14 - 2 auch irgendwie doof ist, wird einfach eine Ziffer als Differenz hingeschrieben, die gerade gefällt.

    Gruppe 2: 3 - 7 --> Über der 3 steht statt 13 einfach 10.

    Gruppe 3: Wieder andere nehmen 10 Einer und streichen den Zehner nicht durch.

    Gruppe 4: Subrahend und Minuend werden vertauscht: 7 - 3 = 4. Ich habe die Rechenrichtung einzeichnen lassen. Es wird trotzdem von unten nach oben subtrahiert, wenn die Ziffer des Subtrahenden größer als die des Minuenden ist.

    Gruppe 5: Subtraktion bis 20 sitzt nicht. Das sind v.a. die ganz leistungsschwachen, die auch beim Ergänzungsverfahren alt aussehen würden.

    Gruppe 6: Ich setze mich hin und starre Löcher in die Luft, repariere den Füller, rechne auf einer anderen Seite weiter, die mir gerade genehm ist, esse, quetsche die Patrone aus, unterhalte mich mit meinem Nachbarn, kitzle den Nachbarn ab. Daher schaffe ich es, in der Übungsphase eine halbe Aufgabe zu rechnen.

    "Umtauschen" finde ich persönlich vom Begriff her für die Kinder leichter verständlich wie dieses komische "Entbündeln".

    Prinzipiell trainiere ich schrittweise vom Einfachen zum Komplizierten das Abziehverfahren ein.

    Genau so habe ich es gemacht. Wie lange dauert es, bis sie das dann verstanden haben? 6 Wochen, 8, 10?

    Wie kann das sein? Zumindest im letzten Schuljahr müsste es doch überall Fernunterricht gegeben haben, wenn kein Präsenzunterricht möglich war.

    In der Klasse mit der Division hatte eine Referendarin Mathematik. Diese hat sehr handlungsorientiert, projektorientiert und ausführlich gearbeitet und dafür einige Themen nicht geschafft. Das war nach ihrem Weggang nicht mehr aufzufangen. Ich habe einem Teil der Kinder schon Blätter zur Division mit nach Hause gegeben, damit sie anknüpfen können.

    Uhr: Der Mathe-Lehrplan in der Grundschule ist rappelvoll. Du könntest locker 7 Stunden pro Woche füllen, hast aber nur 5. Also konzentrierst du dich und schaffst nicht immer alles. Das geht einem sogar ohne Corona so. Die 1./2. hatten ja eigentlich wenig Distanzunterricht.

    Ich überlege immer rum, ob die Rechnerei tatsächlich so wichtig ist, dass man es wieder und wieder einführt und erklärt, oder ob es nicht früher der Taschenrechner bzw. eine App bringen würde, damit Strukturen und Algorithmen in den Fokus genommen werden könnten.

    Ich befürchte, dass ich sie vollends verwirre, wenn ich jetzt das Ergänzungsverfahren noch anbiete.

    Ja, Handlungsorientierung nicht nutzen ist problematisch. Löcher in die Luft gucken, sich geistig wegbeamen. Außerdem habe ich den Eindruck, dass viele alles vorgesetzt haben wollen und nicht selbst denken.

    Alles vergessen kennen wir aber auch. Das passiert auch mal am Wochenende oder über die Weihnachtsferien oder auf dem Weg in den Computerraum.

    Ich finde es bei aller Freiheit irgendwie unangenehm, dass es kein einheitliches Verfahren gibt.

    Und ja: Die Rechnerei nimmt an bestimmten Stellen zu viel Raum ein. Aber vielleicht gibt es Gründe, alle schriftlichen Verfahren noch zu lernen und ich erkenne sie nicht? Keine Ahnung?

    Volle Zustimmung. (Er scheitert übrigens auch schon früher, beim halbschriftlichen und schriftlichen Multiplizieren / Dividieren.)

    Eben. Damit fangen wir an. Die Eltern erwarten, dass das in der 3. Klasse alles ausführlich wiederholt wird, weil ja Corona war. Eine Klasse hat keine Division gelernt. Eine keine Uhr. Die Kinder sind unkonzentriert und haben ein schlechteres Gedächtnis als ich. Die werden ihre Lücken behalten.

    Ich brauche mal eure Meinungen:

    Ich habe jetzt zum 4. Mal eine 3. Klasse.

    Die schriftliche Subtraktion darf sowohl im Abzieh- als auch im Ergänzungsverfahren gelehrt werden in meinem Bundesland. Die aufnehmende Kollegin (in Kl. 5, ist bei uns noch an der GS) bevorzugt das Abziehen, sonst hätte ich dieses Jahr schon wieder zum Ergänzungsverfahren gegriffen.

    Beim ersten Mal habe ich das Ergänzungsverfahren unterrichtet, das fiel den leistungsschwächeren Schülys schwer, die anderen kamen klar.

    Bei den letzten 3 Klassen das Abziehverfahren. Ich lasse die Kinder selbst legen, nachdem ich mit Legematerial vorgeführt habe und wir mit Legematerial gemeinsam gearbeitet haben - die ersten haben es ungefähr nach einer Woche drauf, die guten Mathematiker und das Mittelfeld bleibt auch nach 2 bis 3 Wochen unsicher und die leistungsschwächeren Schülys haben es auch nach 3,5 Wochen noch nicht durchschaut und streichen wahllos Ziffern durch. Wir haben Flex und Flo und Flo erklärt das eigentlich super, man könnte dort immer nachgucken. Die Kinder tun es nicht und verstehen es nicht, sie verwenden auch das Legematerial nur, wenn ich daneben stehe und ich kann ja nicht an 8 Tischen gleichzeitig stehen.

    Außerdem stört es mich, dass es so unübersichtlich wird, wenn der Minuend ein glatter Hunderter ist.

    Mittlerweile bin ich so weit, dass ich überlege, zum Ergänzungsverfahren zurückzukehren. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

    Es widerstrebt mir, 5 oder 6 Wochen für die schriftliche Subtraktion zu opfern, wenn ich weiß, dass 1/3 das 1x1 nicht kann, die Hälfte die Division bis 100 nicht, die Uhr nicht behandelt wurde etc.

    Wie funktioniert das bei euch?

    Habt ihr irgendwelche Tricks?

    Habt ihr schon mal beides unterrichtet? Ich überlege tatsächlich, das jetzt abzubrechen, 2 Wochen was anderes zu machen und dann das Ergänzungsverfahren nochmal einzuführen.

    Mal wieder ernst, darf ich fragen, wie lange ihr die tragt? Also nicht am Stück sondern so insgesamt. Ich entscheide das nach Gefühl und frage mich, wie lange sie wirklich funktionieren...

    Keine Ahnung, wie lange die funktionieren.

    Ich trage sie auch nach Gefühl, meist so 3 Tage. Es sei denn, ich kippe vorher Kaffee rein. (Ich habe ja neben der AirQueen auch welche mit Überkopfbändern, die man absetzt und dann die Maske umgedreht unter dem Kinn hat, das animiert den Kaffee dazu, dort reinzulaufen, ich sag's dir!

    Ich habe auch die "Air Queen"-Masken und finde sie recht gut (allerdings muss ich sie mit dem beigelegten Clip hinter dem Kopf befestigen, damit sie richtig sitzen; das ist manchmal etwas "Fummelei"). Das Einzige, was mich daran etwas stört, ist, dass diese Masken durch die Beschichtung auf der Innenseite beim Atmen immer leise knistern. Habt ihr das auch bemerkt oder stört das nur mich?

    Ja, die knistern. Aber nur außerhalb des Schulgebäudes, das ist einfach magisch. :rofl:

    Ich muss den Clip schließen und die Bänder neben die Ohren nehmen, dann sitzen sie ganz gut. Nur auf den Ohren sind sie auch super, besonders, wenn ich dabei nicht atme. Ansonsten atme offenbar so stark aus, dass sich die Maske minimal vom Gesicht abhebt. Sagte ich, dass sie knistert?

    das wenn man's wüsst....sie ist aber ja schon nicht mehr aktuell und auf der Senatsseite auch nicht mehr zu finden (kürzlich war sie da noch...wohlgemerkt auch noch nach der Änderung....)

    Naja, ich würde da erstmal noch dran festhalten. Allgemeine Bestimmungen für außerhalb der Schule. Wenn wir schon gefragt werden und GA sich nicht kümmert? Pfft!

    Privat: Wollvorräte mit Lauflänge und Gramm aufschreiben (früher, inzwischen habe ich den Überblick verloren), Arbeitsmittelliste führen für die Steuererklärung (falls mal jemand einen genaueren Nachweis sehen will, habe ich alles als Packen sortiert und ausgerechnet), Haushaltsbuch.

    Arbeit: Noten errechnen. Mittelwerte, Runden, unterschiedliche Gewichtungen (Klassenarbeit, schriftlich, mündlich, Teilbereiche in Deutsch) - alles kein Problem. Klassenlisten erstellen. Dabei muss Excel allerdings nichts machen außer mehr Zeilen mit lesbarer Schriftgröße auf ein Blatt bekommen. Das sieht hübscher aus als in Word, finde ich.

    Ich bin nicht aus Bayern, finde aber auch Einstern / Einsterns Schwester gut. Die Konkurrenzprodukte heißen Flex und Flo / Flex und Flora, die gibt es zumindest in Mathe seit kurzem auch in Österreich. Es gibt auf Facebook eine österreichische Gruppe, in der ab und an Fortbildungen dazu angeboten werden. Für Deutsch finde ich auf den ersten Blick Flex und Flora etwas anspruchsvoller, das kann aber täuschen.

    In Mathe war in den Anfangszeiten Einstern aus meiner Sicht katastrophal, weil es kaum bündelte und damit Kinder mit weniger dezimalen Strukturen für Mengen zum Zählen animierte und sich das verfestigte. Daher sind wir sofort auf Flex und Flo gewechselt. Einstern hatte sich dann später durchaus erheblich verbessert, wir sind bei Flex und Flo geblieben.

    Diese Materialien bestehen aus Paketen mit Arbeitsheften. Viele Kinder können recht selbstständig darin arbeiten, da Übungen immer wieder in gleicher Art und Weise vorkommen. Wenn ich mich auf eine sehr leistungsheterogene oder eher leistungsschwache oder DaZ-Klasse einstellen müsste, würde ich die auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen.

    Ich hatte mal eine smartwatch an, die vibriert natürlich bei jeder neuen Nachricht. Mittlerweile muss ich die zu Hause ausziehen, da ich Herzrasen bekam, wenn sie alle 10 Minuten gefühlt vibiert.

    Musst du die Nachrichtenfunktion anhaben? Kannst du die ggf. abstellen? Oder generell über Teams Ruhezeiten, wie andere schon schrieben.

    Gibt es eine Möglichkeit, dass die Kinder sich untereinander organisieren? D.h. wenn Anton in Quarantäne ist und Fragen zum Stoff hat, ruft er Pünktchen (in Präsenz) an, damit sie ihm das erklären kann. In meiner Klasse funktioniert das momentan tatsächlich zumindest teilweise über die Eltern. Das entlastet sehr. Im letzten Jahr, als es Distanzunterricht gab, haben sich auch Kinder in einer von mir eingerichteten Videokonferenz nachmittags getroffen, um Aufgaben zusammen zu erledigen. Die haben sich auch gegenseitig geholfen. Die Videokonferenz war so eingestellt, dass die Kinder sie eröffnen konnten (und nicht ich als Moderator sie einlassen musste). Dann wäre auch das statt telefonieren möglich.

    Ich nehme mal das erwartbare Ergebnis vorweg: Bei denjenigen, die sowieso schon sehr "medienaffin" (digitale Medien) sind, sich sehr viel selbst fortbilden und einfuchsen in dem Bereich, ihren eigenen Unterricht selbst nur noch mittels Tablet und Co halten, wird das eigene Engagement und die eigene Medienkompetenz völlig ausreichend sein. Bei denjenigen, die diesen Zugang nicht haben und/oder sich überfordert fühlen und/oder die sich eine systematische Fortbildung wünschen würden, um Anregungen zu bekommen, wie sie z. B. ihr Dienstgerät sinnvoll in ihren Fächern einbinden können jenseits von reinem Bildchen und Filmchen zeigen ...

    Äh, ja doch. Also wenn jemand mir zeigen würde, wie ich mein Tablet erfolgreich einsetze, würde es zumindest schneller gehen. Aber halt nicht auf einer Fortbildung mit 15 Leuten (ohne Lüftung mitten in der Pandemie), wo schöne Bilder am Smartboard gezeigt und ein paar Apps durchgehechelt werden, sondern praktisch, kleine Gruppen, sofortiges Ausprobieren.

    Ich erarbeite mir das alles selbst - neben der normalen Arbeit, in der Freizeit. Es geht in winzigen Schritten, da ich das alles nicht selbsterklärend finde und dann immer wieder mal Unterstützung vom Bezirks-IT-Menschen brauche, der zu selten da ist und zu wenig Zeit und Geduld hat. Er kommt dann in den Unterricht, zeigt schlechtgelaunt, wortarm-nuschelig und superschnell was, während die Klasse aufdreht und vielleicht kann ich mich nach Unterrichtsende noch dran erinnern, wie das ging.

    Für Active-Inspire (schon mehrere Werbe-Fortbildungen herumgeschickt, soll total toll sein) haben wir keinen Schulaccount. Da muss man sich dann selbst anmelden und in der Freizeit per Video einarbeiten. Ja, steht auf meiner ToDo-Liste. Wenn ich wieder Energie und Lust habe, gucke ich mal danach.

    Bisher konnte ich alles, was ich am Smartboard machen wollte, per Stick oder Internet lösen.

    Es gibt in meinem Bundesland seit kurzem Fortbildungen: Präsenz, ca. 2 h Fahrzeit + 3 h Kurs am Freitag nach der 6. Stunde, wo ich manchmal das Gefühl habe, es nach 6 Stunden Unterricht kaum noch nach Hause zu schaffen vor Erschöpfung. Dazu wenige Plätze, alles sofort ausgebucht.

    Ich fände es super, wenn man sich da einarbeiten könnte, aber neben all den anderen Zusatzaufgaben bin ich wohl für weitere Zusatzaufgaben zu alt. Ein paar Wochen lang einen Tag pro Woche keinen Unterricht, stattdessen praktische Fortbildungen vor Ort in Kleingruppen. Das wäre was.

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