Beiträge von CDL

    Ich habe mir beide Links angeschaut und inhaltlich überflogen. Ich verstehe es so, dass allgemeinbildende Schulen in Niedersachsen verstärkt die Schüler (m/w/d) darin unterstützen sollen, einen für sie passenden Job zu finden. Das unterstütze ich, da dies heutzutage für junge Menschen äußerst schwierig geworden ist. Vielen Eltern fehlt hier der Weitblick, um ihre Kinder angemessen und realistisch zu beraten; junge Menschen stehen vor einer schier unendlichen Masse an Möglichkeiten und es gibt zudem viele Falschinformationen und Fehlvorstellungen.

    Berufliche Orientierung (= Welche Berufe gibt es? Was ist momentan und in Zukunft gefragt? Wie sind die Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen?) ist aber noch einmal etwas Anderes als spezifisch berufliche Bildung (= Welche Kompetenzen brauche ich im Beruf?).

    BO ist an allen Schularten jenseits der Grundschulen bundesweit fest verankert mit völlig vergleichbaren Zielsetzungen. Wärest du, wie bis vor kurzem noch in deinem Profil angegeben, tatsächlich im Bereich der Gesamtschulen tätig, dann wäre dir das auch klar und bekannt, denn BO betrifft sämtliche Fächer- auch das bundesweit und nicht erst seit gestern.

    Welche Kompetenzen man in bestimmten Berufen benötigt ist dabei natürlich ebenfalls Teil der beruflichen Orientierung. Dazu werden die SuS- bundesweit, an allen Schularten der Sek.I und SEK.II- sowohl durch zugeordnete Berater: innen der Agenturen für Arbeit vor Ort an den Schulen direkt, wie auch in den Agenturen persönlich beraten, als auch durch ihre Lehrkräfte an den Schulen, z.B. im Rahmen von „Profil AC“ (ob das, ggf.unter anderen Namen, bundesweiter Standard ist weiß ich allerdings nicht), dem Wirtschaftsunterricht, Deutschunterricht, etc.

    Stimmt, die Glasfaservertragsvertreiber habe ich auch schon mit Tablets durchs Haus flitzen sehen. Nachdem ich bei denen keinen Vertrag habe, habe ich daran gar nicht mehr gedacht.

    Nein, dass kann nicht sein. Denn Arianndi hat doch schon längst geschrieben:

    ;)

    Verstehe. :gruebel: Der Rollladenbauer am Montag war also eine Halluzination, um vor mir selbst zu verbergen, dass ich ein Naturtalent in Rolladenreparaturen bin. :klatsch: :respekt: Die Rechnung habe ich dann-um meinen Handschriftenentzug während der Ferien zu verkraften- kurzerhand selbst kreiert. :pfui: :doc: :nein:

    Ich ziehe mich ertappt und leicht beschämt in mein Oberlehrerinneneck zurück. :flieh:

    Alle Handwerker erschienen bei mir immer mit Tablet, keiner mit Laptop, keiner mit Papier.

    Hier bei mir erscheinen bislang sämtliche Handwerker: innen ausschließlich mit Papier und Stift, erstellen auch noch ganz klassische Durchschläge als Bestätigung der geleisteten Arbeitszeit.

    Eine gibt es: Ein Realschulrektor (A 15) kann noch "Ministerialbeauftragter" werden - ein Posten, den es pro Regierungsbezirk ein Mal gibt und der meines Wissens mit A 16 vergütet wird. Bei sieben Bezirken in Bayern kann man sich ausrechnen, wie oft diese Stellen zu vergeben sind.

    Ach so, klar, jenseits der Schulen. Ich dachte an die klassischen Beförderungsämter, die es an Gymnasien zwischen dem Eingangslehramt und der Schulleitung gibt und in manchen BL zumindest auch im Bereich der SEK.I.

    Also hat man keine Aufstiegschancen mehr und ein Gym Lehrer könnte noch bis A15 hoch?

    Ist das in NRW auch so dass man A13 gehobener Dienst hat? Weiss jemand wie es in Bayern ist?

    Doch, man hat auch im gehobenen Dienst noch Aufstiegsmöglichkeiten, indem man z.B. eine stellvertretende Schulleitung oder Schulleitung übernimmt. Dann wird man je nach Schulart und Grundbesoldung auch über A13 besoldet. In manchen Bundesländern gibt es auch jenseits der Gymnasien und von Schulleitungsaufgaben noch Beförderungsämter. Ich glaube aber in Bayern gibt es diese, genau wie hier in BW, nicht.

    Bis drei wach bleiben war ab meinem 12. Lebensjahr in fast allen Ferien total normal, da ich meist in Naturschutzzeltlagern war (freiwillig), wo um 2:30 Uhr mit Begeisterung „Nachts um halb drei“ zum Geklampfe der Gitarre gegrölt wurde, von allen,d ein noch so lange durchgehalten hatten. Meist waren wir dann so aufgebraucht, weil wir bis dahin durchgehalten hatten, dass wir erst gegen halb vier wirklich schlafen gegangen sind. 🎸 🎶 🎤

    Außerdem habe ich als Kind am Wochenende gerne heimlich Zeichentrickfilme angeschaut, bis meine Eltern aufgewacht sind. Das waren durchaus auch mal zwei Stunden, die ich geliebt habe, weil ich Comics geliebt habe einerseits und wir andererseits nur sehr selten und wenig TV Schauen durften generell. 📺

    Katzen hatte ich als Jugendliche (habe eine zusammen mit meiner Mutter mit der Pipette aufgezogen, die mit einer Woche ausgesetzt worden war), falls das die gemeinte Aktivität rund um diese war. 🐈

    Hast du ein Tier aus dem Tierschutz aufgenommen/gerettet/aufgezogen als Kind/ Jugendliche:r?

    Würde das meine Einstellungschancen in irgendeiner Weise verbessern oder empfindet ihr das als komplette Zeitverschwendung? Zumindest für die Ref-Platz-Vergabe scheint das Drittfach pauschal wie ein Bonus zu wirken, wenn auch nicht so sehr, wie es ein Mangelfach täte.

    Ein bisschen pragmatisch muss ich da schon herangehen, weil ich ja ein Kind und einen Hauptberuf habe. Für „nice to have“ will ich nicht zwei Jahre länger studieren in meinem Alter.

    Nein, Geschichte wird ganz sicherlich nichts für deine Einstellungschancen machen. Wenn es dich irrwitzig reizt mach es, grundlegend läuft das dann aber lediglich unter „nice to have“. Mit Deutsch und Philo wirst du sicherlich bei etwas örtlicher Flexibilität und der Bereitschaft auch an Gemeinschaftsschulen zu gehen oder vielleicht alternativ auch in den Bereich der beruflichen Schulen sicherlich etwas finden.

    Spezifisch auf SH bezogen kann ich dir nichts sagen. Möglicherweise weiß McGonagall etwas dazu, auch wenn sie im Primarbereich tätig ist.

    P.S.: Viel Freude und Erfolg im Studium.

    Wenn die Eltern die wissenschaftliche Untersuchung und Validierung bezahlen sollen, dann wird doch noch absurder, oder?

    Soll das eine rhetorische Frage sein? Andernfalls weiß ich nämlich nicht, warum du mir diese ernsthaft stellen würdest angesichts dessen, was ich bereits geäußert habe.

    Tipp 1: Unterschied "das" und "dass" nacharbeiten, wenn du Deutsch unterrichten wirst.

    Und, ganz wichtig, den Daueroberlehrermodus auch einfach mal einpacken können, um stattdessen eher über Fehlerursachen, wie in diesem Fall möglicherweise schlicht Autofill nachzudenken.

    Spannend finde ich hier, wer "die" Entscheidungsträger sind und was sie überhaupt entscheiden können.

    Wenn man unter "die" Entscheidungsträger nur den Schulträger versteht, der es finanziert, dann kann ich verstehen, dass da keine wissenschaftliche Begleitung mit Validierung bei ist, sondern dass die die Schulen fragen, was sie brauchen. Ich stelle mir gerade vor, wie jede Stadt eine wissenschaftliche Studie mit Validierung in Auftrag gibt. Die Kämmerer werden sich freuen.

    Offenbar wird es in dem Fall, um den es hier im Thread ganz konkret geht aber ja gerade nicht von einem Schulträger finanziert (anders als bei uns), so dass eben für die Eltern relevante private Kosten entstehen.

    Dass die Schule selbst es offenbar bislang nicht für nötig erachtet hat ausreichend deutlich zu machen den Eltern gegenüber, welchen konkreten Mehrwert die Arbeit mit iPads erbringen soll, sondern mit ihren bisherigen Auskünften („BO“) eher andeutet, dass sie kein Konzept und keine Ahnung hat macht es für mich absolut nachvollziehbar, warum du Quittengelee dich ärgerst. Letztlich bleibt dir aber nur, der Schule deines Kindes ganz konkret das Messer auf die Brust zu setzen, nachzuhaken, auf Widersprüche hinweisen (dass Tablets beruflich irrelevant sind beispielsweise), auf die hohen Kosten hinzuweisen, die ohne klares Konzept nicht rechtfertigbar sind, darauf zu bestehen, dass eine solche Entscheidung nicht ohne vorherige Einbindung der Eltern getroffen werden darf, etc.

    Die größten Katastrophen, die ich in leidenden Funkionen kennengelernt haben, konnten durch die Bank auch keinen guten Unterricht halten. Natürlich haben diese Dinge etwas miteinander zu tun, Verständnis für guten Unterricht setzt Planungskompetenz, Empathiefähigkeit und gutes Ressourcenmanagement voraus, genau die gleichen Fähigkeiten sind gefragt, wenn man Leitung- und Personalverantwortung übernehmen möchte.

    Möglicherweise war der persönliche Leidensfaktor die Wurzel allen Übels. :rotfl: Autofill ist manchmal einfach zu schön.

    Den Trick mit der Spirale werde ich mir merken für die nächste Karte. Dann muss ich schon weniger über den Inhalt nachdenken, wenn alle Lesenden nur über das Festhalten ihres Mageninhaltes reflektieren während der Lektüre. :gruebel: Vielleicht noch ab und an zwischen die Worte in stimmungsvolles Bild kleben von Kutteln oder Labskaus oder Fischinnereien, damit man ausreichend Haltepunkte zum Durchatmen hat während der Lektüre .. :schreibmal:

    Kernfamilie: Zwergkaninchenzucht, Hamster, Schildkröten, Ratte, Mäuse, Meerschweinchen, Hunde, Katzen. Nicht alles zeitgleich.

    Restliche Familie ergänzend auch noch Nutztiere wie Schweine und Hühner.

    Persönlich : Hamster, Zwergkaninchen, Ratte, Hund, Katze.

    Und du so ?

    Bei uns ist aber kein Schulbuch digital und die Eltern sollen die Geräte finanzieren, von Leihgeräten ist nicht die Rede. Über den Mehrwert würde ich ja gerne informiert werden. Ich würde mir wünschen, dass mein Kind von ausgebildeten Lehrkräften etwas übers Programmieren lernt oder gängige PC-Programme anzuwenden erlernt. Warum ich 500-800 Öcken für ein iPad bezahlen soll, das dafür benutzt wird, dass die SuS sich Arbeitsergebnisse per Airdrop schicken statt sich vorne hinzustellen und sie vorzulesen, erschließt sich mir nicht.

    Da bleibt nur das Gespräch mit der Schule zu suchen, deutlich zu machen, dass es nicht sein kann, dass die Schule von Eltern derartige Investitionen verlangt, ohne den Mehrwert bzw. die angedachte Unterricht liche Nutzung ausreichend darzustellen. Wenn Schulen das derart handhaben wollen müssen sie die Geräte als Leihgeräte anschaffen, verfügbar machen und warten. So läuft das bei uns bislang in den Pilot-ipad-Klassen. Ab kommendem Schuljahr bekommen dann alle SuS durch den Schulträger eigene Geräte gestellt samt Software, die auch gewartet werden.

    Ohne. Der praktische Nutzen ist mir immer verborgen geblieben (Handtücher werden weniger saugfähig, Stoffe, die Elasthan enthalten reißen leichter, Duftstoffe unverträglich mit meinem Asthma, ökologische Schweinchen,…).

    Erkennst du für dich einen Vorteil in der Nutzung von Weichspülern (welchen?) oder ebenfalls nicht?

    CDL, ich weiß nicht, was dich an meinem Beitrag so verwirrt. Es ist nicht weit von Frankfurt nach NRW und der TE ist sehr an den finanziellen Aspekten interessiert. Deshalb finde ich den Hinweis auf NRW wichtig, denn mit drei Kindern sind ist der Unterschied ganz grob vierstellig, ganz egal auf welchem Kaff man wohnt… sowas hält man ja kaum für möglich, wenn man aus der freien Wirtschaft kommt.

    Mich verwirrt gar nichts, mich irritiert aber- und das sollte in dem Fall der Smiley ausdrücken- dass du jemandem, der nach Informationen für den Quereinstieg im eigenen Bundesland fragt lediglich einen Bundeslandwechsel nahelegst, ohne auf die Frage selbst dabei überhaupt einzugehen. Mit Familie und drei Kindern gibt es möglicherweise auch ganz banal örtliche Bindungen, die solch einem Wechsel entgegenstehen, wie beispielsweise weitere Familie vor Ort, berufliche Bindung des Partners/ der Partnerin, etc.

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