Beiträge von CDL

    Warum ist das komplizierter? Kommt doch quasi zwei mal das gleiche Kind. Müsste doch eher einfacher sein :)

    Was genau soll daran medizinisch gesehen „einfacher“ sein? Nicht alle eineiigen Zwillinge haben eine eigene Fruchtblase. Ohne diese ist aber beispielsweise eine natürliche Geburt bei Zwillingen ausgeschlossen, womit die Geburt direkt komplizierter ist, neben weiteren Risiken für solche monoamniotischen Zwillinge.

    Bestimmt gibt es noch weitere Risiken oder eben auch Komplikationen, die mir unbekannt sind. Ich bin schließlich weder Ärztin, noch war ich je mit Zwillingen selbst schwanger.

    Was genau meinst du damit: Diese Zeit solltest du dann dazu nutzen, dein Profil zu schärfen, indem du dich in entsprechende Aufgabengebiete einarbeitest, aber dich eben auch beispielsweise in der Schulentwicklung aktiv einbringst.

    Möglicherweise ist das insofern irrelevant, als es bezogen auf dein BL RLP wohl um eine Stelle an einem Ausbildungsseminar für Schulanwärter: innen gehen wird, nicht um eine schulinterne Stelle. Auch dafür kann es allerdings nicht schaden, dein Profil passend zu schärfen, indem du beispielsweise erst einmal anfängst dich als Mentor: in an deiner Schule einzubringen, um das sodann- sollte das in RLP möglich sein- durch passende Fortbildungen für angehende Fachleitungen zu ergänzen (gibt es hier in BW, vielleicht auch in RLP).

    Wer betreut diese Dualstudenten an den Schulen?

    Hier in BW wird dieses Duale Lehramtsstudium (exklusiv für bestimmte Mangelfächer wie beispielsweise Physik) ebenfalls kommen. Die Betreuung an den Schulen soll begleitet durch die Seminare erfolgen. Ich gehe insofern davon aus, dass das ähnlich wie im Ref organisiert sein wird zwischen Seminaren und Schulen.

    Zitat

    Wie soll das mit 2 Tagen Anwesenheit in Hauptfächern funktionieren? Die werden an mehr als 2 Tagen unterrichtet.

    Entweder Teamteaching als Ansatz oder aber Unterricht des Fachs an zwei Tagen. Das gibt es beispielsweise in den Wahlpflichtfächern regelmäßig (diese sind ab Klasse 7 Hautpfächer in der SEK.I) und funktioniert ebenfalls.

    Wie sieht die Qualitätssicherung aus? Systembedingt werden diese Dualstudenten bereits in der Schule unterwegs sein, obwohl sie den fachlichen, fachdidaktischen, methodischen und pädagogischen Hintergrund noch nicht und nur in Teilaspekten haben.

    Du meinst, man hat mit denen dieselben Probleme wie mit den meisten Quer- und Seiteneinsteigenden? Ja, das ist alles andere als optimal. Zumindest werden die Kandidatinnen und Kandidaten am Ende aber ein vollwertiges Studium mit mindestens zwei schulisch relevanten Fächern haben, ausreichende pädagogische, fachdidaktische und schulrechtlichen Kenntnisse, eine volle Lehrbefähigung und eine tatsächliche Ausbildung- etwas was längst nicht alle Varianten für Quer- und Seiteneinsteigende im selben Umfang beinhalten dürften.

    Es könnte besser sein, es könnte aber auch schlechter sein.

    Zitat

    Wie sieht das mit Stundenplananforderungen aus? Muss die Schule da irgendwas planen oder hat der Dualstudent Pech, wenn seine Tage nicht zum Plan passen.

    Natürlich werden die Schulen das einplanen müssen. Hier in BW erhalten diese Dualstudierenden monatlich um die 1300€, das ist fast genauso viel, wie man im Ref netto erhält an Bezügen. Für dieses Geld erwarten unsere Dienstherren selbstredend eine dementsprechende Leistung. Kein Bundesland führt dieses duale Studium ein ohne sich ganz banal auch eine gewisse Zahl an Unterrichtsstunden auszurechnen, die damit möglichst zeitnah möglichst eigenständig geleistet werden können.

    Zitat

    Wer fängt die Unruhe in den Lerngruppen auf, die durch den ständigen Personenwechsel entsteht?

    Ich würde nicht annehmen, dass das unruhiger wird als wenn man Anwärter: innen integriert in den Unterricht oder Teamteaching betreibt. Letztlich wird man aber schlicht abwarten müssen, was das in der Realität bedeuten wird.

    Ohne Bundeslandangabe bleibt dir nur erst einmal selbst herauszufinden, ob es in deinem BL ggf. Vorgaben gibt, wie viel Zeit zwischen der erfolgreichen Beendigung der Probezeit und der Bewerbung für ein erstes Beförderungsamt vergangen sein muss.

    Ganz grundlegend solltest du aber keine „Vorlagen“ anderer für solch eine Bewerbung suchen, sondern dir selbst überlegen, was basierend auf den Vorgaben deines BLs, deiner beruflichen Erfahrung bzw. deinem Profil, sowie dem angestrebten Beförderungsamt und den damit einhergehenden Aufgaben relevant sein könnte ergänzend zu deinem Lebenslauf (idealiter dann ganz ohne Rechtschreibfehler).

    Wenn allerdings „vier LKs“ deine Vorstellung einer Expertise für ein Beförderungsamt sein sollten, dann würde ich annehmen benötigst du noch einige Jahre mehr im Schuldienst, ehe du personelle Verantwortung für deine KuK übernehmen kannst. Diese Zeit solltest du dann dazu nutzen, dein Profil zu schärfen, indem du dich in entsprechende Aufgabengebiete einarbeitest, aber dich eben auch beispielsweise in der Schulentwicklung aktiv einbringst.

    Bezieht sich das tatsächlich rein auf die genannten Klassenstufen und Lehrkräfte aller Bundesländer/ Länder, die in diesen tätig sind oder- nachdem diese in Berlin meiner Kenntnis nach noch alle an derselben Schule unterrichtet werden- genau genommen ausschließlich um Berliner Lehrkräfte, die in den Klassenstufen 3,4,5 oder 6 Klassenlehrperson sind?

    Besser man beurteilt Parteien nach bislang umgesetzter Politik anstelle von Absichtsbekundungen. Kennen wir doch: "Ja reinerle, ich mache jetzt Hausaufgaben und lerne für die nächste Arbeit." usw.

    Gefällt mir. So kann man die AfD gesichert raushalten aus Regierungsverantwortung und hoffentlich langfristig auch wieder aus mehr Parlamenten.

    Allerdings muss man sich dafür dann natürlich auf jedweder Ebene detailliert mit Alltagspolitik auseinandersetzen, um tatsächlich beurteilen zu können, wer was angestoßen hat beispielsweise, auch wenn womöglich ein Koalitionspartner sich mit dem Ergebnis öffentlichkeitswirksamer zu verkaufen versteht, der davor genau dieses Ergebnis womöglich noch zu torpedieren gesucht hat. Oder auch um gesichert zu wissen, welche Politiker: innen wofür abgestimmt haben.

    Auch das dürfte einer AfD aber mit das Wasser abgraben, da Menschen die sich derart detailliert mit Politik auseinandersetzen und darüber informieren deutlich seltener einfach nur „aus Protest“ ein Kreuzchen bei dieser machen dürften.

    Welches?

    Ich habe noch keines entdeckt, dass mir schmeckt.

    Gibt es da Empfehlungen?

    Kommt sicherlich letztlich wie immer bei Eis darauf an, wer das wie herstellt. Ich hatte in Freiburg eine tolle Eisdiele, wo es auch diverse vegane Milcheissprten und Fruchtsprbets gab. Das vegane Schokoeis dort war unglaublich schokoladig und cremig. Das hatte die fluffige Konsistenz von Mousse au chocolat, nur eben als Eis und vegan.

    Bei Convenience- Produkten gibt es definitiv auch gut genießbare Varianten, wenngleich diese natürlich längst nicht so gut sind wie das Eis aus einer guten Eisdiele. Magnum Mandel vegan habe ich z.B. inzwischen immer eine kleine Packung im Froster.

    Der DSBV spricht sich ganz klar gegen Gendersonderzeichen aus. Bitte versuche nicht, hier Fake News zu verbreiten.

    Lies dir durch was der Verband insgesamt schreibt und hör nicht dort auf, wo du deine Meinung vermeintlich bestätigt siehst. Die Fake News verbreitest du.

    Ich bin gegen das generische Maskulinum, da dieses diversen Gruppierungen nicht gerecht wird, die sich darüber nicht abgebildet fühlen. Ob ich eine künftige generische Form für unterstützenswert erachte oder nicht kommt sowohl auf die Form an als auch die Frage, ob diese nicht am Ende einfach nur erneut gewisse Gruppierungen ausgrenzt. Eine pauschale Antwort habe ich nicht, da ich selbst bei diesem Thema aktuell noch dazulerne bzw. mich entwickle. Eine absolute Antwort werde ich sicherlich niemals haben, dazu ist Sprache etwas was zu sehr konstanter Entwicklung unterworfen ist.

    Schön aber, dass du zur Abwechslung einfach einmal nachfragst, statt mir weiterhin Dinge zu unterstellen, die ich so nie geäußert habe.

    Recht hast Du. Ich gehe Eis essen :tanz:

    Ich komm mit. Meine Frau Arbeitshund möchte ebenfalls, dass ich endlich das Tablet weglege und ihr zumindest eine spaßige Beschäftigung samt Abkühlung im Hundepool (ja, der heißt wirklich und ganz ungegendert so, ist der Verkaufsname für ein Planschbecken mit besonders stabilem, krallenfestem Boden) biete. Bis später zusammen. 🍦 💦 🏊

    Das Beispiel ist merkwürdig. Beim Gendern geht es doch gerade darum, dass künstliche Barrieren für die Kommunikation aufgebaut werden. Blinde und Sehbehinderte werden ausdrücklich benachteiligt durch diese Zeichen. Mir ist unklar, warum man nicht wenn dann eher versucht, barrierefreie neutrale Formen für den Plural zu etablieren, z.B. Schüli, Lehri, etc.

    Bitte hör endlich damit auf Blinde und Sehbehinderte instrumentalisieren zu wollen für deine Argumentation. Wie ich dir gestern bereits dargelegt hatte tritt der DSBV gerade nicht für weitere sprachliche Exklusion anderer marginalisierter Gruppen ein, sondern präferiert aufgrund der aktuellen technischen Lösungen für Sprachausgaben Formen, die idealiter komplett ohne Sternchen oder Doppelpunkt auskommen, akzeptiert aber dort, wo dies nicht möglich ist auch Sternchenformen.

    Der Verband spricht sich keinesfalls gegen Gendern aus, sondern sucht Lösungen, die dieses selbstverständlich möglich machen, aber eben auch Blinde und Sehbehinderte weiterhin sprachlich inkludieren.

    Ich emfinde es als abstoßend, dass du auch weiterhin versuchst verschiedene marginalisiert Gruppen gegeneinander auszuspielen.

    Wenn du Formen wie „Schüli“ etablieren möchtest, dann setz diese ein. Ob diese Formen sich sprachlich durchsetzen werden wird sich dann aber letztlich einfach zeigen anhand des Sprachgebrauchs. Wichtiger als neue Formen direkt etablieren zu wollen wäre es in deinem Fall erst einmal abzurücken von der Vorstellung, das generische Maskulinum könnte sprachlich alle Menschen abbilden, selbst wenn darin verschwindendende Gruppierungen deutlich artikulieren sich darüber nicht sprachlich abgebildet zu fühlen. Eine neue generische Form zu suchen passt insofern zwar sicherlich für dein persönliches Sprachbedürfnis, aber nicht zwangsläufig für sämtliche deiner Mitmenschen.

    Nee, gegen die, die Grundgesetze hochhalten wird ja auch vorgegangen (in Teilen recht robust), im Gegansatz zu jenen, die gegen das Grundgesetz protestieren.

    Gegen wen genau wurde denn wann in den letzten zwei Jahren „recht robust“ vorgegangen, der/die das GG nicht nur instrumentalisiert hätten, sondern tatsächlich für dessen inhärente Werte eingetreten sind? An welche Proteste „gegen das GG“ denkst du umgekehrt, denen zu mild begegnet wird?

    Bitte ein paar Fakten ergänzen, auf die du dich beziehst in deiner Argumentation, damit diese nachvollziehbar oder zumindest verständlich wird. Denn auch wenn ich gewisse Vorstellungen habe, worum es gehen könnte, wüsste ich zuallererst gerne, was du dir tatsächlich vorgestellt hast.

    Da hast du durchaus recht. Aber die Alternative, nur noch Gendersterne, ist ebenfalls kein Kompromiss. Ich sehe zwei Möglichkeiten:

    1. Die Sprachgemeinschaft teilt sich, es gibt Einrichtungen (z.B. Schulen) mit Genderzeichen und Einrichtungen ohne.

    2. Die Sprache wird demokratisch aufgeteilt gemäß der Präferenzen der Rezipienten und Sprecher. Wenn es 10% der Menschen wichtig ist, dass Gendersterne genutzt werden, dann enthalten 10% der Sätze in offiziellen staatlichen Texten Gendersterne. So oder so ähnlich.

    Möglichkeit 3. Sprache wandelt sich kontinuierlich und findet insofern vielleicht dort, wo diese bislang fehlen einfach neue, geeignete Formen, die dieses Kommunikationsbedürfnis mit auszudrücken vermögen.

    Möglichkeit 4: Wir ändern uns gesamtgesellschaftlich ausreichend, um an diversen Stellen nicht Exklusion zur Basis unseres Handelns machen zu wollen, sondern echte Teilhabe- insbesondere im Umgang mit marginalisierten Gruppen.

    Oder irgendeine ganz andere Variante, an die keiner von uns aktuell denkt.

    Das wird sich auch weiterhin langsam entwickeln genau so, wie wir das gesellschaftlich und sprachlich benötigen.

    Um es noch einmal klarzustellen: Ich halte es für angemessen, wenn Staatsdiener sich an Regeln halten und den Schulfrieden nicht gefährden. Gerade bei kleineren Kindern sollte man sensibel sein. Jeder Mensch hat übrigens die gleichen Rechte, FLINTA*s, aber eben auch Cis-Männer. Wir sollten schauen, dass wir zu einem gesellschaftlichen Kompromiss in dieser Frage finden.

    Gendern gefährdet den Schulfrieden nicht.

    Staatsdiener sind keine Marionetten, die ihre Pflicht zu eigenständigem, kritischen Denken mit dem Diensteid abgegeben hätten- im Gegenteil.

    Auch Kinder im Grundschulalter verwenden in vielen Fällen bereits problemlos sprachliche Formen, die deutlich inklusiver sind, als das generische Maskulinum heutzutage noch wahrgenommen wird. Schließlich wachsen sie nicht unter isolierten Laborbedingungen auf, sondern haben (viel zu) häufig bereits im Grundschulalter regelmäßigen Zugang zu Smartphones, Tablets und sozialen Netzwerken, bekommen mit, wie manche Jugendliche oder auch Influencer sich ausdrückenund imitieren das. Schon meine Fünftklässler kommen bei mir an und verwenden teilweise gegenderte Formen, wie ich in diesem Forum vor kurzem erst dargelegt habe.

    Einen Kompromiss zu finden bedeutet mitnichten, dass das generische Maskulinum sich durchsetzen müsste.

    Gewiss hast du mitbekommen, dass es aktuell um Grundschulen geht.

    Du meinst, du würdest dafür plädieren in der Grundschule das generische Maskulinum zu verwenden, wohingegen danach dann gegendert werden dürfe? Oder ist der Verweis auf Schulstufen am Ende gar nicht relevant für die Debatte, um die es dir tatsächlich nicht geht, also die Debatte ums Gendern, die du nicht führen möchtest um die Vorstellungen von Anwärterin X im Jahre 2021?

    Ich frage mich ja seit Seite 1, welche Phantasien über die Vorstellungen und Haltungen einer Anwärterin von vor drei Jahren du haben könntest, die diesen phänomenal- neuen Thread erforderlich gemacht haben, in dem es stattdessen kurioserweise beständig bei dir um das Thema geht, über das du doch eigentlich gar nicht diskutieren wolltest..

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