Beiträge von CDL

    Die Kollegen fordern, dass das Kind nicht mehr kommen darf. Mir fehlt da aber die rechtliche Grundlage. Mehr bekomme ich nicht gesagt.

    Das mit den Eltern ist extrem unglücklich und muss geändert werden. Das Kind lernt, dass es machen kann, was es will. Es wird ja nicht einmal nach Hause geschickt.... Ich glaube auch nicht, dass die Eltern zu Hause mit dem Kind über das Verhalten in der Schule sprechen.... . Das gefällt mir alles nicht und wird beim Runden Tisch besprochen.

    Schau dir die möglichen Ordnungsmaßnahmen in deinem Bundesland an (hast du nicht angegeben, kann dir also niemand konkreter helfen hier) lass dich ggf. beraten, welche rechtlichen Hürden es zu beachten gilt.

    Holt euch wenn die Eltern nicht erreichbar sind das Jugendamt mit ins Boot, um die Eltern an den Tisch zu holen für dringend gebotene Gespräche, aber auch ganz schlicht und ergreifend, um das Kind heimschicken zu können, wenn es eine Gefahr für sich und andere darstellt.

    Beratung durch die schulpsychologische Beratungsstelle wurde ja bereits angeraten.

    Wenn das Kind eine Gefahr für sich und andere darstellt, dann kann es zumindest an diesem Schultag nicht von euch beschult werden und muss heimgeschickt werden können. Diese Situation gilt es einerseits vorzubereiten und abzusichern, als auch zu prüfen, was ggf. gemacht werden musste muss und auch gemacht werden kann schulischerseits, um eine Beschulbarkeit wieder herzustellen. Die Eltern müssen dafür aber halt auch ihren Teil des Jobs übernehmen, sonst das Jugendamt.

    Ich möchte auch Lehramt an Hauptschulen in Bayern studieren. Aber anscheinend rät es hier jeder ab 😭. Alternative wäre Haupt und Real in Hessen. Ich hätte aber eigentlich lieber ein Hauptfach und eine Klasse die ich 5 Jahre begleite, als 2 Fächer und mehrere Klassen.

    Ich wage zu behaupten, dass du ganz gleich welches Lehramt in welchem Bundesland der BRD du aktuell studierst,, du immer mindestens zwei Fächer studieren wirst müssen, die du insofern im Regelfall dann auch letztlich unterrichten wirst (Spoiler: An Hauptschulen infolge des Klassenlehrerprinzips meist auch noch weitaus mehr Fächer fachfremd.). Nur eine Klasse wirst du dagegen auch an Hauptschulen sicherlich im Regelfall nicht haben, ebensowenig, wie nicht garantiert ist, dass du deine Klassen dann immer von 5-9 als Klassenlehrkraft begleiten wirst. Das kommt schließlich sehr stark darauf an, wie eine Schule arbeiten will und ggf. personell bedingt auch kann.

    Mach ein Praktikum an einer Hauptschule, um dir die Arbeit dort anzusehen, damit du selbst einen Eindruck davon erhältst, was dort wie gehandhabt wird. So kannst du sowohl deine Vorstellungen der Arbeit dort überprüfen, aber auch das, was du momentan von außen an Vorbehalten in Form von Ratschlägen erfährst.

    Hauptsächlich interessiere ich mich für Hamburg, Niedersachsen und SH. Es soll Lehramt an berufsbildenden Schulen werden. Studieren würde ich gerne an der Uni Hamburg und Hamburg wäre auch mein Favorit für eine spätere Stelle. Also demnach könnte ich zu WiWi Berufliche Informatik, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Französisch, Geographie, Geschichte, Mathematik, Physik, Sozialwissenschaften, Spanisch und Sport studieren. Vermutlich kommt dann für mich als sinnvolle Kombination (Ja, damit ist die Chance auf eine spätere Einstellung gemeint) nur Mathe in Frage.

    Mit Informatik dürften deine Einstellungschancen noch deutlich besser stehen auch noch in ein paar Jahren.

    Chemie und Physik wären an allgemeinbildenden Schulen ebenfalls Einstellungsgaranten, wie das an den berufsbildenden Schulen in den von dir präferierten Bundesländern aussieht weiß ich aber nicht. Du könntest dazu die aktuellen Einstellungsprognosen dieser Bundesländer konsultieren.

    Falls Sie keine passende Antwort auf meine Frage haben, vermeiden Sie bitte zusätzliche Fragen, die nicht zum Thema gehören.

    Alles klar, Siezen dient dem Schulmeistern. Danke für die direkte Antwort. :lach:

    Eine passende Antwort auf deine Frage hätte ich durchaus, aber da ich nicht Friesin bin die gefragt wurde einerseits und andererseits der „Tonfall“ deiner Beiträge in diesem Thread nicht gerade zu einem Austausch auf Augenhöhe einlädt, spar ich mir diese.

    Ich habe meine Frage übrigens ebenfalls gestellt gehabt, weil diese für mich relevant war, aber das nur so ganz am Rande.

    Ich würde auch sowohl den Weg über die Beratung der Schwerbehindertenvertretung gehen einerseits und andererseits im Hinblick auf einen Widerspruch (der sehr zeitnah erfolgen sollte) einen Fachanwalt deiner Wahl (ggf. über deine Gewerkschaft) hinzuziehen. Niemand hier kann beurteilen ob der Amtsarzt alle relevanten Faktoren angemessen geprüft und gewürdigt hat um eine vorzeitige Dienstunfähigkeit begründet bejahen zu können oder eben nicht. Also hol dir die erforderliche, fachlich kompetente Beratung und Unterstützung.

    Ich habe nicht gefragt, was Sie denken. Wenn ich diese Frage gestellt habe, dann ist sie für mich relevant.

    Kurze Zwischenfrage: Friesin wird von dir geduzt, weil du etwas von ihr wissen möchtest, aber Bolzbold gesiezt, damit er auch ja versteht, dass du ihm grad ans Bein pinkeln und ihn in Oberlehrermanier ordentlich rüffeln willst für seinen ungefragten, aber deshalb nicht minder korrekten Einwurf?

    Ich bin noch am überlegen, ob ich sonst einfach nochmal im Bachelor starte. Ich hätte dann noch ein allgemeinbildendes Fach als Zweitfach und mir würde im Bachelor der Wirtschaftsteil zumindest angerechnet werden. Vermutlich wäre ich dann nach 4 Semestern durch und müsste dann normal in den Master starten. Über ein allgemeinbildendes Fach habe ich mir aber noch nie Gedanken gemacht, ich interessiere mich für Geo und Bio, aber ob das so eine sinnvolle Kombination ist? Vermutlich eher nicht.

    Wenn du mit „sinnvoll“ meinst, dass du mit der Kombi Chancen auf eine Einstellung hättest, müsstest du vor einer Antwort erst einmal definieren, um welches Bundesland und welche Schulform es dir bei der Kombi dann gehen würde.

    Offensichtlich geht es dir einfach darum dein Produkt zu bewerben. Das ist legitim, aber ich habe kein Interesse daran, dafür meine Zeit aufzuwenden. Die Fragen, die sich nicht auf ein mir unbekanntes Produkt beziehen sind derart allgemein gehalten, dass du Antworten darauf wahlweise hier im Forum in jedem zweiten Thread finden kannst oder auch in diversen Umfragen der Verbände.

    Sprache und gesellschaftliche Realitäten sind zwei voneinander unabhängige Sachverhalte.

    Deiner Profilangabe nach hast du angeblich mal eine Fremdsprache studiert. Damit sollte dir Sprachgeschichte ausreichend vertraut sein, um zu wissen, dass das schlicht Quatsch ist, den du da erzählst. Alternativ frag ChatGPT, um deine Wissenslücken zu schließen.

    Also kennst du keine Transmenschen persönlich und redest über sie, statt mit ihnen. Prima, weitermachen.

    Ich kenne genau zwei Transpersonen persönlich, eine davon in meiner Familie. Ich bezweifle es doch eher, dass jemand hier derart viele Transpersonen in seinem/ ihrem Umfeld hat, um tatsächlich anhand dieser letztlich anekdotischen Evidenz einen halbwegs repräsentativen Eindruck zu gewinnen, wie das allgemeiner von Transpersonen gewünscht bzw. gehandhabt werden könnte. Ich würde meine persönlichen Aussagen basierend auf Gesprächen mit den betroffenen Personen die ich kenne insofern im Zweifelsfall- je nach Art der Aussage- auch immer überprüfen bzw. untermauern wollen anhand dessen, was organisiertere Gruppen zu dem Thema äußern oder wie diese bestimmte Dinge gerne handhaben möchten.

    Ob und wie viele Transpersonen Tibo kennt war meines Erachtens zu keinem Zeitpunkt Thema. Statt also Tibos Aussagen diskreditieren zu wollen, nur weil diese sich auf Aussagen von Verbänden/ Gruppen stützen könntest du seine/ ihre persönlichen Kontakte erst einmal erfragen, so diese tatsächlich relevant wären für die Bewertung der Aussagen.

    Ja und nein. Ich habe gesundheitlich bedingt schon so manches an Unterstützungssystemen benötigt, was einem mangels persönlicher Erfahrung oft von außen betrachtet nur entsetzlich scheint, wofür ich letztlich aber einfach nur dankbar war. Ich weiß aber auch, wie wichtig es ist wenn man auf externe Hilfeleistungen angewiesen ist sich selbst deutlich artikulieren zu können, was man braucht oder auch wo eigene Grenzen verlaufen. Diesen letzten Teil nicht mehr deutlich machen zu können ist insofern meine größte Sorgen, weil das alte Ohnmachtserfahrungen nur wieder hochholen würde. Das wäre für mich dann ein Punkt, an dem nicht mehr weiterleben zu müssen unter Umständen dann auch erstrebenswerter werden könnte.

    DUUM hat sich schon mit Sterbehilfe auseinandergesetzt.

    Bei uns klappt das schon aufgrund der Busverbindungen nicht. Ein Großteil der Schüler kommt aus dem Umland und ist auf Busse angewiesen, die Busgesellschaften richten sich dabei nicht nach einer Schule, die ein Gleitzeitmodell einführt, sondern nach dem gesamten Kreis einschließlich aller Schulen und der Bus- / Zuganschlüsse für die Weiterfahrt anderer Fahrgäste. Einfach mal später kommen, ist da für viele gar nicht drin, weil kein Bus fährt.

    Also bei uns gab es während der Pandemieschuljahre einen gestaffelten Beginn, damit die Busse nicht so überlaufen Sendung es dort ggf. etwas weniger Ansteckungen gibt. Dafür waren tatsächlich die Busunternehmen sehr dankbar, weil sie so eben auch weniger Schwierigkeiten hatten genügend Busfahrer so früh parat zu haben, dass sämtliche Schulen pünktlich zur 1.Stunde auch ihre „Kundschaft“ vor Ort haben. Das sind dann nämlich einfach Zeiten mit besonders hohem Personalbedarf, die sich durch eine Gleitzeit entzerren lassen würden, so dass die Busunternehmen mit ihren vorhandenen Fahrerinnen und Fahrern besser alle Fahrzeiten bedienen können. Das muss man denen halt unter Umständen im Gespräch deutlich machen, dass die auch etwas davon hätten. Hier bei uns wäre zumindest der ÖPNV nicht traurig gewesen über eine Fortführung der Staffelung.

    Nein, meines Erachtens eben nicht. Laut ADO muss an allen Konferenzen teilgenommen werden, Prüfungen (ZP10, Abitur etc) sind ebenfalls häufig festgelegt und können auch in die unterrichtsfreien Tage fallen und hier muss man dann eben kommen. Das alles kann kein Teilzeitkonzept aushebeln.

    Da hast du recht. Was ein Teilzeitkonzept aber leisten könnte, das wäre als Entlastungsangebot anzubieten an Konferenzen online teilzunehmen, wenn diese auf einen vorher im Stundenplan festgelegten, freizuhaltenden Tag der Teilzeitkraft fallen.

    (Das dürfte man dann im Sinne der Fürsorgepflicht durchaus auch den Vollzeitkräften als Entlastungsangebot machen meines Erachtens, also dass ganz generell bestimmte Konferenzen komplett online absolviert werden können.)

    Nachtrag: Was ich noch vergessen habe: Für eine andere Stelle musste wieder ein normales Bewerbungsverfahren durchlaufen werden, also man hat u.U. Konkurrenz. Es war also nicht garantiert, dass man eine gleichwertige Stelle bekam. Das Schulamt hat demnach nur geschaut, ob es eine Möglichkeit gibt, irgendwo die Tätigkeit auszuüben, aber eine Garantie gab es nicht.

    Das finde ich heftig. Grundschullehrkräfte bekommen teilweise weniger Geld, haben eine höhere Deputatsverpflichtung, weniger Beförderungsstellen bzw. Entlastungsstunden und müssen dann an kleineren Schulen auch noch solche Kröten schlucken, wenn sie dennoch bereit sind mehr Verantwortung zu übernehmen.

    Bzgl. Beratung: hm, Beratung ... brauche ich nicht. Ich finde im Geschäft ist es auch eher ein "Aufschwatzen" als ein "Beraten". Wenn ich einkaufen gehe, weiß ich immer schon, was ich will. (Besonders schlimm als Nerd finde ich übrigens die Beratung in IT- und Musikläden.)

    Ich weiß, was du meinst, aber es gibt tatsächlich gute Geschäfte, in denen Beratung überhaupt nichts mit Aufschwatzen zu tun hat, sondern wo man als Kunde bei Bedarf- und nur dann- genau die Informationen erhält, die man benötigt, um bei Produktarten, bei denen man sich nicht so gut auskennt, dennoch eine für die eigenen Bedürfnisse passende Lösung zu finden.

    Das sind dann Läden, die einfach auch stolz sind auf ihr qualitätsvolles Sortiment und die insofern auch gerne beraten, aber es weder nötig haben jemandem etwas aufzuschwatzen, noch das als passendes Verkaufsverhalten erachten würden für ihre Produktpalette, die auch für sich selbst spricht.

    Ich habe mich darüber mal unterhalten mit einer der Verkäuferinnen in einem Messer- Werkzeuge- Haushaltswarenladen bei uns. Die gehören zu den wenigen Geschäften, die auch Reparaturen u.ä., direkt im Haus anbieten, weil sie Produkte verkaufen, die man sehr lange hegt, pflegt und vor allem nutzt. (Ist das einzige Geschäft in meiner Stadt, in dem ich in meiner Thermoskanne den Glaskörper als er zerbrochen war einfach austauschen lassen konnte.)

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