Beiträge von CDL

    Vlt mal die Frage zu Beginn des Themas lesen, nach meinem Bachelor werde ich 3 Jahre inklusive Ref nachholen. Aber alles gut, hat sich bisher schon öfter herausgestellt, dass nicht korrekt gelesen wird. Schade, dass man dann trotzdem denkt, eine „schlaue“ Antwort rausgeben zu müssen.

    Du meinst, du möchtest das gerne machen. Davon, dass du das gesichert machen wirst (sprich auch gesichert machen kannst) steht dort nichts.

    Jetzt reagieren alle auf Yoni.Engel, machen sie an und wenn ich dann den Thread nachher wieder ausbremse, ist Moebius wieder traurig.

    Lasst euch doch nicht reizen. 😉

    Aber morgen ist doch Mittwoch,:staun: vielleicht bekommen wir also einen supercoolen, neuen Didaktik- Link, auf den schnöde Lehrämtler eh nie kommen würden und alle anderen, sprich Seiten- und Direkteinsteiger, qua bereits erfolgter beruflicher Deformation nicht mehr.:shit: Also Stützräder ab und Vollgas im Thread. 🚲🎢🏎️

    Ich sag's gerne noch mal, die alten Tiere stehen in vielen Schulen eben NICHT in Vitrinen und werden NICHT mit Handschuhen herumhetragen, weil die unterrichtenden Lehrkräfte nicht die Risu für jedes Fach auf dem Schirm haben. Sowohl Bio als auch Sachunterricht dürften tausendfach fachfremd unterrichtet werden.

    Fachfremder Unterricht ist wenn wir ehrlich sind aber kein Grund die RISU nicht zu kennen. Ich muss jedes Schuljahr zu Schuljahresbeginn unterzeichnen, dass ich diese zur Kenntnis genommen habe und inhaltlich beachte. Bedeutet konkret, dass ich mir diese bislang einmal zu Gemüt geführt habe komplett, um mich einzulesen, was darin grob steht, damit ich weiß, in welchen Fällen ich noch einmal konkret nachlesen muss, welche Vorgaben es dort gibt. Gerade in allen Arten naturwissenschaftlicher Fächer, wozu Sachunterricht und Biologie ja gehören, muss man das Ding eben so lange jedes Jahr erneut lesen, bis man genau weiß, was es grundsätzlich im eigenen Fachunterricht zu beachten gilt.

    Ist das in Sachsen so anders geregelt?

    Hallo Bolzbold,


    während meiner Schulzeit war es schwierig. Die Diagnose kam auf, wurde aber nicht weiter thematisiert und auch nicht behandelt (warum konnte ich leider nicht rausfinden). Ein offizielles Dokument habe ich aber nicht. Aus diesem Grund habe ich als Erwachsener eine Diagnose machen lassen die ziemlich eindeutig war.

    Medikamente helfen auf jeden Fall, dennoch gibt es ein Recht großen Reboundeffekt, d.h. danach sind die Symptome deutlich schlimmer als vorher für einen Zeitraum.

    Neben der medikamentösen Therapie brauche ich also noch eine ergänzende Struktur, die ich Versuche alleine und durch Tipps von anderen zu erschaffen.

    LG

    An meinem Seminar im Ref es Coachingangebote, die einige genutzt und als gewinnbringend empfunden haben. Vielleicht gibt es so etwas auch bei euch, damit du Hilfestellung dabei erhältst dich zu sortieren und erforderliche Strukturen zumindest berufsbezogen mit Unterstützung zu erstellen.

    Hast du alternativ schon einmal über therapeutische Begleitung nachgedacht als Unterstützung/ Entlastung?

    Bitte? 😂 Wir haben in 4 Semestern jeweils ein ganzes Modul über Didaktik, das sind so in etwa jeweils 5 SWS in den 4 Semestern.. erstmal informieren, dann reden. Gerade haben wir im dritten Semester zum Beispiel Mediendidaktik.

    Mediendidaktik hat absolut nichts mit einem grundschulrelevanten Schulfach zu tun, was du wüsstest, wenn du dich einmal damit auseinandergesetzt hättest, was mit Fachdidaktik gemeint ist, wenn es um Lehramt, Schule, Unterricht geht. Also, wie du selbst so schön schriebst: Erst informieren, dann reden.

    Klar, weil ich dir rhetorisch keinen roten Teppich ausrolle und deutlich sage, dass du mit deinem aktuellen Studium nicht qualifiziert bist für den Direkteinstieg an der Grundschule in BW muss ich natürlich verbittert sein, denn sonst, wenn ich das nicht wäre und einfach recht hätte, dann müsstest du ja anfangen selbstkritisch über dich nachzudenken.^^

    Ach halt: Ich habe ja recht. Dein aktuelles Studium qualifiziert dich tatsächlich nicht für den Direkteinstieg in BW, weil Kindheitspädagogik für Grundschullehramt keine passende fachliche Basis ist, denn Grundschullehrkräfte müssen mehr beherrschen als nur Pädagogik oder Mediendidaktik.

    Ich schütze auch keinen „ach so heiligen“ Studiengang, sondern mir geht es tatsächlich um diejenigen, die von Unterricht betroffen sind, nämlich die SuS. Ohne ausreichende Fachkenntnis in zwei schulisch ableitbaren Fächern bringst du nicht das mit, was es braucht, für den Direkteinstieg in BW. Das ist bei ISD anders, die ein etwas anderes Studium abgeschlossen hat als du, Berufserfahrung gesammelt hat, in ein Lehramt einsteigt, in dem sie ihr tatsächlich vorhanden Fachwissen und ihre Berufserfahrung als Qualifikation gewinnbringend einbringen kann.

    Studier fertig, werd dabei erwachsen und dann schau, welches Bundesland verzweifelt genug ist, dich mit einem Bachelor in Kindheitspädagogik an die Grundschule als Lehrkraft zu lassen. Solange du du dich nicht auf BW festliegst, wirst du auch jetzt schon Bundesländer finden, die dich in ihrer Verzweiflung nehmen würden. Und ja, die würden dich nur aus Verzweiflung nehmen, nicht, weil irgendjemand meint, dass ein Bachelor in Kindheitspädagogik eine ausreichende Qualifikation für Primarlehramt ist.

    Ich weiß, dass ihr Ästhetik bei einem neuen Rucksack durchaus wichtig ist und würde das ganz gerne berücksichtigen. Habt ihr evtl. ein paar Tipps, auf die ich bei einem neuen Rucksack achten sollte und was bei einem neuen Rucksack auf keinen Fall fehlen sollte?

    Schnapp dir deine Freundin und ab mit euch in den nächsten, gut sortierten Schreibwarenladen/Kaufhaus/... wo es auch passende Rucksäcke gibt und dann sucht ihr gemeinsam aus. Alternativ könntest du sie bitten dir passende Modelle online zu zeigen, die für sie infrage kommen würden.

    Wenn Ästhetik eine Rolle spielt für sie ist komplette Fremdauswahl ein No- go, egal wie gut es gemeint ist. Darüber hinaus würde ich als Lehrkraft immer selbst entscheiden wollen, welche Tasche mich im Alltag begleitet, damit diese über ästhetische Fragen hinaus ganz schlicht und ergreifend genau meine Nutzungsbedürfnisse erfüllt, nicht das, was jemand anderes meint, was ich wollen würde.

    Ich habe auch so einen Luschenstudiengang studiert... Und Deutsch wäre das Letzte, was meine Alternative gewesen wäre. Dann hätte ich lieber eine Naturwissenschaft genommen.

    Pädagogik ist auch lernintensiv. Wenn etwas Spaß macht, wird es aber weniger so empfunden. Sollte aber allgemein bekannt sein (nicht nur unter Lehrkräften)

    Man kann einfach keine Äpfel mit Birnen vergleichen

    Mit dem Unterschied, dass dein Studienabschluss und deine Berufserfahrung eben die Voraussetzungen deines Bundeslandes für den Seiteneinstieg erfüllen, das aktuelle Studium der TE ist für den Seiteneinstieg/Direkteinstieg in dem von ihr angestrebte Lehramt hier in BW keine adäquate Basis aktuell und wird es hoffentlich auch niemals sein. Dafür fehlt einfach abgesehen von Pädagogik bei der TE alles, was man sonst eben benötigt, damit Kinder an der Grundschule tatsächlich guten Unterricht erhalten können, also Fachkompetenz in Unterrichtsfächern der Grundschule genauso wie Fachdidaktik.

    Das ist bei dir eben anders, da du nicht nur mit deiner Berufserfahrung punkten kannst, sondern an den beruflichen Schulen auch Fächer unterrichten kannst, die sich tatsächlich aus deinem bisherigen Studium inhaltlich ableiten lassen, für die du also auch ausreichend qualifiziert bist.

    Tja, manchmal greift man eben jeden Strohhalm, den man haben kann, um überhaupt Arbeit zu kriegen.

    Und was kann ich dafür, was der Vorstand bzw. der Chef macht? Ist doch nicht mein Problem.

    Mein Führungszeugnis ist ja astrein.

    Na ja, im sozialen Bereich/ pädagogischen Bereich werden einem die Stellen ja eher hinterhergeworfen und das auch nicht erst seit gestern, insofern kann man es sich an vielen Stellen durchaus leisten wählerisch zu sein. Aber klar, wenn das bei dir damals anders war, dann war es halt so. Ich würde für so einen Träger dennoch nicht tätig wollen.

    Dann mach das mal von Süddeutschland nach Norddeutschland.

    Es gibt auch in Süddeutschland Lehrkräftebedarf in allen Schularten. Außerdem ist die Besoldung höher.

    Aber spielen wir das durch: Du packst deine Tasche, ziehst nach Norddeutschland für eine Vertretungsstelle und dann was? Wie finanzierst du jetzt deine Kaution, deine erste Miete, deine Wohnungseinrichtung mit 35 auf der Bank? Woher kommt im ersten Arbeitsmonat das Geld für Benzin, Versicherungen, erforderliche Autoreparaturen?

    Die Probleme, an denen du dich aufhängst sind letztlich identisch, egal ob du direkt ins Ref startest oder in eine Vertretungsstelle. So oder so musst du also Lösungen finden. Warum dann nicht direkt die eigene Ausbildung abschließen, damit du richtig qualifiziert bist für deine Arbeit, möglichst schnell in eine unbefristete Stelle einsteigen kannst und damit ein Einkommen erlangst, von dem du tatsächlich einen gewissen Lebensstandard pflegen kannst, der dir im Ref halt noch verwehrt ist?

    Schön für dich. Meinen Schreibtisch der hier steht, habe ich seitdem ich 9 bin. Noch Fragen?

    Ich habe derzeit keine Möbel.

    Was denn nun, gar keine Möbel oder zumindest eigenen Schreibtisch? Dazu brauchst du nur noch einen Stuhl (womöglich gehört dir da auch schon einer, wenn nicht, die gibt es oft geschenkt über Kleinanzeigen) und eine billige Matratze, mehr Einrichtung kann dann mit dem mehr an Geld nach und nach kommen.

    Such mir bitte das WG Zimmer heraus, was mich ohne Vermögen nimmt, wenn ich noch 35 Euro auf dem Konto habe.

    Nochmal zur Erinnerung: Ich habe das Geld, das ich fürs Ref bekomme am Anfang noch gar nicht, muss mich dann aber komplett neu ausstatten.

    Warum musst du dich komplett neu ausstatten und nimmst deine bisherigen Möbel nicht weiter? Wie löst du das Wohnungs- und Finanzierungsproblem eigentlich bei einer Vertretungsstelle, wo du in jedem Fall erst am Ende des ersten Arbeitsmonats bezahlt werden wirst, da die Besoldung bei Angestellten nachträglich erfolgt anders als bei Beamten?

    Danke. So schlau bin ich auch. :autsch:

    Was meinst du damit? Kenne nix Ähnliches. Auto und ÖPNV scheiden ja aus. Was soll das dann sein?

    Da ich das nicht geschrieben hatte, worauf du dich beziehst, kann ich dir nicht beantworten, was Seph damit gemeint hatte. Hätte ich es geschrieben, hätte ich bei der Formulierung vielleicht an eine Fahrgemeinschaft im Kollegium gedacht.

    Und ich hatte dir deine Nachfrage vor dem Hintergrund beantwortet, dass du nur verkürzt geschrieben hattest, was „das ist“, was ich, ganz ohne über Intelligenzfragen nachzudenken, einfach so aufgefasst hatte, dass dir die Bedeutung unklar ist (was auch bei gebildeten Erwachsenen aus diversen Gründen möglich ist). Wenn das direkt ein Knöpfle drückt bei dir, dass du meinst, man würde dich für nicht schlau genug halten, dann hat das an der Stelle nichts mit mir zu tun, auch wenn es mir leid tut, dass sich das so angefühlt hat für dich.

    BlackandGold hatte in der Vergangenheit im Forum geschrieben selbst ADHS zu haben und kann dir bestimmt aus eigener Erfahrung gute Hinweise geben.

    Ich habe selbst kein offiziell diagnostiziertes ADHS (Teildiagnostik als Erwachsene wies darauf hin, dass ich das wohl hätte, war aber ich relevant für mich, das abzuschließen) kenne das Thema Gedankensprünge aber vor allem aus Hochstressphasen bei mir (wie eben UB- Besuchen).

    Ich habe mir immer mit ausreichendem Vorlauf eine Liste geschrieben, was ich bearbeiten muss (samt ungefährer Zeitangaben, sowie dem spätesten Endzeitpunkt, wann das abgeschlossen sein muss) und mich an dieser auch bewusst orientiert in der Vorbereitung. Dazu habe ich mir selbst bewusste Gedankenstopps eingebaut, um die inneren Sprünge zu begrenzen, indem ich dort, wo ich diese wahrgenommen habe bewusst innegehalten und mich gezwungen habe wieder einen Schritt zurück zu machen. Mir persönlich hat dabei Bewegung sehr geholfen, also je gestresster ich war, je mehr Gedankensprünge sich aufdrängen wollten, desto mehr gezielte Bewegung, damit ich die Energie in körperliche Bewegung umleite und gedanklich fokussierte bleiben kann.

    Wenn du eine ganz genaue Zeitplanung benötigst vorab, dann erstellen dir diese in einer Phase, in der du gerade keinen UB vorbereitest, damit du ein Grundgerüst hast, dass zu dir passt und an dem du dich entlanghangeln kannst.

    Hallo in die Runde

    Ich habe eine Frage zum amtsärztlichen Untersuchung. Beim Fragebogen muss man ja alle psychischen Behandlungen angeben. Als Kind (~8-10) war ich in einer Psychiatrie oder sowas ähnlichen (glaube ich - das war immer nach der Schule bis abends!) nachdem mein Vater gestorben ist.

    Muss ich solche weit entfernten Dinge auch angeben? Ich weiß nicht einmal wo das war, ob es dazu noch Unterlagen gibt usw…

    Kann mich das die Verbeamtung kosten? Als Jugendliche war das Jugendamt sehr viel bei uns zu Hause, ich komme halt aus einem eher schwierigen Haushalt. Das beunruhigt mich nun etwas so kurz vorm Ziel

    Im Zweifelsfall Feld zu der Frage offen lassen, um das dann direkt mit dem Arzt zu besprechen. Dann kannst du darstellen, dass es um eine ambulante Therapie in einem tagesklinischen Format (die die hast du offenbar gemacht, der Ort, wo diese durchgeführt wurde ist dabei nachrangig) in deiner Kindheit geht, die du zur Bewältigung des Todes deines Vaters gemacht hast. Dazu ergänzt du, dass es- wenn das stimmt- seit dem Abschluss dieser Therapie keinen Therapiebedarf mehr gegeben hat, diese also erfolgreich abgeschlossen werden konnte (was bei einem singulären Ereignis, dessen psychische Auswirkungen offenbar direkt und umfassend behandelt wurden auch medizinisch plausibel ist).

    Zumindest in meinem Bundesland mussten bei psychischen Erkrankungen selbige ohne Zeitlimits angegeben werden, sprich ob diese überhaupt schon einmal aufgetreten sind im Verlauf des Lebens.

    Wenn es keine weiteren psychischen Probleme gegeben hat, dann spielt das am Ende keine Rolle für die Verbeamtung. Ob und wie oft das Jugendamt bei einem Zuhause war ist kein Teil der amtsärztlichen Begutachtung und spielt insofern auch keine Rolle. Lass den Teil einfach weg, damit keine Fehlvorstellungen getriggert werden über psychische Probleme die du haben könntest Aberhunderte Darstellung nach abgesehen von der Trauerbewältigung nicht hattest oder hast.

    Wobei ich gestern Abend im ZDF mal wieder mein Aha-Erlebnis hatte:

    Spult in dem Video mal auf Minute 19:49 vor: https://www.zdf.de/dokumentation/…skampf-100.html

    Konkret: Familie mit 5 Kindern, Mann macht nur einen Mini-Job, Frau kümmert sich ausschließlich um die Kinder und am Ende stehen dank Bürgergeld 3850,- € netto auf dem Konto. Da kann doch ein normalsterblicher Angestellter gar nicht gegen das Bürgergeld anarbeiten. Hubertus Heil lügt doch, wenn er alle für bescheuert erklärt, die unter solchen Bedingungen kündigen, um Bürgergeld einzustreichen.

    Wie groß muss wohl eine Wohnung für eine 7-köpfige Familie sein und was kostet diese an Miete und Nebenkosten? Was fällt alles an weiteren Kosten für unglaubliche 5 Kinder an, was man, wie du eigentlich wissen solltest, nachdem du inzwischen selbst Stiefvater bist, nicht mal eben aus der Tasche schüttelt und wo es bei dem, was nach Miete, Lebenshaltungskosten, Transportkosten noch im Familien umgeht übrig ist von diesen 3850€ netto (sprich überschaubare 550€ pro Familienmitglied und Monat)?

    Hör auf ständig populistischen Dampf abzulassen und Versuch zur Abwechslung einfach mal, dich tatsächlich hineinzuversetzen in Menschen, die von diesem Geld leben und eine derart große Familie versorgen müssen.

    2010 im Ref bekam ich 1156,28 € brutto, netto nach Krankenkasse waren 848,- € übrig.

    Ja, aber du warst, wie du weißt ein Sonderfall bei der Krankenkasse, den korrekt inhaltlich darzustellen und als besagten Sonderfall einzuordnen du regelmäßig geflissentlich übersiehst, weil es so einfach so schön drastisch klingt.

    Ich hatte ab Mitte des Refs null Euro KV- Kosten, weil ich eben auch ein Sonderfall bin, der keineswegs repräsentativ wäre für die übergroße Mehrheit der Anwärter: innen.

    Im TV-L startet man in E11 / E13 mit dem Master of Education. Das Referendariat sorgt nur für eine höhere Erfahrungsstufe.

    Das ist nicht in jedem Bundesland bzw. für jede Schulart so. Nachdem noch immer völlig unklar ist, um welches Bundesland es geht, würde ich nicht derart verallgemeinern und der TE damit womöglich falsche Hoffnungen machen, die auf sie am Ende gar nicht zutreffen würden.

    Ja, aber wer finanziert mir dann denn strenggenommen Wohnraum? Mit 35 Euro werde ich keine kriegen und auch so sind das sicher nicht die besten Voraussetzungen. Ich könnte ja nicht mal die Kaution bezahlen.

    Also bleibt mir ja nur eine Vertretungsstelle, um zu sparen.

    Du finanzierst deinen Wohnraum von deinen Bezügen.:autsch:

    Hinweise, wie du Kautionsprobleme lösen könntest gab es hier im Thread bereits. Lies einfach mal nach.:winkewinke:

    Wenn du Lösungen suchst wirst du Lösungen finden- nicht zuletzt auch mit Hilfe dieses Threads. Wenn du dagegen nur weiter Probleme suchst, wirst du diese auch weiterhin massenhaft finden.

    Ich halte deinen verallgemeinernden Kommentar für Unsinn. Muss ich leider sagen. Du kennst die Stadt nicht und kannst dir offenbar nicht vorstellen, wie sehr ein kaputtes Auto ins Budget einschlägt. Auch kannst du dir vermutlich nicht vorstellen, was an Anschaffungskosten für Möbel, Haushalt, Ref und Co nötig ist, wenn man sich komplett neu einrichtet.

    Ja, wenn du schon 10 Jahre in deiner Wohnung lebst und die Mitpreise nicht erhöht werden reicht es vielleicht.

    Aber nicht wenn das von den 1500 Euro nur der Bruttobetrag ist und noch etliches abgeht.

    Ich hatte bevor ich mit meinem Freund zusammengezogen bin bei meiner allerersten Wohnung Anschaffungskosten für Möbel, Kaution und Genossenschaftsanteile von insgesamt 5000 Euro. Und das war 2010. Und nein, ich habe mich nur mit Ikea eingerichtet und das alles lief noch vor der Inflation.

    Dann hast du jetzt ja Möbel, auf die du zurückgreifen kannst und musst dich nicht direkt neu einrichten. Super, ein Posten weniger auf der Liste der potentiellen Ausgaben. Und wenn doch noch etwas fehlen sollte: IKEA ist mitnichten die günstigste Einrichtungsvariante, das ist ein Second Hand- Kaufhaus oder auch eine Haushaltsauflösung aus den Kleinanzeigen. Ansprüche runterschrauben passend zum Budget, dann passt das und bis dahin überbrücken, mit dem, was du hast.

    Erwähnte ich nicht übrigens schon, dass auch aktuelle Refis an allen Schulen in Deutschland es schaffen mit ihrem Budget Mieten, Transportkosten, Essen, Bekleidung, Gesundheitskosten zu zahlen, auch ohne finanzielle Hilfen der Familien oder nennenswerte Ersparnisse? Ging wohl unter, also nochmal der Hinweis an dich: Auch aktuell schaffen es Anwärter: innen bundesweit ihren Lebensunterhalt von ihrer Besoldung zu bestreiten. Wenn du das also willst, dann kannst du das auch schaffen.

    Leider begreifen viele nicht, dass man, wenn man nicht mit dem Mercedes um die Ecke fährt, sondern einen klapprigen Corsa hat, auch etliche Ausgaben mit in Kauf nimmt. Über 10 Jahre, geht dir mit der Zeit eine Sache nach der anderen kaputt. So erlebt dieses Jahr. Mein Freund hat dieses Jahr allein über 2000 Euro für meinen alten Corsa blechen müssen. Zuerst ging das Getriebe flöten, dann die Buchsen, dann die Servolenkung. Benzin ist auch nicht umsonst.

    Das läppert sich. Sicher kann man jetzt den ÖPNV erwähnen. Haut aber nicht hin, wenn man in der Vorstadt lebt und nur einmal pro Stunde der Zug fährt.

    Ohne Auto= aufgeschmissen. Leider geht auch das ins Geld.

    Du musst doch eh umziehen fürs Ref hast du geschrieben, ergo kannst du dann direkt eine Bewerbung losschicken für ein Seminar in einer Ecke wo es entweder so guten ÖPNV gibt, dass du definitiv ohne Auto auskommen kannst (das spart eine Menge Kosten) oder alternativ, wo du zwar ein Auto benötigst, aber dafür so niedrige Mieten hast, dass du dir gut etwas wegsparen kannst im Ref für erforderliche Reparaturen. Oder womöglich, wenn du uns einfach mal schreibst, um welches Bundesland und welche Schulform ergeht, kann man dir sogar als ultimativen Tipp die Fusion nennen aus günstigen Mieten UND gutem ÖPNV, denn das Auto als Kostenfaktor auszumerzen scheint bei dem was du schilderst sinnvoll zu sein.

    Ich finde es ehrlich gesagt verwunderlich, wie viel Mühe du reinsteckst festzustellen, was deines Erachtens alles niemals nicht möglich sein kann, statt lösungsorientiert an die Sache heranzugehen und vor diesem Hintergrund diesen Thread auch anders zu lesen und die zahlreichen Hinweise einfach aufzunehmen. Viele hier wissen sehr genau, was es bedeutet mit sehr wenig Geld auszukommen.

    5000€ in eine neue Wohnung zu stecken konnte ich mir exakt für meine erste Wohnung nach dem Ref leisten, in die ich Mitte 2020 gezogen bin, davor war das für mein Budget ein undenkbarer Betrag bei einem Umzug obwohl ich ab dem 12. Lebensjahr immer neben der Schule gearbeitet habe (angefangen mit Zeitungen austragen, Babysitten, Nachhilfe und ab 15 dann Ferienjobs im Lager, beim Bäcker, in der Fertigung, im Büro bis zum Studium, wo ich u.a. im Callcenter gearbeitet habe oder als HiWi). Mein Eindruck ist insofern, dass du, auch wenn du dir dessen offenkundig nicht bewusst bist, immer noch einen Lebensstandard im Hinterkopf hast, der einfach nicht passt zu dem Budget, dass du bislang im Studium hattest- sonst hättest du vielleicht einfach im Studium nicht in der Vorstadt gelebt, kein Auto gehabt, dessen Reparaturkosten ein Freund zahlen musste mangels Budget oder dich einfach mit dem Zug einmal die Stunde gelernt zu arrangieren- und auch im Ref haben wirst müssen. Der Lebensstandard, den dir wohl vorstellst, den kannst du dir dann problemlos finanzieren, wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast und dann einfach eine unbefristete Stelle antreten kannst.

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