Beiträge von CDL

    Vermutlich mit der Erfahrung, dass eben doch nicht jeder eine Stelle bekommt. Rein rechtlich darf das ja auch kein Ausschlussgrund sein und trotzdem gibt es teilweise Probleme. Habe ich ja auch selber erlebt.

    Du hast das in einem Bundesland erlebt, in dem jede: r einen Refplatz erhält oder in einem, in dem die Anzahl der Refplätze pro Durchgang begrenzt sind, so dass generell nicht alle einen Platz erhalten? In ersterem Fall ausgerechnet die Schwangere nicht zuzulassen wäre nämlich derart auffällig, dass man schon verdammt dumm sein müsste, sich so zu verhalten. Das dann gerichtlich zu ändern wäre insofern ein Kinderspiel, weil leicht nachzuweisen. In letzterem Fall kann man das dagegen zumindest versuchen zu cachieren, weil Bewerberin X angeblich oder tatsächlich sowieso nicht zugelassen wäre und kommt dann vielleicht im Einzelfall damit durch, wenn nicht geklagt wird.

    Hast du denn schon Gespräche mit Schulen geführt?

    Hab auch eine Anerkennung (nicht für BaWü), aber meine bisherigen Gespräche lassen mich gerade wieder sehr zweifeln, ob es das richtige ist.

    Kommst du aus einem Bundesland, in dem die Stellenvergabe ausschließlich oder vorrangig schulscharf ausgeschrieben werden? Hier in BW gibt es zusätzlich noch das Listenverfahren, so dass Stellen für den Seiteneinsteigerin längst nicht nur schulscharf ausgeschrieben werden. Dennoch können Gespräche mit Schulen natürlich in diverser Hinsicht interessant und hilfreich sein, sei es, um Bedarfe zu klären, Interesse, vermutete und tatsächliche Eignung etwas genauer zu prüfen, die Option einer Hospitation abzuklären,…

    Was genau an deinen Gesprächen lässt dich denn am Seiteneinstieg als passenden Schritt für dich selbst zweifeln? Was lässt dich umgekehrt vermuten, dass dies ein für dich passender Schritt sein könnte?

    Wenn deine SL das glaubt : Schriftlich nachfragen, wo das stehe, weil dir dies bislang unbekannt gewesen wäre und du genau nachlesen wolltest, was wie zu gestalten sei. Wenn es eine Regelung gibt, kommt diese oder alternativ auf dem Weg die schriftliche Anweisung, derart vorzugehen.

    Ja. Warum sollte der Staat sich die billigen Arbeitskräfte entgehen lassen?

    Ja. Warum sollte der Staat sich die billigen Arbeitskräfte entgehen lassen?

    Dann verstehe ich nicht, weshalb die Beraterin des Lehrerverbands der TE geraten hat, ihre Schwangerschaft lieber erst nach Stellenzuweisung anzugeben, damit diese klappe. Das ist in dem Fall dann ja völlig absurd und obsolet. Die Stelle bekommt die TE in jedem Fall fürs Ref, ergo greift der Rat des Freundes aus dem KM, durch frühzeitige Angabe der Schwangerschaft zu versuchen, wohnortnah eingesetzt zu werden.

    Welcher Lehrerverband berät denn in Bayern derart?

    Meine Beraterin vom Lehrerverband meinte daher ich sollte die Schwangerschaft erst nach Erhalt der Stelle melden, ein Bekannter aus dem Kultusministerium, der für die Zuteilung von Referendaren in einem anderen Bezirk zuständig ist, meinte wiederum ich solle sie angeben und dadurch die Chance haben wohnortsnah unterzukommen.

    Gibt es weitere Tipps oder Erfahrungen?

    Um welches Bundesland geht es denn? Hier in BW bekommen Anwärter: innen ausnahmslos eine Stelle fürs Ref, so dass mir schleierhaft ist, weshalb der Refplatz an einer Schwangerschaft scheitern sollte…


    EDIT

    Zu heiß: Im Titel steht es ja: Bayern. @WillG oder auch laleona : Bekommt in Bayern jede: r Anwärter: in einen Refplatz oder sind diese begrenzt, so dass die beschriebene Logik für Bayern relevant sein könnte?

    Dieser frühe Ferienbeginn ist eine absolute Katastrophe. Wir beginnen schon am 07.08. wieder mit dem Unterricht, also im Hochsommer. Ich wäre nicht überrascht, wenn wir erst mal mit Kurzstundenplan wegen Hitze anfangen müssen.

    Na ja, wir hier in BW haben auch noch bis Ende Juli Schule, sprich mitten in der größten Hitze, was ohne Kurzstundenpläne gehen muss und auch geht (auch wenn man dabei förmlich wegschmilzt). Ein späterer Ferienbeginn löst das Problem nicht bei langen Hitzeperioden.

    Frag nach, ehe die Sommerferien starten. Erfahrungsgemäß muss man im Zeitraum zwischen Ende Juli und Ende August sonst seeeehr lange auf Antwort warten aus den RPs, weil zahlreiche Mitarbeitende in dieser Zeit dort auch im Urlaub sind. Du bist offensichtlich ein begehrter, qualifizierter, angehender Neuzugang. Höflich nachzufragen wirst du sicherlich ebenfalls beherrschen, also klemm dich jetzt dahinter, um alle erforderlichen Informationen möglichst zeitnah zu erhalten. Besser, du lernst von Beginn an im Schuldienst, dass wer höflich abwartet im Zweifelsfall am Ende die Popokarte zieht und machst dich für deine Interessen stark.


    Wenn dir aber zwei Bedarfsfächer aus dem Studium anerkannt werden können, dann solltest du auch im kommenden Schuljahr (sprich ab September) im Seiteneinstieg mit von der Partie sein. Mehr Fächer bringen schließlich auch die meisten grundständigen Lehrkräfte nicht mit.

    Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Anerkennung und viel Erfolg für deinen sicherlich zeitnah folgenden Seiteneinstieg.:rose:

    Es geht nicht nur um die Gruppengröße bei uns.

    Um keine falsche Erwartungen zu wecken, betone ich an der Stelle noch einmal, dass ich nicht Religion unterrichte, kein Theologe oder Religionspädagoge bin. Dennoch ergab eine kurze Googlerecherche, die natürlich nur erste Anhaltspunkte liefern und nie vollständig Schulpraxis wiedergeben kann, dass das Prinzip des ökumenischen Religionsunterricht kein Hirngespinst ist, sondern scheinbar in einigen schweizer Kantonen und auch auch in NRW (stellenweise) praktiziert wird. So etwas sehe ich eher als Richtungsweisung als ein kompletter Umstieg auf Ethik.

    Und warum siehst du das eher als richtungsweisend an, als einen kompletten Umstieg auf Ethik?

    Bei uns sind es im Schnitt 2 Ethik, 2x evangelisch, 1-2x katholisch. Islamische Religionslehre wird bei uns nicht angeboten.

    Und, sind das dann Minigruppen von den Schülerzahlen her bei euch in evangelisch/ katholisch oder was lässt dich vermuten, dass es auf solche hinauslaufen könnte?

    Persönlich finde ich, dass wenn man anfängt evangelischen und katholischen Unterricht zusammenzufassen, man einfach direkt komplett auf Ethik umsteigen sollte. Alles andere würde von zu vielen Gläubigen als respektlos wahrgenommen werden sowohl angesichts der Unterschiede, als auch im Hinblick darauf, dass umgekehrt der Islamunterricht an immer mehr Schulen angeboten wird.

    Chemikus führe das geschickte Vorgehen doch aus :)

    Wen das betrifft möge sich doch einfach von seiner örtlichen Schwerbehindertenvertretung beraten lassen, was im Einzelfall tatsächlich möglich und sinnvoll ist. Das halte ich für hilfreicher, als einen pauschalen Weg vorzuzeichnen, der dann womöglich mangels ausreichender Beratung im Einzelfall unzureichend umgesetzt wird /werden kann.

    Ich würde hier einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht bevorzugen, der an den richtigen Stellen auf die Feinheiten dieser einzelnen Konfessionen eingeht. Ist aus meinen Augen sinnvoller als sehr viele kleine Lerngruppen zu haben.

    Was bringt dich auf den Gedanken, die Gruppen für evangelischen /katholischen Unterricht seien besonders klein? Ist das bei euch so?

    Bei uns gibt es je nachdem, wie viele SuS im Jahrgang im evangelischen Unterricht , katholischen Unterricht, Islamunterricht oder in Ethik sitzen dann eben 1-2 Lerngruppen pro Konfession. Bei unseren 5ern sind das dann beispielsweise aktuell 2 Ethikgruppen, 1x Islamunterricht, 1x evangelisch, 2x katholisch. Bei rund 140 5ern sind das dann im Schnitt ganz normale Lerngruppen von der Größe her.

    Arzt fragen morgen, sowie die Schule selbst fragen, ob auch bei Gürtelrose ein Betretungsverbot gilt. Zumindest die Schule sollte dir das gesichert sagen können. Angesichts der Ansteckungsmöglichkeit durch Schmierinfektionen bei Gürtelrose würde ich aber erst einmal davon ausgehen, dass das Windpocken- Betretungsverbot auch bei Gürtelrose gilt.

    Gute Besserung! :rose:

    (…) extrem provokante Schüler packen und einfach umsetzen.

    Das liest sich für mich so, als solltest du dich so schnell wie möglich krankschreiben lassen und herausnehmen, ehe du dir schwerwiegendere Probleme verursachst, die sich dann womöglich nicht mehr so leicht lösen lassen. Das liest sich zumindest so, als würdest du bereits physisch aggressiv reagieren auf und umgehen mit SuS, sprich eindeutig übergriffig werden. Schütz dich vor weiteren Problemen, aber auch deine SuS, für die du mitverantwortlich bist.

    Erschreckend ist, dass man der Bahn und Wissing solche Maßnahmen zutraut - und ich war wohl nicht alleine.
    Ich bin der TAZ hier auf den Leim gegangen - wobei ich zugebe, dass ich die TAZ bislang als seriöses Informationsblatt - und nicht als Satirezeitschrift gesehen hatte. Die Idee, dass man Fake mit Fake bekämpfen könne, halte ich für einen Irrweg.

    Da finde ich es erschreckender, dass du, obgleich du die taz bislang als seriöses Informationsblatt wahrgenommen hast dennoch angesichts des Tonfalls nicht zumindest stutzig geworden bist und das noch einmal überprüft hast. Fake mit Fake zu bekämpfen halte ich ebenfalls für absurd. Dass die taz aber gerne mal auch etwas satirisch übertreibt ist mir bekannt, weshalb ich bestimmte Artikel der taz prinzipiell erst einmal einem Faktencheck unterwerfe.

    Katholische Reli-Lehrpläne sind wirklich nicht uninteressant.

    Hier mal verbindliches Unterrichtsziel Oberschule (Sachsen):

    "Übertragen der Kenntnisse biblischer Normen und Werte als Maßstab und Richtschnur auf

    menschliches Handeln"

    Wird präzisiert, um welche Werte es geht? Je nachdem, kann das ja im Ergebnis recht problemlos vereinbar sein mit allgemeinen ethischen Normen oder aber ernsthafte Probleme in sich tragen ("Auge um Auge..").

    Dir ist bewusst, dass die taz selbst über ihre Rubrik „Die Wahrheit“ schreibt, dass deren wichtigstes Instrument der Fake sei?

    Falls ja: Schöner Fund zum Wochenende. :top:

    Falls nein: Schöner Fund zum Wochenende. :top:

    *schubs*

    Die Kratzbilder.... Habt ihr Erfahrungen gemacht, inwieweit man die bunten Bilder auch mit schwarzen Wachsmalstiften übermalen und dann abkratzen kann? Oder geht Acrylfarbe deutlich besser? Dauert halt viel länger mit Trocknungszeit etc.

    Keine Ahnung, wie das mit Acrylfarbe aussieht, mit schwarzen Wachsmalstiften übermalen ist aber die klassische Fassung, die ich noch aus der eigenen Kindergartenzeit kenne. Bei Acrylfarbe frage ich mich, ob diese nicht zu hart trocknet, um gut weggekratzt zu werden, ohne dabei unschön zu splittern und zu brechen an ungewollten Stellen.

    Hallo Anne,

    ich war letztes Jahr in der MQR und man sagte uns diesen Umstand erst als wir kurz vor der Abschlussprüfung standen. Ich konnte es wirklich gar nicht fassen, weil das für 50% von uns Seiteneinsteigern eine Verschlechterung im Gehalt darstellen würde (Masterabschluss mit einem Fach = Eingruppierung E12). Ich habe daraufhin die MQR abgebrochen und werde diese auch nicht beenden sofern mir mit dem Abschluss kein Vorteil entsteht. Ärgerlich, dass ich fast 2 Jahre lang dafür nach Rostock gefahren bin und etliche Stunden vor dem Rechner verbracht habe, um dann zu erfahren, dass eine erfolgreiche MQR zu einer Herunterstufung im Gehalt führt.

    P.S. Die GEW weiß auch Bescheid und macht nicht wirklich etwas. Good luck euch. Aber ändern wird sich erst was wenn der Lehrermangel noch stärker wird.

    Inwiefern werdet ihr denn heruntergestuft vom Gehalt her? Habt ihr während der Qualifizierung E12 erhalten, danach aber lediglich E11Z?

    Wie kommt es, dass nicht von Beginn an klar ist, dass man ohne mögliche Fachableitung (sprich entsprechend geringerer Vorqualifikation für den Beruf) nicht von vornherein um den Umstand einer geringeren Besoldung/ Bezahlung weiß? Wird das derart intransparent gehandhabt und ist nicht im Vorhinein herauszufinden?

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