Beiträge von CDL

    Jenseits der Tankstelle mit einer Verkäuferin, die meinen Wagen und mich perfekt im Blickfeld hatte wäre das womöglich anders ausgegangen. Ein von mir bewusst gewählter Standort, um auf keinen Fall in irgendeiner uneinsichtigen, schlecht ausgeleuchteten Ecke allein zu stehen. Worauf man als Frau/ weiblich gelesene Person dann halt typischerweise achten muss in unserer ach so gleichberechtigten Gesellschaft.

    Ich bin in situ auch nicht immer so schlagfertig, wie ich es gerne wäre. Dieses Mal hat es halt direkt klick gemacht im Kopf und der Spruch kam ohne nachdenken zu müssen raus.

    Stand vorhin an der Tankstelle, Scheibenwischerflüssigkeit auffüllen. Plötzlich fällt mir an dem Auto hinter mir aus dem Augenwinkel ein Mann auf, der mich von der Zapfsäule aus beobachtet. Auf dem Weg zum Zahlen, läuft das notgeile Männchen erst 2m hinter mir vorbei, dreht an der Tür um, läuft halb um mich rum, während er meinen Körper mustert, bleibt dann- „immerhin noch“ mit 1m Abstand neben mir stehen und fragt meine Brüste: „Auto kaputt?“

    Den Teil von mir im Zaum haltend, der einfach nur direkt einen nachhaltigen Tritt in die Genitalien auspacken wollte habe ich schlicht geantwortet: „Dann repariere ich das selbst oder bitte meine Mutter oder Schwester um Hilfe.“

    Der offen stehende Mund- unbezahlbar. Der Kerl hat dann rückwärts wegschleichend noch angemerkt, „Ich repariere auch..“. Nachdem ich ihn einfach nur verächtlich gemustert habe hat der Lurch sich dann geschlichen.

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    Und auch wenn sich das vermutlich witzig liest: Es ist einfach zum Kotzen, immer wieder aufs Neue als Frau von Männern zum Objekt degradiert zu werden, das man mit den Augen ungeniert ausziehen darf, der man nicht respektvoll begegnet unter Wahrung des höchstpersönlichen Raums und ohne Ansprache der Brüste.

    Oh verflixt, das ist richtig schwierig! Ich mag die Sommersonne besonders gerne, weil sie so lange sichtbar ist, alles richtig schön durchwärmt, das Sommerlicht besonders schön aussieht für meine Augen und sie auch nicht mehr so grell ist wie die Frühlingssonne.ABER: Im Frühling bin ich nach der dunklen Jahreszeit immer komplett ausgehungert sonnentechnisch und lechze förmlich jedem Sonnenstrahl entgegen, auch wenn meine Haut mit der Frühlingssonne notorisch schlecht klarkomnt (trotz LSF 50). Ich nehme also die Frommersonne? Oder vielleicht auch die Sühlingssonne?


    DUUM wird mir helfen, eine Entscheidung diesbezüglich zu treffen, also: Frommersonne oder Sühlingssonne?

    „A13 für alle Lehrämter!“

    „Für gleichberechtigte Transrechte/ LGBTQ- Rechte!“

    „Für eine bunte, vielfältige, diverse Gesellschaft im Einklang mit den Werten des GG!“

    „Für freie Periodenprodukte an Schulen und in sämtlichen öffentlichen Gebäuden, gegen Periodenarmut!“


    „Für gewaltfreie Erziehung und Bildung, gegen Geschlechterstereotype!“

    An welcher der Demonstrationen, die ich aufgeführt habe würdest du auf jeden Fall teilnehmen, an welcher auf gar keinen Fall und warum jeweils?

    Aber ja, ich werde mich schließlich damit ja abfinden müssen und den Ratschlag von dir, @Fabian_X , meinem Sohn (selbstverständlich) weitergeben.

    Bitte nicht! Wir brauchen keine Duckmäuser, die Ungerechtigkeiten erst noch wahrnehmen, aber schweigen, um nur ja nicht negativ aufzufallen, bis manche innerlich komplett emigrieren, andere sich daran gewöhnt haben und dementsprechend hart, empathiebefreit und vor allem ohne Gegenwehr auf Ungerechtigkeiten reagieren, die ihnen selbst, vor allem aber anderen zustoßen („Ich musste da auch durch und es hat mich nur härter/ stärker gemacht“). Und dann gibt es noch diejenigen, die sich niemals an Ungerechtigkeiten gewöhnen werden und die an derartigen Vorgaben verzweifeln oder sogar zerbrechen.


    Was wir brauchen sind mündige Bürger:innen, die für sich selbst und andere einstehen bei tatsächlichen oder auch nur so empfundenen Ungerechtigkeiten, um im gemeinsamen, wertschätzenden Gespräch zu klären, ob eine Ungerechtigkeit vorliegt (oder Fakten zu erlangen, die dagegensprechen) und wenn ja, im Idealfall dazu beigetragen zu haben, dass diese sich nicht wiederholen.

    Nicht jede Elternnachfrage zur Leistungsmessung ist ein Fall von „Helikoptereltern“ @Fabian_X . Wenn du das nur so einseitig lesen kannst, hast ganz offensichtlich du an der Stelle ein Thema, was dir bewusst sein sollte, um nicht im Affekt so unangemessen auf Elternnachfragen zu reagieren, wie du hier gerade die Kollegin abgekanzelt hast.

    „Schlenzrig“ ist die Konsistenz des Eiweißes eines 1-2min- Ei, also noch nicht komplett gestockt und teilweise klar, das Eigelb komplett flüssig.:baden:


    „Schlotzig“ ist die Konsistenz, die ein gutes Risotto haben sollte, wenn es mit genügend Flüssigkeit perfekt gegart wurde und man am Ende den Parmesan untergerührt hat.:sabber:


    ChatGPT hat offensichtlich keine Ahnung von süddeutschen kulinarischen Umschreibungen, sondern einen lesbaren Bias, wenn es um unsere Ausdrucksweisen geht. :doc::nein::pfui:

    Hallo,

    einfach nur peinlich, wenn Kollegen so auftreten, wie nervige Eltern. Dann hat das Kind eben mal eine schwere Aufgabe zu lösen. Ich finde diese Art, Kollegen etwas zu unterstellen, einfach nur "RTL2-Niveau".

    Worauf beziehst du dich? Nicht deutlich zu machen, worauf eine Kritik sich konkret bezieht ist einer niveauvollen Debatte ebenfalls abträglich.. Ob das ad hominem anstelle einer sachlichen Auseinandersetzung an der Stelle hilfreich oder gar unablässig ist sei mal dahingestellt.

    Wenn du im Rahmen des „Verschlimmerungsantrags“ direkt alle Facharztgutachtrn beilegst, die für die Bewertung der gesamten Gesundheitslage erforderlich sind, sowie alle erforderlichen Freigaben erteilst kann das in einem Aufwasch geprüft werden und wird es konsequenterweise auch, da ohne Neubegutachtung des aktuellen Standes eine Erhöhung des GdB nicht möglich ist.

    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Noch einmal vorverlegen ist bei uns nicht möglich, wenn eine Stunde ausfällt, weil jeder Schüler in Klasse 9 einen anderen Stundenplan hat, bezahlt wird bei Vollzeit erst ab der 4. MAUstunde.

    Unsere SL findet bisher immer Freiwillige wenn eine Dauervertretung ansteht, weil wir wissen, dass ausfällt, was möglich ist. Wie viele Stunden soll ich noch zusätzlich unterrichten? Ich unterrichte seit Monaten 2 Klassen zusätzlich zur Vollzeit. Ich schrieb bereits, aus Teilzeit selbst aus familiären Gründen wurde Vollzeit und aus Vollzeit wurde Überstunden, ich bin tatsächlich am Ende und ich bin nicht allein. Wenn ich mitbekommen würde, dass verlangt wird, dass eine einzelne ausfallende 6. Stunde irgendwie vertreten wird, nur damit die Pisabetroffenen nicht maulen, würde ich in Zukunft nicht mehr freiwillig bereit stehen.

    Noch einmal, statt 25 Deputatsstunden unterrichte ich seit Monaten 29 pro Woche, wie viele Vertretungsstunden zusätzlich darf es deiner Meinung nach sein? Und meinen Kollegen geht es genauso. Wir können nicht mehr.

    Ich hatte deine Frage beantwortet, nicht postuliert, dass es deshalb auch derart bei euch geregelt werden müsse. Warum das nicht geht hattest du schließlich auch schon davor deutlich gemacht. Ich fordere auch garantiert von niemandem Mehrarbeitsstunden.

    Tut mir leid, dass es bei dir und euch schon so lange so viel Zusatzbelastung gibt. Ich wünsche dir und euch, dass das endlich wieder besser wird.

    Verlegen ist bei uns dank verschiedener Profile nicht möglich und wir Kollegen leisten dank vieler Dauervertretungen so viele Extrastunden, dass wir 6. Stunden nicht vertreten. Ihr macht tatsächlich Beschäftigungsstunden unbezahlt? Bei richtigen Unterricht beschweren sich bei uns Eltern, wenn ihr ausgelostes Kind Unterricht verpasst.

    Nein, natürlich machen wir keine unbezahlten Mehrarbeitsstunden, sondern es wird, wie geschrieben, Unterricht vorverlegt aus der Woche, wenn die Klasse nicht sowieso sechs Stunden Unterricht hat, was in 8-10 der Normalfall ist.


    Ob die Eltern sich am Ende beschweren, weil es die sechs üblichen Stunden gemäß Stundenplan gibt für den Rest der Klasse oder wegen einer Erkrankung vier der üblichen Stunden plus vorgeholten anderen Unterricht ist doch wirklich Jacke wie Hose.

    Wenn du persönlich Ideale, Haltungen, bildungspolitische Vorstellungen vertrittst, für die aus diversen Gründen kein oder in deinen Augen unzureichender Platz im staatlichen Schulwesen ist und/ oder du keine volle deutsche Lehrbefähigung hast, dann können Privatschulen die bessere bis ggf. einzige Option sein, um in dem Beruf tätig zu werden.

    Es ist kein "gesellschaftliches Problem", wenn Frauen nicht angemessen für ihre eigenen Interessen eintreten.

    Doch, das ist durchaus ein gesellschaftliches Problem, wenn die Hälfte der Bevölkerung noch immer unzureichend für eigene Rechte eintritt, das oftmals auch nur unzureichend gelernt hat, dafür kritisiert wird, wenn sie es tun- und zwar von allen Geschlechtern. Das zeigt, wie falsch unsere Sozialisation- alle Geschlechter betreffend- und Erziehung an vielen Stellen noch abläuft. Zumindest der Part mit der Sozialisation ist kein Privatproblem, sondern eine gesamtgesellschaftliche Frage, genau wie die Erziehung in Kindergarten und Schule, wo eben diese Sozialisation noch immer massiv zum Tragen kommt. Da werden dann „starke Jungs“ gesucht, wenn man etwas irgendwo hintragen muss oder Mädchen zum Spülen oder als emotionaler Support eingeteilt. Wenn die Jungs unfähig spielen z.B. beim Fegen, dann hören sie regelmäßig von diversen KuK, dass den Rest ja die Putzfrauen wegmachen könnten, während von den Mädchen selbstverständlich erwartet wird, das sorgfältig zu machen, statt einfach den Jungs den Zahn zu ziehen, sich drücken zu können und es bei den Mädchen nicht qua Geschlecht für selbstverständlich zu erachten, sondern die anerzogene Rolle mit im Blick zu haben.

    Auch ich habe mich beim letzten Mal gewundert und nachgefragt wie PISA organisiert wird. Und ja, es wird gelost. Es sind einzelne 15jährige Schüler (also von Klasse 8- 10) und zusätzlich eine Klasse.

    Die Schule kann nichts organisieren bzw. auswählen (außer das sie evtl. den Unterricht der anderen absichtlich verlängert), wir appellieren an die Betroffenen, es ernst zu nehmen, aber das, was plattyplus schreibt, erleben wir auch.

    An der Losung lässt sich nichts ändern, daran ob der Rest der betroffenen Klassen ebenfalls sechs Stunden Unterricht hat oder deutlich weniger durchaus. Bei uns wird sehr bewusst darauf geachtet, dass es keine Ausfälle gibt in den entsprechenden Klassen- im Zweifelsfall durch Unterrichtsverlegungen von anderen Wochentagen in der Woche- damit alle gleich lange in der Schule bleiben an dem Tag. Das löst nicht das Gesamtproblem, entschärft es aber. Ich kenne es auch nur so von anderen Schulen in der Umgebung.

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