Beiträge von CDL

    Hmmmm, ok, ich will jetzt natürlich 1. Details wissen aus dem Lehrplan/Fächerverbund (Politik/Wirtschaft?), um umfassend neidisch werden zu können, muss 2. darauf hinweisen, dass es in BW bislang noch gar keine Hundeführerschein gibt (dieser aber geplant ist, wobei ich aktuell keinen Sorgerechtsentzug befürchte- mein Hund steht schließlich total auf mich und überzeugt selbst viele überzeugte Hundegegner durch seine akute Niedlichkeit davon zum Hundeliebhaber zu mutieren "Eigentlich mag ich Hunde ja nicht, aber sie schaut so niedlich, da muss ich sie einfach streicheln ... ") und 3. (an die "Rue de Kack" denkend im Dorf meiner Schwester) darauf hinweisen, dass das Problem natürlich nicht unsere selbstredend ausnahmslos hochbegabten Kinder sind (:D), sondern manche ihrer Menschen, die man womöglich nur mit Integrationsassistenz an die Leine lassen darf, damit sie so simple Dinge erlernen mögen, wie eine die Hinterlassenschaften des Lieblings zu beseitigen. (hilft der Niedlichkeit enorm auf die Sprünge, wenn die Nachbarn nicht in Tretminen treten und auch künftigen Waldspaziergängen).

    Nun, dem Übergangsprocedere entsprechend ist bei mir alles korrekt umgesetzt worden. Es geht eher darum, dass das Procere selbst ungerecht ist.

    (...)

    In dem Fall, also wenn alles korrekt umgesetzt wurde, helfen dir aber auch keine Tipps und Hinweise oder was erhoffst du dir? Was du versuchen könntest, ist Kontakt zu deiner Gewerkschaft aufzunehmen, wie sie die Rechtslage einschätzt, ob das eine Sachlage ist, bei der eine Grundsatzklage sich lohnen würde, bei dem du im Erfolgsfall in einigen Jahren selbst etwas davon haben könntest, vor allem aber grundsätzlich etwas zu ändern suchen könntest. Ansonsten kannst du dich natürlich über deinen Berufsverband auch noch für eine Änderung der Rechtslage stark machen und engagieren- wobei es da vor allem darum geht für künftige Generationen etwas verbessern zu können.

    OK, jetzt brauche ich eine Erklärung: Was macht deine Fächerkombi gerade in NRW so besonders cool und warum steigt die statistische Wahrscheinlichkeit auf Hunde (wenn auch keine Dackel) im Unterricht mit einer Planstelle in NRW signifikant an? ^^

    Was die Ausgangsfrage anbelangt: Niederlassungen der eigenen Gewerkschaft in den Bundesländern kontaktieren, die in Frage kommen würden und erroieren, wie die rechtliche Lage dort jeweils aussieht. Sind maximal 16, wobei man Bayern wohl getrost direkt abziehen darf, BW ebenfalls, bleiben höchstens 14 übrig, also machbar. Solche Spezialfragen von denen derart viel abhängt persönlich würde ich nicht über eine Internetforum zu klären suchen, sondern verlässlichere, aktuellere Informationen einholen wollen als "ich habe mal von einem Fall gehört, bei dem... ". Alternativ in den offensichtlich sehr sauren Apfel beißen und Wiederholungsprüfung in BW machen, Ref abschließen und danach befreit eine Planstelle suchen wo auch immer es passen könnte.

    Die Chancen auf Entfristung stehen nicht gut, denn das ist kein Weg, den die Länder regulär eröffnen wollen. Wenn, dann wirst du diesen Weg nur durchsetzen können irgendwann mal auf dem Klageweg, wenn du genügend ohne Sachgrund befristete Verträge beim Land Hessen hattest. Im worst case sitzt du dann aber am Ende fest mit der Stundenzahl, die du in deinem letzten Vertrag festgeschrieben hattest ohne Chance, die Stundenzahl z.B. auf Vollzeit zu erhöhen.

    Es gibt bereits einige Threads im Forum zu dieser Frage, einfach mal die Forensuche bemühen und einlesen.

    Ich weiß nicht, welche Optionen Hessen auf den Quereinstieg bietet, es gibt aber einige Bundesländer, die sehr umfassende Quereinsteigerprogramme anbieten, wo du entsprechend qualifiziert wirst, um dann auch eine Planstelle erhalten zu können. Wenn ein Bundeslandwechsel eine Option wäre für dich, dann überprüf doch mal, wie die Bedingungen z.B. in Sachsen, Berlin, NRW, Mecklenburg-Vorpommern mit Kunst wären. Hier in BW gibt es Kunst auch- genau wie Musik- als Einzelfach am Gymnasium. Da könntest du also auch prüfen, ob du mit einem berufsbegleitenden Nachstudium die Bedingungen erfüllen könntest, um in 1-2 Jahren zum Ref zugelassen zu werden, um eben regulär ausgebildet zu werden und zeitnah eine Perspektive zu haben, statt eventuell irgendwann in 5-7 Jahren mal eine Klage auf Entfristung zu gewinnen (oder eben auch nicht).

    "Partner" gibt gar keinen Sozialpunkt, eh sei denn, ihr wärt verheiratet oder NDS vergibt seine Sozialpunkte erheblich anders als BW.

    Ansonsten sind Sozialpunkte bei begehrten Seminarstandorten natürlich wichtig. Ob ein einzelner Punkt schon den Kohl fett macht kann dir aber deine Gewerkschaft sagen, die wissen, wie viele Sozialpunkte man die letzten Jahre für welche Seminarstandorte benötigt hat. Bei uns gab es vorab an der Hochschule eine Infoveranstaltung der Gewerkschaft dazu, wo wir sehr genaue Hinweise erhalten haben, was man für das Ausbildungsseminar am Hochschulstandort mindestens benötigt, vielleicht gibt es das ja bei euch auch, sonst einfach deine Gewerkschaft anrufen (und wenn du noch kein Mitglied bist, jetzt im Studium ist die Mitgliedschaft bei den meisten Gewerkschaften kostenfrei für dich möglich, also einfach eintreten) und dich beraten lassen. Dort erfährst du vielleicht auch etwas mehr zu deinen weiteren Chancen auf deinen Wunschseminarort.

    Widersprechen die von mir zitierten Aussagen sich nicht? Erst meinst du, ihr hättet aktuell "nur SuS im reinen Fernunterricht, deren Eltern die Testpflicht verweigern aus ideologischen Gründen", und dann schilderst du einen aktuellen Fall, bei dem der Fernunterricht aus anderen (medizinisch nachvollziehbaren) Gründen der Fall sei.

    Ich verstehe den Einwand, habe den Beitrag entsprechend ergänzt. Nachdem die Schülerin so krank ist, dass sie nicht durchgehend am Fernunterricht teilnehmen könnte und es bei ihr vorrangig darum geht die Bindung zur Klasse als Genesungshilfe aufrechtzuerhalten, habe ich die Schülerin tatsächlich im ersten Moment nicht verbucht gehabt unter "nimmt am Fernunterricht teil". Ich verstehe aber völlig, dass das sich von außen betrachtet einfach nur widersprüchlich liest. Danke für den Hinweis.

    Die Probezeit für Beamte dauert eine bestimmte Anzahl an Jahren lang und läuft auch während Ferienzeiten weiter- gilt bundeslandunabhängig, versprochen. Entscheidend ist, dass du bereits vereidigt sein musst vor deinen ersten Sommerferien, erst ab der Vereidigung beginnt deine Probezeit. Solltest du also erst am Ende der Sommerferien vereidigt werden wie z.B. in BW üblich, dann würde die Probezeit erst nach den Sommerferien beginnen, aber dann natürlich die nächsten Sommerferien (etc.) mit umfassen. (Lustige Frage. ^^)

    Ähm... Das war zu einer Zeit als per Gesetz kein Präsenzunterricht möglich war. Ich würde Distanzunterricht nicht Präsenzunterricht vorziehen. Home Schooling finde ich insofern schwierig, weil Eltern in der Regel keine ausgebildeten Pädagogen sind und es doch Kinder gibt, die sehr davon profitieren, mit Menschen außerhalb ihrer Familie zu interagieren (Du weißt ja selbst, dass es Kinder gibt, die in... nennen wir es schwierigen Verhältnissen... aufwachsen.).

    Ja, ich finde Homeschooling auch mehr als schwierig und lehne das ab. Fernunterricht ist aber nicht gleichzusetzen mit reinem "Homeschooling". Ich habe meinen SuS nicht 6 Monate lang lediglich Arbeitsblätter zugeschickt und dann die Eltern mal machen lassen oder die SuS sich selbst überlassen, sondern hatte wochentäglich Videokonferenzen nach Stundenplan mit ganz klassischer Phasierung, diversen Methoden und Sozialformen und auch schlichtweg der Möglichkeit mal nachzuhören, wie es den Hasen gerade geht, kreativen Hausaufgaben wie "Gehe raus spazieren, mache ein Bild von einem Frühblüher und stell das Bild für alle sichtbar in die Klassengruppe im LMS ein." (wenn das gerade als Aufmunterung und Bewegungsimpuls nötig war), etc. Ja, Präsenzunterricht ist bedeutend besser, wenn der aber aus welchen Gründen auch immer- wir hatten hier in BW ja seit über einem Jahr schon so eine komische, weltweite Pandemie, habt ihr in Hessen aber halt einfach nicht mitbekommen, Schwamm drüber- gerade nicht möglich ist, dann ist echter Fernunterricht eine vernünftige und funktionierende Alternative die dem reinen Zusenden von Arbeitsblättern ohne weitere Betreuung, wie du es deiner eigenen Aussage nach betrieben hast, weit überlegen ist.

    Die Testverweigerei ist ein riesen Witz, bzw. ist es für das Kindeswohl nicht mehr tragbar, dass man Schule schwänzen darf, weil man Verschwörungsgläubiger ist. Es gibt m.E. aktuell keinen vernünftigen Anhaltspunkt mehr, der dafür sprechen würde, SuS zwischen 6 und 16 zu Hause zu behalten. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um bestimmte Kinder, aber es gibt keine Handhabe, weil sie dürfen ja.

    Beim ersten Teil stimme ich dir uneingeschränkt zu, was die möglichen anderen Gründe anbelangt nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen: Doch, die gibt es medizinisch durchaus. Ich habe aktuell einen solchen Fall in einer Klasse. Das Kind könnte auch einfach komplett krankgeschrieben werden, die Eltern möchten aber die Verbindung zur Schule nicht komplett abreißen lassen, also nimmt das Kind offiziell lediglich am Präsenzunterricht nicht teil, hat ein ganz abgespecktes Programm, damit es bewältigbar bleibt, mit einzelnen, gestreamten Stunden, um gefühlt weiter ein Teil seiner Klasse zu sein zumindest aus der Distanz. In dem speziellen Fall sind wir alle gerade sehr froh, dass es diese Möglichkeit in diesem Schuljahr gibt.

    Guten Morgen, was ist mit euren SuS, die noch im Homeoffice sind. Wird das irgendwann mal wieder aufgehoben? Ich weiß nicht, wen ich fragen soll. Ich will, dass die Kinder wieder kommen, das ist keine Lösung so wie das jetzt läuft.

    Bei uns sind jetzt *fast* nur SuS im reinen Fernunterricht, deren Eltern die Testpflicht verweigern aus ideologischen Gründen. Finde ich absolut angemessen, dass die komplett ungetestet nicht teilnehmen dürfen, fände es aber auch völlig in Ordnung, die Testpflicht auch bei denen festzuschreiben und sie so wieder in die Präsenz zu holen, so dass die womöglich doch nochmal etwas für die Schule machen würden in diesem Schuljahr. und nicht einfach nur mit elterlicher Rückendeckung im Nichtstun zuhause abtauchen könnten, sich Mamas und Papas quergestrickten Unfug als einzige Variante die Welt zu sehen und zu verstehen reinpfeifen würden und möglichst wenig Kontaktmöglichkeiten zur Realität zu haben, dank 24/7 Dauergaming. Umgekehrt würde ich aber auch die SuS, die mittels fadenscheiniger Atteste eine Befreiung von der Maskenpflicht durchsetzen rausnehmen aus der Präsenz und solche Ausnahmen ausschließlich nach amtsärztlicher Überprüfung zulassen, damit das nicht einfach nur quergestrickter Arzt XYZ ist, der alles bescheinigt was gegen Covid-Maßnahmen geht, sondern tatsächlich nur diejenigen befreit werden, bei denen das Tragen einer Maske TATSÄCHLICH medizinisch nicht zumutbar ist.

    Habe heute bei Tierarzt eine Intensivkrankenschwester aus dem KKH getroffen. Die hat erzählt, wie April/Mai noch die Intensivstation randvoll war und ständig Covid-Patienten gestorben sind. Sie meinte, eine Minderheit wären ganz alte Patienten gewesen, die Mehrheit waren U50. Gerade erst haben sie wohl einen 21jährigen der wochenlang beatmet werden musste von der Beatmung entwöhnen können. Meine Hausärztin meinte diese Woche, sie hätte in den letzten Monaten so unfassbar viele Patienten, auch und gerade junge Patienten, sterben sehen, dass sie inzwischen ganz radikal dafür wäre, alle, die weder geimpft noch genesen wären in Dauerquarantäne zu schicken (sprich Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertüre). Die Krankenschwester heute hat auch schon wieder die größten Sorgen vor dem Herbst/Winter. Die Leute, die sehen, was Covid tatsächlich anrichtet @Lindbergh sind diejenigen, mit denen du sprechen solltest. Geh mal in ein KKH, sprich mit den Intensivkräften dort, wie sie Covid-19 erlebt haben bislang, statt dich in deinen verharmlosenden, quergestrickten Kreisen zu bewegen und deren Ideologie weiterzutragen.


    EDIT: *Ergänzung, um Missverständlichkeit auszumerzen. Eine Schülerin ist mir bekannt, die aus medizinisch nachvollziehbaren Gründen nicht am Präsenzunterricht teilnimmt, die ich aufgrund des Sonderfalls und der nur reduzierten Mitwirkungsmöglichkeit im Fernunterricht nicht mitbedacht hatte bei der ersten Formulierung, sondern vorrangig als "schwerkrank und kann ausnahmsweise im Hauptfach mal mitwirken, wenn dies der Genesung förderlich ist" verbucht habe

    Ich bin sehr froh, dass jetzt schon klar ist, dass es nach den Sommerferien erst einmal mit Maske weitergeht sicherheitshalber, bis klar ist, ob die Zahlen stabil unten bleiben oder direkt explodieren. Wenigstens das konnte man zur Abwechslung mal nicht erst in letzter Minute entscheiden, sondern frühzeitig ankündigen.

    Keine Ahnung, ob es schon berichtet wurde, aber Forscher gehen davon aus, dass Biontech und Moderna einen Immunschutz bieten, der jahrzehntelang andauern könnte. Damit wäre eine Nachimpfung überhaupt nur für alte Menschen und welche, die Immunhemmer einnehmen, nötig.

    Oder bei nachlassender Wirkung infolge neuer Mutationen. (Und ja, hatten wir schon, hatte Plattenspieler zuletzt bereits mehrfach verlinkt gehabt im Forum in verschiedenen Threads, damit es möglichst nicht untergeht auch im Faktenthread.)

    Der TE möchte sich aber ja künftig in Österreich bewerben und dort scheint es, wie Frechdachs geschrieben hat durchaus hilfreich zu sein bei einer Lehramtsbewerbung eine solche Zusatzqualifikation vorweisen zu können. Insofern sehe ich gerade nicht, was die aktuellen, schulbezogenen Stellenausschreibungen für Soz.Päds in Hessen beitragen könnten. (Wobei es auch in Hessen einige außerschulische Einsatzmöglichkeiten für Soz.Päds gibt, gerade der Ausbau von Schulen für den Ganztagsbetrieb hat an meinem früheren Wohnort beispielsweise den Erziehermarkt leergefegt. Eine Freundin hat mit Soz.Päd.-Bachelor direkt nach dem Bachelorabschluss eine Stelle erhalten als Leiterin der Ganztagesbetreuung einer großen Schule, Master völlig unnötig, der Mangel war viel zu immens. Um den Bedarf der Grundschulen decken zu können, gab es berufsbegleitende Umschulungen der Stadt, in denen in 2 Jahren aus z.B. einem arbeitslosen Schreiner ein Erzieher in Vollzeit wurde.)

    Vor allem würde ich Studierende nicht über eine Berufsforum suchen, in dem die Gruppe der Studierenden nur einen Bruchteil ausmacht, sondern zuallererst mal über meine eigene Fachschaft oder auch die Fachschaften anderer Hochschulen Mitstudierende des gewünschten Fachbereichs kontaktieren. Insofern könnte die Umfrage am Ende sowohl an der hier unterrepräsentierten Zielgruppe scheitern, als auch inhaltlich, weil Aufsatzarten für viele erst im Ref ein echtes Thema werden.

    Am "Galgenhumor zu Corona" - ein eindeutig markierter Thread, den man insofern meiden kann- wird eindeutig kein Mensch sich mit Covid-19 infizieren oder gar sterben. Bei menschenverachtenden Sprüchen und sogenannten Witzen über Suizid bin ich mir dessen nicht ganz so gewiss: Zum einen können sich aus solchen Witzen/Sprüchen Diskussionen entspinnen zu tatsächlichen Selbsttötungen, wie Opfer vorgegangen sind, was ich in einem öffentlichen Forum für fatal halten würde, könnte dies doch von Menschen, die "auf der Kippe" stehen als Modell bzw. Anleitung betrachtet und herangezogen werden, die plötzlich wissen, wie sie vorgehen könnten und womöglich am Ende zur Tat schreiten. Zum anderen sind wir hier immer noch in einem Lehrerforum, auch wenn wir privat unterwegs sind- auch das in einem öffentlichen Forum. Auch unsere Schülerinnen und Schüler können hier mitlesen, Schutzbefohlene, die sich uns hoffentlich anvertrauen, ehe sie zur Tat schreiten, die hoffentlich wissen, dass wir sie nicht lächerlich machen in ihrem Schmerz und Leid und das weder als rein pubertären Schrei nach Aufmerksamkeit abtun, noch darüber unangemessene Sprüche reißen werden, sondern sie ernst nehmen, sehen und im Rahmen unserer Möglichkeiten ihnen adäquate Hilfe zukommen lassen bzw. vermitteln werden. Also BITTE, keine blöden Sprüche oder Witze über Selbsttötung in diesem Forum. Dafür sind die Folgen für alle Beteiligten (Familien, Freunde, Schulgemeinschaften und natürlich die Opfer selbst) zu dramatisch. DANKE!

    (...)

    Männer mögen eher blau, Frauen eher rosa.

    (...)

    Nein. Das ist - neben tatsächlichen individuellen Vorlieben, die dazu führen, dass manche Frauen blau bevorzugen, manche Männer rosa bevorzugen und umgekehrt- Ausdruck anerzogener Geschlechterstereotype. Jahrhundertelang galt Rot als besonders männliche Farbe (Krieg, Blut,...) und Rosa als quasi "kleines Rot" war Jungs vorbehalten. Das hat sich tatsächlich erst etwa in den 40er Jahren des 20.Jahrhunderts geändert, wobei unklar ist, was die Änderung angestoßen hat. Es gibt Ansätze, die davon ausgehen, dies könnte unter anderem etwas mit den Kennzeichnungen der Nazis für Homosexuelle (rosa Winkel) zu tun gehabt haben, womit die heutigen Zuschreibungen letztlich auch eine Fortführung der Diffamierung Homosexueller wären (was durchaus kohärent wäre mit der Abwertung und Diffamierung von Jungen die rosa tragen als "schwul" qua Kleiderfarbe).

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