Beiträge von CDL

    Bei uns in BW DERZEIT auch. Wir haben keine Schulbesuchspflicht. Die Schüler dürfen ihre Endgeräte auch am Nordpol verwenden. Die Lehrer, die derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule dürfen (bei uns immer noch 1o Prozent) können auch überall auf der Welt sein, Hauptsache sie machen Fernunterricht.

    Dass die Präsenzpflich bei uns in BW ausgesetzt ist aktuell (BW) weiß ich auch (wobei die SuS, die vor dem Lockdown gesundheilich bedingt gefehlt hatten jetzt alle in Präsenz sind, da Schnauze voll vom reinen Fernunterrricht, es fehlen nur noch vereinzelt Leute, deren Eltern die Tests aus ideologischen Gründen verweigern). Dass, was du über den Aufenthalt in anderen Ländern schreibst für SuS wie vor allem auch Lehrkräfte halte ich für eine persönliche Interpretation, zumindest ist mir das so nicht geläufig. Wo kann ich das denn nachlesen? (Wobei ich das auf jeden Fall auch nochmal mit dem Schulrechtler meines Vertrauens besprechen werde, ob das so klar- mir unbekannterweise- geregelt wäre oder wie grau die Grauzone ist, die dafür genutzt wird. Zumindest bei den Lehrkräften würde ich vermuten ist das so nicht zulässig- werde mich aber für BW schlau machen- weil auch Lehrkräfte, die von der Präsenzpflicht freigestellt sind, ggf. für andere Aufgaben, ohne "Kundenkontakt" herangezogen werden können, bei Bedarf auch kurzfristig vor Ort für ein Gespräch mit der SL verfügbar sein müssen, etc.)

    Eigentlich ist es gar nicht überraschend, nur konsequente Hundekommunikation. Wenn ich knurre kommt meine Frau Arbeitshund auch wahlweise angeflitzt, wenn sie vorher meinte nicht zuhören und zurücklaufen zu müssen oder setzt sich ganz ruhig hin- je nach Ansage eben. Ich knurre auch fremde Hunde an, wenn die signalisieren mal etwas Zubeißen zu wollen ("Der will nur spielen...oder hat er Sie gebissen?... Manchmal macht er das..."), das klappt auch zuverlässig, um die" Einzunorden". Im Ref war ich einmal kurz davor eine Schülerin anzuknurren. Konnte mich gerade noch bremsen, kann aber nicht ausschließen, das künftig mal zu testen, wenn mich jemand arg reizt. Ich berichte dann, wie es gelaufen ist. ^^

    Gibt's diese Aufschlüsselung nach Alter auch für Deutschland? Ihr wisst das doch sicher, dann muss ich nicht selber suchen.

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    Ja, beim RKI. (Ist eine Exceldatei, hab das gerade leider nur über Google wiedergefunden, deshalb der umständliche Link.): https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…cnbwFqvbE24q2Ev

    Link abkopieren, im Browser einfügen + dann Datei öffnen oder herunterladen auswählen. Folgend der Überblick über die Impfquoten nach Bundesländern bis einschließlich 16.06:

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    Nein, überhaupt nicht. Bis auf die WM 2014 sind bei uns noch nie wegen Fußball hupende Autos vorbeigefahren. Dieses Jahr habe ich eh das Gefühl, dass sich viele - mich eingeschlossen - gar nicht wirklich für die EM interessieren. Selbst meine eigentlich Fußball begeisterten KuK sprechen im Lehrerzimmer kaum darüber, weil wir alle gerade so viele andere Dinge um die Ohren haben.

    Bei uns haben sich umgekehrt diese Woche KuK darüber mockiert, dass SuS aus anderen Herkunftsländern bei einem Länderspiel Deutschland versus XYZ (aber nicht das Herkunftsland) nicht für Deutschland wären und das direkt- auch den SuS gegenüber der eigenen Aussage nach- verbunden mit der Frage, warum sie denn dann überhaupt hierzulande leben würden. Zum :uebel:. Ist der gleiche Trupp, der auch an den Einzug der Reptiloiden glaubt, insofern werde ich von denen einfach dauerhaft persönlichen Abstand halten. Ich denke, beim nächsten Spiel Deutschland versus XYZ werde ich aber- nein, da kann ich mich nicht bremsen- lautstark im Lehrerzimmer verkünden für XYZ zu sein und natürlich nicht für Deutschland, weil Land XYZ mir grad fußballerisch sympathischer wäre oder ich dorthin gerne verreise oder meine SuS von dort kommen usw. .:teufel: (Wobei genau genommen die EM gerade so gar keine Relevanz hat für mich. Ich gönne zwar allen, die sich dafür begeistern können, die Freude und Begeisterung über die Spiele, bin aber gleichzeitig in mir unschlüssig, wie ich es finde, dass plötzlich wieder so viele Leute in die Stadien dürfen oder eben davor/danach eng auf eng und meist ohne Masken miteinander feiern. Darüber hinaus gibt es irgendwie wichtigere Themen im Moment für mich, wie den Umstand, dass ich meine SuS nach 6 Monaten wiedersehe in Präsenz und mit denen einen Heidenspaß habe im Unterricht.)

    Nein, das muss ich nicht. Einer meiner Schüler war jetzt gerade 14 Tage auf Kreuzfahrt und das darf er sogar ganz offiziell, andere sind schon in ihren Heimatländern, eine Schülerin schon in ihrer neuen Heimat im anderen Bundesland, solange sie lernen ist das alles erlaubt.

    (...)

    Ernsthaft? In Brandenburg dürfen SuS irgendwohin verreisen während der Schulzeit? Gilt das einfach nur gerade, infolge der Aussetzung der Präsenzpflicht oder generell?

    So, Hupen wird immer lauter, das wird heute (morgen? ) dauern.

    Hoffen wir mal, dass die vollbesetzten Autos sich nicht auf die Coronazahlen sich auswirken. (Ich kann es ja verstehen, aber wieder 3 Wochen ohne Schlaf vor Mitternacht ...

    Noch ein Grund dankbar für meinen Umzug zu sein: In der alten Bude habe ich alle Spiele erst mitgehört aus diversen Nachbarwohnungen dank geöffneter Türen / Fenster, Lautstärke auf Maximum und dem Gebrüll (plus diverse Fanmeilen in Hörweite) , sowie danach teilweise stundenlange Hupkonzerte gehabt auf den Straßen und früh um vier dann die besoffenen Fans gehört, beim Heimtorkeln. Hier höre ich gar nichts von den hupenden Autocorsos, die mein Vater gerade auf seinem Balkon (10min weg von mir) hören kann, da er etwas oberhalb der Stadt wohnt.

    Ganz ehrlich? Gänzlich Unrecht hat er nicht, alle regelmäßigen Forumsteilnehmer beschäftigen sich eigentlich zu viel mit "Schule"...

    Weil wir alle immer nur brav über Schule und Unterricht schreiben, genau. OT gibt es hier ja nie-nicht und der Mega-Coronathread ist ein total untypischer Auswuchs, den vermutlich die Moderatoren selbst initiiert haben, weil ihnen fad war vor lauter immer nur Schule und Unterricht zu moderieren. :P

    Ups. Meine Uroma wäre jetzt 162... scheiße, fühle ich mich jetzt alt. Aber nein, ich habe sie nicht mehr kennengelernt!

    Was vermittelst du denn deinen Kindern zum eigenen Körper? Ist das lediglich eine modernisierte Fassung dessen, was du selbst schon erfahren hast über z.B. Genitalien, die Periode, etc. oder ganz anders? Wie gehst du als SL an einer Klinikschule an so ein Thema heran? Ist das da selbstverständlicher, so ein körperbezogenes Thema nicht zu tabuisieren oder sind eure Hasen teilweise so belastet, dass das gar nicht zur Sprache kommt/sie überfordern würde? Wie selbstverständlich ist es für dich und deine männlichen Kollegen über Periode, Tampons, etc. zu sprechen?

    Falls BW von Interesse wäre melde dich, dann verlinke ich dir das zuständige RP für solche Anerkennungsfragen (sonst spare ich mir jetzt das Raussuchen und genieße die unzähligen Nachfragen meiner SuS wann sie was abgeben oder präsentieren können, weil sie diese Woche doch keine Präsenz mehr haben, plane meinen Unterricht für morgen noch um- eine Klasse im Fernlernen, statt wie geplant in Präsenz, eben erfahren, der Rest aber in der Schule in Präsenz, also die Hälfte jeweils, da Wechselunterricht... - und bin dankbar dafür, dass in meiner Wohnung nur etwa 23 Grad herrschen anstelle der 32 Grad draußen. *seufz*).

    (...)

    Wobei die geringere Lebenserwartung der Männer natürlich nicht rein biologisch begründbar ist. Die haben statistisch gesehen auch einfach den ungesünderen Lebenswandel.

    Ich habe vor längerem mal gelesen gehabt, dass Männer angeblich länger leben würden, wenn sie in festen Partnerschaften leben würden/ehelich verbandelt wären, weil sie dann häufig gesünder leben würden, wohingegen Frauen das vorzeitige Ableben des Ehepartners wohl eher zuträglich wäre im Hinblick auf die Lebenserwartung (oder das Singleleben), weil sie dann wohl länger leben würden (weniger Caretaking, mehr Berücksichtigung eigener Bedürfnisse, die nicht mehr zurückgestellt werden?). Wie seriös die Info war kann ich nicht mehr sagen, habe ich mir (kam vor 3-4 Jahren mal im Radio) nur gemerkt, weil es so kurios klang. Weiß jemand, ob sich das tatsächlich so nachweisen lässt?

    CDL:

    Danke für den Tipp mit dem Tee, das werde ich mal ausprobieren!

    Ich bin gerade etwas erschüttert, dass es wirklich Mädchen (euch) gab, die nicht wussten, dass Frauen Blutungen bekommen. Das muss ja schrecklich gewesen sein! (So eine Geschichte habe ich nur von meiner Uroma gehört, die von ihrer ersten Periode überrascht wurde, weil sie nichts davon wusste. Aber sie wäre schon weit über 100 Jahre alt...)

    Ja, man sollte meinen, dass es so etwas nicht gibt, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich Mutter und ältere Schwester im Haushalt hatte. Beide aber schwerst traumatisiert infolge sexueller Gewalt (nicht aus der Kernfamilie heraus), so dass viele Arten "intimerer" Themen komplett belastet und tabuisiert waren über viele Jahre hinweg. Das hat sich erst begonnen zu ändern, als meine jüngere Schwester und ich begonnen haben ganz zögerlich anders über bestimmte Dinge zu sprechen- erst miteinander und dann auch mit unserer Mutter und unserem Vater. Das hat beiden erkennbar gut getan und ihnen geholfen. Ich war aber mit 12 Jahren auch noch wirklich SEHR kindlich und habe über so etwas wie Periode gar nicht nachgedacht, selbst wenn ich das bereits gewusst hätte, dass es das gibt. Für mich war das damals ein entsetzlicher Schock, als ich meine erste Periode hatte und ich habe mich- nicht zuletzt auch wegen des Unfugs, den meine ältere Schwester dann mit mir und meinen Ängsten getrieben hat- mich tatsächlich sehr geschämt für meinen eigenen Körper. Als Erwachsene finde ich es erschütternd, dass man sich als Frau und junges Mädchen so fühlen kann und versuche deshalb deutlich zu machen wenn Schülerinnen mich verschämt nach einem Tampon fragen, dass das eine völlig normale Frage unter Frauen ist, auch keine Rolle spielt, ob man dann grad die Lehrerin fragt und nichts, wofür man sich schämen müsste (auch wenn ich ihre Grenzen respektiere und das insofern natürlich nicht rausbrülle in die Klasse). Die Periode ist etwas völlig Normales für jede Frau und gehört zum Alltag dazu. Genauso selbstverständlich, undramatisch und alltäglich versuche ich deshalb auch Fragen meiner Schülerinnen und Schüler dazu zu beantworten.

    (...)

    Das, was ich am Schlimmsten in der "darüber wird nicht gesprochen"-Situation, ist das Leid, das deswegen ertragen wird. Ich durfte erst mit fast 30 erfahren, dass das, was ich jeden Monat ertrage, NICHT normal ist.
    Mir hätte es gut getan zu wissen, dass andere Frauen nicht jeden Monat sterben und ich mich also nicht anstelle, sondern dass es einigen so geht, dass es unbekannte Gründe dafür gibt, ich aber das Recht habe, zu leiden und auch ggf. mich krank zu nennen und einfach nur in Ruhe zu Hause zu leiden, wenn nötig.

    Holy shit, ja, es gibt Schmerzen, auf die ist man mit 13 nicht vorbereitet.

    Ich war 12, null aufgeklärt aus der Schule oder von zuhause aus (trotz Mutter und älterer Schwester- wurde komplett totgeschwiegen bis zu dem Zeitpunkt, dass es das gibt), die paar Mädels, die- wie ich später erfahren hatte- zu dem Zeitpunkt schon ihre Periode hatten, haben sich nur flüsternd im Kreise "Eingeweihter" darüber unterhalten, weil man darüber ja angeblich nicht offen sprechen konnte. Ich also völlig schockiert, als ich plötzlich entsetzliche Krämpfe hatte und Blut kam. (Dass meine ältere Schwester mir dann direkt erklärt hat, ich müsse jetzt sterben, hat natürlich auch nicht geholfen ...) Jeden Monat zuverlässig hatte ich zwei Tage, an denen ich vor Schmerzen kaum sitzen konnte (sehr ungünstig für Schule und Unterricht) und völlig fertig war mit der Welt. Schmerzmittel haben bei mir nicht funktioniert. Erst, als meine Mutter mir einen alten Heiltee zubereitet hat (dessen wichtigste Zutat ich inzwischen auch schon an Schülerinnen weitergegeben habe, die starke Schmerzen haben während der Periode), waren die Schmerzen an den beiden ersten beiden Tagen erträglich. Das Gefühl zu sterben während der Periode ist mir also noch gut erinnerlich. Erst mit 19, als ich mir die Pille habe verordnen lassen, war ich dann zum ersten Mal beim Frauenarzt und habe erfahren, dass u.a. meine Gebärmutter andersherum "geklappt" ist, als bei der Mehrheit der Frauen (hat meine jüngere Schwester auch, die ebenso geplagt war wie ich während der Pubertät, bei ihr waren es meist sogar drei Tage, an denen sie vor Schmerzen nicht mehr ein noch aus wusste, bis irgendwann der Heiltee uns gerettet hat) und es bekannt wäre, dass das stärkere Schmerzen verursachen würde während der Periode. Erst dann habe ich auch erfahren, dass die Einnahme der Pille die starken Blutungen und Schmerzen ebenfalls reduziert. Ich versuche es immer mal wieder ohne Pille, nehme die dann diszipliniert 2-3 Jahre nicht und sterbe immer noch gefühlt bei jeder Periode, bis ich mir meinen Tee gekocht habe, weshalb ich früher oder später dann auch immer wieder zurückgekehrt bin zur Pille.

    Meine Schülerinnen sind mir jedes Mal dankbar, wenn ich denen Frauenmanteltee (Apotheke) mit einigen Ergänzungen empfehle gegen die Schmerzen. Wie meine Schwester und ich früher erzählen die mir dann auch, dass der Tee wirklich besser wirke, als die Schmerztabletten vom Arzt. Insofern liebe Ladies: Frauenmantel heißt nicht grundlos so und ist unsere gute Freundin. Der Tee pur schmeckt leicht bitter, deshalb gerne mischen mit etwas Honig, sowie weitere krampflösende, beruhigende Kräuter kombinieren wie Brombeerblätter, Lavendel, Melisse, Pfefferminze... Den Tee 10min ziehen lassen und so heiß wie möglich trinken. Wirkt auch wenn man (wie ich mit 14) nicht glaubt, dass er wirken könnte. Passt gut auf euch auf ihr Lieben und danke nochmal für diesen Thread!

    Bei mir sind bei zu vielen Fragen Unklarheiten gewesen, wie diese wohl gemeint sind, weil die diversen Interpretationen sehr unterschiedliche Antworten nach sich gezogen hätten. Insofern habe ich dann irgendwann abgebrochen, weil mir das zu unscharf war. Ich habe an diversen Stellen auch den Eindruck gehabt, dass bestimmte Vorstellungen zum Elternkontakt zugrunde liegen, die in der Grundschule realistisch sein mögen, nicht aber in der Sek.I und folgend (zumindest jenseits bestimmter Förderbedarfe). Ich muss als reine Fachlehrerin in der Sek.I nicht wöchentlich oder monatlich Rücksprache halten mit den Eltern aller meiner rund 200 SuS, das wäre auch absurd zu erwarten. Ich nehme dort zusätzlichen Kontakt zum Elternhaus auf, wo das erforderlich ist, das sind aber eine Handvoll Gespräche pro Schulhalbjahr plus einige Emails/Elternbriefe, in denen ich Dinge zusammenfasse. Darüber hinaus beantworte ich viele Nachfragen der KLs, die so sammeln aus den Fächern und Dinge gebündelt mit den Eltern besprechen, die so auch weniger Gespräche an der Zahl führen müssen, um dennoch einen guten Überblick zu erlangen. Ich verstehe, dass das sowohl als KL, als auch noch einmal speziell an der GS (oder an manchen SBBZen) anders laufen muss, für mich zumindest passt das nicht und lässt sich nicht ausreichend differenzieren bei den Antwortoptionen.

    Ich kenne da Frauen, die es insbesondere gegenüber Männern als "Schwäche" betrachten. Da wird lieber vorgetäuscht, Bauchschmerzen zu haben als einem Mann zu sagen, dass sie Menstruationsbeschwerden haben.

    Ja? Schonmal überlegt- wenn das so wäre- woran das liegen mag? Wie z.B du selbst Frauen gönnerhaft und paternalistisch begegnest und was das bei deinem Gegenüber auslösen kann? Hat das denn überhaupt schonmal eine Frau dir gegenüber explizit so geäußert oder vermutest du nur, dass es so wäre? Und wenn sie das dir gegenüber so geäußert hat oder haben, hast du dann vielleicht mal nachgefragt, was *du an deinem Verhalten ändern oder sonst an Beitrag leisten könntest, damit sie dieses Gefühl nicht haben?

    Meine Liebe, du hast aber erkannt, dass das gerade ein Kompliment war, weil es eben in unserer Gesellschaft immer noch stark tabuisiert ist, über solche Themen zu sprechen oder zu schreiben, oder? Ich seh kein Problem darin, wenn Frauen über die weibliche Anatomie offen sprechen. Keine Frau sollte Menstruationsprobleme als "Schwäche" betrachten müssen.

    Glücklicherweise benötigen wir dein Plazet nicht, um uns über unsere Körper frei zu unterhalten. Ich empfinde diesen Post als verächtlich, ignorant und extrem selbstgefällig. Solange du noch nicht einmal bereit bist auf Formulierungen wie "meine Liebe" zu verzichten, obgleich du wiederholt darauf hingewiesen wurdest, dass diese als herabsetzend, paternalistisch und übergriffig wahrgenommen wird, solltest du zuallererst ein Problem in deinem persönlichen Sprachgebrauch suchen und sehen, ehe du meinst uns Frauen zugestehen zu müssen, worüber wir uns deines Erachtens problemlos offen unterhalten dürfen. - Ja, ich weiß schon, dass du auch das nicht so paternalistisch gemeint hast, wie es sich liest. Dann schreib es verdammt nochmal anders.

    Aktuell haben wir noch kein Überangebot in der Sek.I. Die Prognosen stimmen insofern nicht, was die aktuelle Einstellungslage an der Sek.I anbelangt bzw. die letzten Jahr, wo es angeblich-laut Prognose- schon Überhang gegeben hat. Tatsächlich hatten wir aber schon im Ref (bin gerade im Jahr der Probezeit) die Ansage, dass in 2-3 Jahren voraussichtlich in der Sek.I der Markt relativ gesättigt wäre, weil sehr viele junge KuK die letzten Jahre sukzessive eingestellt wurden und die Pensionswelle in der Sek.I jetzt praktisch durch sei für diese Runde (der Mensch, der das geäußert hat sitzt im RP an entsprechender Stelle, um so etwas zuverlässig zu wissen). Wann diese Welle welche Schulart in welchem BL "erwischt" ist eben sehr unterschiedlich. Insofern halte ich es schon für realistisch, dass die aktuell noch vorhandenen Sonderprogramme für die Sek.I (über das Gym-Lehrkräfte sowohl an die GMS gehen können auf Sek.I-Stellen, die nicht mit Sek.I-Leuten besetzt werden können, als auch sich gezielt für Sek.I-Schulen bewerben können) ausgelaufen sein werden bis der/die TE ein Studium und Ref beendet haben wird. Bei entsprechend hoher Flexibilität sind dann möglicherweise andere BL noch aufgeschlossen, wenn es aber BW sein soll, muss eben doch genauer geprüft werden, was studiert wird mit welchen realistischen Zukunftsperspektiven. Sollte es beim Wunsch Deutsch + Gym sowieso - zumindest hier in BW.

    (...)

    Gäbe es denn überhaupt gute Kombinationen im gymnasialen Lehramt gemeinsam mit Deutsch? Also abgesehen von den MINT-Fächern..

    (...)

    Liebe_r Merox, bitte lies dir doch erstmal die Bedarfsprognosen durch für BW und die diversen Schularten. (Beste Chancen für Mathe, Kunst, Naturwissenschaft und Technik, Informatik, Physik. Extreme Überbelegungen in Deutsch, Englisch, Geschichte, Politikwissenschaft, Sport, Spanisch, Italienisch, Geographie und Biologie. Wenn du also unbedingt Deutsch studieren möchtest, sollte eines der besonders gesuchten Fächer kombiniert werden idealiter, dann nimmt BW dich trotz Deutsch mit Handkuss. Wird Deutsch mit einem der nicht genannten Fächer kombiniert solltest du deine nicht besonders guten Einstellungschancen erhöhen durch a) Bestnoten (1,0 in allen Abschlüssen sind deine Zielmarke), b) einstellungsrelevante Zusatzqualifikationen c) besonderes, schulisch relevantes Engagement, aus dem sich eine besondere Bewerbereignung für eine entsprechende Ausschreibung begründen lässt d) absolute örtliche Flexibilität (wenn nur Freiburg, Heidelberg, Tübingen in Frage kommen als künftige Wohnorte, dann ist das die falsche Kombi bzw. falsche Schulart.)

    Was diese sogenannte Studienberatung anbelangt: Diese solltest du gepflegt in die Tonne treten und dir noch dreimal durchlesen, was chilipaprika in Beitrag #8 geschrieben hat. Sonderprogramme gibt es bei akutem Bedarf, nicht, weil prinzipiell Gymnasiallehrkrfte das eh alles schon könnten, was Lehrkräfte anderer Schularten erst über ein eigenständiges Studium und eigenständiges Ref lernen müssten. Mit Abschluss des Studiums für das gymnasiale Lehramt kannst du dich zuverlässig auch an beruflichen Gymnasien bewerben (das geht auch bereits im Ref). Aktuell gibt es ein Sonderprogramm über das die vielen überzähligen Gym-Leute z.B. auch an die Grundschulen können (das könnte es den Prognosen nach aber möglicherweise nicht mehr geben wenn du fertig studiert hast, weil der Bedarf gedeckt sein könnte - ab 2026 den Prognosen nach Bewerberüberhang durch studierte GS-Lehrkräfte), an die Sek.I zu gehen (das könnte es den Prognosen nach aber möglicherweise nicht mehr geben wenn du fertig studiert hast, weil der Bedarf gedeckt sein könnte- ab 2023 den Prognosen nach Bewerberüberhang durch studierte Sek.I-Lehrkräfte), an die beruflichen Schulen zu gehen (diese Option dürfte- fächerabhängig- vermutlich auch noch bestehen, wenn du fertig studiert hast den Prognosen nach). Wenn du eigentlich ein anderes Lehramt machen möchtest, dann studiere das direkt bzw. entscheide dich jetzt, was es werden soll. Wenn es unbedingt das Gym werden muss, dann lies dir die Einstellungsprognosen der Fächer durch und finde für dich heraus, welche der aussichtsreicheren Fächer(kombinationen) zu deinen Fähigkeiten und Interessen passen. Deine Familie und Freunde die dich gut kennen können dir dabei behilflich sein- ein Internetforum nicht.

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