Beiträge von CDL

    Valerianus: In UK und US misst man ja eher Ethnie, hier in Deutschland eher Migrationshintergrund. Auch hier gibt es einige Berichte (weniger jedoch konkrete Zahlen), die zu dem Fazit kommen, dass Migranten im Schnitt impfskeptischer als Deutsche sind. Den sozioökonomischen Hintergrund würde ich als Kriterium eher ausschließen, da es auch im akademischen Bereich (und sogar unter Ärzten) Impfskeptiker gibt.

    Quellen? Belege? Bitte versuch doch an solchen Stellen Belege herauszusuchen und zu verlinken. Dann fällt es bedeutend leichter ernstzunehmen, was du inhaltlich äußerst, weil klar ist, wann du tatsächlich nicht nur deinen Gefühlen Ausdruck verleihst, sondern dich auf belegbare Fakten beziehst. (Danke Valerianus für´s Heraussuchen und Verlinken der BBC-Informationen.)

    Bei uns stand das im Schreiben vom Schult für Schüler drin.

    Ja, aber es ging ja gerade nicht "um euch" sprich Berlin oder Brandenburg (je nachdem, ob du dich auf deine Schule oder die deiner Kinder beziehen möchtest), sondern um BW und was ein "Schult" ist weiß ich ehrlich gesagt nicht, wüsste also auch nicht, wie die analoge Stelle in BW heißen würde (Schulamt? RP? KM? Oder ist das ein Namenshinweis? ). Aber danke für den Hinweis.

    Steht das tatsächlich irgendwo?

    Ja, solche Badeordnungen gibt es immer noch, die lassen sich aber ändern, wie ich an meinem früheren Wohnort erlebt habe vor einigen Jahren. Ich halte es für gänzlich falsch Grundschulkindern diese Burkinis aufzuzwingen. Das erwartet nicht einmal der Islam an Verhüllung in dem Alter. Persönlich hat es mich auch immer etwas traurig gemacht, wenn ich im Sommer mit der Tochter einer Freundin schwimmen war, die nur im Burkini mitgekommen ist (Mama ist gar nicht mitgekommen, wegen der männlichen Bademeister während der Frauenschwimmzeit, wollte das ihrem Kind aber keinesfalls verwehren), war aber froh, dass sie so wenigstens mitkommen und mit mir und einer weiteren Freundin erst- GS- schwimmen lernen/üben konnte und später mit mir tauchen gelernt hat und vor allem ganz viel Spaß im Wasser hatte. Wenn der Burkini der Weg ist, dass diese Grundschülerin 1. schwimmen lernen kann, 2. nicht von dieser Klassenaktivität ausgeschlossen ist 3. erleben kann, dass es zu keinen problematischen Vorfällen unter den Mitschüler:innen kommt, nur weil deren Badebekleidung kürzer wäre, dann ist das doch entscheidend, nicht die Badebekleidung an sich.

    Nachdem diese Art der Bekleidung in der Grundschule aber nicht aus der Religion begründbar wäre- sondern aus kulturellen Vorstellungen über diese- könntest du dir überlegen Caro, ob ein du ein freundliches Gespräch mit den Eltern führst, aus dem deutlich wird, dass die Schülerin natürlich so teilnehmen kann, du dich aber fragst, ob das in diesem Alter nicht weggelassen/geändert (etwas kürzere Version, wie von dir beschrieben) werden könnte. Stößt vielleicht bei der Schülerin zumindest etwas an, was später einmal irgendwann Früchte trägt, weil sie beginnt bestimmte Vorschriften nicht mehr unhinterfragt hinzunehmen, sondern zu prüfen, ob es diese tatsächlich so in der eigenen Religion gibt und wie sie persönlich damit umgehen möchte, sprich ein kleiner Beitrag zur Mündigkeit der Schülerin.

    Meine Sportlehrerin hat Buch geführt. Mädchenklasse.

    dito

    Das empfinde ich bereits als übergriffig, dass sich Lehrkräfte Körperfunktionen ihrer SuS notieren. Und bringt im Zweifelsfall gar nix: Zwischenblutungen kann man immer mal bekommen- oder bei massiver Sportunlust erfinden. (Nein, habe ich nie gemacht, ich hatte aber einige Mitschülerinnen, die vormittags in der Schule angeblich wegen einer Zwischenblutung nicht am Sportunterricht teilnehmen konnten- wobei wir Mitschülerinnen wussten, dass das erfunden war-, nur um Abends fröhlich am Handballtraining im Verein teilzunehmen.)

    Schon vor Wochen hieß es mal, dass in Großbritannien 95%+ der Ü60-jährigen (mindestens einmal?) geimpft seien, aber diesen Wert halte ich in Deutschland für nicht erreichbar - vermutlich kulturell bedingt.

    Wo "hieß" es das denn, sprich: Hast du eine seriöse Quelle, um diese Zahlen zu belegen? Auf welche nachvollziehbaren/belegbaren Fakten begründet sich deine Vermutung zur Impfmotivation?

    Bei uns in BW DERZEIT auch. Wir haben keine Schulbesuchspflicht. Die Schüler dürfen ihre Endgeräte auch am Nordpol verwenden. Die Lehrer, die derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule dürfen (bei uns immer noch 1o Prozent) können auch überall auf der Welt sein, Hauptsache sie machen Fernunterricht.

    Dass die Präsenzpflich bei uns in BW ausgesetzt ist aktuell (BW) weiß ich auch (wobei die SuS, die vor dem Lockdown gesundheilich bedingt gefehlt hatten jetzt alle in Präsenz sind, da Schnauze voll vom reinen Fernunterrricht, es fehlen nur noch vereinzelt Leute, deren Eltern die Tests aus ideologischen Gründen verweigern). Dass, was du über den Aufenthalt in anderen Ländern schreibst für SuS wie vor allem auch Lehrkräfte halte ich für eine persönliche Interpretation, zumindest ist mir das so nicht geläufig. Wo kann ich das denn nachlesen? (Wobei ich das auf jeden Fall auch nochmal mit dem Schulrechtler meines Vertrauens besprechen werde, ob das so klar- mir unbekannterweise- geregelt wäre oder wie grau die Grauzone ist, die dafür genutzt wird. Zumindest bei den Lehrkräften würde ich vermuten ist das so nicht zulässig- werde mich aber für BW schlau machen- weil auch Lehrkräfte, die von der Präsenzpflicht freigestellt sind, ggf. für andere Aufgaben, ohne "Kundenkontakt" herangezogen werden können, bei Bedarf auch kurzfristig vor Ort für ein Gespräch mit der SL verfügbar sein müssen, etc.)

    Eigentlich ist es gar nicht überraschend, nur konsequente Hundekommunikation. Wenn ich knurre kommt meine Frau Arbeitshund auch wahlweise angeflitzt, wenn sie vorher meinte nicht zuhören und zurücklaufen zu müssen oder setzt sich ganz ruhig hin- je nach Ansage eben. Ich knurre auch fremde Hunde an, wenn die signalisieren mal etwas Zubeißen zu wollen ("Der will nur spielen...oder hat er Sie gebissen?... Manchmal macht er das..."), das klappt auch zuverlässig, um die" Einzunorden". Im Ref war ich einmal kurz davor eine Schülerin anzuknurren. Konnte mich gerade noch bremsen, kann aber nicht ausschließen, das künftig mal zu testen, wenn mich jemand arg reizt. Ich berichte dann, wie es gelaufen ist. ^^

    Gibt's diese Aufschlüsselung nach Alter auch für Deutschland? Ihr wisst das doch sicher, dann muss ich nicht selber suchen.

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    Ja, beim RKI. (Ist eine Exceldatei, hab das gerade leider nur über Google wiedergefunden, deshalb der umständliche Link.): https://www.google.com/url?sa=t&rct=j…cnbwFqvbE24q2Ev

    Link abkopieren, im Browser einfügen + dann Datei öffnen oder herunterladen auswählen. Folgend der Überblick über die Impfquoten nach Bundesländern bis einschließlich 16.06:

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    Nein, überhaupt nicht. Bis auf die WM 2014 sind bei uns noch nie wegen Fußball hupende Autos vorbeigefahren. Dieses Jahr habe ich eh das Gefühl, dass sich viele - mich eingeschlossen - gar nicht wirklich für die EM interessieren. Selbst meine eigentlich Fußball begeisterten KuK sprechen im Lehrerzimmer kaum darüber, weil wir alle gerade so viele andere Dinge um die Ohren haben.

    Bei uns haben sich umgekehrt diese Woche KuK darüber mockiert, dass SuS aus anderen Herkunftsländern bei einem Länderspiel Deutschland versus XYZ (aber nicht das Herkunftsland) nicht für Deutschland wären und das direkt- auch den SuS gegenüber der eigenen Aussage nach- verbunden mit der Frage, warum sie denn dann überhaupt hierzulande leben würden. Zum :uebel:. Ist der gleiche Trupp, der auch an den Einzug der Reptiloiden glaubt, insofern werde ich von denen einfach dauerhaft persönlichen Abstand halten. Ich denke, beim nächsten Spiel Deutschland versus XYZ werde ich aber- nein, da kann ich mich nicht bremsen- lautstark im Lehrerzimmer verkünden für XYZ zu sein und natürlich nicht für Deutschland, weil Land XYZ mir grad fußballerisch sympathischer wäre oder ich dorthin gerne verreise oder meine SuS von dort kommen usw. .:teufel: (Wobei genau genommen die EM gerade so gar keine Relevanz hat für mich. Ich gönne zwar allen, die sich dafür begeistern können, die Freude und Begeisterung über die Spiele, bin aber gleichzeitig in mir unschlüssig, wie ich es finde, dass plötzlich wieder so viele Leute in die Stadien dürfen oder eben davor/danach eng auf eng und meist ohne Masken miteinander feiern. Darüber hinaus gibt es irgendwie wichtigere Themen im Moment für mich, wie den Umstand, dass ich meine SuS nach 6 Monaten wiedersehe in Präsenz und mit denen einen Heidenspaß habe im Unterricht.)

    Nein, das muss ich nicht. Einer meiner Schüler war jetzt gerade 14 Tage auf Kreuzfahrt und das darf er sogar ganz offiziell, andere sind schon in ihren Heimatländern, eine Schülerin schon in ihrer neuen Heimat im anderen Bundesland, solange sie lernen ist das alles erlaubt.

    (...)

    Ernsthaft? In Brandenburg dürfen SuS irgendwohin verreisen während der Schulzeit? Gilt das einfach nur gerade, infolge der Aussetzung der Präsenzpflicht oder generell?

    So, Hupen wird immer lauter, das wird heute (morgen? ) dauern.

    Hoffen wir mal, dass die vollbesetzten Autos sich nicht auf die Coronazahlen sich auswirken. (Ich kann es ja verstehen, aber wieder 3 Wochen ohne Schlaf vor Mitternacht ...

    Noch ein Grund dankbar für meinen Umzug zu sein: In der alten Bude habe ich alle Spiele erst mitgehört aus diversen Nachbarwohnungen dank geöffneter Türen / Fenster, Lautstärke auf Maximum und dem Gebrüll (plus diverse Fanmeilen in Hörweite) , sowie danach teilweise stundenlange Hupkonzerte gehabt auf den Straßen und früh um vier dann die besoffenen Fans gehört, beim Heimtorkeln. Hier höre ich gar nichts von den hupenden Autocorsos, die mein Vater gerade auf seinem Balkon (10min weg von mir) hören kann, da er etwas oberhalb der Stadt wohnt.

    Ganz ehrlich? Gänzlich Unrecht hat er nicht, alle regelmäßigen Forumsteilnehmer beschäftigen sich eigentlich zu viel mit "Schule"...

    Weil wir alle immer nur brav über Schule und Unterricht schreiben, genau. OT gibt es hier ja nie-nicht und der Mega-Coronathread ist ein total untypischer Auswuchs, den vermutlich die Moderatoren selbst initiiert haben, weil ihnen fad war vor lauter immer nur Schule und Unterricht zu moderieren. :P

    Ups. Meine Uroma wäre jetzt 162... scheiße, fühle ich mich jetzt alt. Aber nein, ich habe sie nicht mehr kennengelernt!

    Was vermittelst du denn deinen Kindern zum eigenen Körper? Ist das lediglich eine modernisierte Fassung dessen, was du selbst schon erfahren hast über z.B. Genitalien, die Periode, etc. oder ganz anders? Wie gehst du als SL an einer Klinikschule an so ein Thema heran? Ist das da selbstverständlicher, so ein körperbezogenes Thema nicht zu tabuisieren oder sind eure Hasen teilweise so belastet, dass das gar nicht zur Sprache kommt/sie überfordern würde? Wie selbstverständlich ist es für dich und deine männlichen Kollegen über Periode, Tampons, etc. zu sprechen?

    Falls BW von Interesse wäre melde dich, dann verlinke ich dir das zuständige RP für solche Anerkennungsfragen (sonst spare ich mir jetzt das Raussuchen und genieße die unzähligen Nachfragen meiner SuS wann sie was abgeben oder präsentieren können, weil sie diese Woche doch keine Präsenz mehr haben, plane meinen Unterricht für morgen noch um- eine Klasse im Fernlernen, statt wie geplant in Präsenz, eben erfahren, der Rest aber in der Schule in Präsenz, also die Hälfte jeweils, da Wechselunterricht... - und bin dankbar dafür, dass in meiner Wohnung nur etwa 23 Grad herrschen anstelle der 32 Grad draußen. *seufz*).

    (...)

    Wobei die geringere Lebenserwartung der Männer natürlich nicht rein biologisch begründbar ist. Die haben statistisch gesehen auch einfach den ungesünderen Lebenswandel.

    Ich habe vor längerem mal gelesen gehabt, dass Männer angeblich länger leben würden, wenn sie in festen Partnerschaften leben würden/ehelich verbandelt wären, weil sie dann häufig gesünder leben würden, wohingegen Frauen das vorzeitige Ableben des Ehepartners wohl eher zuträglich wäre im Hinblick auf die Lebenserwartung (oder das Singleleben), weil sie dann wohl länger leben würden (weniger Caretaking, mehr Berücksichtigung eigener Bedürfnisse, die nicht mehr zurückgestellt werden?). Wie seriös die Info war kann ich nicht mehr sagen, habe ich mir (kam vor 3-4 Jahren mal im Radio) nur gemerkt, weil es so kurios klang. Weiß jemand, ob sich das tatsächlich so nachweisen lässt?

    CDL:

    Danke für den Tipp mit dem Tee, das werde ich mal ausprobieren!

    Ich bin gerade etwas erschüttert, dass es wirklich Mädchen (euch) gab, die nicht wussten, dass Frauen Blutungen bekommen. Das muss ja schrecklich gewesen sein! (So eine Geschichte habe ich nur von meiner Uroma gehört, die von ihrer ersten Periode überrascht wurde, weil sie nichts davon wusste. Aber sie wäre schon weit über 100 Jahre alt...)

    Ja, man sollte meinen, dass es so etwas nicht gibt, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich Mutter und ältere Schwester im Haushalt hatte. Beide aber schwerst traumatisiert infolge sexueller Gewalt (nicht aus der Kernfamilie heraus), so dass viele Arten "intimerer" Themen komplett belastet und tabuisiert waren über viele Jahre hinweg. Das hat sich erst begonnen zu ändern, als meine jüngere Schwester und ich begonnen haben ganz zögerlich anders über bestimmte Dinge zu sprechen- erst miteinander und dann auch mit unserer Mutter und unserem Vater. Das hat beiden erkennbar gut getan und ihnen geholfen. Ich war aber mit 12 Jahren auch noch wirklich SEHR kindlich und habe über so etwas wie Periode gar nicht nachgedacht, selbst wenn ich das bereits gewusst hätte, dass es das gibt. Für mich war das damals ein entsetzlicher Schock, als ich meine erste Periode hatte und ich habe mich- nicht zuletzt auch wegen des Unfugs, den meine ältere Schwester dann mit mir und meinen Ängsten getrieben hat- mich tatsächlich sehr geschämt für meinen eigenen Körper. Als Erwachsene finde ich es erschütternd, dass man sich als Frau und junges Mädchen so fühlen kann und versuche deshalb deutlich zu machen wenn Schülerinnen mich verschämt nach einem Tampon fragen, dass das eine völlig normale Frage unter Frauen ist, auch keine Rolle spielt, ob man dann grad die Lehrerin fragt und nichts, wofür man sich schämen müsste (auch wenn ich ihre Grenzen respektiere und das insofern natürlich nicht rausbrülle in die Klasse). Die Periode ist etwas völlig Normales für jede Frau und gehört zum Alltag dazu. Genauso selbstverständlich, undramatisch und alltäglich versuche ich deshalb auch Fragen meiner Schülerinnen und Schüler dazu zu beantworten.

    (...)

    Das, was ich am Schlimmsten in der "darüber wird nicht gesprochen"-Situation, ist das Leid, das deswegen ertragen wird. Ich durfte erst mit fast 30 erfahren, dass das, was ich jeden Monat ertrage, NICHT normal ist.
    Mir hätte es gut getan zu wissen, dass andere Frauen nicht jeden Monat sterben und ich mich also nicht anstelle, sondern dass es einigen so geht, dass es unbekannte Gründe dafür gibt, ich aber das Recht habe, zu leiden und auch ggf. mich krank zu nennen und einfach nur in Ruhe zu Hause zu leiden, wenn nötig.

    Holy shit, ja, es gibt Schmerzen, auf die ist man mit 13 nicht vorbereitet.

    Ich war 12, null aufgeklärt aus der Schule oder von zuhause aus (trotz Mutter und älterer Schwester- wurde komplett totgeschwiegen bis zu dem Zeitpunkt, dass es das gibt), die paar Mädels, die- wie ich später erfahren hatte- zu dem Zeitpunkt schon ihre Periode hatten, haben sich nur flüsternd im Kreise "Eingeweihter" darüber unterhalten, weil man darüber ja angeblich nicht offen sprechen konnte. Ich also völlig schockiert, als ich plötzlich entsetzliche Krämpfe hatte und Blut kam. (Dass meine ältere Schwester mir dann direkt erklärt hat, ich müsse jetzt sterben, hat natürlich auch nicht geholfen ...) Jeden Monat zuverlässig hatte ich zwei Tage, an denen ich vor Schmerzen kaum sitzen konnte (sehr ungünstig für Schule und Unterricht) und völlig fertig war mit der Welt. Schmerzmittel haben bei mir nicht funktioniert. Erst, als meine Mutter mir einen alten Heiltee zubereitet hat (dessen wichtigste Zutat ich inzwischen auch schon an Schülerinnen weitergegeben habe, die starke Schmerzen haben während der Periode), waren die Schmerzen an den beiden ersten beiden Tagen erträglich. Das Gefühl zu sterben während der Periode ist mir also noch gut erinnerlich. Erst mit 19, als ich mir die Pille habe verordnen lassen, war ich dann zum ersten Mal beim Frauenarzt und habe erfahren, dass u.a. meine Gebärmutter andersherum "geklappt" ist, als bei der Mehrheit der Frauen (hat meine jüngere Schwester auch, die ebenso geplagt war wie ich während der Pubertät, bei ihr waren es meist sogar drei Tage, an denen sie vor Schmerzen nicht mehr ein noch aus wusste, bis irgendwann der Heiltee uns gerettet hat) und es bekannt wäre, dass das stärkere Schmerzen verursachen würde während der Periode. Erst dann habe ich auch erfahren, dass die Einnahme der Pille die starken Blutungen und Schmerzen ebenfalls reduziert. Ich versuche es immer mal wieder ohne Pille, nehme die dann diszipliniert 2-3 Jahre nicht und sterbe immer noch gefühlt bei jeder Periode, bis ich mir meinen Tee gekocht habe, weshalb ich früher oder später dann auch immer wieder zurückgekehrt bin zur Pille.

    Meine Schülerinnen sind mir jedes Mal dankbar, wenn ich denen Frauenmanteltee (Apotheke) mit einigen Ergänzungen empfehle gegen die Schmerzen. Wie meine Schwester und ich früher erzählen die mir dann auch, dass der Tee wirklich besser wirke, als die Schmerztabletten vom Arzt. Insofern liebe Ladies: Frauenmantel heißt nicht grundlos so und ist unsere gute Freundin. Der Tee pur schmeckt leicht bitter, deshalb gerne mischen mit etwas Honig, sowie weitere krampflösende, beruhigende Kräuter kombinieren wie Brombeerblätter, Lavendel, Melisse, Pfefferminze... Den Tee 10min ziehen lassen und so heiß wie möglich trinken. Wirkt auch wenn man (wie ich mit 14) nicht glaubt, dass er wirken könnte. Passt gut auf euch auf ihr Lieben und danke nochmal für diesen Thread!

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