Beiträge von CDL

    Heute habe ich erzählt bekommen, einer meiner Kollegen würde tatsächlich und ernsthaft an eine reptiloide Verschwörung glauben. :staun::hammer: Irgendwie dachte ich bislang, das wäre einfach nur ein völlig überzogener Gag, um sich über die Verschwörungsmenschlein lustig zu machen und nicht, dass jemand das tatsächlich für bare Münze nehmen könnte. Ob der Kollege wohl befürchtet, wir Impflinge könnten uns allesamt in den kommenden Monaten in große Echsen verwandeln? Bin ich verantwortlich für seine Albträume, wenn ich ihm gegenüber meine Impfung erwähne? Und gehört das jetzt eigentlich in den Galgenhumor-Thread, zu "Curioses zu Korona", den Impfthread oder darf das hier stehenbleiben? :/

    Vegan? Dann beides, das eine als Eiskaffee, das andere direkt zum Löffeln. Bei der "normalen" Variante streikt meine Verdauung ohne Lactasekapseln leider und beschert mir tagelange Bauchkrämpfe der besonders fiesen Art (wobei Mousse au chocolat am Schlimmsten ist, das hatte ich mal, angeblich lactosefrei- stellte sich als Verwechslung der Bedienung heraus ... ).

    Sojamilch, andere "Pflanzenmilch" (welche?) oder lactosefreie Biomilch (wenn es grad keine lactosehaltige Milch gibt und du dringend Milch kaufen möchtest)?

    "Es hat 30 Grad" ist badisch, oder?

    Hier hat es auch Wetter aller Art (Regen, Schnee, Sonnenschein, 30 Grad...). Die einzige sprachliche Alternative die ich regelmäßig nutze ist "il fait...".8) Lediglich bei Sätzen wie "Es ist heiß/kalt/..." kommt bei mir "sein" zum Einsatz im Bezug auf Wetter.

    Als die erste "große" Klasse eingetrudelt ist, haben sich letzte Woche alle intuitiv an Einzelplätze gesetzt und erst "augefüllt" als zu viele dort waren.

    Einer fragte dann "Ach wir dürfen nebeneinander sitzen?!". Meinte ich "Naja, anders geht es wohl nicht" und habe dann darum gebeten, dass sich diejenigen einen Tisch teilen, die sowieso öfter Kontakt haben. So finde ich die Regelung dann halbwegs ok, mit Maske, viel Lüften und Tests.

    Meine 9er haben sich umgekehrt heute erstmal beschwert, dass sie nicht direkt nebeneinander sitzen dürften (wir sind noch im Wechselunterricht) zum Gruppenkuscheln. Aber nachdem das eine der ganz wenigen Klassen ist, die sich bei Klassenarbeiten , wo das Testen freiwillig ist, komplett durchtesten lässt ohne Ausnahme gehe ich davon aus, dass sie sich einfach nur sehr freuen, sich endlich wieder nicht nur für Klassenarbeiten mit so vielen Mit-SuS zusammenarbeiten zu können im Unterricht. (Das war heute ihr erster Präsenztag und sie waren so wach in der ersten Stunde, wie in diesem Schuljahr überhaupt noch nie, so aufregend war das offensichtlich. ^^)

    Völliger Schwachsinn. Meine einzige Aussage war dass das Betroffenheitsempfinden nicht von Leuten mit A13 geteilt werden kann. Und Leute sollten nicht empfehlen zufrieden sein mit ungerechter Bezahlung, wenn sie selbst ungerechte Bezahlung nicht kennen. Ich glaube halt, dass es wichtig ist sich bewussst zu sein aus einer komfortabelen Position heraus hier zu urteilen.

    Daraus drehen jetzt die Leute Aussagen, die ich nie gesagt habe. Ich habe nie gesagt Leute mit A13 dürften nicht mitreden. Ich habe nie gesagt man darf mich nicht kritisieren.

    Du weißt woher genau, dass z.B. samu ungerechte Bezahlung nicht kennt? Hat sie dir einen Lebenslauf mit Einkommensnachweisen zu früheren Beschäftigungen zukommen lassen oder mutmaßt du das einfach, weil es zu deinem vorgefertigten Bild passt? Und selbst wenn samu das selbst noch nicht erlebt hätte, bist du dir sicher, dass sie es auch nicht aus ihrem Familien- oder Freundeskreis kennen könnte? Bist du dir ganz sicher, dass sie nicht empathisch genug ist, um sich hineinzuversetzen wie sich das anfühlen kann, wenn man deutlich anders bezahlt wird als andere KuK? Erst nachfragen, nicht einfach irgendwelche Mutmaßungen überstülpen und darauf basierend (ab-)urteilen.

    Nein es ist einfach nicht verwerflich. Du kannst gerne anderer Meinung sein und glauben, dass auch A13 Kollegen das super nachvollziehen können. Ich sehe es halt anders. Ich glaube, dass man selbst in der Lage sein muss, um den richtigen Frust eben verstehen zu können. Sonst bleibt es eben nur graue Theorie. Es ist immer was anderes wenn man selbst involviert ist und einem Unrecht widerfährt, als wenn man von außen drauf schaut.

    Ich dachte, ich hätte ausreichend deutlich gemacht, dass ich nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch mehr kenne als A13. Wessen Urteil aber sowieso bereits feststeht kann sich natürlich den Luxus leisten maximal selektiv zu lesen und dem Vorurteil widersprechende Aspekte einfach komplett auszuklammern bzw. zu negieren. In dem Fall ist dir dann nicht mehr zu helfen bzw. erübrigt sich eine Debatte mit dir, denn Beiträge andere nimmst du inhaltlich offenbar nicht wirklich bzw. lediglich auszugsweise zur Kenntnis.

    Ist schon jemandem aufgefallen, dass die "Schüleransicht" in der Aufgabenfunktion von Teams umbenannt wurde? Besser, du lässt dich nicht chippen von Bill Lindbergh, sonst genderst du am Ende auch noch... :essen:

    Das trifft auch nicht nur auf die GS zu. Meinen 7ern müsste musste ich diese Woche geduldig erklären, wo eine Überschrift hinkommt (landete bei drei Schülern dennoch UNTER dem Text), dass "rot umrahmen mit Lineal" wirklich gemacht werden muss, weil ich anders als im Fernunterricht direkt sehe, wer nichts macht und entsprechend reagiere, etc. Trifft nicht auf alle gleichermaßen zu, aber alle müssen erstmal wieder lernen in der Schule zu sein, die vielen Menschen im Raum auszuhalten mit allen positiven und negativen Implikationen.

    Ich sehe es weiterhin so, dass es einfacher ist Zufriedenheit zu propagieren, wenn man selbst immer fair besoldet wurde. Wenn man das nicht erlebt hat, kann man meiner Meinung nach den Frust nur theoretisch nachvollziehen. Ds ist für mich eben ein nicht kleiner Unterschied. Und die Meinung finde ich nicht verwerflich.

    Ich sehe es weiterhin so, dass es eine Unverschämtheit ist, was du alles deinen Mitusern unterstellst, ohne diese zu kennen. Ich weiß sehr genau, was es heißt nicht besonders üppig bezahlt zu werden ungeachtet der beruflichen Qualifikation. Ich weiß, wie es sich anfühlt weniger zu erhalten, als schlechter qualifizierte, unmotivierte Leute, deren Job ich noch miterledigen soll, damit die Kinder nicht unter der Fehlbesetzung leiden. Gerade deshalb verstehe ich sehr gut, wie frustrierend das für die KuK mit A12 sein kann, kein A13 zu erhalten. Gerade deshalb weiß ich aber auch sehr genau, was es heißt bewusste Entscheidungen für sich zu treffen und dann auch deren Konsequenzen zu tragen. So wie ich damals dennoch bei dem Arbeitgeber geblieben bin aus bestimmten, für mich relevanten Gründen bleibst du eben jetzt in NRW, statt in ein BL mit A13 in der Primarstufe zu wechseln. Ich wiederhole mich, aber ich halte es für gesünder, sich daran zu erinnern, was diese positiven Gründe sind, um dann in geeigneter Weise (also reales Handeln anstelle einer Forumsdebatte) die eigene Situation zu verbessern suchen.

    Mach dir erstmal die Mühe rauszufinden, was dein Gegenüber motiviert, statt einfach pauschale und oftmals unzutreffend Vorurteile und Unterstellungen auszupacken. Das halte ich nämlich durchaus für verwerflich.

    Hast du schonmal mit den Eltern das Gespräch gesucht? Eventuell ergeben sich daraus konkrete Ansatzpunkte, aber auch ein gemeinsames, konsequentes Vorgehen mit klaren Regeln, welches es diesen SuS erlaubt, die Unterrichtsregeln wieder besser zu beachten. War das vorher denn überhaupt schon besser oder waren die vier Hasen auch da schon besonders auffällig? Gibt es bestimmte Situationen, in denen sie "am Rad drehen"? Vor oder nach der Pause? In bestimmten Fächern? Durchgehend in allen Fächern und pausenlos? Kannst du erkennen, welche Motive oder auch Bedürfnisse hinter dem Stören stecken, über die du sie alternativ "packen" könntest? Gibt es Aufgaben, bei denen eine_r der vier SuS auch mal ruhig(er) und konzentriert(er) mitarbeitet? Was für Aufgaben sind das?

    Versuch das ausführlicher zu analysieren und detaillierter aufzudröseln/darzustellen. Dann kannst du hier sicherlich weitere Hinweise zum Umgang erhalten, wenn etwas klarer ist, worum es genau gehen könnte und nicht nur allein das störende Verhalten dargestellt wird. :)

    Tja, wenn man sich bewusst für das Grundschullehramt entschieden hat und dann zu 80% als Sonderpädagoge (für A12) arbeiten muss, kann das auch oft demotivieren. Und das noch mit bis zu 30 Schülern, statt kleiner Gruppe. Insofern habe ich durchaus Verständnis für Tommis Hartnäckigkeit bezügl. der Besoldung im Primarbereich.

    Für die Hartnäckigkeit habe ich auch inhaltlich Verständnis (auch wenn ich das hier für die falsche Stelle halte). Kein Verständnis habe ich für die sich konstant wiederholende Argumentation, wer A13 erhält könne sowieso inhaltlich nichts beitragen zur Debatte, weil qua Besoldung die Position feststehe. Das ist absurd, wie viele User in diesem und Tommis weiteren Threads zu dem Thema mit A13 wiederholt gesagt haben, die sich klar für A13 für alle Primar- und Sek.I-Lehrkräfte aussprechen (die bitte nicht ständig unter den Tisch fallen lassen, nicht überall gibt es A13 in der Sek.I wie hier in BW!) und keine Haltung, die einer Debatte zuträglich wäre, sondern vielmehr Aussagen im Zweifelsfall entwertet infolge askriptiver Merkmale, statt sich rein inhaltlich damit auseinanderzusetzen.

    Naja am Gymnasium ist eine ausgewählte Schülerschaft. Und das versprechen sich bestimmt viele Studenten. Wss ist daran falsch

    Ausgewählt ist die Schülerschaft doch immer in der einen oder anderen Weise. Ob man diese deshalb immer als besonders angenehme Klientel empfindet, mit der zu arbeiten womöglich eine Freude bereitet (nicht täglich, aber oft genug) hängt dann sicherlich nicht von der Schulform ab, sondern schulformunabhängig von der eigenen Einstellung, dem Schulklima, Respekt/Toleranz/Akzeptanz von Vielfalt bzw. dem Umgang damit im Kollegium, bei den Lernenden oder auch der Elternschaft, etc.. Ich bin an keiner Schule mit einer als besonders "leicht" geltenden Klientel, dennoch haben wir ein weitestgehend sehr positives und konstruktives Schulklima dank entsprechender jahrelanger, engagierter Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ich arbeite gerne mit meinen Hasen und vermittle denen, dass sie wertvoll sind. Dazu gehört, nicht die SuS anderer Schulformen als "ausgewählter" zu betrachten, sondern die, die ich habe wertzuschätzen mit ihren Stärken und Schwächen und ein Stück des Wegs zu begleiten und zu fördern.

    Bei dem Gehalt? Würde ich nicht mehr tun. Sopä wäre die bessere Wahl. Da bekommst du deine 10 Semester vernünftig bezahlt.

    Wer fair bezahlt werden will an der GS sollte Gymnasiallehramt oder Sopä studieren

    Zumindest hier in BW bekommen Gym-Lehrkräfte die an die GS gehen meines Wissens ebenfalls A12 und nicht etwa A13 (warum auch sollten sie A13 erhalten, wenn ihre KuK an der Schule ausnahmslos A12 erhalten, die von der Schulform und ihren besonderen Erfordernissen tatsächlich Ahnung haben...). Ist das in (Name des eigenen BLs einfügen) tatsächlich anders?

    Kann ich hier nicht. Ich habe jetzt zwar ein dienstliches iPad, aber das liegt im Wesentlichen in der Gegend 'rum. Ein dienstlicher Computer (Desktop!) wäre das Mittel der Wahl gewesen.

    (...)

    Doof, aber nachvollziehbar, wenn ihr lediglich ein iPad erhalten habt. (Wobei meine Antwort ja an Julia gerichtet war und sich auf sie bezogen hat.) Bei uns gab es zwar auch Tablets, ich habe aber ein Surface genommen (ja, wir hatten die Wahl) mit Tastatur und Stift. Damit kann ich meinen Unterricht gut vorbereiten, wie bislang am Laptop/Tower PC. Mein privates iPad verwende ich dann ggf. ergänzend, um bestimmte Apps nutzen zu können, z.B. bei der Erstellung von Erklärvideos. Ein stationärer PC würde mir als Dienstgerät weniger bringen, denn den schleife ich nicht mit mir rum, um in der Schule Präsentationen zeigen zu können (wir haben keine PCs in den Räumen, lediglich Bildschirme/Beamer) oder gar Unterricht streamen zu können. Eine Wahloption wäre angesichts der vielen verschiedenen Bedürfnisse und schulischen Voraussetzungen generell sinnvoll bei den Dienstgeräten, damit diese insgesamt sinnvoll genutzt werden können.

    Wir müssen ja nicht damit arbeiten. Das ist optional. Von daher arbeite ich einfach mit meinem Privat-PC weiter. Der ist ohnehin viel einfacher zu bedienen.

    Ja, klar, man kann dem Dienstherrn natürlich auch weiterhin die kostenfreie Nutzung des Privatgerätes für dienstliche Belange schenken. Mein Material hat ja erheblich gelitten durch die 6 Monate Dauereinsatz im Fernunterricht, weshalb ich froh bin, ab jetzt mit dem dienstlichen Gerät weiterarbeiten zu können. Den normalen Verschleiß daran zahle ich dann nämlich nicht mehr aus eigener Tasche. Aber wenn du das partout weiterhin selbst zahlen möchtest mach das, solange du darfst...

    Bei uns natürlich auch nicht, was dazu führte, dass ich regelmäßig die Notbetreuungsgruppe erst um 17.30 Uhr beschult habe.

    Ich weiß gar nicht, ob mir das nun gefällt, wie engagiert du und deine KuK seid, ich es traurig finde, dass euch, wie auch den SuS solche Bedingungen zugemutet werden oder ich ein allumfassendes Danke als Reaktion geben möchte, für soviel Einsatz und Engagement in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Eine Mischung aus allem wäre ein reichlich verwirrter Smiley, der auch nicht passen würde. :)

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