Beiträge von CDL

    Mit KuK diskutiere ich da nicht drüber (werde mir aber den Scherz erlauben, nach meiner erste Imfpung den Verschwörungstheoretikern gegenüber positiv über Bill Gates zu sprechen, mal gucken, was passiert

    :rotfl:

    Wenn es "echte" Verschwörungshteoretiker sind sollten sie an der Stelle mindestens so ein Gerät zum Auslesen der Tierchips zücken, um deine neue Chipnummer direkt telegramen zu können. :doc: (Alternativ könntest du irgendein technisches Gerät zücken und fragen, ob sie mal die Nummer auslesen wollen. :lach:)

    Und wir dachten, das diese Fragen einleitend genug sind, um mit Ihnen eine Diskussion zu führen. Abwarten was Sie sagen und darauf eingehen.

    1. Sind Sie in der Schule schon mit Verschwörungstheorien konfrontiert worden?

    2. Gibt es Schüler/innen, Eltern oder auch andere Pädagog/innen, die Verschwörungstheorien in die Schule tragen?

    3. Und was sind Ihre Eindrücke von den pädagogischen Herausforderungen, die von Verschwörungstheorien ausgehen?

    4. Vielleicht haben Sie auch konkrete Ideen oder bereits Erfahrungen zum pädagogischen Umgang?

    Ihr diskutiert selbst aktuell ja gar nicht.:weissnicht: Wenn ihr eine Diskussion führen wollt, solltet ihr vielleicht selbst ein Teil davon sein, sprich eure Positionen, Vermutungen und Hypothesen einbringen, damit eine Debatte erst entstehen kann. Wenn ihr das Forum lediglich als Resonanzboden nutzen wollt kann es eben sein, dass angesichts der aktuellen, ganz realen und täglichen beruflichen wie privaten Herausforderungen niemand den Wunsch verspürt mitzuspielen.

    Die Fragen an sich sind wie ihr an den Antworten erkennen könntet keine sinnvolle Ausgangsbasis für eine echte Debatte: Insbesondere Frage 3 ist schlichtweg zu schwammig, um zu verstehen, worauf diese tatsächlich abzielen soll. Ja-/Nein-Fragen wie Frage 1 und 2 sind auch nicht dazu geeignet eine Debatte anzustoßen- dazu würde es echter Positionen und Hypothesen bedürfen sowie offener Fragen. Frage 4 lässt sich nicht sinnvoll beantworten, ohne klar zu wissen, worauf Frage 3 abzielt.

    Statt euch zu beschweren, wer hier nicht auf eure Fragen antworten mag solltet ihr inhaltlich nachsteuern und die kurzen Antworten dahingehend verstehen, dass eure Ausgangsfragen ungeeignet sind um eine Debatte anzustoßen und zu führen. Das ist offensichtlich auch Teil des Lernfeldes für euch gerade.


    Um aber auch die Fragen zu beantworten, soweit es mir möglich ist:

    1. Nein

    2. Jein.

    3. Frage zu unscharf formuliert, um sie beantworten zu können.

    4. bezieht sich voraussichtlich auf Frage 3, deshalb s. 3.

    Wenn ihr euch inhaltlich entsprechend einbringt, debattiere ich gerne auch detaillierter mit euch. Ich mache das aber nicht stellvertretend für euch, während ihr beobachtet, auswertet und notiert. Ich habe schon einen Job, für den ich bezahlt werde, das hier ist meine Freizeit.

    PS: Solltet Ihr Kolleg*innen haben, für die das Thema der Erhebung ebenfalls relevant sein könnte, wäre es großartig, wenn ihr sie auf die Studie aufmerksam macht.

    Vielen Dank für Eure Teilnahme!

    Warum genau sollte eine Umfrage, die zu einem Masterabschluss führt für meine KuK relevant sein? Weil sie Sportlehrkräfte sind? Versuch in deiner Masterarbeit selbst etwas weniger schwammig zu formulieren was du meinst. ;) Wenn du weitere Lehrkräfte ansprechen möchtest, die das ausfüllen könntest du dich beispielsweise an die Ausbildungsseminare wenden mit der Bitte um Weiterleitung an die Anwärter_innen. Aktuell dürfte wohl niemand hier zuviel Freizeit haben, die man dafür investieren würde KuK ungefragt und ungebeten mit Umfragelinks gänzlich unbekannter Studierender aus dem Internet zu versorgen (das würde ich als unangemessen empfinden, wenn ich von KuK derartige Links zugeschickt bekommen würde). Das würde ich persönlich nur machen, wenn es sich um ehemalige Praktikanten unserer Schule handelt oder aktuelle Anwärter der eigenen Schule. Dann würde das aber über die SL laufen...

    Zitat

    (flath Earth, QAnon, Corona etc.).

    Jetzt mal ganz unabhängig von der wenig zielführenden Vorgehensweise der Studierenden: Hat irgendwer hier denn überhaupt SuS, die ernstlich glauben, die Erde wäre eine Scheibe? Gibt es SuS bei euch, die ernsthaft versuchen die kruden Theorien von QAnon zu platzieren (also jenseits jugendlicher Provokationen)? Meine würden sich komplett beömmeln über so einen Unfug...

    Wir möchten die pädagogische Bedeutung von Verschwörungstheorien untersuchen. Wir möchten gerne erfahren, wie Lehrkräfte mit diesem Thema (auch im Zusammenhang mit Corona) innerhalb von SCHULE und UNTERRICHT umgehen.

    In unserem Projektseminar ging es um Verschwörungstheorien (flath Earth, QAnon, Corona etc.).

    Als Anleitung für die Diskussion haben wir extra Fragen aufgestellt, um die Diskussion ein wenig zu lenken. Uns geht es um Ihre Erfahrungen und wie Sie mit Verschwörungstheorien umgehen.

    Mit welcher Leitfrage arbeitet ihr? Wie lauten diese Fragen, die ihr zur "Lenkung der Diskussion" aufgestellt habt? Was versteht ihr unter "pädagogischer Bedeutung"? Was war das Thema des Projektseminars bzw. unter welcher Fragestellung wurde/wird dort mit Verschwörungstheorien gearbeitet? Wenn ihr "Gruppendiskussionen anonymisiert auswerten wollt", dann solltet ihr erst einmal für eine sauber Informationslage zu Beginn sorgen zur Einordnung eures Forschungsanliegens um dann tatsächlich eine Debatte anzustoßen mithilfe zielführender Fragen, einer zu diskutierenden Arbeitshypothese oder auch eurem Standpunkt zum Thema. So wie ihr das gerade gestaltet läuft das ziellos ins Blaue hinein...

    Weil hier gerade das Thema aufkommt. Wie weit in die Vergangenheit muss man denn beim Amtsarzt gehen was Psychotherapien angeht? Das ganze Leben oder nur 3 - 10 Jahre wie bei einer BU?

    Kommt auf die Art der Frage an. Bei uns im Fragebogen wurde bei manchen Fragen explizit nach den letzten 5 Jahren gefragt, bei anderen ging es darum, ob es das irgendwann gegeben hätte, vor allem natürlich bei allem, was Aspekte einer Chronifizierung enthalten könnte bzw. Spätfolgen. Therapie war meine ich so eine "überhaupt"-Frage. Lass dich, wenn es bei dir soweit ist, ggf. vorab von deiner Gewerkschaft beraten, auf welche Zeiträume sich das genau bezieht in deinem Bundesland. Gerade Psychotherapien sollte man aber nicht verheimlichen (gibt unschöne Probleme wenn es herauskommt, wie von Seph bereits geschrieben), sondern wenn diese vor langer Zeit abgeschlossen wurden, dies durch ein entsprechendes Facharztattest belegen (abgeschlossene Behandlung, keine Rückfälle seit x Jahren/Rückfallwahrscheinlichkeit, vollständige Heilung, keine Einschränkung für den Zielberuf.... - deine örtliche Schwerbehindertenvertretung kann dir im Zweifelsfall Tipps geben, wie das formuliert sein muss). Vorbereitung ist beim Amtsarzt alles (und wer unsicher ist bei Fragen klärt kritische Punkte vorab bzw. bespricht das direkt mit dem Amtsarzt). Insofern @TE: Attest vom behandelnden Facharzt besorgen asap und direkt- also ehe das Amtsarztgutachten erstellt ist- den Amtsarzt informieren, dass du irrtümlich an der Stelle womöglich das Falsche angekreuzt habest, dies nach Beratung gerne korrigieren wollen würdest und ein entsprechendes Facharztattest natürlich noch nachreichen würdest aus dem XYZ hervorgeht. Nicht aussitzen.

    Was ist eigentlich, wenn man nicht oder kaum auf die Impfung reagiert? Man sagt ja immer, eine Impfreaktion ist ein gutes Zeichen, da das zeigt, dass das Immunsystem reagiert und arbeitet. Heißt das im Umkehrschluss, dass der Impfschutz schlechter ist, wenn das Immunsystem nicht so reagiert?

    Ich würde vermuten, dass das nicht unbedingt der Fall ist, weil man individuelle Unterschiede beispielsweise nie ausklammern kann (ich reagiere z.B. prinzipiell stark auf Medikamente/Allergene/Krankheitserreger, habe aber ein deutlich schwächeres Immunsystem als mein Vater, der umgekehrt zwar gar keine spürbare Impfreaktion hatte, aber maximal mal 1-2 Tage erkältet ist im Jahr- wenn überhaupt). Ich hätte an dieser Stelle aber sehr gerne jemanden wie Wollsocken zu Rate gezogen. Wer mag als Telefonjoker einspringen? Firelilly ? Anfaengerin ? Andere Biologen, die mehr wissen zum Thema vielleicht?

    Ja, und? Dass Nebenwirkungen auftreten können, ist doch wohl bei den meisten Impfungen der Fall, oder?

    Impfreaktionen. :) Eine echte Nebenwirkung ist das ja erst einmal gar nicht, nur das Immunsystem beginnt halt bei manchen sehr spürbar zu arbeiten. Solange keine Hirnvenenthrombosen, Covid-Arme o.ä. entsteht fällt das noch nicht unter echte Nebenwirkung, weil es ja Teil der erwünschten Immunreaktion ist.

    Danke für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich wollte gerade mal danach fragen, da ich nächste Woche damit dran bin und es mir bei der Erstimpfung genau so erging.

    Für das Verhalten deiner Schulleitung fehlen mir echt die Worte. Dass so etwas heute noch vorkommt, ist mir völlig unverständlich.

    Bei mir waren es bei der Zweitimpfung (Biontech) auch wieder die 4 Tage nach der Impfung, die etwas auffälliger waren wie schon nach der Erstimpfung, wo ich mich teilweise tatsächlich auch krankmelden musste. Wie bei der Erstimpfung war das aber ab Tag 5 alles weg bis auf eine minimale Verhärtung des Oberarms, die noch etwas länger spürbar war. Sehr aushaltbar auf jeden Fall, vor allem, da man weiß, woran der Körper im ganz Positiven arbeitet in dem Moment. Alles Gute für deine Zweitimpfung. :)

    Klingt wirklich unmöglich, eine gute Lösung zu finden. Schreiben denn alle parallel liegenden Kurse gleichzeitig? Dann müsste man wohl alle getesteten SuS (wenn es nicht zu viele sind um Abstände einzuhalten) einer Klasse in einem Raum schreiben lassen, die ungetesteten in einem anderen Raum und das für jede Klasse. Dann ist nur das Problem, dass nicht in jedem Raum ein Fachlehrer anwesend sein kann, falls es Fragen gibt.

    Ja, um das mit den Aufsichten irgendwie sortiert zu bekommen und auch dieselbe Facharbeit in einer Lerngruppe schreiben zu können werden alle Klassen parallel die Wahlplichtfacharbeit schreiben. So können sie klassenweise sortiert schreiben (in zwei Zeitslots, die sich leicht überschneiden, so dass sie sich nicht auf dem Hof gesammelt begegnen und auch nicht alle zeitgleich an-und abfahren). Bedeutet aber, wie du richtig erkannt hast, dass man nicht alle Fachlehrer für Rückfragen im Raum hat. Da gilt dann eben aufmerksam die Aufgabenstellung durchlesen und bearbeiten bzw. als Lehrkraft so eindeutig zu formulieren, dass man immer darauf verweisen kann (und Probleme, die man bei den Korrekturen entdeckt entsprechend großzügig zu bewerten, wenn sie durch eine dennoch missverständliche Formulierung entstanden sein sollten).

    Wir hatten bisher einen Testunwilligen mit Vorankündigung. Der Rest bemüht sich um Testungen, zur Not testen wir direkt vor der Klausur. Für die Testunwilligen halten wir einen zusätzlichen Raum vor. Bisher passt es so.

    Bei uns waren es bislang in 9/10 bei den freiwilligen Tests maximal 20% der SuS, die sich überhaupt haben testen lassen, insofern ist unsere "ungetestet"-Gruppe der deutlich größere Haufen jeweils.

    So ist es bei uns auch geplant. Die Abschlussklassen kommen ab kommender Woche in halber Stärke nur noch an drei Tagen für die prüfungsrelevanten Fächer. An den anderen Tagen können Klassenarbeiten in den Klassenzimmern, in denen man die Wand herausnehmen kann, geschrieben werden. Allerdings sollen das laut SL nur "notwendige Klassenarbeiten" sein.

    Ich werde definitiv in den Nebenfächern keine Klassenarbeit mehr schreiben und dort die Arbeiten aus dem Fernunterricht bewerten - das muss dieses Schuljahr reichen.

    Bis auf die Trennwände, die wir nirgends herausnehmen könnten, läuft es bei uns genauso. Ich werde in den Nebenfächern auch keine KA mehr schreiben dieses Jahr- alles zu ungewiss und der Aufwand einfach absurd hoch. In einem Fach werde ich ein Portfolio erstellen lassen zur Berufswahl. Da muss ich mir noch überlegen, wie ich damit umgehe. Vermutlich lasse ich mir das schlichtweg abfotografieren zur Bewertung (eh sei denn, wir hätten noch einmal Wechselunterricht in diesem Schuljahr, dann können sie es abgeben).

    Folgende Probleme:

    • Am Dienstag ist Klausur. Es soll nicht am Dienstag Morgen getestet werden und es soll zwischen Selbsttest und Prüfung so viel Zeit sein, dass man einen falsch-positiven Selbsttest über PCR korrigieren könnte. Also fällt Montag auch raus. Tests am Sonntag und dann einen Arzt organisieren, der Sonntag den PCR-Abstrich vornimmt, dann mit Bestechung ein Testergebnis am Montag irgendwo aus dem Labor bekommen? Test am Samstag fällt bereits wieder aus dem 48h-Stunden-Zeitraum.
    • Kommunikationsprüfung: Bei uns findet die jeweils mit Schülerpaaren statt, wenn sich jetzt nun einer davon (spontan) für oder gegen einen Test entscheidet?
    • Sport-Fachpraktisch: Wie macht man das mit räumlicher Trennung bei Mannschaftssportarten?
    • Man hat also einen Raum mit getesteten SuS und einen Raum mit bewusst ungetesteten SuS. Welchem Kollegen ist zuzumuten dort länger drin zu sein bei möglicher Inzidenz weit über Schülschließungsniveau? Einen vollen Impfschutz hat noch keine Lehrkraft, Abfragen dürfen wir den Impfstatus eh nicht.
    • Die Aufsicht bei einfacher Schienung ist mit den ganzen Nebenbedingungen mit Ach und Krach organisierbar ohne dass regulärer Unterricht entfällt. Bei doppelter Schienung ist definitiv Unterrichtsentfall (bei Inzidenz unter Schulschließung). Naja, laufen halt Sextaner unbeaufsichtigt in einer Pandemie im Schulhaus herum oder man lässt diese gleich ganz zu Hause.

    Was mich ärgert ist, dass dieser ganze Scheißdreck organisiert werden muss, weil zwei, drei Idioten meinen, dass sich ein Abiturient mit einem Wattestäbchen versehentlich suizidieren könnte und das KM nicht die Eier hat, das einfachmal durchzuprozessieren.

    Vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit: Man macht ein so absurdes Zeitfenster für das Testangebot auf, dass keiner kommt. Dann lässt sich keiner testen obwohl es das Angebot gibt und man kann alle ungetestet schreiben lassen.

    Das ist wirklich die Quadratur des kreise, die wir grad alle leisten sollen. An den realschulen gibt es ja die Wahlfächer, indenen in Klasse 10 die Jahresnote 50% der Gesamtnote ausmacht, schriftliche und mündliche Prüfung die anderen 50%. Wir müssen also irgendwie jetzt im 2.Halbjahr noch einen schriftlichen KA-Termin in den Wahlfächern zusammenklöppeln mit den Rahmenbedingungen:

    - 5 Klassen verteilt auf 7 Teilgruppen

    - Klassen dürfen nicht vermischt werden bei der KA untereinander, auch wenn wir in den Wahlfächern gemischte Lerngruppen aus 2-3 Klassen haben

    - getestet und ungetestet dürfen ebenfalls nicht vermischt werden

    - Abstände müssen gewahrt werden, also ggf. weitere Aufteilungen auf mehrere Räume

    - es soll möglichst kein Vormittagsunterricht dafür ausfallen in den anderen Klassen

    - Zeitfenster für Testmöglichkeiten direkt vor der KA werden benötigt

    - versetzte KA-Zeiten für den Jahrgang werden benötigt, damit die nicht zu rund 150 wartend auf dem Schulhof stehen oder an der Haltestelle oder dicht an dicht in den Bus an- und abfahren

    :schreien::schreien::schreien:

    Ich will grad schlichtweg unter den aktuellen Bedingungen keine KA mehr in Präsenz schreiben. Das ist doch einfach irrwitzig, was man alles bedenken und einplanen muss für so einen dämlichen Termin.

    Das klingt plausibel.

    Aber das könnte man dem Kollegium ggf. doch mitteilen, oder? Das meine ich mit schlechter Kommunikation.

    Könnte man- vorausgesetzt, man hat das tatsächlich offiziell so erfahren und sich bislang nicht nur selbst so zusammengereimt und auch nicht gerade 10.000 andere Dinge zu tun, die deutlich dringlicher wären. Auch in der Pandemie hat der Tag ja dummerweise noch lediglich 24 Stunden. :)

    Ich persönlich habe mich nicht beim Personalrat beschwert.

    Mir geht es auch weniger um die Umstellung auf einen anderen Impfstoff, als vielmehr um die Kommunikation. Es waren erst recht großspurig die mMR-Impfstoffe angekündigt gewesen, also müssen diese auch verfügbar gewesen sein. Warum soll das Kollegium damit nicht mehr geimpft werden? Welche Gründe spielen hier mit hinein?

    Man kann die Bevölkerung doch nich einerseits fluten mit Studien über Wirkungsgrade und Nebenwirkungen und dann erwarten, dass man dem nächstbesten Vakzin zustimmt.

    Ich weiß, hier kann man geteilter Meinung sein.

    Die mRNA-Impfstoffe die dafür vorgesehen waren werden jetzt vielleicht schlichtweg für die Zweitimpfungen von AZ-Geimpften benötigt. Deren Zweitimpfung kann man trotz des Wechsels nicht auf irgendwann verschieben, sondern muss gewisse Zeitabstände berücksichtigen, ergo sind für andere Erstimpfungen verplante mRNA-Impfdosen nicht verfügbar zum geplanten Zeitpunkt. Sehr wohl verfügbar ist aber offensichtlich J&J, ergo die Option einer Impfung mit einem anderen zugelassenen Impfstoff. Wer diesen gesundheitlich bedingt nicht nehmen kann/darf/möchte lässt sich an dem Termin eben nicht impfen. Ich persönlich würde das also zuallererst so sehen, dass ihr eine Terminoption habt, statt einer Komplettabsage und diese aber natürlich nicht nutzen müsst, wenn ihr Bedenken habt bei J&J und deshalb lieber z.B. einen Termin bei eurem Hausarzt vereinbart.

    Aber wenn wir doch nicht mal Termine bekommen? Das Einzige, was wir haben, ist die Aussage, dass wir voraussichtlich ab Mitte Mai Termine vereinbaren können(!), wann steht sowieso in den Sternen ... für die Erstimpfung wohlgemerkt.

    Das kann aber auch schneller gehen, wie gerade heute erst wieder einige hier im Forum geschrieben haben. :) Könnt ihr in Bayern nicht auch versuchen über euren Hausarzt einen Impftermin zu bekommen? Mitte Mai ist in jedem Fall schon in zwei Wochen, mit zeitnahen Terminen also deutlich bevor eine Impfpriorisierung realistisch fallen wird. Versuch optimistisch zu bleiben. Ich weiß, das fällt irre schwer, aber ihr bekommt jetzt ganz bestimmt auch schnell Termine. :rose:

    Naja, aber mehrfach attackiert zu werden und viele "schauen zu"...

    Klinke mich aus.

    Finde ich schade, aber vielleicht ist das ja auch ein guter Weg, für dich Ruhe reinzubekommen. Nur als letzter Hinweis: Auch das ist für mich eine Überinterpretation. Statt nachzufragen "Wie seht ihr anderen das?" oder deine Gefühle erst einmal auszudrücken unterstellst du Zustimmung oder ein passives Zuschauen, während du dich attackiert fühlst. Ich habe mich in diesem Thread sehr getroffen gefühlt von einigen deiner Interpretationen meiner Beiträge. Nachdem du darauf vorher nicht reagiert hattest, habe ich tatsächlich den Schlagabtausch von dem du ein Teil warst nicht mehr so aufmerksam verfolgt und erst bei den letzten Beiträgen wieder begonnen aufmerksamer mitzulesen. Von "zuschauen während du attackiert würdest" kann da also keine Rede sein. Frag bitte nach, ehe du zuviel in Schweigen hinein interpretierst. Gerade aktuell habe ich (und sicherlich viele andere hier ganz genauso) oft nicht die Kraft mich an Debatten zu beteiligen, die erkennbar sehr erregt geführt werden und damit bereits bei der Lektüre wahnsinnig viel Kraft kosten, die ich gerade nicht im Überfluss habe. Solche Debatten lese ich dann schlichtweg nicht mehr detailliert mit oder schütze mich vor der kraftsaugenden Wirkung, indem ich mich bewusst dagegen entscheide ein Teil der Debatte zu werden und mir diese in all ihren Details zueigen zu machen.

    Kommt aufs Gleiche raus, für mein Verständnis.

    Echt? Ich finde, das sind zweierlei Dinge. Ja, GS-Lehrkräfte verdienen A13. Punkt.

    Aber auch ja, A12 ist ein gutes Gehalt- nur eben unfair in Relation zu anderen Lehrämtern, aber nicht prinzipiell deshalb ein miserables Gehalt.

    Tommi hat hier ja die These aufgestellt gehabt, A12 würde nur von Leuten mit A13 für ein gutes Gehalt gehalten werden, die niemals für A12 arbeiten würden. Ich habe mehr als ein Jahrzehnt für weniger als A12 gearbeitet im außerschulischen Bildungsbereich. Ich hätte mich natürlich gefreut, wenigstens ein Äquivalent zu A12 zu erhalten. Klar freue ich mich jetzt auch, dass ich in meinem Bundesland in der Sek.I A13 erhalte. Die Frage A12 oder A13 war aber eindeutig nicht relevant für meine Berufswahl, sonst hätte ich nicht so lange für deutlich weniger gearbeitet.

    Genau das ist finde ich eines der Probleme in dieser Debatte, dass es schnell so pauschal wird und nicht mehr weiter differenziert wird bei Aussagen.

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