Beiträge von CDL

    Erinnert mich an eine Person, die mal erzählte, sie würde wenig trinken. Die Nieren seien auf eine Gesamtkapazität ausgelegt, die aufs ganze Leben zu rechnen sei. Danach würde die Nieren den Dienst einstellen. Patsch.

    Ich danke dir. Das hat mich an einem reichlich beschissenen Schultag zum ersten Mal richtig zum Lachen gebracht.

    Es kommt ja auch immer ganz stark auf die Lerngruppe an, was man unproblematisch alleine machen könnte und was nicht. Im Dezember, direkt vor den Schulschließungen, habe ich mit meinen 7ern noch in den letzten 30min unserer Doppelstunde einen Spaziergang gemacht (Wiesen und Felder grenzen direkt ans Schulgelände an an einer Seite). Das war tatsächlich ihre letzte Stunde vor den dann unerwartet früh kommenden Schulschließungen und damit ihre letzte Chance noch einmal als Gruppe legitim (mit Masken versteht sich) unterwegs zu sein, miteinader direkt sprechen zu können und sich auszutauschen. Das haben sie sehr genossen. Ich habe nur knapp über 20 SuS in der Teilgruppe um die es ging, die alle sehr brav sind, so dass das problemlos möglich war. Meine eine 8.Klasse würde ich selbst zu zweit nur mit Bauschschmerzen auf einen Ausflug begleiten, so viele "Sonderbetreuungskandidaten" gibt es in dieser.

    Der Konjuktiv ist unangebracht. Bedrohung und Impfmöglichkeiten sind real. Es ist wichtig, sich impfen zu lassen.

    Ist es, was mich an die Aussage eines Kollegen denken lässt, mit dem ich diese Woche gemeinsam in einer Prüfungskommission war. Dieser wird sich nach eigener Aussage keinesfalls impfen lassen, weil er der Überzeugung ist, dass...

    a) Corona nicht so schlimm wäre, wie es dargestellt würde in den Medien :autsch:

    b) gesunde Ernährung und ein gesundes Immunsystem das Wichtigste seien, um bei einer Corona-Infektion einen symptompfreien oder zumindest milden Verauf zu haben

    c) er auch sonst sehr kritisch sei, welche Medikamente er nehme, weil man sonst auch sein Immunsystem empfindlich stören könne, was eben eine schwere Coronainfektion begünstige, ergo kein niegelnagelneuer Impfstoff für ihn- viel zu riskant und so weiter

    d) er Corona keinesfalls verharmlosen wolle, das sei nur seine persönliche Ansicht :autsch:

    e) er auch kein Impfgegener sei, nur diese Impfung wolle er keinesfalls

    Meine eine Nachbarin hat mir unterdessen diese Woche freudenstrahlend erklärt, sie werde sich ebenfalls nicht impfen lassen und ihr Hausarzt fände das wirklich gut, weil er wie sie der Auffassung sei, dass die Impfung ein gesundes Immunsystem eher gefährde, gesunde Ernährung die wichtigste Prävention vor schweren Verläufen sei und überhaupt die Impfungen gar nicht wirksam wären. ;( Ich habe ihr dann doch ganz kurz etwas zur Wirksamkeit der Impfstoffe erklärt, was sie sehr überrascht hat zu hören. Sie meint, in ihrer Heimatstadt in den USA hätten inzwischen schon so viele Menschen eine Coronainfektion überstanden, dass es dort auch darüber eine breite Herdenimmunität gebe. Ich habe ihr also auch kurz etwas erklärt über neue Mutationen und darüber, dass noch völlig offen sei, wie lange die natürlich erworbene Immunität tatsächlich anhalte. Auch das hat sie sehr überrascht und nachdenklich gestimmt. Ich vermute aber, impfen lassen wird sie sich letztlich nicht.

    Das ist viel zu kurz gedacht.

    1. Wenn wir ältere mit Biontech statt mit AZ impfen, fehlen die Dosen um jüngere jetzt zu impfen. Die Leute lehnen ja den Termin mit AZ ab und lassen sich statt dessen beim Hausarzt mit Biontech impfen.

    2. Wenn wir ältere Bürger jetzt nicht oder weniger Personen impfen, wächst der Druck auf die Krankenhäuser. Ein wichtiger Aspekt ist der Schutzmaßnahmen ist es, die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

    3. Relativ bald wird der Zeitpunkt kommen, wo wir mehr Impfdosen als Impfwillige haben. Bei Astra wird das schon bald der Fall sein.

    1. Jüngere, die impfwillig sind und keine Ausschlussgründe für AZ haben können sich auch weiterhin mit AZ impfen lassen. Warum also allein einer Altersgruppe den Vorwurf machen, dass sie teilweise Sorgen bei AZ hat, nicht aber jüngeren Impfwilligen, die aus den selben Sorgen heraus ebenfalls lieber auf AZ verzichten möchten?

    2. Der Druck auf die Krankenhäuser wächst tatsächlich aktuell vor allem durch die Infektionsraten bei den Erwerbstätigen und damit vor allem durch Menschen unter 65. Bedeutet besonders zentral ist es jetzt auch diese Gruppe durchzuimpfen, die weitestgehend Biontech erhalten wird, egal wofür ältere Mitbürger sich am Ende entscheiden mögen, denn das ist der Impfstoff, der hauptsächlich verimpft wurde und wird in Deutschland aufgrund der Bestellmengen. Die geringen Mengen AZ (oder auch J&J) im 2.Quartal sind nur die Ergänzung, die sehr viele unter 65 ebenfalls problemlos nutzen werden können, wenn sie denn mögen.


    Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das jeder sich frei entscheiden soll. Letztlich müssen wir die Entscheidung jedem Einzelnen überlassen. Trotzdem muss man auch klar sagen, dass es gesellschaftlich wichtig wäre, sich jetzt impfen zu lassen.

    Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

    Tja, damit wäre ich dann eindeutig raus. :zahnluecke: Im Ernst: Kontaktier Schulen in deinem Umfeld, schildere dein Anliegen und bitte darum, dieses an die Lehrkräfte weiterzuleiten, falls jemand als Interviewpartner nicht nur willens, sondern auch passend wäre. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade bei Lehrkräften ohne gesellschaftswissenschaftliche Fächer einige geben wird, die aktuelle Nachrichten eher seltener bzw. zurückhaltender einbauen in den Unterricht, als das z.B. bei der PoWi-Fraktion der Fall ist (wir spammen natürlich völlig hemmungslos jedes Fach zu mit aktuellen Neuigkeiten, weil wir aus PoWi wissen, dass wir so unseren Bildungsplan optimal mit Leben füllen können ^^).

    Die noch ausstehenden Optionen für Astrazeneca und Johnson&Johnson sollen offenbar nicht gezogen werden:

    https://seekingalpha.com/news/3684028-e…e=seeking_alpha

    Da die Liefermengen der Anbieter so langsam steigen, dass die zusätzlichen Dosen wohl erst im Herbst oder Winter geliefert werden könnten, macht das Sinn. Obwohl man natürlich auch den Standpunkt vertreten kann, dass die EU alles kaufen sollte, was sie kriegen kann um es dann an andere Länder ab zu geben.

    Covax-Initiative finanziell stärken und darüber die Impfstoffversorgung ärmerer Länder sicherzustellen wäre auch eine Option, aber natürlich könnte die EU auch ihr Preisprivileg bei Impfstoffen geförderter Hersteller nutzen, um besonders günstig Impfdosen zu erwerben, die dann eben direkt an Covax gespendet werden, so dass dieses Programm eben mehr Gelder in der Pipeline hat für weitere, teurere Ankäufe.

    So, vorneweg: Ich bin nicht Julia und mein Schulleiter verfolgt mich nicht.

    Diese Woche wurde ich von SuS einer meiner Klassen darüber informiert, dass eine Klassengruppe bei WhatsApp erstellt wurde mit Bildern von mir aus der Videokonferenz und gewaltsamen Äußerungen der Ersteller. Menschlich wenig überraschend: Sowohl diejenigen, die das empört und nicht mittragen möchten durch ihr Schweigen habe ich entsprechend eingeschätzt, als auch die 3 Leute, die das aktiv betreiben überraschen mich an der Stelle gar nicht. Persönlich dennoch verletzend, nicht zuletzt auch, weil die breite Mehrheit einfach Mitglied in der Gruppe bleibt und es durch ihr Schweigen mitträgt, was dort geschrieben und betrieben wird.

    Nach einem Gespräch mit meiner Schulleitung zur weiteren Vorgehensweise wird es wohl juristische Konsequenzen geben inklusive Gefährderansprache durch die Polizei.

    Ich bin einerseits sehr froh, hier den unmissverständlichen Rückhalt meiner Schulleitung zu haben und andererseits gerade auch ganz schön traurig und müde ob des Vertrauensmissbrauchs. Mein Kopf weiß zwar, dass die drei, die das betreiben, sich darüber nur Luft verschaffen, weil ich ihre anderen Störmanöver im Fernunterricht so erfolgreich bekämpfe, dass sie den Mitschülern weitestgehend verborgen bleiben, ergo keine Unterrichtszeit dadurch verloren geht bzw. aktive Mitarbeit konstant einfordere und auch durchsetze, emotional kostet mich das dennoch im Moment zusätzliche Kraft damit so umzugehen, dass mein Unterricht (und damit viele völlig unbeteiligte SuS) nicht darunter leidet.

    Wir haben doch alle unsere Achillesfersen. Das hält uns aber im Regelfall nicht davon ab Lösungen zu finden, um einfach unseren Job zu machen.

    Vielen Dank an unsere 'Alten' für die Solidarität in dieser schweren Zeit.

    Es haben auch viele Junge inzwischen große Bedenken wegen AZ. "Unsere Alten" haben umgekehrt ganz tapfer die Versuchskarnickel mit Biontech und Moderna gegeben, wo im Dezember auch längst nicht abschließend klar war, ob es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen könnte durch die Impfung, wie jetzt eben bei AZ. Ich war im Dezember ganz froh, dass ich noch etwas Zeit haben würde, bis ich geimpft werden könnte, weil ich auch noch sehr unsicher war.

    Seilbahn geht bei mir völlig problemlos. Ich hatte nur mal mit 14 Angst, als ich am Hochvogel (Allgäu) die Leiter gerade am Fels hoch musste zum ersten Mal ohne weitere Sicherung als meinen Vater, der den Aufstieg begleitet hat. Ein Jahr später habe ich an derselben Stelle dann schon meinen Cousin gesichert, während mein Vater meine jüngere Schwester gesichert hat (und mir mein Herzklopfen nicht anmerken lassen, damit die zwei keine Angst bekommen).

    GB hat sich jetzt ganz viel wieder geöffnet, oder?

    Ja, das war auch mein erster Impuls, nachdem seit Montag z.B. Pubs wieder geöffnet sind dort, aber eine Inzidenz von 27 liest sich nicht soooo übel im Vergleich zu uns, deshalb ist mir nicht ganz klar, worauf samu sich bezieht und ob das tatsächlich bereits darin abgebildet sein kann.

    Guckt mal, im Vergleich zu anderen Ländern:

    Covid-19: Alle Zahlen und Grafiken zum Coronavirus - ZDFheute https://www.zdf.de/nachrichten/he…afiken-102.html

    GB hat übel zugelegt, trotz des Impffortschritts, weiß jemand, woran das liegen könnte? Und was machen die Spanier*innen besser? Müsste man mal nachlesen...

    Ich sehe auf der Seite eine aktuelle Inzidenz von 27 für GB- davon können wir aktuell nur träumen. Auf was für Zahlen beziehst du dich?

    oh jetzt habe ich im Verdacht, dass es auf Deutsch gar nicht "fliegende Stühle" heißt sondern ich es nur so im Kopf hatte.
    Ja, die meinte ich.

    Nein, fliegende Stühle findet man eher im Bierzelt auf der Kirmes:prost:aber ich hatte ja eine Idee, was du übersetzt haben könntest. :victory: (Und ich mag diese wunderschönen kleinen Romanismen sehr sehr gerne, die du ganz selten mal zwischendrin einbaust, wenn du gerade etwas über deine Familie schreibst oder über Frankreich bzw. ein Thema, das du eben offenkundig eher in deiner Kindheit und damit nicht in Deutschland erlebt hast.:verliebt: Mein Kopf fängt in solchen Momenten direkt an Französisch zu denken.)

    Ja, Kettenkarussell ist klasse.:verliebt: (Das meinst du, oder chili? "Le carrousel à chaînes" oder "les chaises volantes"?) Schiffsschaukel mag ich auch sehr gerne (an meinem alten Wohnort gab es einmal jährlich einen nostalgischen Jahrmarkt mit Kettenkarussell, Schiffsschaukel, Kindereisenbahn, Pommes und Zuckerwatte für 1€- alles von einem lokalen Verein organisiert, der sämtlich Erlöse in soziale Projekte im Stadtteil gesteckt hat).

    Ich setze immer mal wieder benotete Präsentationen an (die gewichte ich letztlich zwar zurückhaltend, weil ich im Blick habe, wie belastet viele meiner Hasen sind, das motiviert aber einige dieser Dauerschweiger doch mitzuwirken, denn sonst gibt es eine 6 für die Präsentation), kündige an, dass wer im Unterricht nicht ansprechbar ist an dem Tag nachmittags am Telefon von mir dazu befragt wird und dafür eine Mitarbeitsnote erhält (mache ich dann auch- das wirkt ebenfalls, weil darauf niemand Bock hat), notiere im Klassenbuch, wenn es keine Reaktion gab von SuS, um das zu dokumentieren. Bei zugänglichen Eltern habe ich auch schon angerufen, auf das Problem hingewiesen und die daraus resultierenden Noten- seitdem ist es besser geworden bei deren Kindern (viele Eltern sind ja auch total am Anschlag gerade und bekommen es nicht immer mit, wenn das Herzenskind nur gezockt hat, statt wie behauptet Aufgaben zu erledigen, die sind dann unglaublich dankbar für meinen Anruf und meine Tipps, wo sie die Aufgaben online finden, zum selbst kurz drüberzuschauen, ob alles erledigt ist). Bei Eltern die kein Interesse zeigen schreibe ich eine Email, in der ich darauf Hinweise, dass das Herzenskind aktuell in Ermangelung mündlicher Mitarbeit auf 6,0 stehe, die Note aber verbessern könnte wenn... . Dein Fall liegt irgendwo dazwischen, weil zumindest schriftliche Aufgaben eingereicht werden. Insofern würde ich mir da wohl erst einmal mit der telefonischen Abfrage nach dem Unterricht behelfen und den benoteten Präsentationen und in der Zwischenzeit in Erfahrung bringen bei KuK, ob die Mitarbeit überall ähnlich aussieht oder aber irgendwo einmal aktive Mitwirkung während der Stunde stattfindet.

    Was genau meinen die Eltern sei gefährlich an der Abgabe eines Attestes und was soll das mit Corona zu tun haben? (Unbegründete) Angst vor Quarantäne?

    Aber auch Karussellfahren ist Folter für mich, von daher denke ich da eher an ein Ohrenproblem.

    Das finde ich spannend. Geht das den anderen hier, die zumindest etwas empfindlicher beim einen oder anderen Reisemittel reagieren ähnlich? Heutzutage reagiere ich zwar auch empfindlicher auf Karussells, als noch als Kind, da war ich aber auch im täglichen Training und es konnte niemals zu schnell sein oder zu lange dauern für mich. Ein Ohrproblem würde ich in meinem Fall also ausschließen wollen.

    Ich bin als Kind auch oft "reisekrank" gewesen, Busfahrten waren der Horror, Auto mag ich bis heute nicht besonders.
    Meine schlimmsten "Bauchgefühle" der letzten Jahre waren aber auf der 8km-Fahrt zwischen Schwiegereltern und Haus. Es gab immer ein Milchproduktnachtisch. Die Kombi Milchproduktnachtisch (nicht grundsätzlich Milchprodukte...) und Auto und die ersten Kurven, und ich war schon schneller aus dem Auto raus als gedacht.
    Auto- und Busfahrten kriege ich mit Sitz vorne und regelmäßigem Blick auf die Straße mittlerweile ganz gut hin, die Autotemperatur muss aber oft nach unten reguliert werden. Oft muss mein Mann einen Schal nehmen. 20-22 Grad, da bin ich innerhalb von 10 Minuten durch.

    Das sind vielleicht Punkte, die man beobachten kann, wenn man "mal" und "mal nicht" krank wird.

    Bei mir spielt das Fahrverhalten noch eine Rolle. Nicht bei Busfahrten- die vertrage ich schon innerstädtisch nur so semi-gut, weil es so extrem schaukelt (Bootsfahrten z.B. mit der Fähre sind dagegen kein Problem)- aber bei Autofahrten. Wenn ich selbst am Steuer bin ist alles gut, wenn ich mal bei meinem Vater mitfahre und es über die Autobahn geht und ich auch noch etwas übermüdet bin muss ich sehr schnell das Fenster einen Spalt geöffnet halten. Mein Vater fährt gerne sehr schnell, beschleunigt flott und abrupt und bremst sein sportives Auto gerne hart ab- spätestens nach 20min geht da bei mir das Fenster runter, nach 1h brauche ich meist eine kurze Fahrpause. Temperatur nach unten regulieren und vorne sitzen kann ich aber nur bestätigen für Autoreisen mit Papa. ^^

    Fünf Tage?! Das wusste ich nun auch nicht, dass das in den einzelnen BL unterschiedlich ist. Wir müssen am vierten Krankheitstag eine ärztliche Krankmeldung vorlegen (habe ich jedenfalls so in Erinnerung).

    Ja, BW gehört da mit zu den großzügigsten Ländern,wie mich dieses Forum gelehrt hat. Mehr bietet meines Wissens niemand, weniger die meisten BL.

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