Beiträge von CDL

    Wir haben heute auch Tests mit nach Hause bekommen. Die von Roche. Sind ganz toll für die Schule, weil man Röhrchen festhalten muss. Eine Anleitung war nicht dabei, deswegen wollte ich fragen, ob die jemand kennt.

    Bei manchen Tests muss man das Stäbchen ja eine Minute in der Flüssigkeit lassen, bei manchen nicht. Weiß jemand, wie es hier ist?

    Erklärfilm lässt sich online finden:

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    Wir haben auch den Test von Roche. Bei uns bekommen die SuS einfach Wäscheklammern ausgehändigt (hat die Schule besorgt) als Halterung (Reserveklammern haben die Lehrkräfte für Schussel dabei), wobei viele SuS das gar nicht benötigen.

    Abschlussprüfungen 2021: Die Lehrer müssen sich alle testen am Morgen, die SuS kommen weitestgehend ungetestet (Testpflicht bei Prüfungen/Klassenarbeitsterminen ausgesetzt in BW, lediglich Testpflicht für Teilnahme am Präsenzunterricht), gehen teilweise aus der Prüfung raus und - weil sie am Präsenzunterricht freiwillig noch teilnehmen möchten an dem Tag- dann erst zum Selbsttest und dann in den Unterricht. Ich kann zwar nachvollziehen, warum die SuS so handeln- gut finden muss ich das aber nicht. Dafür haben wir Lehrkräfte uns den Wolf desinfiziert und gelüftet (Raumwechsel nach jedem Prüfling, alle Materialien+ genutzte Tische desinfizieren und gründlich durchlüften), um nur ja alle Vorgaben brav zu erfüllen und niemanden einem erhöhten Risiko auszusetzen.:sterne: Ich bin froh, wenn meine Zweitimpfung endlich greift. Das hat sich heute früh ganz mies angefühlt diesen Selbsttest zu machen, der bei meiner aktuellen Lebensführung natürlich nichts anzeigen kann, ergo einfach nur den Müllberg erhöht für nix, außer der Pflichterfüllung. (Der Selbsttest an sich war dagegen total harmlos. Ich schaffe es auch damit mich erfolgreich selbst zu kitzeln in der Nase und musste ziemlich losprusten, während ich das Stäbchen in der Nase hin- und hergedreht habe.^^ Wer gesundheitliche Bedenken gegen diesen Test äußert sollte ihn wirklich zunächst einmal selbst machen.)

    Im Gegenteil Catania.

    Das hört sich komisch an, aber ist so rechtlich eine ganz saubere Geschichte.

    Kind verweigert in der Schule den Test: Ordnungsmaßnahme, ausgesprochen durch die Schule.

    Eltern verweigern aufgrund des Tests den Schulbesuch: Verletzung des Schulpflicht --> Bußgeld.

    rechtlich gesehen macht das so Sinn.

    Kind unter 14 würde sich testen lassen, Eltern gestatten den Schulbesuch, erlauben aber die Testung nicht (um Ordnungsmaßnahme und Bußgeld zu umschiffen) und unterzeichnen deshalb die elterliche Einwilligung nicht. Was dann? - Mir scheint das nicht ganz durchdacht zu sein, an der Stelle die Präsenzpflicht nicht aufzuheben. Das schreit geradezu nach gerichtlicher Abklärung, wenn Schulen in solchen Konstellationen Ordnungsmaßnahmen aussprechen oder Ordnungsämter Bußgelder erteilen. Der bundesweite Flickenteppich legt schließlich nahe, dass man unterschiedlicher Auffassung sein kann, ob eine Präsenzpflicht gerade vertretbar ist oder eben nicht.

    ab 60.

    Anderes Thema: In BW sollen Hausärzte mehr Impfstoff erhalten (und wählen können, welchen sie wollen) und im Zuge dessen sollen in den Impfzentren keine Rücklagen für die Zweitimpfungen mehr gebildet werden. Ich rechne schon mal mit dem Schlimmsten, dass zum Termin meiner Zweitimpfung kein Impfstoff im Zentrum vorhanden ist, weil angekündigte Lieferungen doch ausbleiben oder es andere Schwierigkeiten gibt ...

    Ich nicht. Die Impfzentren sind- und ich habe bislang noch von niemandem aus BW etwas anderes vernommen- exzellent organisiert und werden auch das so organisieren, dass es unproblematisch klappen wird. Dann gibt es halt mal punktuell weniger Erstimpfungen, wenn je ein Engpass bei den Zweitimpfungen absehbar wäre und nicht durch eine simple Terminverschiebung zu beheben wäre (ich habe beispielsweise noch einen Zweitimpfungstermin nach 3 Wochen, den man problemlos auf 6 Wochen anheben könnte bei Biontech) bzw. die neuen Termine werden erst frei gegeben, wenn die Zweitimpfungsdosen der Woche sicher zur Verfügung stehen. Die Impfzentren werden auch das ganz hervorragend lösen und politisches Kauderwelsch in sinnvolle Lösungen überführen. (Machen wir doch auch ständig mit den KM-Anweisungen, die viele Ideen und zu wenig konkretes Bewusstsein für die Herausforderungen in der Realität bei der Umsetzung enthalten- Stichwort "Duplos/Knete/Wäscheklammern": Wir lösen das in der Praxis und unsere "Kundschaft" bekommt in den meisten Fällen gar nicht mit, wie sehr wir dafür ins Rödeln gekommen sind.)

    Aus familiären Gründen kommt nur die Karlsruher und Heidelberger Gegend und alles recht großzügig drum herum in Frage.

    OK, wie großzügig ist denn bei dir großzügig? (Ich wohne eine Stunde Fahrtweg von Karlsruhe weg, bei uns in der Stadt und auch im Landkreis scheint es noch einige offene Stellen zu geben, wo man sicherlich im Listenverfahren sehr gute Chancen hat.)

    Im Listenverfahren bin ich drin, aber das dauert ja noch etwas bis das ist (Juni) und Sonderausschreibungen gibt es auch nochmal. Auch da kann ich nicht einschätzen wie viel noch kommt. Generell frage ich mich wie viel überhaupt über die Liste besetzt wird.

    Über die Liste wird alles besetzt, was besetzt werden kann. Gerade Gegenden, die im schulscharfen Verfahren gerne den Kürzeren ziehen (ländlicher Raum, Städte jenseits der Unistädte und Seminarstandorte, etc.) werden vor allem über das Listenverfahren versorgt. Ich würde vermuten, dass insofern die Mehrheit der Bewerber übers Listenverfahren eingestellt wird (die schulscharfen Aussschreibungen sind ja letztich eine Vorab-Bestenauslese und die Chance für die Schulen Mangelfächer gezielt auszuschreiben und zu besetzen). Meine Schule hat vier Stellen, darf aber nur eine schulscharf ausschreiben (absolutes Mangelfach), der Rest wird anderweitig besetzt. Andere Schulen, die in besonders begehrten Bewerbungsgebieten liegen (wie Freiburg oder Heidelberg) dürfen gar nicht ausschreiben, um schlechter versorgten Gebieten erst einmal über das schulscharfe Bewerbungsverfahren eine Chance auf Bewerbungen zu geben. Freie Stellen an Schulen in solchen besonders begehrten Gebieten werden dann oft ausschließlich über das Listenverfahren besetzt. Das klappt, wie ein Blick auf die offenen Stellen zum Nachrückverfahren zeigt, alle Jahre wieder sehr gut. Gerade Städte wie Freiburg und Heidelberg (samt Speckgürtel) haben meist schon nach dem Listenverfahren sämtliche Stellen besetzt, während andere Orte noch auf einige Nachrücker hoffen müssen.

    na danke für den Ohrwurm. Eines meiner nicht-so-gemochten Alben,allerdings auch mit einem der besten Einzeltitel.

    🎶with Friends arooooooound meeeeee🎵

    Ist auch nicht mein Lieblingalbum. Am Anfang habe ich oft nur Einzeltitel gehört, irgendwann aber die "Dauerschleife" als meditative Grundlage für mich entdeckt. Dazu taugt Pink Floyd aber eh recht gut. The Wall ist selbstredend ungeschlagen. Die Texte auf Division Bell gehen mir aber einfach unter die Haut. Da spricht mir manche Textzeile bis heute direkt aus der Seele- tiefe Traurigkeit, größte Schwermut, echte Melancholie gepaart mit einem unbändigen Lebenswillen und der ehrlichen Hoffnung und dem Optimismus, dass der neue Morgen es mir erlauben wird besser für mich zu kämpfen und zu sorgen, als mir das gestern vielleicht noch möglich war. Mein Weinglas mag grad leer sein, mein Lebensglas ist immer mindestens halb voll- egal was das Leben mir grad mal wieder zu beißen gibt (ok, ganz so optimistisch sind die Songtexte von Pink Floyd im Regelfall nicht, gerade die Melodien auf The Division Bell erzählen aber finde ich durchaus diesen Teil der Geschichte).

    Du hast recht Yestoerty. Ich entschuldige mich, dass ich daran mitgewirkt habe. Das sollte dein Thread sein Traumfaenger44 .

    Ich vermute mal, es geht um Unterrichtsbesuche. Ich kann gut verstehen, dass einen das unter Druck setzt. Ich war bei meinen Unterrichtsbesuchen viel zu oft Einzelkämpferin. Erst bei den Lehrproben habe ich mich mal mit einer Freundin ausgetauscht zu meiner Planung, um durch das Erzählen und ihre Nachfragen zu merken, wo es noch hakt, was ich vielleicht noch nicht bedacht hatte. Das hat mir auf jeden Fall geholfen, insofern kann ich nur empfehlen das früher zu machen im Ref.

    Geholfen hat mir aber auch vor Unterrichtsbesuchen mir bei der Vorbereitung klare Zeitgrenzen zu setzen, also nicht bis in die Puppen vorzubereiten und am Ende nur noch auf dem Zahnfleisch in den Unterrichtsbesuch zu kriechen. Ich wusste allerdings dabei zu jedem Zeitpunkt, dass ich mir das leisten kann, weil ich dank Mangelfach problemlos untergekommen wäre auch mit anderen Abschlussnoten. Vielleicht kann dir das Wissen um die Einstellungslage für Grundschullehrkräfte an der Stelle ja auch zu etwas Gelassenheit verhelfen: Selbst wenn du am Ende nicht mit 1,0 oder 2,0 abschneiden solltest, wirst du bundesweit mit Handkuss genommen werden. Wenn du also örtlich nicht völlig festgelegt bist auf einen hoch umkämpften Einstellungsort, dann geht es jetzt im Ref einfach nur darum dein Bestes zu geben und zu lernen, was es bedeutet guten Unterricht zu machen. Wenn Fachleiterin XY befinden sollte, dass du die Aufgabe nur "befriedigend" löst, dann wäre das halt so, würde aber nichts an deiner späteren Einstellung ändern. Vielleicht aber geht sie davon aus, dass du guten Unterricht machst bzw. machen kannst und möchte dich mit ihrer Kritik dabei unterstützen sehr guten Unterricht zu machen. Das Ref ist sehr kurz. Konstruktive Kritik setzt zwar voraus, dass man auch das anspricht, was bereits gut läuft, aber am Ende muss man diese überschaubare Zeitspanne eben doch vor allem dazu nutzen immer wieder den Finger in die Wunden zu legen, damit Anwärter verstehen, was sie noch beachten müssen. Das kann sehr entmutigend sein- vor allem, wenn Fachleiter am Ende vergessen auch das anzusprechen, was man bereits gut und richtig macht. Versuch dir bewusst zu machen, was deine Seminareiterin erreichen möchte mit ihrer Kritik und dann erlaub dir dich im Kopf etwas freizuschwimmen von dem Gefühl als Schüler*in den Erwartungen der Lehrkraft nicht zu genügen. Wenn noch nicht alles gut ist ok, dann lernst du eben dazu, dazu ist das Ref da.:) Schwierige Ausgangsbedingungen (Klasse, fehlenden Vorstunden, etc.) kannst du im Regelfall im Entwurf oder in der Reflektion als Einordnungshilfe ansprechen. Nutz das. Das ist ein wirklich schweres Jahr für alle Anwärter. Dafür haben die meisten deiner Ausbildungslehrkräfte ein SEHR klares Bewusstsein und auch Verständnis. Du schaffst das. :rose:

    Ich habe gerade nebenbei Pink Floyd laufen, The Division Bell und erinnere mich, warum ich das Album seit ich es 1994 erstanden habe mal wieder in Dauerschleife laufen habe. :victory:Das holt mich immer wieder aufs Neue emotional komplett ab und lässt mich nachdenken oder auch tagträumen. Dazu ein schönes Glas Wein. (Blanc de Noir von der Winzerin meines Vertrauens- 5min von meiner Wohnung entfernt ist das Weingut. Ich freue mich schon, wenn ich endlich nach Corona dort mal in den Besen (für meine badischen Freunde: die Strauße) gehen kann. Ich freu mich aber auch schon, wenn das Festival auf dem Hausberg- 15min Spaziergang von mir bis zum Festival-Gelände- irgendwann endlich wieder stattfinden kann. Meine halbe Familie hat schon angekündigt dann bei mir nächtigen zu wollen, diverse Freunde möchten gerne zum nächsten Besen eingeladen werden. Nur Corona stört irgendwie noch. ^^) Das tut gerade sehr gut nach einer mental wirklich aufreibenden Woche und gibt mir richtig Kraft.

    Meine schnuffelige, kleine Frau Arbeitshund liegt während ich Musik und Wein genieße auf meinem Bett (genau auf meinem Schlafplatz natürlich, der schnuffelt so schön nach mir :verliebt:) und schläft glücklich. Sie hat vorhin von einem Nachbarskind einen Stock geworfen bekommen UND wurde von dem Jungen und seinen beiden Cousins gestreichelt. Pures Hundeglück also.

    Ich wünsche euch allen einen guten Start in ein hoffentlich nicht nur physisch, sondern auch mental entspannendes Wochenende. :rose:

    Zur Zeit arbeite ich in NRW, habe die Freigabe und die Fächer Deutsch, Biologie und Mathematik.

    Für mich kommt nur das RP Karlsruhe in Frage, ich weiß, dass das sehr einschränkt. Am liebsten würde ich an eine GMS, allerdings habe ich auch HWRS, RS und Grundschule angegeben. Meine Leistungsziffer beträgt 89 und ich habe ursprünglich in BW mein Referendariat absolviert.

    Bei den schulscharfen Ausschreibungen bin ich zu keinem Gespräch auf Grund der Leistungsziffer eingeladen worden.

    Dann hattest du wohl arg viel Pech bei deinen Bewerbungen, weil sich auf genau die Stellen auf die du dich beworben hast nur Kandidaten mit besserer Leistungsziffer beworben haben oder solche, bei denen das Profil noch besser zur Ausschreibung gepasst hat. Hättest du dich bereits im schulscharfen Verfahren landesweit umgeschaut hättest du problemlos eine Stelle bekommen mit der Leistungsziffer (mehrere vermutlich). Listenverfahren ist noch offen- hast du dich da ebenfalls beworben? Wie sieht es mit dem Nachrückerverfahren aus- schon Kontakt mit den infrage kommenden Schulämtern aufgenommen und in Erfahrung gebracht, ob diese überhaupt noch offene Stelle in deinen Fächern haben, damit du weißt, ob du den Radius etwas erweitern müsstest?

    Schade, dass es nur RP Karlsruhe sein darf. Bei uns an der Schule hättest du sehr gute Chancen. Uns fehlen nächstes Schuljahr rund vier Vollzeitdeputate. Da könnte ich dir sofort sagen, an wen du dich wenden müsstest, um auf allerkürzestem Weg eine Schule zu finden... Wer auch noch sucht- Sek.I, BW, RP Stuttgart- bitte melden. Wir sind eine tolle Schule (engagiertes Kollegium, engagierte und faire Schulleitung, die sich ein Bein ausreißt grad auch aktuell wieder, damit alles gut funktionieren kann), haben nur ganz ganz ganz ganz viel Nachwuchs bekommen dieses Jahr (+ Abordnungen an die Uni und Elternzeiten und Co. weil wir ein so junges Kollegium sind), dass wir jetzt Verstärkung brauchen könnten. :wink_1:

    Danke euch für den Hinweis auf den gestrigen Beitrag. Mir geht es vor allem darum, dass die Option Nicht-Impfen gefährlicher ist, als beim Impfstoff "daneben zu greifen".

    Was ja letztlich auch genau die Argumentation des Paul-Ehrlich-Instituts und der EMA ist: Nicht-Impfen ist nach aktuellem Stand das größte Risiko. Bei den Gruppen bei denen ein Impfstoff (aktuell ist das eben AZ und vielleicht auch J&J) ein erhöhtes Risiko für eine Altersgruppe darstellt schwere Nebenwirkungen zu erleiden sieht die Risikoabwägung dann eben anders aus, weshalb man eben unter 60 jetzt gezielt einwilligen muss, um AZ erhalten zu können.

    Ab nächster Woche dürfen die Hausärzte wohl frei wählen, ob sie Biontech oder AZ oder beides bestellen, lediglich die Maximaldosen sind vorgegeben (fast doppelt soviel AZ-Dosen dürfen bestellt werden wie Biontech- wer also schnell geimpft werden möchte und kein erhöhtes Risiko hat nimmt was verfügbar ist und gut). AZ scheint bei über 60jährigen und bei Männern aller Altersstufen nicht auffällig problematisch zu sein. Eine Mehrheit der Bevölkerung sollte also recht unproblematisch auch AZ vertragen. Faktisch wird eine übergroße Mehrheit aber sowieso mRNA-Impfstoffe erhalten nach aktuellem Stand der Bestellungen. Auch bei denen wird man womöglich noch das eine oder andere feststellen an Nebenwirkungen in der Langzeitbeobachtung. Auch damit wird man dann leben müssen, denn die ungeimpfte Alternative ist keine Alternative.

    Wo wische ich das weg? Es gibt auch eine unfaire Besoldung zwischen Angestellten und Beamten. Ich sage nicht, dass das keine Relevanz hat. Zeige mir bitte, wo ich das gesagt haben soll. Als Betroffener der Problematik um A12 ist aber doch nicht verwunderlich, wenn es mich besonders stört?

    Beitrag 16.

    Naja es ist ja ein Forum.... also kann man ja disktuieren. Zumal es hier eigentlich um etwas ganz anderes ging, bis CDL damit anfing mich bloßstellen zu wollen

    Oh weia. Die böse CDL. Magst du sie melden oder muss ich das übernehmen- wo ich doch A13 bekomme... :lach:

    Ich verstehe möglicherweise das Wort "bloßstellen" anders als du, kann aber nicht erkennen, wo ich das gemacht hätte. Was ich aber sehr wohl gemacht habe ist sehr unverblümte Worte dafür zu finden, wie du hier auftrittst im Thread. Das Grundanliegen ist- ich wiederhole mich, scheint aber beim einen oder anderen heute auch nötig zu sein, dass ich das mache- bei den meisten Usern die sich üblicherweise im Forum zu diesem Thema äußern recht unstrittig. Eine breite Mehrheit- darunter ich selbst- ist völlig unmissverständlich dafür, dass selbstverständlich alle GS-Lehrkräfte und alle Sek.I-Lehrkräfte mit A/E13 besoldet werden müssten. Zumindest für mich bedarf das auch keiner weiteren Debatte. Alles andere betrachte ich nämlich als komplett unfair und unangemessen. Das Problem ist also nicht das Grundanliegen, sondern die Art deines Auftretens. Denn deine Argumentation bezieht sich leider immer wieder darauf, was der Förderschullehrer an deiner GS, der mit A13 besoldet wird, alles nicht mache, was du aber machst und was für eine faule Socke das doch im Vergleich zu dir wäre. Hinweise auf weitere unfaire Unterscheidungen im Besoldungssystem- irrelevant: Du bekommst kein A13, obwohl du das verdient hättest. Ja, das hättest du verdient. Genau wie Zauberwald, Palim, Caro, Conni, Icke, Susannea, etc. (die das teilweise in ihren BL schon erhalten, aber eben nicht alle) allesamt A13 für ihre Areit verdienen. Völlig unstrittig. Niemandem ist aber damit geholfen diese Debatte über die Entwertung der Arbeit anderer Lehrkräfte zu führen. Genau das machst du aber jedes Mal, wenn du wieder über deinen Kollegen herziehst. Ich mag den Finger in die Wunde legen, indem ich das so überdeutlich ausspreche, bloßstellen kannst jedoch nur du selbst dich mit einer derartigen Argumentationsstrategie, die nun einmal nur nach Neid klingt von außen betrachtet und nur nach unfairer Entwertung. Das leistet dieser wirklich wichtigen Debatte um A13 für alle einen Bärendienst. Um es mit Pink Floyd zu sagen (Hey You): "Together we stand, divided we fall."

    Fachlehrer kann man hier in BaWü ohne Abitur und Studium werden. Da würde ich jetzt nicht damit argumentieren, dass Grundschullehrer doch mit ihrem Gehalt dann zufrieden sein sollen.

    In BY hat man GS-Lehramt schon zu meiner Zeit an der Universität studiert und das Referendariat dauert immer 2 Jahre. 7 Jahre hat es insgesamt bei den meisten gedauert, bis sie das 2. Staatsexamen hatten. Nur die ganz schnellen haben es in 6 Jahren geschafft. Das waren vllt. 10% der Studenten und die hatten alle einen triftigen Grund.

    Wo findest du denn dieses Argument? Das hat hier m. E. niemand geschrieben.

    Doch, CDL, siehe oben.

    Nein, das habe ich so nicht geschrieben. Mensch Zauberwald, du solltest mich inzwischen gut genug kennen, dass ich nicht finde GS-Lehrkräfte könnten bei A12 verharren. Das habe ich schon mehr als einmal in diesem Forum und auch in diesem Thread geschrieben. Der von dir als Nachweis geführte Beitrag macht das auch deutlich:

    Zitat

    Die Mehrheit hier sieht das ja gar nicht anders. ****  Dennoch nervt die Neid-Debatte von Tommi enorm , der vor lauter "ich kriege aber nur...." weder die Arbeit anderer Lehrkräfte anerkennen mag, noch darüber nachdenkt, wie es bei anderen Lehrkräften tatsächlich gestaltet ist oder dass es da auch Unterschiede gibt, die man nicht deshalb als fair betrachten muss, nur weil A13 davorsteht. Umgekehrt auch kein Wort zu Fachlehrern von ihm, die deutlich weniger erhalten für ein deutlich höheres Deputat. Auch das darf man hinterfragen, wenn man diese Debatte ernsthaft führen möchte und es nicht nur um das eigene Portemonnaie geht. (...)

    *** Bezieht sich explizit auf A13 für GS-Lehrkräfte, um das es davor bei mucbay ging.

    Die Fachlehrkräfte wurden von mir nicht angeführt um zu argumentieren, GS-Lehrkräfte seien mit A12 gut bedient, sondern weil andere User Tommi auf diverse Unterschiede bei der Besoldung hingewiesen hatten, sei es zwischen A13-Lehrkräften an Sek.I und Sek.II, sei es "runter" zu den Fachlehrkräften, die noch weniger erhalten. Das wurde alles von Tommi weggewischt als irrelevant, weil er kein A13 bekommt. (Was seine Selbstdarstellung einer "sachlichen Argumentation" ad absurdum führt.)

    Ich finde es SEHR wichtig über Fairness der Besoldung zu sprechen und ich finde es SEHR unfair, dass GS-Lehrkräfte A12 erhalten. Ich finde aber, wer Fairness der Besoldung ernsthaft debattieren möchte sollte nicht alles wegwischen, was andere betrifft, nur weil man es selbst vermeintlich am Schlechtesten hat. (Machten das alle, argumentierten wir am Ende wie Firelilly zu dem Thema- oder umgekehrt eben wie Tommi.) Um das "vermeintlich" herauszustellen mein Hinweis auf Fachlehrkräfte, die noch weniger erhalten. Wer Fairness in der Besoldung debattieren möchte muss über den Tellerrand der eigenen Betroffenheit hinausblicken meines Erachtens. Wäre es anders, würde ich mir sagen, dass die GS mich ja nix angeht und lediglich darüber sprechen, dass wir in der Sek.I nicht die Besoldung und die Aufstiegsmöglichkeiten haben wie die KuK am Gymnasium. Fair finde ich das zwar tatsächlich nicht, die Bezahlung von GS-Lehrkräften hier in BW und anderen A12-Ländern die auch noch Sek.I-Leute mit A12 besolden aber bedeutend unfairer, weshalb es zuallererst gilt das zu ändern.

    Dann fassen wir diese Argumentation anscheinend unterschiedlich auf.:weissnicht:

    Danke!:rose:

    Exakt das ist es.

    Verstehe nicht wieso CDL hier so dämliche Unterstellungen raus lässt. Ich möchte dass alle Lehrer ihr A13 erhalten, die 10 Semster studiert haben und ein Referendariat abgeschlossen haben.

    Und dass ich der Meinung bin, dass Sonderpädagogen an der Grundschule den laueren Job haben in Vergleich zu GS-Lehrern, ist da erstmal unerheblich. Aber ich stehe zu meiner Meinung. Die Vorteile der Sonderpädagogen an der GS habe ich ja anderorts schon aufgeschrieben. Aber zu sagen es ginge nur um meine Geldbörse ist einfach nur unreflektierter Schwachsinn, der auf keiner Grundlage beruht

    Charmant, wie sachlich du zu argumentieren vermagst. :essen:

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