Beiträge von CDL

    Also in baden Württemberg ist es laut Sachbearbeiterin immer von Fall zu Fall unterschiedlich. Keine Ahnung was das heißt

    Kommt vermutlich darauf an, was aus welcher Verzweiflung heraus anerkannt wurde in anderen Bundesländern. BW ist ja ziemlich rigide bei den Vorgaben zum Seiteneinstieg (also unser OBAS, da Ref + Staatsexamen) und erkennt insofern auch vielleicht nicht alle Studienvoraussetzungen an, die in anderen BL asl Zugangsweg zum Ref akzeptiert werden. Ich denke aber, wenn das am Ende relevant für dich werden sollte, dann wäre es sinnvoll, dich dazu noch einal von deiner Gewerkschaft beraten zu lassen. Nachdem OBAS ja mit einer regulären Lehrbefähigung abschließt und diese zumindest teilweise von BW akzeptiert wird, könnte es sich durchaus lohnen, mithilfe der Gewerkschaft prüfen zu lassen, ob ein Verwehren des Zugangs am Ende bei dir sich wirklich rechtfertigen und rechtlich durchsetzen lässt. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Bereich ist, in dem es noch sehr wenig Gerichtsurteile gibt die das Handeln des Landes "einhegen", was gerade bei solchen Ermessensentscheidungen aber ja durchaus vonnöten ist, um das Ermessen ausreichend klar zu definieren in seinen rechtlichen Rahmenbedingungen.

    Hallo,

    ich finde es schade, dass Eure Beiträge nur wenig Bezug auf meinen Anfangsbeitrag nehmen.

    LG

    Dann erzähl doch mal: Was hat dieser Ausgangbeitrag für eine berufliche Relevanz für dich, die du auch nicht selbst im Zwiegespräch lösen kannst? Falls das Vorüberlegungen zur Berufswahl sein sollten: Such dir direkt etwas anderes, wenn du meinst, solche Fragen wären relevant in diesem Beruf.

    Israel ist als einzige Demokratie und als einziger Rechtsstaat im Nahen Osten von Feinden umgeben, die seine Existenzberechtigung bestreiten. Die Hamas und andere Gruppierungen verüben regelmäßig Terroranschläge gegen Israel.

    Ich halte es gelinde gesagt für keine gute Idee, insbesondere als Deutscher, sich mit Leuten, die den Holocaust leugnen und Israel und die Juden auslöschen möchten, zu solidarisieren.

    Das stimmt, bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass man die menschenfeindliche Siedlungspolitik deshalb durchwinken müsste oder alle Palästinenser pauschal unter dem Überbegriff "Unterstützer von Terrorbewegungen" klassifizieren sollte. Ich solidarisiere mich mit Menschen, deren Menschenrechte missachtet werden. Ja, das beinhaltet selbstverständlich, dass ich Organisationen, die das Existenzrecht Israels mit maximaler Gewalt nicht nur anzweifeln, sondern bekämpfen nicht für unterstützenswert halte und kritisiere, es beinhaltet aber auch einen ehrlichen Blick auf die Lebensumstände der Palästinenser zu werfen, die an vielen Stellen sei es durch das aktive Handeln der Israelis, sei es durch Passivität ebenfalls in ihren Menschenrechten missachtet werden. Dass Israel aktuell selbst so schnell durchimpft, aber die Palästinenser mit wenigen* tausend Impfdosen als Almosen abspeist verdeutlicht das durchaus, denn wenn man will ist für die Regierung Netanjahu das Gebiet der Palästinenser längst nicht so tabu, wie es diese plötzliche völlige Akzeptanz von Grenzen scheinbar ausdrückt. Bei der Siedlungspolitik sieht man das beispielsweise deutlich weniger strikt mit den Grenzverläufen. Als Deutsche sehe ich mich in der Verpflichtung und historischen Verantwortung Menschenrechte zu achten und zwar gleich ob es die Rechte von Juden oder Muslimen sind (oder von ganz anderen Gruppen).

    Dann tipp ich mal drauf, dass du auch noch mobil bist. Täusche ich mich?

    Das sollte aufgrund meiner Aussagen zu Merkzeichen selbsterklärend sein, wobei ich persönlich ja "Mobilität" im Kontext mit Behinderung zuallererst gleich setze mit dem Aspekt "bettlägerig", denn auch im Rollstuhl ist man mobil und bettlägerig bin ich als aktive Lehrkraft natürlich nicht.

    Ich habe für den Winter eine ganze Kollektion Eichhörnchen - Strümpfe in verschiedenen Farben. Da freue ich mich immer schon, die ab Herbst wieder tragen zu können, weil ich die so schön finde. Heute gibt es Luftballon - Strümpfe und ab Frühjahr Blüten, Schafe, Zitronen,.... Hauptsache bunt, fröhlich und langlebig aus nachhaltiger Produktion (einige meiner selbst gestrickten Wollexemplare werden schon seit bald 30 Jahren getragen von mir und sind immer noch bunt und flauschig). Heute gab es zu den Luftballon - Strümpfen dann noch eine knallbunte Leggins und einen gestreiften Rock samt buntem Pulli. Fernunterricht sei Dank, kann ich grad alles kombinieren, was sonst meine SuS farbblind machen könnte. ^^ Ich brauche gerade etwas Farbe für meine Gemütsverfassung.

    Abwarten und Tee trinken. Dabei das Beste hoffen (Impfstoff-Angebot für alle vor Herbst, yippieh :party:) und mit den Realitäten umgehen, die dann tatsächlich eintreten. Vielleicht haben die tatsächlich ein paar substantielle Infos von z. B. Curevac erhalten, die es absolut realistisch erscheinen lassen, dass die tatsächlich im 2. Quartal zugelassen werden.

    Ist in Deutschland generell so: Jeder Schwerbehinderte oder Pflegebedürftige bekommt die Transportkosten ersetzt.

    Fast richtig, allerdings gilt das nicht für sämtliche Schwerbehinderte pauschal, sondern wenn überhaupt, für bestimmte Behinderungsarten/Merkzeichen. Ich bin ja selbst schwerbehindert, für mich gilt das aber nicht, da ich keine entsprechenden Merkzeichen bzw. entsprechende Grunderkrankungen habe.

    Was für ein trauriger, unnötiger Kommentar Plattenspieler. Sobald SuS sich für ihre Rechte stark machen muss darauf angespielt werden, dass FFF angeblich nur dem Schule schwänzen gedient habe und selbstredend jede Aktion von SuS, die sie daran hindert brav ja und Amen zu sagen wenn die Obrigkeit anordnet als subversiver Akt von popeligen Schulschwänzern ohne echte Überzeugungen dargestellt werden muss, ehe man am Ende noch Gefahr läuft das mit der demokratischen. Mitwirkung gerade im schulischen Miteinander ernst zu nehmen. :uebel::autsch:

    Wisst ihr eigentlich, dass man Socken auch als Kaffeefilter benutzen kann?

    kl. gr. frosch

    Ah, da kommen die Erinnerungen ans Zeltlager. Letzter Abend, Chai kochen für heißen Punsch (sehr frostiges Pfingstlager beim Naturschutz, fast 30 Jahre her), dummerweise waren keine Filter mehr übrig. Also große Umfrage, wer noch ein paar saubere Socken im Gepäck hat. Dummerweise waren wir 5 Tage lang dauereingeregnet und dank mehrmals täglicher Exkursionen waren die sauberen Socken längst alle aufgebraucht. Also hat mein Cousin (Verantwortlich für das Pfingstlager und dank Seiteneinstieg seit bald 5 Jahren ebenfalls Lehrer) kurzerhand eine "nur wenig gebrauchte Socke" ausgespült, durchgewrungen und mit den Worten "was jetzt noch an Bakterien drinnen ist wird eh weggekocht" selbstlos in einen Chai-Filter verwandelt. Was lernen wir daraus: Gute Lehrkräfte sind selbstverständlich immer auf alles vorbereitet und tragen deshalb Socken in mindestens filtertauglicher Länge (oder alternativ eine wenig getragene Unnerbuchse). Was bin ich froh, endlich einmal meine Expertise bei dieser heiklen Frage einbringen zu können. Ein Glück gibt es noch Lehrkräfte in diesem Forum, die sich Gedanken machen über die WIRKLICH WICHTIGEN FRAGEN des Berufs. Danke liebe_r TE (Romeo?????).

    Ja! (:party:OK, gehört mir nicht alleine, aber es haben nur drei Terassen einen Direktzugang in den Garten und nur ich nutze das von den Bewohnern mit Terasse, sowie ab und and mal eines der Kinder aus dem Haus. Ergo habe ich einen riesigen Garten quasi für mich alleine mit Hund, den wir täglich nutzen fürs Training.)


    DUUM hat eine kreative Idee, wie ich meine zum Garten hin offene Terasse mittels Pflanzen/Pflanzkübeln o.ä. mit einem grünen Sichtschutz versehen kann, der mir ein wenig mehr Privatspähre gibt, ohne den Gartenzugang komplett zu verstellen oder das Ganze lichtundurchlässig zu gestalten.

    ( Kiggie : Danke für das tolle Rezept. Ich liebe Brot mit Buttermilch darin. Das bleibt so lange saftig.)

    Dann wäre ich dafür, dass "der Herr" Mal ein Buch rausgibt, dass dem 21. Jahrhundert entspricht, dann wird die Kirche auch wieder ernst genommen. Am besten auch als E-Book.

    Och, das Buch wäre ja weniger das Probem, als das, was Menschen daraus machen. Nachdem das für "Neuauflage" genauso gelten würde, kann man durchaus beim Ausgangswerk bleiben und statt eine Neufassung etablieren zu wollen, das, was Menschen aus Gründen des Machterhalts daraus machen wollen in gesellschaftstauglicher Weise (sprich beispielsweise den Werten des GG entsprechend, also Menschen nicht qua Geschlecht, sexueller Orientierung, Trau- oder auch Taufstatus zu diskriminieren, ihnen Clubmitgliedschaften lebenslang aufzuzwingen suchen, selbst nach förmlichem Austritt etc.) einhegen und interpretieren. Besser wird es nur infolge dessen, was wir Menschen daraus machen wollen (oder eben auch verweigern zu tun, indem wir biologistische Begründungen aus Absurdistan entleihen und anführen).

    Wer auch immer JP2 war, er war doch auch nicht der Herr selbst. Wieso ist das, was dieser Mensch aufschrieb richtiger als das, was andere Menschen so aufschreiben oder aufgeschrieben haben?

    Weil ein paar andere Männer irgendwann mal entschieden haben, diesen ehemaligen Papst heilig zu sprechen, womit er nicht nur ehemaliger "Stellvertreter Gottes auf Erden" ist, sondern sogar heiliger Vertreter des kardinalen Altherrenclubs ist, der sich gemeinsam höchst erfolgreich gegen eine echte Gleichberechtigung der Geschlechter zur Wehr setzt (neben vielen anderen Reformen hin zu mehr Mitmenschlichkeit, Güte und Gemeinschaft, die viele Teile der Kirchenoberen der katholischen Kirche höchst erfolgreich unterminieren, untergraben und verhindern, weil es schließlich schon immer anders war und sich angeblich als von Gott legitimiert rechtfertigen lässt).

    Ich habe keine bekommen. ;(

    Meine sind auch noch nicht gekommen (und ich weiß, dass ich auf der Berechtigungsliste meiner Krankenkasse stehe), mein Vater (Debeka) hat seine bereits erhalten und den ersten Schwung eingelöst. Nachdem die Gutscheine für wenigstens mehrere Millionen Berechtigte sämtlich von der Bundesdruckerei kommen, verstehe ich aber (selbst wennd ie mit mehreren Standorten arbeiten dürften mutmaßlich), dass das etwas dauert, bis alles gedruckt, an die Kassen geliefert und von denen händisch mit Begleitbrief eingetütet und an die Berechtigten geschickt wurde. Das ist nunmal eine ziemliche Aktion bei so vielen Berechtigten.

    Für viel Differenzierung: "Gruppenrallye" oder "Leittextmethode", für Differenzierung plus höhere Lehrerzentrierung ("Moderationsanteil") ggf. "Lernstrudel" (den ich aber unter Corona-Maßnahmen für sehr problematisch erachte aufgrund der fehlenden Abstände). Oder eine Mischung aus differenzierter klassischer Gruppenarbeit in der Erarbeitung und stärkerer Lehrerzentrierung in der Sicherung (wie von DpB) angeregt. Seminare haben teilweise schwierige Vorstellungen. Nachdem bei euch aber glaube ich die UBs benotet werden (anders als hier in BW), solltest du dich nicht an der Methode aufhängen, sondern möglichst deine Planung methodisch anpassen.

    (Ergänze ich einfach mal noch hier für den nächsten verzweifelten Refi, der über den Thread stolpert und vielleicht dankbar ist, noch ein paar methodische Alternativen zu lesen, auch wenn ich es dir schon per PN geschrieben habe.)

    Bei uns werden die Kinder jetzt überhaupt erst mal wirklich getestet. Bis anhin wurden Kinder nur mit auffälligen Symptomen getestet, jetzt werden an den Primarschulen mal ganze Klassenzüge durchgetestet wenn irgendwo B117 auftaucht. Unser Kantonsarzt hat schon öffentlich erklärt, dass man sich da jetzt keinem Stress machen muss, es fällt nur auf, weil man halt mal hinschaut. Ich habe mir gestern die aktuelle Teststatistik vom BAG angeschaut, der Anteil bei den 0 - 10jährigen hat sich in der letzten Woche mal eben verdoppelt. Bei den älteren Kindern und Jugendlichen wissen wir die ganze Zeit schon recht gut, was läuft, vor allem die Grossen gehen von sich aus sehr artig zum Test.

    Ich glaube, am Ende wird dieses genauere Hinschauen und ernsthafte Durchtesten gerade auch von jüngeren Kindern (samt ggf. folgender Quarantäne bei Bedarf) deutlich relevanter sein, als die aktuellen Mutationen in ihrem Ansteckungsverhalten es womöglich ist. Da ist einfach noch viel Luft nach oben, gerade bei Kindern jünger als 10 Jahren, was die Teststrategie und damit auch die Schutzmaßnahmen anbelangt. Gerade um für diese Altersgruppen sehr zeitnah wieder mehr Präsenzangebote machen zu können ist es wichtig, dass auch hier in Deutschland der Umgang (und damit letztlich aber auch der politische Diskurs zu Ansteckungsrisiken dieser Altersgruppe, die aktuell immer noch zu sehr relativiert werden in Deutschland) analog dem, was ihr in der Schweiz macht überarbeitet wird.

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