Beiträge von CDL

    @O.Meier: Dass du ausgerechnet "Vollexperten" statt "Vollexpertinnen" schreibst :D.

    Bekannterweise habe ich kein Problem mit nationalen (Das muss ja nicht immer gleich mit Nationalismus einhergehen!) Lösungen. Infolgedessen ist es naheliegend, erst einmal zu vertrauen, dass es das nationale Pharmazieunternehmen am besten hinbekommt, ehe man seine Fühler Richtung andere Länder ausstreckt. Wie ich schon schrieb: Wäre der Impfstoff von Moderna gewesen, wäre es vollkommen legitim, wenn die USA zuerst dran ist bzw. mit größeren Impfstoffmengen bedacht wird.

    Nö, wäre es nicht und auch nicht legal. Auch dann würden in demokratischen Staaten mit einem Wirtschaftssektor, der nicht mal eben nach Belieben verstaatlicht wird von heute auf morgen (egal wie "frei" das marktwirtschaftliche Konzept der Wahl am Ende dann auch tatsächlich sein mag) Wirtschaftsunternehmen Vertragsfreiheit haben. Auch in den USA müssen nur diejenigen Impfstoffhersteller bevorzugt bestimmte, vertraglich festgelegte Mengen an die USA liefern, wenn sie zuvor entsprechende Fördergelder erhalten haben. "Ich zuerst" mag ein Konzept sein, dass dir verständlich erscheint, mag auch das Konzept sein, dass ein Donald Trump beispielsweise präferiert, ist aber halt nicht die Art und Weise, wie Verträge und Marktwirtschaft funktionieren, vom gewaltigen ethischen "ABER", dass eine derartige Vorgehensweise bei moralisch integeren Menschen zurecht hervorruft ganz zu schweigen.

    Ja, ich bin persönlich auch erleichtert, wenn wir hier in Deutschland schnell größere Impfstoffmengen zur Verfügung haben, aber letztlich werden wir diese Pandemie nicht durch nationales Klein-Klein besiegen, sondern nur, wenn wir global zusammenarbeiten und gerade die Staaten nicht weiter übersehen und übergehen, auf deren Kosten wir alle, die wir in G9-Staaten leben uns konstant bereichern durch die Art und Weise unserer Lebensführung. "Ich zuerst" bedeutet, die Pandemie dauert länger, als erforderlich, weil zu viele Länder dadurch zu spät erst an zahlbaren Impfstoff herankommen würden.

    Wichtig ist es, vorhandenen Impfstoff schnellstmöglich zu verimpfen- ob das aber am Ende hier in Deutschland passiert, in den USA, Indien, Brasilien, Marokko, Eritrea, Kolumbien, Indonesien oder irgendeinem anderen Staat der Welt ist im Hinblick auf die erfolgreiche Bekämpfung dieser Pandemie insofern nachrangig, als es überall wertvolle und unersetzliche Menschenleben zu retten gilt, kann in manchen dieser Länder womöglich aber einen effektiveren Beitrag zur Bekämpfung dieser Pandemie leisten als hierzulande, weil manche Länder stärker betroffen sind als wir, weniger Geld für Schutz- und Hygienemaßnahmen zur Verfügung haben/stellen können und so ganze nebenbei bemerkt wir hierzulande von der Wirtschaftskraft und der Manpower so manchen Schwellenlandes wirtschaftlich mit abhängen in unserem Wohlstand, den wir ohne anderer Länder Leistung (und Nachfrage) nicht halten könnten.

    Moin,

    nachdem ich beim Lehrwerksvertrag meines Vertrauens (hier ein Stuttgarter Verlag) heute niemanden mehr erreiche (selbst den örtlich zuständigen Ansprechartner nicht herausfinden kann, weil die entsprechende Seite nicht ordentlich zu arbeiten scheint) und die Frage online nicht genau recherchieren konnte, hoffe, ich dass vielleicht hier schon jemand die Antwort kennt, ehe ich Montag sonst erneut mein Glück beim Verlag versuche.

    Es geht mir spezifisch um mp3s aus Lehrwerken und die Frage, ob ich diese mp3s im Falle weitere Schulschließungen meinen SuS auch digital zur Verfügung stellen darf.

    1. Darf ich also aus der CD zum Schulbuch den SuS z.B. eine Ausspracheübung hochladen und- natürlich nur meiner Klasse- über das LMS zur Verfügung stellen? Digitale Unterrichtsassistenten stehen für alle Klassenstufen für uns Lehrkräfte- nicht die SuS- in ausreichender Zahl zur Verfügung, also Einzellizenzen. 15%-Regel ab 2005 ist mir bekannt.

    2. Darf ich alternativ/ergänzend meinen SuS mp3s aus dem Arbeitsheft (CdA) zur Verfügung stellen? Das Arbeitsheft wurde allen SuS zu Schuljahresbeginn überlassen, im Arbeitsheft befindet sich eine CD mit sämtlichen mp3s. Leider haben noch immer (Stand Dezember!!!) nicht alle SuS zuverlässig ein Abspielgerät zuhause, um diese mp3s auch anhören zu können. Über unser LMS könnte ich diese mp3s ergänzend zur Verfügung stellen, so dass sich endlich niemand mehr rausreden kann, warum wichtige Übungsaufgaben zuhause nicht bearbeitet werden konnten (gerade bei einer weitere Fernunterrichtsphase oder Wechselunterricht muss ich zuverlässig mit heimischen Hörverständnisübungen arbeiten können).


    Ich freue mich über weiterführende Antworten. Sollte sich niemand genauer auskennen, aber entsprechendes Interesse bestehen, leite ich gerne eine Antwort meines Verlags wenn ich diese kommende Woche hoffentlich erhalte weiter (sprich stelle diese hier zur Verfügung). :geschenk:

    Danke, das ist wirklich mal eine Auskunft, mit der ich gegenwärtig auch etwas anfangen kann.

    Der Tipp mit der Bewerbung fürs Ref und gleichzeitiger Ausbildungssuche erscheint mir auch sinnvoll - vor allem, wenn die Möglichkeit besteht, dass ich mich ohne Sanktionen auch wieder vom Ref abmelden kann.

    Wie ist das generell mit Ref? Kann ich mich nur konsequenzlos abmelden, sofern ich es noch nicht angetreten habe, oder kann ich mich jederzeit abmelden und es zu einem späteren Zeitpunkt ggf. nochmal aufnehmen?

    Du kannst solange ohne dauerhafte Konsequenzen zurücktreten, solange du noch keinen Prüfungsteil des 2. Staatsexamens absolviert hast (geht aber natürlich nicht beliebig häufig). Sobald die Schulrechtsprüfung (= üblicherweise erster Prüfungsteil des 2.Staatsexamens in BW bei allen Schularten) absolviert ist, geht das nicht mehr einfach (Abbruch= Nichtbestehen, da die Prüfung bereits angetreten, aber nicht abgeschlossen wurde), da würde ich mich insofern immer vorher ausführlich von Gewerkschaft und PR beraten lassen. Je nach Art der Gründe für einen Rücktritt kann es sinnvoll sein, eine Unterbrechung beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen zu beantragen/vorzunehmen (oder vielleicht auch direkt erst einmal das Ref in Teilzeit zu starten, so die Voraussetzungen dafür vorliegen, um mehr Zeit zu haben).

    Hey Chilipaprika,

    ich kann dir per E-Mail meinen Anerkennungsbescheid

    übersenden, wenn du mir deine E-Mailadresse schreibst.

    Auch wenn ich mir sicher bin, dass chili vertrauenswürdig ist, würde ich dir davon abraten wollen, dir bislang gänzlich fremden Menschen übers Internet solche persönlichen Unterlagen zuzumailen. Lies dir den Bescheid durch, beantworte chilis Fragen hier (ggf per PN) und wenn du gezielt zu deinem Bescheid weiteren Beratungsbedarf hast, dann kontaktiere eine Bildungsgewerkschaft deiner Wahl (nachdem du wohl noch Student bist, kannst du kostenfrei z.B. bei der GEW Mitglied werden und direkt nach Eintritt die Beratung nutzen, gilt vermutlich so auch für VBE, Realschullehrerverband, Phlilogenverband...). Die sind firm was die Rechtslage angeht, halten sich an Datenschutzrichtlinien und sind keine dir gänzlich unbekannten User eines Internetforums. Nix gegen Vertrauen, aber bei persönlichen Dokumenten sollte man im Netz etwas mehr Vorsicht walten lassen. ;)

    Alles. Ich hasse Gesellschaftsspiele. Und Spieleabende erst recht.

    Papa, du auch hier? ^^:P

    Mein schönestes Weihnachtsgeschenk war es nach Monaten endlich einmal wieder zwei Tage mit meinen allerliebsten Lieblingsmenschen verbringen zu können (Papa, Schwester, Schwager, Neffen), das hat unendlich gut getan und Kraft gegeben, um die kommenden Wochen durchhalten und schaffen zu können.<3

    Das werde ich auch noch machen (also nachforschen, meine ich)! Ich hatte nämlich als Kind die Masern und bin nun gespannt, ob ich noch immun bin.

    Ab zum Hausarzt, Titer erheben lassen. Wenn du als Kind die Masern hattest dürfte dein Wert aber ziemlich hoch sein. Meine Hausärztin meinte zu mir, dass wenn ich als Kind Masern gehabt hätte ein vierstelliger Wert normal wäre und damit eine völlig ausreichende lebenslange Immunität. Ich bin als Kind einmal geimpft worden und hatte gerade noch einen Wert von 100. War gerade noch ausreichend, um als immun zu gelten. Wegen allergischer Risiken wurde insofern auf eine Nachimpfung verzichtet (die man normalerweise bei einem so niedrigen Restwert vornehmen würde, da werde ich also sicherlich in 10 Jahren nochmal nachprüfen lassen müssen, ob es immer noch ausreichend ist und dann erneut abwägen, ob das Risiko einer Nachimpfung das Risiko einer Infektion überwiegt. Vielleicht hat sich das aber ja auch bis dahin erledigt, weil die Impfquoten ausreichend hoch sind, um vom Herdenschutz profitieren zu können.).

    ... und heute mit Sicherheit für so manche hier wieder.

    Och, ich habe ein schickes Exemplar in signalgelb in meinem Flur stehen als Art Gästebuch. Wenn mir danach ist, tippe ich da mal ein Gedicht ein, das stehen bleibt, wenn irgendwann wieder mehr Kontakte möglich sind und meine Freunde mich besuchen, dürfen sie sich dort nach Lust und Laune verewigen, das finde ich ganz nett., außerdem ist die alte Reiseschreibmaschine meines Vaters viel zu schön, um sie nicht zu verwenden und zu zeigen. Meine Schwester verwendet sein altes Hauptexemplar (auf beiden zusammen hat er u.a. seine Promotion getippt- auch eine schöne Erinnerung) u.a. dazu, um schöne Grußkarten zu gestalten etc.

    Ich war ganz überrascht, dass es um Mitternacht tatsächlich einige Raketen gab. Im Vergleich zu dem gewaltigen Feuerwerk, dass es sonst an Silvester zu bestaunen gibt war es komplett tote Hose, bestenfalls das, was man sonst ab zehn vor zwölf hat und ab viertel vor eins war dann gar nichts mehr zu hören, nicht einmal mehr vereinzelte Böller, auch heute ist ist es komplett ruhig, was ich so von Neujahr gar nicht kenne. Irgendwie hat es trotz allem gut getan ganz kurz das Feuerwerk zu sehen und sich einen Moment vorstellen zu kännen, alles wäre fast normal. Dann hat man einen Feuerwehrzug gehört, der mit lauten Sirenen ausgerückt ist und das zwiespältige Gefühl, dass die vereinzelten Kracher den ganzen Abend über verursacht haben war wieder da, weil klar war, dass etwas passiert sein muss (hoffentlich am Ende doch nur ein Rauchmelderalarm) und direkt Gedanken daran aufkamen, was das an Zusatzbelastung für die Krankenhäuser bedeuten kann, die hier bei uns ihre freien Intensivbetten aktuell an einer Hand abzählen können. Beklemmend, über solche Dinge nachzudenken an Silvester. Ich hoffe und wünsche uns allen, dass 2021 Schritt für Schritt wieder leichter werden kann für uns alle, weil die Impfungen voranschreiten, weil das Wetter wieder besser wird, weil die Ansteckungszahlen endlich wieder sinken, mehr Menschen vernünftig agieren und wir so wieder Freiheiten dazugewinnen, die wir vielleicht ja nach dieser Erfahrung nicht mehr als ganz so selbstverständlich betrachten, wie davor, mehr zu schätzen wissen und umgekehrt empathischer sind, wenn es um den Umgang mit Menschen geht, die aus Ländern mit bedeutend weniger Freiheiten ganz ohne pandemische Lagen flüchten. Ich wünsche euch allen eine gutes neues Jahr.

    Meinst du wirklich Gründonnerstag? :D (ich gebe zu, ich habe es zuerst überlesen, vermutlich war die Autokorrektur bei dir schuld, ich habe auch schon einiges erlebt) Soviel Abendmahlwein gibt es bei uns nicht (obwohl, ich hatte in Dänemark übrigens statt Abendmahlwein Likör mit überraschend viel Bums).

    Es gibt zwar viele Namen für den höchsten Feiertag der schwäbisch-alemannischen Fasnacht, aber dein Name brachte mich gerade zum Schmunzeln (nach erster Verwirrung).

    NEIN, natürlich nicht. :D Sehr schön, was man manchmal unbemerkt dank Autokorrektur produziert.

    andere Orte, andere Bedingungen. Hier durften zwar die Vereine weitermachen, erstmals war es aber nur für ü16 geöffnet und dann für diejenigen, die schon schwimmen konnten. Schwimmbeginner-Kurse konnten nicht stattfinden, wegen Abstandsregelungen und tralala. Wie die Grundschulen es eventuell gemacht haben, weiß ich nicht.

    Mein Neffe- NRW- hatte zumindest keinen Schwimmunterricht im letzten Halbjahr. (Nachdem man aber bis Mitte November noch (hier in BW jedenfalls) privat Zeitslots in den Bädern reservieren konnte, haben sie dann in den Herbstferien hier in einem Hallenbad mehrmals Zeitslots reserviert und selbst Schwimmtraining mit ihrem Ältesten gemacht. Schwimmkurse für Anfänger gab es auch hier nicht.)

    Zudem läuft der heutige Trend meines Erachtens nach eh zu einer Inflation in der Bildung hin. Wer macht heute als 16-jähriger mit Realschulabschluss noch eine Ausbildung? Heute ist Abitur Standard und nach dem Abitur muss mindestens ein Bachelorstudium obendrauf. Ausbildung? Es ächzen doch alle Betriebe, weil kaum noch Azubis da sind...

    Du kennst offensichtlich Realschulen nicht von innen, ich arbeite an einer und auch wenn viele SuS erst einmal weitermachen mit der Schule (meist mangels bewusst gewählter Alternativen, Schule ist erst einmal der einfachere Weg) beginnt wenigstens die Hälfte direkt nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung, von den anderen starten viele 1-3 Jahre später in eine Ausbildung ein, wenn ihnen klar geworden ist, dass ein Abitur realistisch nicht erreichbar oder nicht ihr Weg ist oder sie dank dank weiterer Berufsorientierung doch für sich eine berufliche Entscheidung treffen könnten, die sie nach Klasse 10 eben noch häufig vor sich herschieben. (Durchaus verständlich, ich habe es immer schon bewundert, dass sich junge Menschen so früh schon auf eine Ausbildung und einen beruflichen Weg festlegen.)

    Humblebee : Ich kenne den aktuellen Stand in BW nicht, weiß aber, dass zumindest vor einigen Jahren noch SuS mit Abitur die allgemeinbildenden Fächer an der Berufsschule weitestgehend erlassen wurden und 3jährige duale Ausbildungen meist schon in 2-2 1/2 Jahren absolviert werden konnten. Insofern ist die Vorstellung des TE diesbezüglich zumindest nicht gänzlich aus der Welt, auch wenn man offenbar genau prüfen muss, in welchen Bundesländern das überhaupt möglich ist, sowie die genauen Bedingungen dann mit Kammer und Berufsschule abklären muss.

    Ja, ich weiß, Kai-Uwe war frech, aber vielleicht hätte man den mal einfach vernünftig ausbilden sollen, statt ihn Quatsch mit Zellulose entwickeln zu lassen, um Kartons herumzuhäklen, Flugsteige zu Gleis 9 3/4 zu erklären, Wurmlöcher zu konstruieren (und kollabieren zu lassen) oder anders formuliert: Kai-Uwe hätte man in all den Jahren der Bauzeit in einen ordentlichen Schwaben verwandeln können, dann wäre die Behebung seiner Fehler zum Nulltarif nämlich bedeutend häufiger erfolgreich gewesen. :heul: Wo sind die ganzen BK-Leute, wenn man sie mal braucht?!?:sofa:

    Beim Karneval liegen Besoffene lallend (oder nicht mehr lallend) in komischen Kostümen auf dem Kölner Hauptbahnhof. (Ich bin da mal durchgereist, war beeindruckend.) :party:

    Das schaffen nicht nur Karnevalisten, sondern aus Anhänger von Fasching, Fasnet und sogar Freunde des Basler Morgenstraichs bekommen das problemlos hin. ^^ Ich habe während der Jahre meines ehrenamtlichen Engagements bei der Lebenshilfe u.a. 1-2 jährlich Teilnehmer zu den regionalen Umzügen begleitet als Tagesausflug. Dazu gehörte meist nach dem Umzug Kaffee&Kuchen in einem lokalen "Fasnetstreff" (oft das Café eines Seniorenheims, weil die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste besonders tolerant waren im Umgang mit unseren Teilnehmern). Egal wie "oll", sie waren prinzipiell "doll" und nur ausnahmsweise noch komplett nüchtern, weil meist irgendein Verein Kurze ausgegeben hatte an alle die durften und wollten. Die älteren Mitmenschen kannten allerdings ihre Grenzen besser, als die jungen Hästräger, die es geschafft haben sich in den 2h zwischen Umzug und unserem Gang zum Bahnhof komplett zu besaufen. Unsere 9er und 10er sind an Fasnet (Gründonnerstag) auch selten völlig nüchtern zur schulischen Fasnetsfeier gekommen (= gemeinsame Feier in den Klassenzimmern bis Ende der 1.Stunde, in der 2.Stunde dann Auflösung durch die SMV und Start der Schulparty in der Aula, kurz vor Mittag dann "Befreiung" der Schule durch die örtliche Narrenzunft und offizielles "Unterrichtsende" gefolgt von einer DB-Fasnetsparty der Lehrkräfte samt späterem gemeinsamen Feiern mit der lokalen Narrenzunft.).

    Was die Begrifflichkeiten anbelangt: Wenn ich meine Schwester (lebt im Rheinland seit bald 20 Jahren) massiv ärgern will, rede ich ab Mitte Januar konsequent nur noch von "Fasching", wenn sie die Kostüme für den Karnevalsumzug in ihrem Dorf plant etc. Klappt zuverlässig und ist jedes Mal witzig. :teufel: Wenn ich etwas braver bin, aber sie immer noch reizen mag, rede ich von der "Fasnet", dann fühlt sie sich nicht so verkalbert, sondern weiß, dass ich meinen regionalen Begriff verwende und wenn ich sie gerade einfach nur lieb habe (habe ich immer, aber reizen gehört halt manchmal dazu zur Liebe :teufel::verliebt:), frage ich ganz brav, wann der örtliche Karnevalsumzug stattfindet etc.

    Sie blickt eben über den Tellerrand hinaus.

    Wäre eine Hypothese, würde aber doch beinhalten, dass sich ein ernsthaftes Interesse an den Antworten erkennen lässt einerseits, sprich die TE darauf eingeht, nachfragt,ggf. auch ein Bezug zum Tellerrand hergestellt wird inhaltlich, um deutlich zu machen, was diese Gedankengänge angestoßen hat, welche Relevanz sie für die eigene Berufswahlentscheidung haben, etc. und andererseits, dass der Tellerrand an sich vielleicht bereits bewusst eine Rolle spielt, was im ersten oder zweiten Semester wohl kaum der Fall sein dürfte (zumindest aber hier in den Fragen nicht erkennbar wäre bislang). Auf mich wirkt das angesichts des weiteren Desinteresses an den angestoßenen Debatten, der Oberflächlichkeit der Fragestellungen und des raschen Springens zu neuen Fragen ebenso willkürlich, wie gleichgültig den eigentlichen Fragen gegenüber. Für mich ist das entweder akute Langeweile im Lockdown samt zuviel Online-Zeit im Onlinestudiensemester oder reines Rumtrollen (aus Langeweile und weil wir Lehrkräfte so arg schön über hingehaltene Stöckchen hüpfen, wenn wir eine Frage beantworten dürfen. Das triggert uns berufsbedingt einfach massiv an und klappt viel viel besser, als einfach direkt unflätig rumzutrollen, was ja nur zu einer Sperre führen würde. ^^).:weissnicht:

    Man könnte ja einen Pappkarton umhäkeln.

    Wie jetzt: Drumherum häkeln, damit dem im Winter nicht so kalt ist, oder häkeln aus Pappe, damit die gute Zellulose noch in etwas Neues und Hübsches umgehäkelt (=verändert) wird? Letzteres ein sehr schwäbischer Ansatz, der zu Berlin irgendwie gar nicht passen will. Also wohl doch eher großzügig drumherum häkeln (würde den einen oder anderen Zusatzposten beim BER nachvollziehbar erklären, dass man halt einfach drumherum hübsch machen wollte, wo es innendrinnen schon nicht zielführend ist und wie erhofft funktioniert und isehe: Es kam ein halbewegs funktionierender Flughafen heraus am Ende- in der Coronakrise...mit Flugzahlen gen null... aber ein Flughafen... könnte auch bei Dienstrechnern klappen... wird da vielleicht am Ende sogar WIRKLICH Geld sparen, statt zum Millionengrab werden, weil die Lehrer sich ihre Rechner am Ende doch wieder selbst kaufen werden...). :gruebel:

    Wie viele Kids betrifft das an euren Schulformen?

    Schulform_ Kann ich nicht beantworten, das ist von Schule zu Schule, aber auch von Schulträger zu Schulträger unterschiedlich. Ich habe Freundinnen, die an Realschulen tätig sind, wo ganz selbstverständlich alle SuS und alle Lehrkräfte vom Schulträger bereits seit einigen Jahren mit Tablets ausgestattet werden, andere bräuchten bei 1000 SuS an der Schule für wenigstens 800 Leihgeräte, die in dieser Anzahl auch jetzt nicht zur Verfügung stehen. Wir haben an unserer Schule seit diesem Schuljahr Leihgeräte für knapp 15% der SuS, nachdem wir darauf geachtet haben Geschwisterkinder erst einmal nur einmal zu berücksichtigen, es zusätzlich die Möglichkeit gibt über unseren Schulträger für bedürftige Familien freies Internet zuhause zu beantragen, damit der Fernunterricht auch übers Handy nicht daran scheitert, dass es zuhause vielleicht ein Endgerät (Smartphone), aber kein ausreichendes Internet gibt, geht das bei uns so auf, dass tatsächlich alle zumindest rudimentär versorgt sein müssten (und wer das nicht ist, sich hätte melden können, dann hätte unsere SL im Zweifelsfall den Lehrkräften mt Leihgeräten diese wieder abgenknöpft, um alle SuS versorgen zu können oder Geräte nachorganisiert von Nachbarschulen, die nicht alle Geräte benötigen- wir haben tatsächlich 2 Lehrkrafte ohne Smartphone, ohne vernünftige Bandbreite zuhause- entsprechende Kabelanschlüsse nicht vorhanden- und nur mit Uralt-Möhre als Rechner, die haben jetzt Leihgeräte von der Schule und müssen Fernunterricht prinzipiell aus der Schule halten, weil sie es von zuhause aus nicht könnten.). Im ersten Lockdown gab es bei uns als das wieder erlaubt war auch SuS, die in der Schule im PC-Raum arbeiten durften und mussten. Wurde da aber auch von maximal 15 SuS genutzt und auch von denen nur punktuell, wenn das Familiengerät anders genutzt werden musste oder das Handy-Guthaben abgebraucht war durch die ganzen Videokonferenzen.

    Dann bist du jünger als ich: bei uns wars nach Napster natürlich edonkey2k! Nur der 24h Zwangsdisconnect war nervig für den Platz in der Warteschlange.

    Nö, ich glaube, ich bin 1-2 Jahre älter als du. Und ja, der Disconnect war immer sehr frustrierend (nein, ich habe natürlich niemals eDonkey/eMule genutzt gehabt, habe selbstredend keine ganze Festplatte mit Spielen und Platten, die ich dort gezogen hätte, kenne das nur aus Erzählungen... *dummdideldumm*).

    In Zeiten von Lieferando und co. ist es ja nur noch einen Klick weit von der Lieferung einer warmen Mahlzeit entfernt und ich muss zugeben, dass ich damit ziemlich liebäugel. (...)

    Das einzige was wirklich evtl. zum Problem werden könnte ist das Zeitmanagement:Lieferdienst braucht 20 min., Pause geht ne halbe Stunde...wird eng. Dann muss das Schnitzel wohl oder übel mit in das Klassenzimmer genommen werden und dort verspeist werden. In anderen Firmen wird sich ja auch ständig etwas zu essen bestellt ( und ja: da wird auch am Arbeitsplatz gegessen).

    Und falls sich da irgendwelche Eltern oder Schüler beschweren sollten von wegen „Außendarstellung“ und keine gute „Vorbildfunktion“...naja alles relativ: Piloten haben tausendmal mehr Verantwortung und sollten tausendmal mehr Vorbild sein als wir Lehrer und die bekomme auf Flügen auch ihr Schnitzel, ihre Nudeln, u.s.w. Ins Cockpit gebracht. Sogar Polizisten essen öfter als man glaubt im Streifenwagen. Das alles ist deren Arbeitsplatz...warum also wir Lehrer nicht auch?

    Hmm, also meine Meinung zu deinem Beitrag:

    a) Werd erstmal erwachsen, lern, was eine berufliche Rolle ist, finde heraus, wie deine Ausbildungsschulen in den Praktika oder auch im Ref ticken (oder auch deine Schule für eine erste Planstelle später), ehe du darüber nachdenkst, welche Regeln du womöglich wie beugen könntest, um deine primären Bedürfnisse direkt befriedigen zu können, während zu gleichzeitig deinen SuS zu vermitteln suchst, dass genau das im Berufsleben (und gerade während einer Ausbildung) nicht in jedem Moment ihrer Wahl als angemessen erachtet wird.

    b) Ehe du nicht weißt, ob es an einer realen Schule an der du tatsächlich tätig bist nicht womöglich eine schmackhafte Mensa gibt (oder beispielsweise eine großartige Kantine eines Betriebes oder eine Behörde direkt neben der Schule mitgenutzt werden darf von SuS und Lehrkräften), ehe du gar nicht in der Verlegenheit bist, dir über deine Pausenbrote als Lehrkraft Gedanken machen zu müssen, mach dir über ein derart nebensächliches Thema keine Gedanken- oder denk alternativ doch mal über Fragen nach, die dich tatsächlich bereits jetzt in einem Studium und später als Lehrkraft weiterbringen können, statt nur solchen Quatsch und Unsinn zu erfragen.

    c) Einer der kreativsten Trollthreads, die ich seit langem gesehen habe. Chapeau. Das hast du wirklich drauf.

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