Beiträge von CDL

    Ich glaube hier sind einfach ein paar Leute massiv unzufrieden mit ihrem Beruf und hätten gerne wieder Fernunterricht. Anders ist die Realitätsverweigerung ja bald nicht mehr erklärbar.

    Das ist jetzt aber auch arges schwarz-weiß Denken, wie dir sicherlich bewusst ist. Ich wünsche mir absolut keinen Fernunterricht, aber natürlich bereitet mir die Entwicklung hier bei uns Sorge und ängstigt mich. Ich verdränge das zwar weitestgehend, weil mich das sonst zu sehr lähmen würde und weil ich eben die persönliche Konsequenz "Fernunterricht" nicht ziehen möchte, aber ich sehe auch, dass die Coronafälle bei uns bislang ausschließlich SuS betreffen (die eben deutlich sorgloser im privaten Umfeld agieren, als wir Lehrkräfte das zumeist machen), was eben eine konstante Risikoabwägung mit sich bringt, bis zu welchem Punkt es noch leistbar ist einerseits den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten angesichts der Klassen und Lehrkräfte in Quarantäne und bis zu welchem Punkt das verantwortbar ist, angesichts dessen, dass zumindest aktuell kein Abstandsgebot innerhalb des Klassenverbandes (der Alterskohorte) gilt, um eben möglichst lange alle in Präsenz beschulen zu können. Und dabei klammere ich bereits alle Aspekte potentiell schwerer Verläufe bei SuS aus, die zum Glück ja ganz besonders unwahrscheinlich und äußerst selten zu sein scheinen. Bei uns sind allein in dieser Woche rund 1/3 der KuK in Quarantäne. So kommt man sehr schnell als Schule an Grenzen der Beschulbarkeit in Präsenz, weil die Aufsichtspflicht gar nicht mehr bei allen Klassen gewährleistet werden könnte.

    Ich kenne Kollegen ohne Kinder, kleiner Wohnung und Billigauto, der seit 20 Jahren viel in Aktien investiert hat und sicher noch vor seiner Pensionsgrenze Millionär ist.

    Vielleicht fehlt mir gerade die Phantasie, aber was hat man davon eine Million auf der hohen Kante zu haben, wenn man diese weder dem eigenen Nachwuchs hinterlassen kann, noch sich selbst davon etwas gönnen würde? Einfach nur haben um des Habens willen wirkt auf mich ganz persönlich irgendwie sinnbefreit. Ich spare natürlich auch für größere Anschaffungen, Urlaub, mal eine Autoreparatur (das Blechfröschle hat schon seine 12 Jährlen auf dem Buckel), lege natürlich zusätzlich etwas fürs Alter beiseite, da ich eben erst spät in den Schuldienst gewechselt bin, nur TZ arbeite und meine vorher erworbenen Rentenansprüche mal ein nettes Zubrot zur Pension sind, alleine betrachtet aber weit unter dem Existenzminimum liegen und eben auch nie volle Pensionsansprüche erwerben werde, aber eine Million auf der hohen Kante wäre für mich überhaupt kein erstrebenswertes Ziel. Da fallen mir dann einfach zu viele karitative Zwecke ein, die ich sinnvoll mit dem Geld unterstützen könnte, wo dieses mehr bewirken kann, als wenn ich das einfach nur sinnbefreit horte und gut.:weissnicht:

    fossi74

    Wie eine Entscheidung für A oder B?

    Nein. Ich kündige morgen so oder so. Ob mit Kündigungsfrist oder fristlos.

    Da gibt's nichts mehr zu entscheiden.

    Liebe Grüße

    Kleiner Tipp für die Zukunft: Nimm deine Gewerkschaft mit ins Boot. Die beraten dich zu den rechtlichen Fragen, kämpfen und streiten mit dir. Du bist doch meine ich im VBE, dann utz das, um den Ängsten mittels Fakten und der erlebten Solidarität, die deine Gewerkschaft dir gibt zu begegnen. Das hilft ganz ungemein erfahrungsgemäß. Viel Kraft für morgen. Du schaffst das!

    Nee, hast absolut Recht, dass Hochzeiten, religiöse Feste und der Verwandtenbesuch von Migranten schon gewissermaßen mit der Zunahme an Ansteckungen korreliert.

    Ganz so einfach ist es wohl doch nicht. Bei einem Großteil der Ansteckungen kann gar nicht rückverfolgt werden, in welchem Kontext die Ansteckung erfolgt ist. Drosten plädiert insofern auch dafür, dass wir alle eine Art "Tagebuch" führen sollten, wo wir Begegnungen festhalten, die zu eng waren, so dass wir uns unwohl gefühlt haben dabei. Er meint, das seien die Begegnungen, die sich nicht nachverfolgen lassen, weil die Menschen sich 10-14 Tage später nicht mehr daran erinnern, dabei sind vss. genau diese Begegnungen deutlich relevanter, als einzelne Feste und Feien es sind den Zahlen nach. Diese stechen nur hervor bei den nachverfolgbaren Ansteckungen.

    Danke, dass du ganz offen dazu stehst, dass dieser andere Account zu dir gehört. Um die öffentlich einsehbaren Einträge in dem wie erwähnt mir bis dahin nicht bekannten Forum lesen zu können, musste ich wie gesagt 3min bei Google investieren. Die habe ich an der Stelle sehr gerne investiert, um hier unter Wahrung gewisser Grenzen ein wenig mehr Licht ins Dunkel zu bringen, als du das bereit zu sein scheinst. Ich lasse mich nämlich ungern an der Nase herumführen. (Vielleicht ja ein Hinweis an dich, dass es mit der Anonymität des Internets nicht allzu weit her ist, wenn man derart spezifische Geschichten teilt. Das ist am Ende ebenso eindeutig, wie es ein Passfoto sein könnte- zumindest für Menschen, die dich kennen oder künftig noch kennenlernen und zufällig über diese Beiträge stolpern bzw. 3min bei Google investieren.)

    Bei gesundheitlichen Problemen jedweder Art (somatisch, psychosomatisch, psychisch) wende ich mich nebenbei bemerkt an einen Facharzt meines Vertrauens. Kann ich sehr empfehlen. Ist deutlich gesünder, als sich in Foren im Kreis zu drehen. Ganz persönlich möchte ich dir empfehlen, Menschen mit psychischen Problemen- wie dich selbst- nicht unter der Kategorie "mit dem/der ist etwas nicht in Ordnung" einzusortieren, was im Kontext mit psychischen Erkrankungen leider nur ein schlecht versteckter Euphemismus ist für "er/sie ist gaga". Psychische Erkrankungen sind normale Krankheiten genau wie Grippe oder Rheuma, die man sehr gut behandeln und in vielen Fällen auch heilen kann. Es ist sehr schade, dass du das Stigma, das psychischen Erkrankungen anhaftet derart stark internalisiert hast und dich in der Folge selbst davon abhältst, dir dringend erforderliche Behandlungsmöglichkeiten endlich wieder zu erlauben. Ich verstehe sehr gut, dass dir das Leidensdruck bereitet. Diesen kannst jedoch nur du beenden, nicht dieses Forum hier, nicht das Psychologieforum und auch kein anderes Forum, in dem du möglicherweise noch aktiv bist. Gesunde Selbstfürsorge ist der Weg für dich. Dafür alles Gute.

    (Ich bin dann jetzt mal raus aus diesem Thread. Was ich beizutragen hatte, habe ich getan.)

    So, ich hab mir gestern abend mal 5min gegeben, um per Internetsuche eine ähnlich gelagerte Anfrage in einem anderen Forum zu finden, weil mir a) der Duktus und Teilaspekte der Geschichte von früheren Accounts hier im Forum her bekannt vorkamen (kann natürlich Zufall sein...) und b) die Art und Weise, wie sich hier im Kreis gedreht, nicht "zugehört", immer dasselbe gefragt wird an völlig unpassender Stelle (denn mal ehrlich: Was haben wir im Lehrerforum bitte zu tun mit genereller Gesundheitsberatung zu vermuteten oder nicht-existenten psychischen Problemen)?) es mir aus der Erfahrung heraus realistisch erscheinen ließ, dass das wenigstens in einem anderen Forum auch noch eingebracht worden ist. Nach 3min habe ich ein mir bis dato unbekanntes Psychologieforum aufgetan gehabt, wo ein weiblicher Accountname (anderer Name) teilweise exakt die selben Formulierungen, Sätze und Geschichtsbausteine verwendet hat wie hier, allerdings ein wenig älteren Datums die Beiträge jeweils, als hier. Der entscheidende Unterschied ist, dass es hier im Lehrerforum Lehrereltern gibt (im Psychologieforum nur eine Mutter erwähnt wird) und das Lehramtstudium herausgestellt wird mit dem Aufhänger "Verbeamtung", während im Psychologieforum das Thema Verbeamtung zwar kurz angerissen wurde, detaillierte Nachfragen dazu, ebenso wie Details zur Studienart/dem Berufsziel aber teilweise empört von sich gewiesen wurden, während dafür teilweise ausführlichst die psychische Vorgeschichte angesprochen wird vor dem Hintergrund deutlich detaillierter dargestellter psychischer Probleme, als dies hier der Fall ist. Ich gehe jetzt mal ganz optimistisch davon aus, dass da tatsächlich ein Mensch mit gesundheitlichen Problemen dahintersteht und werte den manipulativen Einschlag der Forenanpassung als Symptom. Ich gehe auch davon aus, dass du liebe Kathrin, Lina oder wie auch immer du tatsächlich heißen magst tatsächlich schon früher in Therapie gewesen bist infolge einer dir bekannten einschlägigen Vorerkrankung, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde, da du sie hier nicht selbst eingebracht hast. Wenn du neue, akute, psychische Probleme hast, dann sprich in Gottes Namen ehrlich mit deinen dich behandelnden Ärzten, erzähl deine Vorgeschichte, damit Symptome richtig eingeordnet werden können, mach ggf. noch einmal eine Therapie bzw. wende an, was du dort früher bereits gelernt hast, hör auf dich in Foren zwanghaft im Kreis zu drehen um die immerselben Fragen und was auch immer irgendwann einmal beruflich relevant werden könnte klärst du wenn du dich deinem Studienende näherst in einer Beratung durch die Schwerbehindertenvertretung deiner Gewerkschaft, die sich mit diesen Fragen auskennt. Bis dahin lass dich behandeln. Du weißt um deine Probleme, sonst wärst du in diesem Psychologieforum nicht derart aktiv.

    Gute Beserung (ehrlich!)!

    (...)

    Für Schwangere sind die Aussichten auf eine Geburt auch ziemlich bescheiden momentan. Ich wette bis November muss man da wieder alleine durch :angst: Wir werden zur Sicherheit ab jetzt auf jeden Fall unseren privaten Lockdown haben.

    Ich wünsche dir und auch allen anderen Schwangeren von Herzen, dass eure Partner_innen an eurer Seite werden sein dürfen bei der Geburt und bis es soweit ist. November ist ja auch gar nicht mehr so lange, insofern auch einfach viel Kraft für die kommenden Wochen und alles Gute für dich und den kleinen Menschen. :rose:

    Kiggie : Super! Ich wusste gar nicht, dass auch außerhalb Niedersachsens Pinkel gegessen werden.

    Och, am Essen scheitert es auch hier im Süden nicht, nur bekommt man hier leider nur ausnahmsweise mal irgendwo echte Pinkelwurst. Wenn man Glück hat, weiß ein Metzger zumindest grob, was man damit meint und kann einem eine Alternative aus dem eigenen Sortiment empfehlen (die aber ehrlicherweise nie so gut schmeckt). Wir sind hier Pinkel-Entwicklungsland. Liebe niedersächsische Metzgermeister: Bitte wandert in den Süden der Republik aus, wir brauchen euch hier!

    Hmm, und nachdem das MRT sich jetzt als völlig unnötige Ressourcenverwendung erwiesen hat (so rein somatisch und pekuniär betrachtet), dir aber rein psychisch betrachtet Entlastung geben konnte, was genau daran spricht für dich jetzt gegen die Einschätzung des ersten Psychiaters, dass das Problem nicht somatischer Natur sei, ein MRT medizinisch gesehen nicht erforderlich sei und das eigentliche Problem voraussichtlich psychischer Natur sei?

    Da hatte aber der 2. Arzt noch nicht bei mir angerufen.

    Aber diverse Punkte deiner Geschichte waren bereits wiederholt und ausführlichst besprochen worden, wie beispielsweise der Umstand, dass diese Behauptung:

    (...) schiebt er das auch auf die Psychoschiene und hat es in den Akten und wie wir alle wissen, darf man um verbeamtet zu werden keine solchen Aktenvermerke haben.

    (...)

    so pauschal schlichtweg falsch ist. Wenn du dir noch nicht einmal die Mühe machst Antworten zur Kenntnis zu nehmen, kann man sich diese irgendwie auch sparen... Wenn du nur zur Kenntnis nimmst, was zu deinem Bild passt, kannst du dir genau genommen auch das Fragen sparen.
    Gilt im Übrigen auch für alle Arten von Fachärzten: Die solltest du auch nur dann zu Rate ziehen, wenn du ernsthaft bereit bist, ihren ärztlichen Rat anzunehmen, statt diesen prinzipiell zu verwerfen, nur weil es um Gottes willen nichts Psychisches oder Psychosomatisches sein darf. Vielleicht ist es das wirklich nicht, das wüsstest du sicher, wenn du mit offenen Karten spielen würdest auch auf die Gefahr hin, am Ende eine unschöne- aber zutreffende- Diagnose zu erhalten, die- das ist der relevante Teil- dann aber auch zu passender Hilfe führen kann. Facharzt zwei kann dir überhaupt gar nichts bestätigen, denn er weiß nichts von dem, was Facharzt 1 möglicherweise (oder auch nicht) diagnostiziert hat, weiß nur, dass das MRT nichts ergeben hat und hatte seitdem offenbar keinen Kontakt mehr mit dir. Wenn du dir Sorgen um eine vermutete Diagnose von Facharzt 1 machst, dann fang erstens damit an, diese in Erfahrung zu bringen (anrufen, Termin vereinbaren, Diagnose erfragen oder um Zusendung der Akte an dich bitten). Wenn es eine Diagnose gibt, kann dir irgendein anderer Arzt nur dann bestätigen, dass diese nicht zutreffend war, wenn du mit offenen Karten spielst, also die Diagnose offenlegst, deine tatsächlichen Probleme offenlegst und dann- da beißt sich jetzt die Katze irgendwie in den Schwanz- annimmst, was der Arzt feststellt, dich ggf. behandeln lässt wenn nötig und dann kann dir der Arzt auch entweder bestätigen, dass es keine relevante Erkrankung gibt oder aber diese behandelt ist, so dass keine Einschränkung für den Zielberuf mehr besteht.

    Ganz kleiner, aber sehr ernst gemeinter Hinweis am Schluss: Die Art und Weise wie du dich in deinen Beiträgen selbst darstellst lässt es ehrlich gesagt recht realistisch erscheinen, dass du aktuell ein akut behandlungsbedürftiges Problem hast. Falls das der Fall sein sollte, dann BITTE, erlaub es dir endlich einfach Hilfe nicht nur zu suchen und von dir zu weisen, sondern NIMM diese AN. Wer so verzweifelt Ärztehopping betreibt, nur um eine nicht einmal genauer bekannte Diagnose zu umgehen aus schierer Panik wie diese lauten könnte, wer sich so verängstigt mit den immer gleichen Fragen im Kreis dreht und sich an Nebenschauplätzen wie der Verbeamtung aufhängt, die wirklich an dieser Stelle kein Thema sein sollte, der hat möglicherweise einiges, vor dem die Augen zu verschließen nur sehr sehr kurzfristig wie eine gute Idee scheinen mag, langfristig zahlst du so aber den höchstmöglichen Preis. Also bitte, geh zu irgendeinem Arzt deines Vertrauens (das kann erstmal ein vernünftiger Hausarzt sein, wenn dir das leichter fällt), red Tacheles, was gerade im Argen liegt und lass dir helfen, egal was das mit sich bringen mag. Um alles Weitere machst du dir genau dann Gedanken, wenn das ansteht, nämlich dann, wenn es dir wieder besser geht.

    Gute Besserung!

    Was unterscheidet ein frisch gezupftes von einem frisch gezapften Bier (außer möglicherweise einem Vertipper/Autofillpanne)? Wächst das in Krügen an der Hopfenstange und gärt direkt frosch (der Vertipper war zu putzig, um ihn komplett zu tilgen ^^) frisch und lecker rein? (Mjam, das sollte sich mal jemand patentieren lassen.)

    Pneumokokkenimpfung ist wohl auch empfehlenswert, wenn man die 60 überschreitet.

    Oder wenn man z.B. chronisches Asthma hat, dann wird die auch empfohlen. Ich werde mal schauen, ob ich noch Impfstoff (Grippe und Pneumokokken) bekomme, wenn ich wieder komplett schnupfenfrei bin, Die letzten Jahre hat das nie geklappt, aber könnte ja dieses Jahr klappen, dann bin ich dabei.

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