Da hatte aber der 2. Arzt noch nicht bei mir angerufen.
Aber diverse Punkte deiner Geschichte waren bereits wiederholt und ausführlichst besprochen worden, wie beispielsweise der Umstand, dass diese Behauptung:
(...) schiebt er das auch auf die Psychoschiene und hat es in den Akten und wie wir alle wissen, darf man um verbeamtet zu werden keine solchen Aktenvermerke haben.
(...)
so pauschal schlichtweg falsch ist. Wenn du dir noch nicht einmal die Mühe machst Antworten zur Kenntnis zu nehmen, kann man sich diese irgendwie auch sparen... Wenn du nur zur Kenntnis nimmst, was zu deinem Bild passt, kannst du dir genau genommen auch das Fragen sparen.
Gilt im Übrigen auch für alle Arten von Fachärzten: Die solltest du auch nur dann zu Rate ziehen, wenn du ernsthaft bereit bist, ihren ärztlichen Rat anzunehmen, statt diesen prinzipiell zu verwerfen, nur weil es um Gottes willen nichts Psychisches oder Psychosomatisches sein darf. Vielleicht ist es das wirklich nicht, das wüsstest du sicher, wenn du mit offenen Karten spielen würdest auch auf die Gefahr hin, am Ende eine unschöne- aber zutreffende- Diagnose zu erhalten, die- das ist der relevante Teil- dann aber auch zu passender Hilfe führen kann. Facharzt zwei kann dir überhaupt gar nichts bestätigen, denn er weiß nichts von dem, was Facharzt 1 möglicherweise (oder auch nicht) diagnostiziert hat, weiß nur, dass das MRT nichts ergeben hat und hatte seitdem offenbar keinen Kontakt mehr mit dir. Wenn du dir Sorgen um eine vermutete Diagnose von Facharzt 1 machst, dann fang erstens damit an, diese in Erfahrung zu bringen (anrufen, Termin vereinbaren, Diagnose erfragen oder um Zusendung der Akte an dich bitten). Wenn es eine Diagnose gibt, kann dir irgendein anderer Arzt nur dann bestätigen, dass diese nicht zutreffend war, wenn du mit offenen Karten spielst, also die Diagnose offenlegst, deine tatsächlichen Probleme offenlegst und dann- da beißt sich jetzt die Katze irgendwie in den Schwanz- annimmst, was der Arzt feststellt, dich ggf. behandeln lässt wenn nötig und dann kann dir der Arzt auch entweder bestätigen, dass es keine relevante Erkrankung gibt oder aber diese behandelt ist, so dass keine Einschränkung für den Zielberuf mehr besteht.
Ganz kleiner, aber sehr ernst gemeinter Hinweis am Schluss: Die Art und Weise wie du dich in deinen Beiträgen selbst darstellst lässt es ehrlich gesagt recht realistisch erscheinen, dass du aktuell ein akut behandlungsbedürftiges Problem hast. Falls das der Fall sein sollte, dann BITTE, erlaub es dir endlich einfach Hilfe nicht nur zu suchen und von dir zu weisen, sondern NIMM diese AN. Wer so verzweifelt Ärztehopping betreibt, nur um eine nicht einmal genauer bekannte Diagnose zu umgehen aus schierer Panik wie diese lauten könnte, wer sich so verängstigt mit den immer gleichen Fragen im Kreis dreht und sich an Nebenschauplätzen wie der Verbeamtung aufhängt, die wirklich an dieser Stelle kein Thema sein sollte, der hat möglicherweise einiges, vor dem die Augen zu verschließen nur sehr sehr kurzfristig wie eine gute Idee scheinen mag, langfristig zahlst du so aber den höchstmöglichen Preis. Also bitte, geh zu irgendeinem Arzt deines Vertrauens (das kann erstmal ein vernünftiger Hausarzt sein, wenn dir das leichter fällt), red Tacheles, was gerade im Argen liegt und lass dir helfen, egal was das mit sich bringen mag. Um alles Weitere machst du dir genau dann Gedanken, wenn das ansteht, nämlich dann, wenn es dir wieder besser geht.
Gute Besserung!