Wenn ihr eine Klassenfahrt machen könnt, schaut euch in Österreich um, falls die Infektionszahlen und Maßnahmen das ab Sommer hergeben. Ich würde aktuell aber keine Klassenfahrt für Schuljahresbeginn planen, sondern darauf hoffen, dass es im Schuljahresverlauf besser wird, so dass dann in Ruhe eine Fahrt am Schuljahresende möglich sein wird.
Beiträge von CDL
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Miss Jones: Wenn sich mehr infizieren, wird das Gesundheitssystem belastet und wenn es heftig wird, haben wir Zustände wie aktuell in Russland. Wenn sich schrittweise immer wenige infizieren, kommen wir irgendwann zur Herdenimmunität, ohne Überlastung des Gesundheitssystems
Wie viele Jahre möchtest du mit den aktuellen Maßnahmen denn leben, denn auf diesem Weg eine Herdenimmunität erreichen zu wollen ist ein seeeeeeeeeehr langer und mühsamer Weg, der tausende Existenzen kosten wird auf dem Weg angesichts der von dir propagierten fortgesetzten Maßnahmen. Dazu kommt, dass aktuell ja - leider- noch immer nicht klar ist, wie lange diese Immunität halten wird, im worst case infizieren sich also die Ersten schon wieder, ehe die letzten erforderlichen Prozentchen für eine Herdenimmunität sich überhaupt zum ersten Mal infizieren und genesen konnten. Herdenimmunität ist nur in Form eines Impfstoffes eine Strategie angesichts des aktuellen Wissensstands, bis wir einen solchen haben müssen wir Wege finden einerseits den Gesundheitsschutz hoch zu halten und andererseits- denn auch bei der Impfstoffentwicklung kann es um Jahre gehen, nur eben hoffentlich ein paar weniger als beim Gegenmodell- unter Beachtung des Infektionssschutzes unsere wirtschaftliche Existenz zu sichern.
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Das Problem ist ja nicht, dass die Fächer die du studieren wollen würdest oder bereits studierst nicht an Schulen unterrichtet werden würden, sondern die Frage inwieweit wenigstens eines davon einstellungsrelevant ist bzw. in den kommenden Jahren werden wird. Geschichte kann man da getrost streichen wegen des Überangebots an passenden Lehrkräften, Griechisch, Latein und Philosophie bieten nur wenige Schulen an und wird auch nicht massenhaft von SuS gewählt, sprich der Bedarf an Lehrkräften ist auch hier nicht exorbitant hoch. Lies dir vielleicht mal die Bedarfsprognosen deines BLs durch, welche Fächer auch noch in 3-5 Jahren einstellungsrelevant sein dürften und überleg dir, ob eines der Fächer für dich in Frage kommen könnte. So ist deine Kombi einfach extrem ungünstig- zumindest wenn du eine Einstellung im Schuldienst damit anstreben möchtest.
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^^^ Kommt aufs Bundesland, die Studienordnung und das studierte Lehramt an. Ich habe an der PH Pädagogik im selben Umfang studiert wie beispielsweise Wirtschaftslehre, mein 3.Fach, was in meiner Studienordnung so auch völlig normal war. Im Vergleich zu einem reinen Pädagogikstudium war das in etwa der Umfang eines Bachelors, insofern gebe ich wenn es konkret werden muss ggf. an, dass ich Päd im Umfang eines Nebenfachs studiert habe, was eben auch der Umfang meines Wirtschaftsstudiums war (und an der PH auch der Umfang meines Politikstudiums, dass ich aber schon als vollwertiges Hauptfach an der Uni abgeschlossen hatte). Pädagogische Psychologie ist btw auch Teil des PH-Studiums. Fand ich jetzt eher so semi-spannend, mich hat Päd eindeutig mehr interessiert rein intellektuell, auch wenn ich für die Praxis mehr aus meiner beruflichen Tätigkeit gezogen habe, als aus dem Päd-Studium.
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Ich war die Woche ja quasi in Wurstwurfweite zu dir unterwegs Söckchen, bin am Rheinufer entlanggefahren, hatte etwas Schiss versehentlich falsch abzubiegen und an einem Schweizer Schlagbaum zu enden und selbstredend nach einer passenden Abwurfstelle für Nürnberger Würste Ausschau gehalten. Ein Eis habe ich dabei leider nicht gehabt, auch keinen Eiskaffee, noch nichtmal Eiscafé


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Wenn man seriös über Jahreszeitabhängigkeit reden möchte, müsste man jetzt eigentlich auf die Südhalbkugel gucken und vergleichen, ob es dort schwerer ist als bei uns, das Virus in den Griff zu bekommen. leider gibt es dort praktisch keine Länder, die mit dem europäischen Standard vergleichbar sind. Einzig Australien würde mir einfallen. Das Land ist zwar insgesamt sehr dünn besiedelt, es gibt aber zumindest einige Großstädte, deren Bevölkerungsstruktur und Lebensverhältnisse im Prinzip unseren Bedingungen entsprechen. Bisher hatte Australien einen sehr schwachen Ausbruch im März, den sie relativ schnell in den Griff bekommen haben. Wenn es da jetzt im Mai/Juni zu einer zweiten Welle kommt, wäre das ein mögliches Indiz für eine größere Jahreszeitabhängigkeit.
Australien lockert seine Maßnahmen jetzt ja etwas. Eine Freundin von mir lebt aktuell dort und hofft, dass sie in einigen Wochen wieder landesintern reisen wird können.
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Ja, in Frankreich fanden die Französinnen das im Regelfall auch eher skurill, weil sie die Begrifflichkeit ans Alter gekoppelt sahen, Respekt ist aber keine Frage des Alters und ob wir uns alt fühlen ist ja nur etwas in uns, nichts, was von der Außenwahrnehmung abhängig wäre. Manche sind mit Anfang 20 tatsächlich schon uralt und geistig völlig unbeweglich, andere mit über 80 noch jung im besten Sinne des Wortes. Ich ziehe es vor mich in der Altersfrage weder von Zahlen, noch von Bezeichnungen oder der Wahrnehmung meiner Person durch Dritte abhängig zu machen, sondern geistig so beweglich zu bleiben, dass ich hoffentlich noch sehr lange jung bleibe während ich gleichzeitig jedes Jahr und Lebensjahrzehnt als gestandene Frau genieße. Älter zu werden ist etwas wahnsinnig Schönes und Bereicherndes.
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Das hat nichts mit "Neusprech" zu tun, sondern mit Respekt, den man erwachsenen Menschen geschlechtsunabhängig entgegenbringt. Würde schließlich auch niemand auf die Idee kommen einen jungen Mann mit "Herrlein" als verniedlichende Entwertung und Entmachtung anzusprechen. Ich wehre mich seit ich mit 12 das erste Mal als "Fräulein" angesprochen wurde (was bezeichnenderweise immer nur Männer machen) dagegen, weil ich das keineswegs witzig finde, wenn man mich qua Geschlecht klein halten möchte- was nunmal sprachlich beginnt bzw. sich dort besonders klar ausdrückt. Dieses Frauenbild brauchen wir nicht mehr.
Und da das gar nicht das eigentliche Thema war: Mir ist es wirklich egal, ob jemand meint, dass ich qua Staatsexamen am Ende vielleicht nicht akademisch genug sein könnte. Ich habe zwei Studiengänge an Uni und PH mit vier Fächern abgeschlossen, habe dieselben Kurse und Scheine gemacht wie die Diplom- oder Magisterleute an der Uni und weiß, dass ich mich rein fachlich gesehen zurecht als Politikwissenschaftlerin bezeichnen darf. Wer anderes meint darf das gerne, muss mich aber ja nicht weiter tangieren.
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Wenn man sich "gewählter" ausdrückt, keine Ausrufezeichen verwendet und versucht möglichst stilvoll zu schreiben, dann hat man mit Sicherheit nicht mehr Resonanz. Ich sage dir, gehört und ernst genommen wird man mit Sicherheit nicht, wenn man einen weichgewaschenen Brief schreibt, in dem man dezent darauf hinweist, dass manche Dinge anders hätten laufen können. Am besten noch verbunden mit einer unterwürfigen Bitte.
Manchmal muss man auch einen harschen Ton anschlagen, wenn die Verfehlung des Gegenübers so groß ist.
Das sickert auch nur dann in deren mickrigen, gegen Kritik abgeschirmten Neocortex, wenn auch das limbische System mal emotional ordentlich aktiviert ist.
Sehe ich insofern anders, als ich der Auffassung bin, dass die wahre Kunst darin besteht sich völlig unmissverständlich, klar, prägnant und schmerzhaft ehrlich zu artikulieren ohne Grenzen der Höflichkeit zu überschreiten oder sich derart auffällig im sprachlichen Register zu vergreifen, aber auch ohne unterwürfige Bauchpinselei. Das wirkt bei den richtigen Leuten oftmals viel nachdrücklicher als ein hingepoltertes Schreiben wie dieses. Gerade Schulleitungen sollten sich dessen eigentlich bewusst sein und diese Kunst nicht nur beherrschen, sondern auch zur Anwendung bringen. Dies geschrieben ist das Schreiben mit Sicherheit Ausdruck einer echten Not angesichts einer offenkundig besonders schwierigen Informationslage in NRW.
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Ich finde es auch wirklich traurig, wenn ein SL auf diese Weise moralischen Druck ausübt auf all jene Lehrkräfte, die eben- aus gutem Grund- nicht trotz Risikoerkrankung freiwillig zum Präsenzdienst antreten. Auch wenn ich persönlich froh wäre überhaupt die Wahl zu haben ob ich in Abwägung mit meinen behandelnden Ärzten freiwillig Präsenzdienst leisten dürfte, sollte eine SL hier doch den Fokus auf der Gesunderhaltung der eigenen Lehrkräfte haben. Das Recht auf Bildung wiegt hoch, das Recht auf Leben höher, das muss einer SL bewusst sein.
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Fingerschutz
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Stichwort Vorerkrankungen: Bluthochdruckmedikamente scheinen offenbar doch kein relevantes Zusatzrisiko im Hinblick auf Corona darzustellen (bin grad zu müde, um den Link rauszusuchen, lässt sich aber auf der Seite der Tagesschau nachlesen).
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(Und jeder Schleck ist natürlich ein Schritt, damit es auch bewegungstechnisch schleckig, also zügig vorangeht.)
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Gab es eine Begründung, warum Tetanus nicht möglich ist bzw, worin dabei das Risiko gesehen wird? Wird prinzipiell bei euch gerade nicht mehr geimpft oder betrifft das nur bestimmte Impfungen?
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In BW wird jetzt endlich datenschutztechnisch reagiert (nachdem zuletzt bei einem Freiburger Gymnasium eine Zoom-Konferenz gehackt und pornographische Bilder verbreitet wurden) und von Zoom sagen wir mal äußerst dringend abgeraten (mit Hinweis des Datenschutzbeauftragten, dass eine Verwendung rechtliche Konsequenzen habe und man stichprobenartig Schulen kontrollieren werde). Stattdessen sollen Moodle, BigBlueButtons (als Konfernezsystem) und als datenschutzkonformer Messengerdienst Threema Work (wird nach und nach allen Schulen als Landeslizenz zur Verfügung gestellt) verwendet werden. Finde ich gut, dass damit die aktuelle "Anarchie" etwas geregelt wird und datenschutzkonforme Lösungen angeboten werden.
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Mit welcher Geschwindigkeit ist wohl "zügig" definiert
Na ist doch selbsterklärend: zügig= Zug um Zug oder Schleck um Schleck. Stell dir eine große Hundezunge vor und schlappschlappschlapp ist das (zuckerfreie Leber-)Eis zügig weggeschleckt.
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Das klingt sehr gut, dass du für dich Lösungen suchst. Versuch dennoch im Hinblick auf das Nuscheln sehr ehrlich zu dir selbst zu sein im Hinblick auf die Fächerwahl und wenn es ein Sprachstudium werden soll intensiv mit logopädischer Unterstützung daran zu arbeiten, damit dir das nicht auf die Füße fällt. Ernsthafte Aussprachefehler (deine eigenen, wie auch die, die du erzeugst weil SuS dich nicht akkurat verstehen) werden einem im Ref nicht verziehen dal sie insbesondere im Anfangsunterricht kritisch sind. Mit entsprechendem Training, ausreichend Zeit und vor allem dem Willen und der Selbstkonsequenz daran zu arbeiten wirst du dir vieles erarbeiten können, was jetzt vielleicht noch als Hürde erscheint. Versuch dir im Studium und ggf. auch einem studienbegleitenden Job möglichst viele Gelegenheiten zu schaffen an deinen "Achillesfersen" zu arbeiten, also exponier dich, halte Vorträge/Präsentationen, arbeite mit Gruppen, fordere dich sprachlich heraus, damit du eine konstante Rückmeldung hast wo es noch hängt, aber auch, was du dir schon erarbeiten konntest und um dir die Chance zu geben souveräner zu werden beim Sprechen vor und Handeln in verantwortlicher Position mit Gruppen. Alles Gute!
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