Beiträge von CDL

    Was das Gerechtigkeitsempfinden angeht, sehe ich es ähnlich. Es wird dann zu einem Problem, wenn es immer die selben Personen trifft und immer die selben Personen die Vorteile ziehen.

    So haben wir z.B. einige Kollegen, die eine volle Stelle an nur drei Vormittagen abarbeiten (3x 8 Stunden plus 1,5 Ermäßigungsstunden) und die dann allen anderen Kollegen erzählen, dass diese sich wegen ihrer weitaus schlechteren Dienstpläne mal nicht so anstellen sollen…

    An dem Beispiel sieht man gut, wie relativ es ist, was als guter Stundenplan oder „Vorteil“ empfunden wird. Für mich wäre eine derartige Verteilung eine absolute Zumutung und Höchststrafe, die mich innerhalb kürzester Zeit infolge von Überlastung krank machen würde. Ich würde diese KuK also ob ihrer Argumentation belächeln und deutlich machen, dass für mich mein Plan mit X Hohlstunden und Y Tagesstunden an Z Unterrichtstagen optimal ist (würde mich nebenbei darüber freuen, dass die Stundenplaner so verschiedene, extreme Bedürfnisse bei der Planung berücksichtigen konnten und berücksichtigt haben). Offenbar wirst du von einer derartigen Argumentation aber maximal angetriggert, da du dir einen ähnlichen Plan wie deine KuK wünschen würdest.

    Meine Lösung in solchen Fällen: nummerierte Tische (Edding auf Trans-dc-fix) und vor Betreten des Klassenraums ein nummeriertes Plastikbällchen ausem Sack ziehen.

    Ging schnell und kam immer gut an - bis in die Oberstufe hinein.

    Das löst doch aber absolut nichts in extrem schwierigen Klassen, in denen es nicht nur um ein bisserl Unlust und „och, ich MAG aber nicht neben Heinz- Uwe sitzen“ geht, sondern eine Sitzordnung verschiedenste Stärken und Schwächen ausbalancieren soll und muss sowohl beim Lernen, als auch beim Verhalten, damit unter Umständen ein Lernen überhaupt erst möglich wird.

    Vielleicht gefunden: ein malerischer Ort für viele, schöne Impressionen :)

    CDL (oder jemand anders) du darfst lösen, ich hab kein Foto :)

    Mein Hirn hängt. Normandie hatte es ständig gebrüllt, hatte ich aber für falsch erachtet und ignoriert. Jetzt ist es beleidigt und schmollt in der Ecke.

    Die Bezirksregierung Münster hat einige Informationen zu Dienstbesprechungen und Konferenzen veröffentlicht. Einer der Punkte ist, dass Anzahl und Umfang auf Notwendigkeit hin überprüft werden sollten, um unnötige, zusätzliche Belastungen zu vermeiden. Acht Stunden DB an einem Samstag in den Ferien, weil ein Fachvorsitzender seine Revisionssitzung quasi proben will und eine SL niemanden freistellen möchte vom Unterricht dürfte das komplette Gegenteil von Entlastung und Reduktion aufs Notwendige sein.

    Ja. Aktuell mögen diverse Pollen mich sehr, habe aber auch u.a. Medikamenten-Unverträglichkeiten im Angebot. Nasenspülung mit Meerwasser ist jetzt zum Frühlingsbeginn mein Dauerbegleiter, damit die Nase regelmäßig „entpollt“ wird.

    Was machst du so zur „Entpollung“ von Schleimhäuten abgesehen von klassischen Anti- Allergie- Medis?

    das erwarte ich auch von einem frechdachs!😝

    ich bin leider nur schriftlich einer, da mir nur alleine schlagfertige argumente einfallen. obwohl ich mittlerweile älter als viele eltern bin, machen mich die selbstbewussten herrschaften echt nervös.

    Nachdem du aber ja die Standardargumente der Eltern die zu dir kommen kennst, könntest du dir für diese gute mündliche Antworten erst einmal überlegen und dann auf einem „Spickzettel“ notieren, den du vor solchen Gesprächen noch einmal durchliest, sowie zur Sicherheit dabei hast als kleinen „Fahrplan“ und Gesprächsstrukturhilfe. Vor und während für mich schwierigen Gesprächen mache ich das immer und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Vor allem geht es mir im Anschluss an schwierige Gespräche damit besser, weil ich eher das Gefühl habe, bei mir geblieben zu sein.

    Das halte ich nicht für frühzeitig. Frühzeitig ist zu Beginn des Schuljahres, wenn der Terminplan kommt.

    Welche Schule plant schon alle Termine des nächsten, nicht des aktuellen Schuljahres zu Beginn des aktuellen Schuljahres? Ein halbes Jahr Vorlauf wäre- liegt hier ja gar nicht vor- wirklich völlig ausreichend und zumutbar, bedenkt man, dass es um einen Zeitraum geht, der in NRW zumindest für angekündigte schulische Termine freizuhalten ist. Wer da dann schon gebucht hat ausgerechnet für diese Woche hat einfach Pech gehabt bzw. muss auf eine Einzelfallentscheidung aus Kulanz (Ermessen…) hoffen.

    Stundenplanwünsche sind wirklich sehr verschiedenen. Die einen würden am liebsten 10 Stunden am Tag machen für mehr freie Tage (z.B. ich, für mich ist jeder Arbeitstag ein Arbeitstag, egal wie viele oder wenige Stunden ich da halte) und andere möchten teilweise trotz weiter Anreise in Teilzeit mit möglichst wenigen Stunden kommen.

    Ich habe eine Kollegin, die 10 Stunden unterrichtet in der Woche. Am liebsten würde sie die alle an einem Tag wegunterrichten, um den Rest der Woche weitestgehend freie Tage zu haben, wenn ihr Deputat auf mehr als zwei Unterrichtstage aufgeteilt wird, wird sie sehr unleidig.

    Wie ist es zum Beispiel wenn mein Kind krank ist, meine Frau aber in EZ ist. Kann ich auch „Kindkrank“ machen?

    Wie ist es wenn Frau und Kind krank sind?

    Kindkranktage setzen voraus, dass niemand sonst sich um das Kind kümmern kann. Das ist während der Elternzeit des zweiten Elternteils im Regelfall gerade nicht zutreffend, weshalb im Regelfall dafür auch keine Kindkranktage zulässig sind. Wenn auch das zweite Elternteil parallel erkrankt ist kann das natürlich unter Umständen anders aussehen.

    Zum Vaterschaftsurlaub nach der Geburt gibt es zwar eine EU- Vorgabe (14 Tage), die die noch aktuelle Bundesregierung bereits 2024 umsetzen wollte („Familienstartzeitgesetz“), das ist meiner Kenntnis nach bislang aber nicht passiert (woran vor allem die FDP schuld ist, die das massiv verzögert und abgelehnt hat, obgleich Deutschland bereits ein Vertragsverletzungsverfahren hatte, da es die Vorgabe nicht bis 2022 umgesetzt hat).

    Alle Arten freier Tage für Väter müssten insofern meines Erachtens entweder landesrechtlich begründet werden (halte ich für eher unwahrscheinlich bei diesem Thema, dass da die Länder nicht auf bundesrechtliche Vorgaben für Angestellte warten, die dann ins Beamtenrecht übernommen werden, lasse mich aber gerne eines besseren belehren, vielleicht war ein BL ja einfach Vorreiter bei der Umsetzung der EU- Richtlinie) oder sind ein Vorgriff auf die Elternzeit.

    In jedem Fall solltest du es aber schriftlich haben, dass du freigestellt wirst nach der Geburt. Du könntest insofern deinen Schulleiter einfach per Mail einerseits um Bestätigung bitten, dass X Tage nach der Geburt frei sein werden und in dem Zug erfragen, ob du dazu einen weiteren Antrag an der Schule oder anderweitig stellen musst, wo du das mit den freien Tagen nachlesen könntest und wem gegenüber du dann wie die Geburt nachweisen musst (SL? , Schulamt?, …).

    Kleine Ergänzung: Für so etwas plant man langfristig eine Klausurtagung an einem üblichen Arbeitstag ein und setzt dafür die beteiligten Kollegen soweit wie möglich von anderen Verpflichtungen frei.

    Vor allem, wenn man 8(!) Stunden ansetzt für eine DB. Das ist für eine DB terminunabhängig eine Frechheit. Eine notwendige Weiterentwicklung eines Bildungsgangs ist als Teil der Schulentwicklung möglicherweise auch besser bedient mit 2-3 kürzeren Treffen, um zwischen den Terminen allein oder in Teilgruppen an bestimmten Teilaspekten weiterarbeiten zu können. Eine Klausurtagung zu einem vernünftigen Termin wäre aber eine gute Alternative.

    BaWü hat ein neues Versetzungsverfahren: Versetzung auf schulbezogene Stellenausschreibungen.

    Erweckte den Anschein, dass man versetzt wird, wenn man sich erfolgreich bei einer Schulleitung beworben hat.

    Fakt ist: Das RP lässt mich ohne Begründung nicht mal zum Verfahren zu.

    Ob BaWü bald eine Lehrerin weniger hat? Sehr wahrscheinlich.

    Was sagen Gewerkschaft und PR zu deinem Fall? Das liest sich erst einmal schließlich sehr angreifbar..

    Ich finde das gerade nicht in deinen alten Beiträgen, seit wann du in BW bist und ob du dich für die Versetzung entlassen und neu einstellen lassen musstest, deshalb die Frage: Wäre es möglich, dass du noch etwas „Restzeit“ nach Antritt der ersten Planstelle (in BW) auf die üblichen drei Jahre hast, während der Versetzungsanträge außer in besonderen Fällen unberücksichtigt bleiben?

    Selbstgemachte knusprige Kichererbsen und Bohnen (edamame, schwarze, rote, weiße) mit selbstgemachter (angebauter) gewürzmischung als chipsersatz….der airfryer meines Schwagers ist da unschlagbar.

    Und deiner?

    Verrätst du bitte das genaue Rezept? Das klingt großartig!

    Mein ultimativer Notfallsnack sind Erdmandeln. Die bringen mein Hirn an anstrengenden, langen Tagen richtig auf Touren und schmecken- aus vernünftiger Quelle bezogen- einfach sensationell intensiv, nussig, süßlich, aromatisch. Ich backe auch total gerne mit Erdmandelmehl, weil ich den Geschmack so mag.

    Und was ist dein ultimativer Notfallsnack?

    Das war nicht das Argument.

    Stimmt. Das Argument war, dass Männer diskriminiert würden, weil sie nicht gebären könnten (was evolutionär bedingt ist, nicht menschengemacht), was du aufgerechnet hast damit, dass Frauen umgekehrt halt aus katholischer Sicht nicht geweiht werden könnten qua Geschlecht, was- Glaube hin oder her- jedoch klar menschengemacht ist, genau wie andere Absurditäten, wie das Zölibat.

    Nein, das ist Nachäffen. Machen Schüler mit allen, auch mit den Schönsten und Nettesten.

    Ja und nein. Letztlich hat gerade das Nachäffen körperlicher Behinderungen oft auch etwas mit einem bestimmten Klima und einer bestimmten Haltung zu tun, in der es als nicht so schlimm erachtet wird Behinderungen nachzuäffen, ins Lächerliche zu ziehen, als dumm zu bezeichnen. In demselben Klima werden z.B. queere Menschen oder auch PoC regelmäßig entwertet im Namen des Spaßes, weil das Gruppen sind, bei denen viele in der Gesellschaft dies unwidersprochen hinnehmen, solange sie nicht selbst betroffen sind. Insofern ist dieses Nachäffen dann eben doch zumindest ein Hinweis auf zugrundeliegende Haltungen, die Diskriminierung begünstigen bis tolerieren.

    Ich sehe durchaus Einschränkungen von behinderten Personen. Ist das Diskriminierung?

    Z.B. könnten Gehbehinderte nicht bei uns unterrichten, weil die meisten Klassenräume nur über Treppen erreichbar sind und es keine Aufzüge gibt.

    Oder wenn Bahnhöfe nicht für Rollstuhlfahrer geeignet sind, weil die Aufzüge mal wieder defekt sind.

    Leider gibt es auch noch überall Idioten wie Rassisten oder eben auch Leute, die sich über Behinderungen lustig machen. Da kann die Gesellschaft nichts für, ist aber leider Tatsache.

    Wir haben z.B. einen Kollegen mit einer Gehbehinderung, so dass er eine komische Gangart hat. Diese wird manchmal von Schülern nachgeäfft. Ist das Diskriminierung?

    Was genau hat dein Beitrag mit meinem Beitrag zu tun, dass du diesen zitierst? Sind die Fragen in deinem Beitrag an mich adressiert? Wenn ja: Warum?

    Zitat

    Leider gibt es auch noch überall Idioten wie Rassisten oder eben auch Leute, die sich über Behinderungen lustig machen. Da kann die Gesellschaft nichts für, ist aber leider Tatsache.

    Wir alle sind „die Gesellschaft“ , inklusive der Idioten oder Rassisten, die du davon abgegrenzt betrachten möchtest, die aber definitiv viel zu viele sind als dass das angemessen wäre. Insofern können wir als Gesellschaft dann auch etwas für die Vielzahl an Rassisten, die manche von uns offenkundig lieber rhetorisch ausgrenzen als effektiv etwas dagegen zu tun, was Rassismus reduziert, für den wir als Gesellschaft mitverantwortlich sind.

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