Was das Gerechtigkeitsempfinden angeht, sehe ich es ähnlich. Es wird dann zu einem Problem, wenn es immer die selben Personen trifft und immer die selben Personen die Vorteile ziehen.
So haben wir z.B. einige Kollegen, die eine volle Stelle an nur drei Vormittagen abarbeiten (3x 8 Stunden plus 1,5 Ermäßigungsstunden) und die dann allen anderen Kollegen erzählen, dass diese sich wegen ihrer weitaus schlechteren Dienstpläne mal nicht so anstellen sollen…
An dem Beispiel sieht man gut, wie relativ es ist, was als guter Stundenplan oder „Vorteil“ empfunden wird. Für mich wäre eine derartige Verteilung eine absolute Zumutung und Höchststrafe, die mich innerhalb kürzester Zeit infolge von Überlastung krank machen würde. Ich würde diese KuK also ob ihrer Argumentation belächeln und deutlich machen, dass für mich mein Plan mit X Hohlstunden und Y Tagesstunden an Z Unterrichtstagen optimal ist (würde mich nebenbei darüber freuen, dass die Stundenplaner so verschiedene, extreme Bedürfnisse bei der Planung berücksichtigen konnten und berücksichtigt haben). Offenbar wirst du von einer derartigen Argumentation aber maximal angetriggert, da du dir einen ähnlichen Plan wie deine KuK wünschen würdest.