Beiträge von CDL

    Ich denke, ich werde das genau so angehen und ein Förderprogramm auf die Beine stellen und mich so ausprobieren! Die Schulleitung und die OGS-Leitung sind, entschuldigt, dass ich das so sage, beide nicht hilfreich und eher nicht konstruktiv . Da brauche ich gar nicht mit irgendwelchen Bitten und Fragen kommen, leider😒. Es gab im letzten Schuljahr so viele Diskussionen, die alle furchtlos verlaufen sind, dass ich meinen jetzt geplanten Einsatz nicht anders als als "Strafe" aufgrund persönlicher Kränkumg empfinden kann. Wenn ich nicht so tolle Kolleg*innen hätte, würde ich mich versetzen lassen. Ich versuche, es als Herausforderung zu sehen!

    Das klingt grässlich planlos einerseits und andererseits auch wirklich unprofessionell, wie vor allem deine SL das - warum dann letztlich auch immer- organisiert. Schön, dass du ansonsten ein tolles Kollegium hast. Das ist sehr viel wert. Vielleicht kannst du dir ja aus der vermeintlichen „Strafe“ am Ende eine schöne kleine Oase schaffen, in der du mit überraschend viel Freiraum, sehr viel und frei gestalten kannst für dich und eine SuS. Lass dir dann nur nicht anmerken, wie gut es dir damit geht' damit die Oase als „Strafe“ bleiben darf, sollte sie dir zusagen. ;)

    Danke, CDL. Die 8 Stunden werden vom Deputat abgezogen. Bisher waren Förderschulkräfte nicht in der OGS, einen wirklichen Plan scheint es nicht zu geben. Die OGS-Leitung hätte am liebsten, dass ich "beaufsichtige". Daran habe ich tatsächlich gar kein Interesse, ich will mich schon sinnvoll betätigen und nicht die Zeit absitzen :daumenrunter: . Leider gibt es bisher kein wirklich gutes Konzept und ich weiß tatsächlich nichtmal, welche Kinder mit sonderpäd. Förderbedarf überhaupt dort betreut werden. Ich gebe zu, ich bin genervt....

    Dass du angesichts des immensen Mangels an Förderschulkräften lediglich als Aufsichtskraft eingesetzt werden sollst laut OGS ist zwar nett besoldet, nachdem das vom Deputat abgeht, aber liest sich nach einer deutlichen Verschwendung deiner Zeit- vor allem, nachdem du selbst lieber anders arbeiten wollen würdest. Siehst du denn eine Möglichkeit mit der Schule über diesen Einsatz zu sprechen, sprich das ggf. auch noch zu ändern?

    Wäre es alternativ vielleicht sogar eine spannende Chance (und überhaupt möglich), um - sobald du weißt, wer alles mit anerkanntem Förderbedarf in die OGS gehen wird- ein kleines, feines Förderprogramm auf die Beine zu stellen, das dann zwar die OGS- Leitung doof findet, weil du nicht nur beaufsichtigst, aber das deine Fähigkeiten sinnvoller nutzt und Eltern, wie auch SuS möglicherweise anspricht?

    Wer entscheidet an der Stelle, was du dann in der OGS machen wirst? Macht das die Schulleitung, die OGS- Leitung oder doch du als Förderschulkraft, die in unklarer Weise fördern soll?

    OK, ich will jetzt UNBEDINGT und SOFORT Zauberwald s Stundenplanung aus den 80ern haben!!!!!!!!!!! :schreck: !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Sonst werde ich doch garantiert meines Lebens nicht mehr froh, nachdem mir schon der legendäre Deutsch- Artikel aus Chilis Archiv mangels passendem Fach fehlt. Von einer anderen Schulart lasse ich mich bei diesem weiteren Kleinod nicht aufhalten!!!

    Bedeutet das, dass du zusätzlich zu deinen 28 Stunden auch noch 8 Stunden in die OGS sollst oder werden diese 8 Zeitstunden voll auf dein Deputat angerechnet? Ersteren Fall fände ich extrem (und einen Fall für den Personalrat), zweiteren zumindest ungewöhnlich, weil du damit an acht Stunden nicht im Unterricht als Förderkraft arbeiten kannst.

    Wenn du nicht in die Hausaufgabenbetreuung gehen sollst, was wurde dir denn gesagt sollest dann machen? Zusätzliche Förderangebote machen (Einzelleseförderung, etc.) ? Was wurde bislang denn von Förderschulkräften im Rahmen der OGS gemacht?

    Rote Linsen-Bolo zum Abendessen und eine Begegnung mit einer Schülerin beim Waldspazergang mit Hund heute Vormittag, die mir zum Abschied begeistert „Bis morgen“ nachgerufen hat, weil sie wohl davon ausgeht, dass ich auch morgen wieder genau dann mit meinem Hund im Wald unterwegs sein werde, wenn sie dort mit ihrer Kinderfreizeit unterwegs ist.

    Bekommt man die Freigabeerklärung von Berlin schnell? an?

    Sicher nicht angesichts deiner Schulart und des Lehrkräftemangels in Berlin. Ohne gewichtige Freigabegründe wird das Land das sicherlich nicht genehmigen.

    Zitat

    Wann kann und muss man diese Erklärung beantragen?

    Müssen gar nicht, können findest du in den beamtenrechtlichen Vorgaben deines Landes, falls von den Berlinern niemand antworten würde oder können dir sonst auch dein Personalrat oder deine Gewerkschaft sagen.

    Zitat

    Übernimmt Brandenburg mich als Beamte oder erkennt die bereits in der Probezeit in Berlin gesammelte Zeit

    Wenn du im Ländertauschverfahren nach Brandenburg wechseln würdest (und Brandenburg ebenfalls verbeamtet), dann werden in einem anderen Bundesland gesammelte Zeiten anerkannt/Pensionsansprüche übernommen. Ohne Ländertauschverfahren kannst du zwar beantragen, dass deine gesammelte Berufserfahrung für Stufenlaufzeiten anerkannt wird, Pensionsansprüche werden aber nicht übernommen. Je nach Variante kann die Probezeit problemlos anerkannt werden oder muss ggf. auch erneut geleistet werden für den neuen Dienstherrn.

    Also in dem Baden-Württemberg, in dem ich lebe und unterrichte, sind deine Aussagen schlicht falsch.

    Ich habe an meiner Schule fünf Kolleginnen, die unterhälftig (mit jeweils 8 Stunden) beschäftigt sind. An meiner alten Schule sind es ebenfalls mehrere.

    KL-Leitungen werden mittlerweile an vielen Gymnasien (für andere Schularten kann ich nicht sprechen) auf vier Schultern verteilt. Ich weiß das, weil ich über zehn Jahre verbandsbedingt eng im Austausch mit anderen Schulen stand, sprich: es ist nicht nur anekdotische Evidenz.

    Das gilt auch in dem BW, in dem ich lebe. Unterhälftige Teilzeit wird zwar seltener bewilligt, gibt es aber. KL-Leitungen werden bei TZ-Kräften bei uns immer geteilt.

    Ich verstehe auch nicht, warum man nicht wenigstens ein paar Stunden aufstockt,

    Weil es legitime Gründe gibt für TZ, die KuK weder etwas angehen, noch diesen das Recht geben Aufstockungen zu erwarten. TZ ist schwer genug durchsetzbar dem Dienstherrn gegenüber, auch ohne sich dafür auch noch KuK gegenüber rechtfertigen zu müssen.

    Bei uns müssen Teilzeitkräfte, die nur 40% arbeiten, eine Klassenleitung übernehmen, das kann man nicht ablehnen und man hat trotz der unterhälftigen Bezahlung alle Aufgaben an der Backe.

    Auch an der GS sind das teilbare Aufgaben. Wenn man also mit 40%- Stelle eine volle Klassenleitung bekommt, sollte man erfragen, welche Aufgaben man als Ausgleich liegen lassen darf. Irgendwo muss der Zeitausgleich schließlich geschaffen werden. Vielleicht sprecht ihr mal eure Personalvertretung am Schulamt an in der Frage.

    Verstehe ich trotzdem nicht. Es müsste doch so viele Lehrkräfte geben, dass pro Klasse einer zuständig ist oder sind die Klassen so klein? Warum braucht eine Klasse auch 2 Klassenleitungen? Schafft doch das ab, dann geht es bestimmt auf. Wir müssen unsere Klassen auch allein leiten und ich wette, wir haben da mindestens genausoviele Aufgaben.

    Je mehr TZ- Kräfte eine Schule hat, desto mehr geteilte Klassenleitungen muss es geben, weil das nun einmal eine teilbare Aufgabe ist. Darüber hinaus sind geteilte Klassenleitungen ein Sicherheitsnetz für Krankheitsfälle, aber auch eine Vororganisation für Schullandheime („Wer fährt mit als Begleitperson?“).

    Hm, sehe ich so nicht.

    Auch Kathie spricht explizit von der Religion/Ethik-Note.

    So wie Wolfgang.

    Meine Verwunderung bleibt.

    Sie schreibt aber auch, dass Arbeitgeber auch auf solche, scheinbar unwichtigen Fächer schauen würden, macht also deutlich, dass diese beiden Fächer (womit es dann schon einmal nicht nur exklusiv um Religion geht) lediglich Teil der Fächer sind, die in diesem Zusammenhang auch eine Rolle spielen.

    Bei Wolfgang geht es um exakt ein Fach, nicht um Reli und Ethik und auch nicht darum, dass auch auf andere Fächer im selben Zusammenhang geachtet würde. Nein, die Relinote, die man angeblich ja laut Wolfgang im Zweifelsfall basierend auf „christlicher Barmherzigkeit“ erstellen soll damit sie niemals schlechter als ausreichend wird im Abschlussjahr, womit sie komplett nichts-sagend wäre, weil abschlussgerecht zusammengewürfelt, diese Note soll jetzt auch noch im Zweifelsfall allein entscheidend sein für die Chancen von Bewerberinnen und Bewerbern.

    Dieser Beitrag von Kathie ist vom 12. August. Sie schreibt, dass die Arbeitgeber auch auf die Reli-Note achten. Der Beitrag wurde mehrmals geliked.

    Jetzt schreibt Wolfgang faktisch das selbe. Arbeitgeber achten auf die Relinote.

    Gingergirlkritisiert diese Aussage.

    Was mich wundert, ist die Schnittmenge der Personen, die sowohl Kathies Aussage "Arbeitgeber achten auch gerne mal auf solche Noten" also auch Gingergirls Zweifel an eben dieser Aussage (jetzt getätigt von Wolfgang) zustimmen.

    Finde ich interessant.

    Es gibt einen deutlichen inhaltlichen Unterschied zwischen „achten auch auf diese Noten“, wobei es gerade nicht nur exklusiv um Religion/Ethik ging, sondern um sämtliche Nebenfächer für die diese beiden gebannten Fächer lediglich ein Beispiel waren und „ist die Religionsnote schlechter als drei hat der Bewerber keine Chance“, wo es exklusiv um Religion geht.

    In der Tat. Die Zahl der Kollegen, die Gewalterfahrungen machen hat deutlich zugenommen.

    Das ist mir durchaus auch aus eigener, auch recht aktueller Erfahrung bekannt, auch wenn ich zum Glück noch keinerlei Erfahrungen mit Messern machen musste. Dennoch ist mir nicht ganz klar, was dein Beitrag mit Noten- und Klassenverwaltung (dem Thema des Threads) zu tun hat.

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