Beiträge von CDL

    Wobei das Waffengesetz demnächst nochmal überarbeitet werden muss. Hab eben mal nachgemessen. Mit dem Messer vom Camping Besteck komme ich schon auf die 6 cm Klingenlänge.

    Ooooookeeeeeeeey. Man merkt, dass es in NRW schon wieder zur Sache geht, wenn ein vermeintlich harmloser Thread zur Noten-und Klassenverwaltung direkt Assoziationen an Waffengesetze und Klingenlängen auslöst. :schreck: :flieh:

    Schon eher. Ich kenne Handwerksmeister, die zuerst die Religionsnote im Zeugnis anschauen. Ist die schlechter als 3, hat der Bewerber keine Chance. Das liegt nicht daran, dass die Handwerker besonders gläubig wären.
    In den Abschlusszeugnissen wird keine Verhaltens- und Mitarbeitsnote vergeben. Hier gilt dann Religion als Ersatz - weil eine schlechte Note auf Desinteresse oder Fehlverhalten hinweist.

    Habe ich noch nie gehört, dass das derart gemacht wird und Betriebe sich gut geeignete Bewerber: innen- die womöglich auch schon in einem Praktikum überzeugen konnten- wegen einer vier oder fünf in Religion entgehen lassen würden.

    Wobei eine fünf in Religion auch nicht auf Fehlverhalten hinweist, sondern darauf, dass einfach nur leere Blätter in KAs abgegeben wurden und im Mündlichen auch so gut wie nichts fachlich Relevantes geäußert wurde das Jahr über. Das sind schließlich Fachnoten, keine Verhaltensnoten.

    An meiner Schule (Gymnasium) sind es überwiegend die männlichen Kollegen, die ihre scheinbare Perfektion zur Schau stellen und den damit verbundenen Überbietungswettbewerb offen ausfechten. Paviane sind nichts im Vergleich. Die Kolleginnen hingegen haben einige meiner arbeitsschonenden Methoden im Stillen längst übernommen.

    Woran man dann halt sieht, dass es am Ende nicht am Geschlecht hängt, sondern Typfrage ist. Ich laminiere auch nicht qua Geschlecht alles was bei drei nicht auf dem Baum ist. Auch irgendwelche Instagram- Teacher sind mir egal.

    Ich kann das auch für die Grundschule bestätigen. Es ist ein Teil dessen, was mit Feminisierung des Lehrerberufs gemeint ist, oder auch Prägung der Schulkultur durch Frauen.

    Danke! "Es sind tatsächlich immer Frauen" hätte ich mich nicht schreiben trauen.

    (Nach etwas Überlegen: Doch, hätte ich, trotzdem: Danke!)

    Das ist einfach geschlechtsstereotypischer Quatsch, den du dir aus Quittengelee s Beitrag zusammenbastelst.

    Natürlich gibt es KuK, die sich arg verkünsteln etc. Das ist aber weder ausschließlich geschlechtsabhängig (mein einer Kunst-Kollege, der gelernter Grafiker und Illustrator ist macht das beispielsweise ganz genauso, weil es ihm halt liegt und wichtig ist), noch zwangsläufig prägend für die gesamte Schulkultur (ich kenne nur Schulen, wo eine Minderheit der KuK derart tickt), noch Ausdruck einer „Feminisierung des Berufs“ , denn wie erwähnt finden das Vertreter: innen aller Geschlechter erstrebenswert/schön/wichtig oder auch übertrieben/unnötig/nicht ansprechend…

    Das Anliegen deines Beitrags ist es keine Gleichgesinnten in diesem Forum zu finden? Na dann: Herzlichen Glückwunsch! Anliegen voll erfüllt. :hammer:

    Das Sendungsbewusstsein „drei lange Bücher“ im Selbstverlag zu erstellen (wer sollte die lesen wollen angesichts der Statements auf der Webseite?), um Aussagen, die nicht nur fragwürdig sind, sondern auch bandwurmartig und völlig verworren, ist sicherlich bemerkenswert. Allerdings ebenfalls kein Hinweis auf einen gesunden Geist.

    Die Beunruhigung, dass du mit Kindern und Jugendlichen arbeitest und diese im Zweifelsfall indoktrinierst wächst..

    Wieso erkundigst du dich nicht in Meck-Pomm? Wenn der Mangel ebenso groß ist wie hier, werden die einen Weg der Anerkennung finden, vermute ich. Gerade wenn du den Vorbereitungsdienst dort machen willst.

    Finde ich einen sehr guten Hinweis. Ansonsten bei der GEW einfach anrufen und nachfragen, wer dich beraten könne, falls du auf der Webseite keinen direkten Hinweis zur Beratung für Seiteneinsteigende findest.

    Deine Gewerkschaft sollte dich beraten können, weil diese zumindest einmal dein Seiteneinstiegsprogramm kennt und dir sagen kann, ob dieses zu einer vollen, sprich durch andere BL anerkennbaren Lehrbefähigung führt oder nur zu Lehrbefähigung „Modell Sachsen“ führt.

    Wenn du eine volle Lehrbefähigung erlangst durch dein Programm, dann kannst du auch den Weg über das Lehrertauschverfahren gehen. Auch dazu kann deine Gewerkschaft dich eingehender beraten, vor allem im Hinblick auf deine Chancen auf eine zeitnahe Freigabe. Bzgl. der Freigabe dürfte der kritische Punkt sein, was du an relevanten Argumenten vorbringen kannst, um diese zu erlangen. Schließlich investiert Sachsen einiges in deine Umschulung, damit du dort den Lehrkräftemangel zu lindern hilfst, nicht in irgendeinem anderen Bundesland. Sachsen hat insofern originär erst einmal null Interesse daran dich freizugeben, wenn es nicht muss.

    Käme es für Dich in Frage, Deine Stundenzahl dauerhaft zu reduzieren?

    Finde ich einen guten Hinweis, denke aber, dass solche Schritte alle erst kommen können, wenn die aktuelle Krise überstanden ist. Auch eine Aufgabe der Nebentätigkeit könnte unter Umständen hilfreich sein. Oder eine Abgabe/ Reduktion schulischer Zusatzaufgaben oder womöglich reicht es mit etwas mehr Abstand und gesunden Grenzen auch nach einer stufenweisen Wiedereingliederung einfach den eigenen Perfektionismus ganz massiv zurückzuschrauben, zugunsten einer gesunden Zeitplanung. Dann gibt es halt in korrekturlastigen Zeiten nur Unterricht nach Buch und alte gute Stunden, die aus der Schublade gezogen werden, damit nicht ganze Nächte durchkorrigiert werden ehe weitergearbeitet wird, sondern auch echte Auszeiten, die im Alltag fest dazugehören- angefangen mit ausreichendem Schlaf.

    Der nächste, wichtige Schritt aktuell scheint mir aber erst einmal die Krankschreibung samt Gespräch mit dem Therapeuten zu sein. Das ist dann unter Umständen nämlich auch die Basis ausgehend von der eine Stundenreduktion überhaupt erst möglich wird je nach Fächern, Versorgungslage der Schule und Vorgaben des Bundeslandes zur sogenannten anlasslosen Teilzeit.

    Ich kenne das Gefühl, das du beschreibst sehr gut. Glücklicherweise hast du dir bereits Hilfe in Form einer Therapie gesucht und gefunden. Wie Chili möchte ich dir ans Herz legen, dir eine längere Auszeit zu erlauben als das Sommerferien sein könnten, um in dieser Zeit genauer sortieren zu können, wie deinen Alltag für dich gesünder gestalten kannst. Ein Klinikaufenthalt ist eine sehr gute und empfehlenswerte Unterstützung, um erforderliche Hinweise zu erhalten, wie es weitergehen könnte, wo Problemstellen/ problematische Denkmuster liegen, aber eben auch um räumlichen Abstand zu haben von allem, was dazu führt, dass du dich aktuell selbst unter Druck setzt.

    Sprich unbedingt schnellstmöglich mit deinem Therapeuten über deine Gefühle bzgl. des Schulanfangs, die Möglichkeit eines Klinikaufenthalts (es gibt zumindest im Bereich der GKV/ Rentenversicherung die Option eine Reha im beschleunigten Verfahren zu beantragen, damit man nicht allzu lange auf einen Platz warten muss), aber auch andere Unterstützung, die dir ganz aktuell noch helfen kann.

    Möglicherweise könnte medikamentöse Unterstützung momentan hilfreich sein. Je nach fachlichem Hintergrund deines Therapeuten, kann dieser dich nicht nur dazu beraten, sondern darf dir auch Medikamente verordnen. (Meine Therapeutin ist Fachärztin für Psychosomatik und darf das beispielsweise machen, wobei ich von ihr auch zu nicht- medikamentösen Lösungsansätzen kompetent beraten werde.)

    Erlaub dir selbst jetzt die Zeit, die dein Körper und dein Geist benötigen, um tatsächlich wieder ausreichend regenerieren zu können.

    Alles Gute! :rose:

    Doch, das wird oft geschrieben. Natürlich nicht von GS-Lehrkräften, die empfehlen ja aus Gründen eine Schulform und halten ihre Gründe auch für stichhaltig und zukunftsweisend, sonst würden sie sie nicht nennen. Und auch nicht die Berufsschulleute, weil die alle Wege der beruflichen Bildung und alle Abschlüsse kennen und wertschätzen.

    Garantiert auch nicht pauschal von uns Leuten aus der SEK.I, die nicht an Hauptschulen tätig sind. Wir wissen um die gute Arbeit der wenigen verbliebenen Hauptschulen oder auch der leider ebenfalls immer weiter abnehmenden Werkrealschulen, wissen auch, warum diese für bestimmte SuS erheblich besser geeignet wären als Gemeinschaftsschulen oder auch wir als Realschule. Nicht, weil wir diesen Kindern keine mittleren Schulabschlüsse zutrauen würden, sondern weil wir wissen, dass diese, um das schaffen zu können, erst einmal eine intensivere Förderung benötigen als wir an der Realschule das angesichts der Größe unserer Klassen oder oftmals auch des Raummangels/ Personalmangels leisten könnten.

    Meine Schule ist notorisch überlaufen, muss jedes Schuljahr aufs Neue zahlreiche SuS abweisen, die von anderen Schulen/Schularten zu uns wechseln wollen würden, weil auch so schon jede Klasse so vollgestopft ist, wie es die Raumgrößen gerade noch erlauben. Für Teamteaching gibt es keine Kapazitäten, Differenzierungsräume gibt es infolge der Raumnot gar nicht. An der nächstgelegenen Werkrealschule sind im Unterschied dazu maximal 16 SuS in jeder Klasse, mit teilweise Teamteaching in Hauptfächern, Differenzierungsräumen. Das erlaubt an sich schon eine andere Art der Förderung.

    Einen Bescheid habe ich gar nicht bekommen. Ich habe nur den Geldeingang auf meinem Konto gesehen.

    Ich wurde gefragt ob ich es machen möchte; hatte aber eine andere Bezahlung erwartet. Das habe ich erst im Nachhinein gesehen.

    Widerspruch einlegen und gleichzeitig nachfragen, wie begründet wird, dass der Grundbetrag nicht bezahlt wurde. Schriftlichen Bescheid einfordern.

    @reinerle : Was genau machen denn die beiden von dir genannten Apps („Klassenmappe“/„Lehrmeister“)? Sind diese lediglich zur Notenverwaltung einsetzbar oder haben sie weitere Funktionen? Wenn diese kostenfrei verfügbar sind, wie sieht es dann mit der Gewährleistung des Datenschutzes aus?

    Bin nicht aus NRW, also null eigene Erfahrung damit, nur durchgelesen, was du geschrieben und verlinkt hast:

    Grundbetrag 90€

    MdL.Prüfung (also konkrete Prüfungs- und Beratungszeit) 17€ je Zeitstunde

    Ob die tatsächliche Vorbereitungszeit nach diesem Satz mit angegeben wird oder über die Vergütung der reinen Prüfungszeit als abgegolten gilt bleibt finde ich an der Stelle etwas offen. Ein Blick in einen Kommentar zur BASS könnte das lösen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Diskrepanzen bei der Berechnung sich daraus ergeben, dass du deine Vorbereitungszeit mit nach dem 17€/ Stunde- Satz einberechnet hat, deine Bezirksregierung aber nicht. Würde das passen zu den Berechnungsunterschieden, die du festgestellt hast?

    Kalender: Outlook, da der Schulkalender daran gekoppelt ist bei uns, was es einfacher macht Termine zu übertragen.

    Noten aller Art: Notenbox

    Stundenplanung: Ich wüsste nicht, was mir eine App an der Stelle helfen sollte, aber möglicherweise erfasse ich einfach nicht genau genug, was du dir zu diesem Punkt erhoffst. Vielleicht magst du das etwas ausführen? Soll eine App dir den Unterricht planen oder möchtest du deine Planungen darüber einfach nur mit dir führen und bei Bedarf einsehen können oder was erhoffst du dir genau?

    Dann gilt dein Beispiel jedoch für die Situation an Grundschulen - und nicht als Exempel für die Situation an den Hauptschulen.
    Ich war an einer Grund- und Hauptschule tätig. Über das Patensystem waren - als es die HS noch zweizügig gab - immer die Klassen 8 und 9 Paten für die Schüler der Klassen 1-4. Da gab es keine ernsthaften Schlägereien unter Grundschülern. Und die Hauptschüler wussten, dass ihnen Thors Hammer von Schulleitung und Klassenlehrern drohte, wenn sie gewalttätig wurden.

    Das hat doch bitteschön auch mit Grundschulen nichts zu tun! Einfach mal die Luft anhalten und erst nachdenken, statt im Dauerbeißreflex auf alle anderen Schularten einzudreschen außer deiner Hauptschule, wenn es dir in dem Kram passt und deiner Argumentation dient. Nicht nur an deiner ehemaligen Schule wurde und wird vernünftige Arbeit geleistet.

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