Beiträge von CDL

    Bundesland? Liegen die Orte, die dir vorschweben im städtischen Raum rund um einen beliebten Hochschulstandort oder im ländlichen Raum etwas weiter weg (also über 70km) von den diversen „Schwarmstädten“?

    Ohne diese Angaben: Ja, nein, vielleicht. Alles möglich. Hinweise zum Bewerbungsverfahren des Bundeslandes dann einfach selbst raussuchen.

    Es handelt sich um NRW.

    Genau, ich kenne die Möglichkeit, unterhälftig während einer Beurlaubung/Elternzeit zu arbeiten. Bei mir ist aber die Situation so, dass mein Kind dauerhaft pflegebedürftig sein wird, d.h. ich würde prinzipiell gerne über einen längeren Zeitraum hinweg unterhälftig arbeiten. Bei einer Beurlaubung müsste ich ja irgendwann auch ins Rückkehrverfahren und habe nach 1 Jahr wie bei EZ meine Stelle an meiner Schule nicht mehr sicher, oder? Genau so eine Situation möchte ich eigentlich gerne vermeiden

    Falls sich niemand aus NRW meldet, der das gesichert sagen kann, lass dich am besten von deiner Gewerkschaft beraten oder alternativ dem PR, ob du auch bei Rückkehr aus der Elternzeit in unterhälftiger Teilzeit bei gleichzeitiger Beurlaubung noch ein Rückkehrrecht an deine bisherige Schule hättest. Möglicherweise gibt es alternativ die Möglichkeit in deinem Fall Härtefallgründe geltend zu machen, die einen Schulwechsel unzumutbar machen könnten. Auch dazu wissen Gewerkschaft oder PR genaueres.

    Oder geht es dir darum tatsächlich erst einmal beurlaubt zu sein ohne in unterhälftiger Teilzeit zu arbeiten, dies aber irgendwann (ggf. in x Jahren) zu machen und dennoch gesichert an deine bisherige Schule zurückkehren zu können?

    ja, fürs grundgesetz kämpfe ich quasi täglich, auch als angestellter.

    mir kam nur so fatalistisch in den kopf, und natürlich denke ich eigentlich nicht, dass es so kommen könnte, aber man weiß ja nie, dass, falls deutschland mal soldaten aussenden könnte und es zu wenige gibt, die regierung (wer weiß, wie die nach den jetzigen entwicklungen in zukunft besetzt sein wird?!) vielleicht zuerst die staatsbeamten dazu verdonnern könnte, weil sie ja zu besonderer treue verpflichtet sind. ob man sich dann noch schnell entbeamten lassen könnte?

    wie gesagt, dieses szenario ist hoffentlich sehr unwahrscheinlich!

    Danke für deine Antwort. Mein Lachen gilt dem Umstand, dass ich mir vorstelle, wie man uns Lehrpersonen nach dem Kampf an der Bildungsfront an eine andere Front schickt, wo wir dann mit Büchern, Zirkeln und ein paar Diensttablets bewaffnet den ganz großen Unterschied machen selbstredend. Allen voran dann natürlich schwerbehinderte Lehrkräfte wie ich. 🪖🎖️💂‍♀️📚👩‍🏫🔡🔫

    Nein, das wird sicherlich nicht passieren, Berufsbeamtentum hin oder her, dafür sind wir schließlich nicht einmal annähernd qualifiziert und im Regelfall auch nicht körperlich fit genug dafür. Im Zweifelsfall sind wir dann aber halt mit dafür zuständig die Verwaltung vor Ort zu unterstützen und zu entlasten oder werden für kleine Sanitätsmaßnahmen eingesetzt, sollte Bildung tatsächlich gerade kurzzeitig mal utopisch sein, was schon ein arg apokalyptisches Szenario wäre (schließlich ist Russland kein direkter Nachbar von uns).

    Ach wisst ihr was ... Ich werde in Zukunft einfach meine Klassen fragen ob sie Wert drauf legen würden, wenn ich denn käme. Und wenn eine Mehrheit mit "ja" stimmt, werde ich ganz schweizerisch-demokratisch halt gehen.

    Das finde ich eine richtig schöne und gute Lösung, die finde ich auch sehr gut zu dem passt, was du über deinen ebenso ehrlichen, wie wertschätzenden Umgang mit deinen SuS schreibst.

    Verwirrend. Welche feierliche Überreichung des Hochschulzeugnisses? Das habe ich unzeremoniell alleine im Prüfungsamt abgeholt.

    Ja, im Erststudium war das auch so bei mir. An der PH war es dafür dann richtig feierlich mit Musik durch die Musiker, diverser Reden durch Kanzler und Co., persönlichem Aufruf zur Zeugnisübergabe samt Hände schütteln und viel Applaus des Publikums (maximal zwei Gäste pro Absolvent: in waren zulässig, damit der Platz auch reicht für einen Jahrgang).

    Oh du kannst darauf klicken, weil die Schulform Realschule auch dabei ist.

    Na gut, dann ignoriere ich mal, was hier geschrieben wurde an Schulformen und beachte nur, was in der Umfrage steht.

    Stadt in der ich unterrichte: k.A. Für keine Angabe, weil das keine mir ersichtliche Rolle spielt für eine Umfrage zur Sprachmittlung im Fremdsprachenunterricht.

    Universität an der ich studiert habe: k.A. - Relevanz?

    Schulort im Ref: k.A.- Relevanz?

    Wie viele Sprachen sprechen Sie (…) inklusive Dialekte: Wird dann aus halbwegs Badisch und halbwegs Schwäbisch eine ganze Sprache? ^^ Auf welchem Niveau wird „sprechen“ an dieser Stelle relevant, um als eigenständige Sprache angeführt werden zu können? Reicht es, dass ich z.B. Spanisch radebrechen kann oder geht es um C1- C2- Niveau? Wenn rein schriftliche Sprachen wie Latein ebenfalls zählen, zählt dann auch, dass ich Italienisch recht gut lesen kann, auch vieles verstehe, aber nur Spanisch antworten kann oder dass ich rumänische Zeitungsartikel verstehe? Für ein Dissertationsprojekt erstaunlich oberflächlich und unscharf formuliert.

    tbc.

    Nachdem ich als Realschullehrerin gar nicht zur gewünschten Schulart gehöre habe ich mir den Fragebogen dann natürlich auch gespart, frage mich jetzt aber, welchen Sinn es ergibt einerseits danach zu fragen, wie hoch der zumindest geschätzte Anteil an SuS mit Migrationsanteil sei und wie hoch andererseits deren gefühlter Anteil sei. Ohne kontextuelle Einordnung, warum man diesen ggf. als hoch empfindet (weil man möglicherweise sehr viele SuS hat, die noch im Deutscherwerb befindlich sind, was gerade die Sprachmittlung herausfordernd macht oder alternativ aber auch haltungsbedingte Vorbehalte hat) ist das doch letztlich eine völlig nutzlose Angabe, in die man alles und nichts hineininterpretieren kann.

    Ich selber kann mich übrigens nicht mal mehr an die eigentliche Zeugnisübergabe erinnern, geschweigedenn welche Lehrpersonen da anwesend waren oder auch nicht. Das Leben fängt danach erst richtig an, dieses Zeugnis ebnet nur den Weg für den nächsten Ausbildungsabschnitt. "Geschafft" ist damit noch lange nichts.

    Ich erinnere mich umgekehrt null daran, welche Dozierenden bei der feierlichen Überreichung meines Hochschulzeugnisses anwesend waren, wohl aber daran, dass meine langjährige Therapeutin, die das erst ermöglicht hatte dank ihrer Arbeit mit mir auf meine Einladung hin gekommen war, genau wie meine Schwester und mein Babyneffe.

    Das war ein viel wichtigeres Zeugnis als das Abi, weil ich viel härter darum kämpfen musste gesundheitlich bedingt, dennoch erinnere ich mich noch sehr genau daran, mit welchen meiner Kurslehrer ich beim Abiball getanzt habe (unvergessen der schwungvolle Walzer mit meinem Französischlehrer, nachdem er gesehen hatte, dass ich mit meinem Vater nur Walzer linksrum getanzt hatte, was er schon immer mal ausprobieren hatte wollen :D ), welche meiner Lehrpersonen aus früheren Schuljahren mir gratuliert haben (u.a. meine Klassenlehrerin aus der 9.Klasse, in der ich einen tiefen Durchhänger hatte als Folge der Drogenprobleme meines älteren Geschwisters, die auch danach immer großen Anteil anleine schulischen Entwicklung genommen hatte) oder aber auch daran, wie die eine oder andere Lehrperson auf den Dank ihrer Leistungskurse reagiert haben (unser geliebter Bio- LK, um den uns die gesamte Jahrgangsstufe glühend beneidet hat, u.a. weil es dank unseres großartigen Lehrers- Prof. Dr. , und immer mit dem Ohr ganz nah an der aktuellen Forschung, was man gemerkt hat- bei uns eine eigene Kurskaffeemaschine im Raum gab, wenn die anderen Biolehrer diese nicht mal wieder eingeschlossen haben, weil sie meinen, SuS sollten keinen Zugang dazu in der Schule bzw. im Unterricht haben- was haben wir uns gefreut und mit unserem Lehrer eine Runde geheult zum Abschied, weil es so verdammt schön war zwei Jahre lang mit legendären Kursfesten).

    Ich bin sehr froh und dankbar, dass so viele meiner Lehrpersonen auch aus den Schuljahren davor bei unserem Abiball waren (´99, wie vermutlich bei dir auch). Das war ein wirklich schöner Abschluss für die fünfeinhalb besten Schuljahre meines Lebens an dieser Schule mit zahlreichen Lehrpersonen, die mich maßgeblich mitgeprägt haben. Mit einigen habe ich bis heute sehr guten und persönlichen Kontakt oder zähle diese heutzutage zu meinem Freundeskreis, wie meine ehemalige Kunstlehrerin.

    vornehm, vornehm, denkt sich da der schnöde angestellte. trotzdem werde ich den staat nicht heiraten, gerade in potenziellen kriegszeiten lieber nicht...

    Och, ich hab schon eine private Scheidung durch. Eine Verbeamtung aufzulösen im Bedarfsfall ist erheblich weniger lebensbedrohlich als diese es ganz real war.

    Ich weiß nicht genau, woran du denkst, wenn du von potentiellen Kriegszeiten für Deutschland schreibst, aus meiner Perspektive scheint das übertrieben, aber vermutlich denke ich eben an etwas völlig anderes als du (vielleicht magst du das ja ausführen?). Ich weiß aber, dass ich in Zeiten, in denen Rechtsradikale wie Linksradikale zunehmend an politischem Einfluss gewinnen gerade auch als Beamtin für mein Grundgesetz einstehen und - beruflich gesprochen- kämpfen will.

    (Dies geschrieben setzen sich selbstredend auch Lehrpersonen im Angestelltenverhältnis dafür ein, wie mir sehr wohl bewusst ist, also bitte keinen entrüsteten Aufschrei diesbezüglich. Es geht mir nicht darum hier einen in dieser Weise nicht existenten Unterschied in der Haltung künstlich zu konstruieren, sondern ausschließlich um meine persönliche Haltung zu Demokratie, Beamtentum und meinen Einsatz in meinem Beruf.)

    Könnte mal bitte jemand den off topic Wust entfernen?

    Ich weiß nicht was du hier meinst, aber es gehört definitiv nicht in meinen Faden.

    Ich habe keine Debatte gestartet.

    Man hat aus einer Mücke einen Elefanten gemacht und sich 3 Seiten lang über meine Meinung eschauffiert.

    Was andere daraus machen ist nicht mein Problem.

    Wie ich schon sagte. Für mich ist das Thema durch.

    Wie genau passen diese beiden Aussagen zusammen, dass es „dein Faden“ sei und OT zu unterlassen wäre in diesem, während du andererseits gar keine Debatte gestartet haben willst (was in einem Diskussionsforum mindestens diskutabel ist, da jeder eingestellte Beitrag eben natürlicherweise auch Debatten anstößt)? Für mich widerspricht sich das ehrlich gesagt.

    Aber gut, Thema durch, dann dürfen wir anderen doch einfach unseren OT- Spaß haben.

    Ich nehme aufgrund des Wortes „Bezirksregierung„ an, dass es um NRW geht. Habe eben recherchiert und neben der zeitlich befristeten Familienpflegezeit nur noch die Möglichkeit gefunden während eines Urlaubs aus familiären Gründen unterhälftig zu arbeiten außerhalb der Elternzeit.

    Ohne Ref keine volle Qualifikation, sprich keine Lehrbefähigung. Das bedeutet letztlich auch, dass es schwierig wird eine unbefristete Stelle zu erlangen, da du dich auf klassische Stellenausschreibungen im öffentlichen Schuldienst zumindest nicht bewerben kannst. Irgendwelche Abschlüsse dürftest du ebenfalls nicht abnehmen, wärst also je nach Altersgruppe deiner Schulart nur begrenzt einsetzbar.

    Allerdings hat Berlin laut GEW offenbar ein Programm zumindest zur Entfristung seiner „LovL“ seit 2023. Wer mindestens drei Jahre befristet in Berlin tätig war (nicht während eines Lehramtsstudiums) und davon mindestens ein Jahr an derselben Schule kann entfristet werden.

    Eine volle Lehrbefähigung gibt es so aber natürlich nicht, ergo bliebest du damit beschränkt auf Berlin, könntest auch schulintern nicht aufsteigen und dich auf zahlreiche klassische Stellen auch in Berlin nicht bewerben, da du für diese formal nicht qualifiziert wärest.

    Ob es weitere Stolperfallen und Haken beim Berliner Entfristungsprogramm gibt kann dir deine Gewerkschaft sagen oder du liest einfach selbst nach. Mich hat das jetzt weniger als 1min gekostet die Informationen der GEW Berlin dazu zu finden.

    Die Gewerkschaften fordern übrigens auch, dass derart entfristete Lehrpersonen nachqualifiziert werden müssen. Es kann also durchaus sein, dass du irgendwann dann doch noch eine Art Ref machen wirst müssen, sollte sich das durchsetzen können, was ich sehr hoffe.

    Könnte mal bitte jemand den off topic Wust entfernen?

    Ich weiß nicht was du hier meinst, aber es gehört definitiv nicht in meinen Faden.

    Eröffne für smalltalk doch bitte einen eigenen Faden. Danke!

    Dir ist bewusst, dass „dein“ Faden aus von Bolzbold ausgelagerten OT- Beiträgen in seinem Faden entstanden ist, wo du eine Debatte um Beamtentum als Kontraindikation für eine ausreichende intrinsische Berufsmotivation gestartet hast? Genau genommen hat diesen Faden hier damit Bolzbold selbst gestartet, der die Beiträge als Moderator ausgelagert hat und der insofern auch einen Titel festgelegt hat basierend auf den bis zu dem Zeitpunkt ausgelagerten Beiträgen.

    Was genau würdest du denn diskutieren wollen?

    an der Stelle weise ich nochmals darauf hin, dass trotz aller möglichen Einschränkungen von Teilzeit wegen der Unterrichtsversorgung auch für Beamte das SGB IX gilt. Hiernach gibt es für Schwerbehinderte einen Rechtsanspruch auf Teilzeit.

    Ich weiß und dennoch ist es hier in BW seit zwei Jahren auch für schwerbehinderte Lehrpersonen keine Selbstverständlichkeit mehr, dass die Teilzeit direkt bewilligt wird ohne Widerspruch einlegen zu müssen, wie ich durch unsere örtliche Schwerbehindertenvertretung weiß, die mich diesbezüglich sicherheitshalber vorgewarnt hatte im letzten Jahr. Bei mir war das zwar bislang niemals ein Problem (einen GdB von 70 entkräftet man dann doch nichts mal eben), für zahlreiche Lehrpersonen mit Gleichstellung oder vereinzelt auch welche mit GdB 50 aber durchaus.

    Du, ich kann total nachvollziehen, dass es für die SL Mist ist, wenn jemand neu anfängt und dann gleich auf 75 Prozent runtergeht, aber die SL hat ja die Kinder nicht. Insofern können die das vielleicht nicht nachvollziehen.

    Ich muss mich auch revidieren was die Singles angeht, die keinen Kind und kein Kegel haben. Vielleicht sind die ja chronisch krank. Nicht alles sieht man ja von außen.

    Und selbst wenn jemand nicht chronisch erkrankt ist, niemanden pflegt oder erzieht kann es dennoch zahlreiche, wirklich gute Gründe geben, warum jemand in Teilzeit arbeiten möchte und das eigentlich auch können sollte.

    Es gibt hier eine Kollegin, die in der Rettungshundestaffel aktiv ist- solche Leute brauchen wir gesellschaftlich gesehen und natürlich muss es möglich sein, dafür in TZ zu gehen. Wir brauchen aber auch die KuK, die einfach im Sinne der Selbstfürsorge nicht in Vollzeit arbeiten wollen, um den Beruf bis zur Pensionierung möglichst gesund ausüben zu können oder diejenigen, die neben dem Beruf genügend Zeit haben wollen für ein zeitintensives Hobby, weil ihnen das mindestens so viel wert ist, wie das Geld für eine Vollzeittätigkeit.

    Das ist mit Teil der Attraktivität von Berufen, wenn sie diesbezüglich zumindest etwas persönlichen Spielraum zulassen können und damit durchaus auch ein relevanter Weg gegen den Lehrkräftemangel, statt den Beruf weiter unattraktiver zu machen durch immer weniger Teilzeitoptionen für immer weniger KuK.

    Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zumindest ganz basal zu erhalten oder auch schwerbehinderte Lehrkräfte wie mich zu entlasten ist doch wirklich nur das absolute Minimum.

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