Beiträge von Lehrerin2007

    Hat sich in den letzten 70 Jahren kaum was verändert?

    Wow. Offensichtlich nicht! Das ist wirklich erstaunlich, man könnte eine Reportage in 2020 drehen und nur ein paar Kleinigkeiten verändern, dass es ganz aktuell ist. Und 70 Jahre später denken immer noch so viele, Lehrer ist ein Halbtagsjob... Ammenmärchen halten sich hartnäckig...

    "Glücklicherweise wohnt der Lehrer außerhalb der Stadt in einem Hochhaus fast unbezahlbaren Reihenhäuschen..." :)

    es ist nur nicht sonderlich attraktiv, aufs gs-lehramt umzuschulen, wenn man was komplett neues, was man eigentlich nicht studiert hat, als fertiger gym-lehrer mit mehr wochenstunden für weniger geld machen soll...

    Ja, das stimmt schon. Dazu gibt es derzeit in Bayern eine relativ einfache Umschulungs-Maßnahme und ich kenne einige fertige Gymnasiallehrer, die nun kurzfristig an die GS gehen, weil sie keine (feste) Stelle am Gymnasium bekommen. Dennoch ist es eine mögliche vorübergehende Lösung, da sie später auch wieder zurück ans Gymnasium können, das finde ich eigentlich gar nicht so schlecht, v. a. für die, die definitiv nicht in ein anderes Bundesland wollen/können.

    Und in 2025 fehlen sie dann wegen der 13. Klasse (Rückkehr zu G9) wieder am Gymnasium. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass gerade dann (auch wenn das wieder lange vorher absehbar war...) alles klappt und die Versorgung mit Lehrern am Gymnasium dann ausreichend ist... Na ich bin gespannt.

    Hält jemand eine Unfallversicherung fürs Kind für sinnvoll? Oder hat jemand eine abgeschlossen fürs Kind?

    Uns wurde das auch (fast) aufgeschwatzt mit ausschweifenden Beispielen, was alles theoretisch passieren könnte und das Kind dann lebenslang Invalide ist... Wir haben uns einerseits gefragt, wie wir mehr oder weniger unversehrt groß geworden sind uns dann allerdings dagegen entschieden... und hoffen, dass wir es nicht eines Tages bereuen.

    Das geht jetzt nicht zwangsläufig hier um dich

    Dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich habe meinen Fall geschildert, weil es bei mir eben ähnlich zu sein scheint, wie bei der Threaderstellerin...

    Wie zB Susannea sagt, häufige Dienstreisen oder auch zeitige Termine, auf die man wenig Einfluss hat, sind ein Grund dafür, dass es nicht jeden Tag geht. Hängt eben vom Job/AG ab...

    25 km empfinde ich nicht als weit

    Darum geht es im Kern ja nicht. Es können schon 10 o 20 km zu weit sein, wenn man morgens noch ein o. zwei Kinder zu „managen“ hat und von den Öffnungszeiten der Kita abhängig ist.
    Auch ich habe seit ich Kinder habe, TZ gearbeitet, um den Hauptteil der Kinderorganisation zu übernehmen. Das beißt sich dann leider mit einem langen Fahrtweg, wenn man um 7:45 da sein muss. Mein Mann konnte auch mal die Kinder bringen, aber eben nicht täglich. Unser KiGa, der ursprünglich mal ab 7:00 auf hatte, hat wegen Personalmangel die letzten 2 Jahre erst 7:30 aufgemacht. Ich habe es (Schulweg 13 km) dann in 20‘ zur Schule geschafft. War alles äußerst knapp bemessen und ich bin froh, dass die Zeit jetzt vorbei ist. Ich stand immer sehr unter Druck und bin wenige Male auch erst mit dem Stunden-Gong noch mit Jacke ins Klassenzimmer gestürzt.

    Entweder könnt ihr die Zeit bis zum nächsten Kind irgendwie überbrücken (hast du jeden Tag zur 1. Stunde?) und du versuchst dann, dich nach der Elternzeit versetzen zu lassen (ich sehe da kein Problem wegen deinem „Ruf“, wenn du merkst, dass es weg-technisch wegen der Kinder zu schwierig ist und es auch damit begründest) oder du machst das gleich. Nach meiner Erfahrung (meine Kids sind jetzt in der Grundschule) kann ich dir nur raten, Faktoren, die den Arbeitsalltag mit Kind(ern) erschweren, weitmöglichst auszuschalten/ zu verringern.

    Zum Thema Brennpunktschule kann ich allerdings nicht sagen, wie stark dich das persönlich mehr stressen würde als deine jetzige Schule.

    Genau so. Du bezahlst alles, bekommst das Rezept zurück (mit Stempel, Unterschrift usw.) und reichst es dann bei der Versicherung (die Debeka bekommt das Original bzw. du kannst deren App nutzen und es abfotografieren und digital einreichen) und bei der Beihilfe ein.

    Wegen des Aufwands lohnt es sich über einige Zeit die Rechnungen und Rezepte zu sammeln.

    Bei Quizlet (App) kann man Vokabel-Sets raussuchen (zB Green Line X Unit 2) oder selbst welche anlegen und dann üben (Karteikarten, Zuordnungs-Spiel, Selbsttest etc.).

    Bei schlaukopf.de kann man auch auf verschiedenen Niveaus (glaube auch Grundschule bzw. Themenvokabular) üben.

    Ja, ich finde das auch schade. Warum ist das so?

    Ich weiß jetzt nicht, was in dem Fall vorgefallen ist, aber mir ist in den paar Monaten, in denen ich hier bin, auch schon aufgefallen, dass so mancher Post doch recht barsch oder überheblich ist, nur weil der Autor vielleicht eine andere Meinung vertritt. Ich überlege immer sehr genau, wie ich etwas formuliere, damit ich keine blöde Reaktion bekomme. Das nervt nämlich.

    Ich frage mich machmal, ob manche Mitglieder in real life auch so mit ihren Kolleg*inn*en reden...? :angst:

    Darf ich fragen, warum du das Referendariat nicht gemacht hast bisher? Was ist der Grund?

    Was ist eigentlich eine "Lehrerpersönlichkeit" - das definiert doch jeder anders. Ich wusste auch nicht, ob ich eine "Lehrerpersönlichkeit" bin bis mindestens nach dem Referendariat. Das ist doch auch ein Reifeprozess, oder?

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