Beiträge von Lehrerin2007

    Ich kenne nur Kollegen, die in den Ferien geheiratet haben.

    Ich geselle mich zumindest in diesem Punkt mal zu deinem Bekanntenkreis dazu. Ich fand es auch schön, nach der Hochzeit noch ein paar Tage frei zu haben ein paar Flittertage in Paris zu verbringen. :)

    Anschließend hab ich dann noch schnell mein 2. Staatsexamen fertig gemacht - mit neuem Namen.

    Schrieb ich schon, dass ich versuchen werde, mir in den nächsten zwei Wochen meinen zweiten Booster "abzuholen"? Hier sträuben sich einige Ärzt*innen wohl ziemlich stark dagegen auch unter 60jährige zum vierten Mal zu impfen.

    Wir waren ja im Impfzentrum und auch in der Apotheke hätten wir die 4. Impfung bekommen, auch unsere 12-Jährige. Im Impfzentrum meinten sie nur, sie müssen uns aufklären, dass die 4. Impfung für uns eben nicht von der Stiko empfohlen wird, das war's.

    Ansonsten: Ich hatte bisher weder die echte Grippe noch Covid. (Zumindest nicht, dass ich wüsste). Möchte beides nicht haben, daher steht jetzt nach der 4. Covid im November noch die Grippe-Impfung an. Die Kinder gleich mit, wird auch so nicht von der Stiko empfohlen.

    Ob man sich bei der Grippe auch immer gefragt hat, "wo man sie her hat"? Man hatte sie dann halt.

    Ich kenne kaum noch Leute, die Covid noch nicht hatten, aber nur eine Handvoll, die jemals eine echte Grippe hatten (gerade in Zusammenhang mit Covid hat man sich ja auch oft über Grippe unterhalten und den Schweregrad der Krankheiten verglichen). Daher passt der Vergleich für mich überhaupt nicht.

    Wie hast du den angepassten Impfstoff vertragen (auch im Vergleich zu den ersten 3 Dosen)?

    Ich war am Abend sehr müde und hatte am nächsten Tag (erträgliche) Kopfschmerzen, am übernächsten wieder alles "normal".

    Im Vergleich: Die 1./2. Impfung hatte ich damals gar nicht gemerkt, nach der 3. war mir nachts sehr schwindelig. Also immer mal wieder was Neues...

    Ab einer Inzidenz von 1000 dürfte es sich lohnen, zum Eigenschutz eine ffp2 zu tragen.

    Piiiieeeep! 😷

    Unterrichtet ihr derzeit alle mit Masken?

    Ja. Ich habe mir auch vor 1 Woche die 4. Impfung geholt (mit dem neusten "Stoff"). Damit hatte ich auch 4 "Ereignisse" (keine Infektion bisher, zumindest nicht wissentlich). Mehr kann ich nicht tun.

    Gleichzeitig schränke ich mich aber privat bei weitem nicht mehr so ein wie die letzten Jahre seit Corona-Beginn. Das ist sozusagen mein "Kompromiss".

    Ich nutze für beides (PKV: Debeka; Beihilfe) mittlerweile (jeweils) eine App, mit der ich die Rechnungen abfotografiere und digital einreiche. Seitdem geht das deutlich schneller, meist habe ich das Geld innerhalb einer Woche zurück, was ich absolut okay finde. Phasenweise war die Beihilfe (vor ein paar Jahren) auch mal extrem langsam (ca. 6 Wochen), da hieß es, weil sie irgendwas umstellen (System) und wegen Personalmangel. Die Debeka hatte Anfang des Jahres auch so eine Phase (ich glaube, es war auch irgendwas mit Personal), aber das hat sich wieder gelegt.

    Ich sehe auch kein Problem darin zu agieren, ohne Namen zu nennen.

    Es ging ja nicht darum, dass ich die Namen vor der Klasse nicht sage (das ist mir schon auch klar, dass das nicht sehr sinnvoll wäre), sondern dass nicht einmal ich sie wissen sollte, weder "Täter" noch "Opfer".

    Wenn du darin kein Problem siehst, würde mich wirklich interessieren, wie du dann agiert hättest bzw. wie alle Beteiligten noch hätten agieren sollen deiner Meinung nach.

    Ich hatte zuletzt auch so eine 6. Klasse (war Klassenleitung), wo so etwas Ähnliches abgegangen ist. Da so etwas ja kaum mal im Unterricht zum Vorschein kommt, habe ich erst in Gesprächen mit Müttern der Klasse erfahren, was da so los ist im Hintergrund. Jedes Mal sagten sie aber, ich wüsste das bitte nicht von ihnen, ich dürfe bloß nicht der Klasse gegenüber durchscheinen lassen, dass ich Bescheid wisse und schon gar nicht dürfe ich Namen wissen (wer mobbt, wer das/die Opfer sind etc.). Gleichzeitig wurde aber von mir erwartet, dass ich als Klassenleitung dagegen etwas tue. Ich stand total zwischen den Stühlen und hab mich dann mit den anderen Lehrkräften der Klasse besprochen, wenn etwas vorgefallen ist (z.B. auch mit Fotos, wie im Fall der TS), habe ich die Schulleitung informiert (die sogar auch mal einige in der Klasse zum Gespräch gebeten hat), die Schule hat, obwohl wir schon ein Medienprojekt mit denen hatten, nochmal den Jugendbeamten reingeholt (zum Thema ungewollte Fotos machen und verschicken, beleidigen im Internet etc.), ich habe die Schulpsychologin dazu geholt, die mit denen über mehrere Stunden gearbeitet hat; wir haben mehrfach Verhaltensregeln formuliert, die alle unterschrieben haben (die hängen heute noch im Klassenzimmer aus...), Wünsche eines jeden an die Klasse, sowie, was sich jeder einzelne vornimmt, um das Klassenklima zu verbessern. Ein langes Gespräch mit den Klassenelternsprecherinnen hatte ich auch, die dann die Informationen an die Eltern weiterleiteten - der Tenor war jedoch meist der gleiche: Die Schule / die Lehrkräfte täten "zu wenig" bzw. hätten viel eher reagieren sollen (wir haben reagiert, als wir davon erfahren haben!) und die Eltern waren nicht bereit, die Regeln (z.B. wie man sich im Klassenchat verhält) bei ihren eigenen Kindern auch mal durchzusetzen oder zu kontrollieren oder generell die Medienzeit auch mal etwas einzuschränken.

    Kurz: Es hat wenig genützt.

    Für außerschulischen Kram habe ich mich aber auch nicht zuständig gefühlt (ebensowenig wie für das, was in irgendwelche WhatsApp Gruppen passiert) und das auch ganz klar abgeblockt.

    Sehe ich ehrlich gesagt nach der Erfahrung genauso. Vor allem, wenn die Kooperation mit den Eltern diesbezüglich so schlecht ist. Es werden alle möglichen Apps, permanent Zugriff aufs Internet ohne jede Kontrolle erlaubt und die Schule soll dann richten, wenn das eskaliert und die Kinder nicht wissen, was sie eigentlich (nicht) dürfen in den sozialen Medien. Das ist so eine Mammutaufgabe, dass das ohne die Eltern nicht geht. Zu viele (zumindest in der Klasse) scheuen aber den Konflikt mit dem eigenen Kind und sagen, die Schule / die Lehrkräfte sollen sich gefälligst kümmern.

    Ich war selten so froh, eine Klasse "los zu sein", verfolge es jetzt aber weiter und bin mit der neuen Klassenleitung in Kontakt. Aber ich hätte nicht gewusst, was ich noch tun soll. Es tat mir sehr leid um diejenigen, die unter der Situation stark gelitten haben und deren Leistungen auch schlechter geworden sind.

    Ich kenne da nur Quizlet. Man kann vorhandene Lernsets (ich habe auch schon viele für meine Klassen erstellt) nutzen, indem man über die Suchfunktion z.B. "Green Line 1, Unit 1" (oder welches Buch auch immer) eingibt, man kann auch selbst Sets erstellen (dafür muss man sich registrieren). Anhören kann man die Wörter auch. Es ist kostenlos und man kann es als App runterladen oder im Browser nutzen.

    Mir fällt gerade noch eine Frage zur PKV ein. Inwiefern steigen die Beiträge für das Kind im Lauf der Zeit?

    Mir wurde gesagt, dass sie auf einem ähnlichen Niveau bleiben wie bei Vertragsabschluss, das kann ich mir jedoch nicht vorstellen.

    Also meine Kinder sind jetzt 9 und 12 und wir haben seit deren Geburt nur minimale Erhöhungen gehabt (wenige €).

    Also zur Zahnspange / PKV+Beihilfe kann ich dir folgendes berichten, meine Tochter ist gerade fertig; Kostenpunkt der gesamten Behandlung (ca. 3 Jahre): rund 9000 €. Sie ist privat versichert mit 80% Beihilfe. Es wurde jeder einzelne Cent zurückerstattet.

    Auch sonst wurde bei uns für die Kinder immer alles bezahlt (waren allerdings "normale", übliche Dinge wie Zahnarzt- und Kinderarztbesuche, keine Kuren o. Ä., dazu weiß ich nichts).

    Die Krankenversicherungsbeiträge, die ich für meine Kinder zahle, halten sich auch in Grenzen (ca. 35 € / Monat bei 80% Beihilfe); Vorteil ist, dass man - manchmal - schneller einen Termin bekommt, Nachteil, dass man gerade bei Kindern viele Rechnungen einreichen muss (U's, Impfungen, Kinderarztbesuche bei Infekten, Zahnarztkontrolle, Zahnspange...), was natürlich ein Aufwand ist UND dass (meine Erfahrung) manchmal zu viel untersucht wird. Da soll z.B. ein Blutwert kontrolliert werden und es wird ein großes Blutbild gemacht mit seitenweise verschiedensten Blutwerten, was so evtl. gar nicht nötig gewesen wäre.

    Nur weil ich jetzt in der Schule anwesend bin, kann ich arbeiten oder mit Kolleginnen quatschen, Kaffee trinken

    Das ist ja in Firmen und Betrieben nicht wirklich anders. Mein Mann erzählt auch öfters, was xyz heute [Privates] erzählt hat. Ich glaube nicht, dass er sich jedes Mal "aussticht" für solche Gespräche... Kaffee (und Wasser, Tee...) trinken kann man auch, während man seine Mails checkt bzw. mehr oder weniger pädagogische Gespräche führt (wo fängt das an, wo hört das auf?). 🤷🏼‍♀️

    Selbst, wenn das nicht angeordnet würde - man ist doch ohnehin einige Minuten eher im Klassenraum, wenn man zur 1. Stunde hat...? Auch am Gym. komme ich zur 1. Stunde nie erst mit dem Gong reingestürzt, ich muss mich ja selbst auch noch irgendwie einrichten. Und auch hier haben immer irgendwelche SchülerInnen Rede- oder Klärungsbedarf, was ich ja dann irgendwoanders hinlegen müsste, wenn ich da noch nicht da wäre. Ich würde in diese 10 min. daher Dinge legen, die ich ohnehin noch erledigen muss, dann aber im Klassenraum mache, z.B. Material sortieren, einsammeln, ausschneiden, was aufhängen, was Wichtiges an die Tafel schreiben, best. SchülerInnen auf fehlende HA, Elternbriefe etc. ansprechen...

    Meine allererste Unterrichtsstunde bei meinem allerersten Praktikum im zarten Alter von 20 Jahren. Ich sollte eigentlich hospitieren (es war tatsächlich auch die erste Stunde meines Praktikums überhaupt), aber die Französischlehrerin war krank und die Vertretungslehrerin sprach kein Französisch, hatte aber einen kurzen Ablaufplan für die Stunde dabei und fragte mich, ob ich das nicht machen möchte... (Text mit den SuS lesen, kurze Dialoge einstudieren und vortragen). Also rein ins kalte Wasser (völlig unvorbereitet) und es klappte total gut (sicherlich hatte ich einen großen Bonus bei den SuS, weil ich selbst noch so jung war).

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