Mail an welchem Tag oder zu welcher Tageszeit auch immer sind mir egal. Die checke ich an Wochentagen mehrmals täglich, am WE nur, wenn es mir passt. Mich hat es aber einmal schon sehr geärgert, dass eine Kollegin, mit der ich zusammenarbeiten musste, die Klassenarbeit, die wir Montag in unseren Klassen parallel schreiben wollten/sollten, erst am Sonntagabend fertig bekommen hat (bzw. meinen Teil angeschaut und ihren hinzugefügt hat) und noch Änderungswünsche hatte. Ich musste das ja also Sonntagabend noch bearbeiten. Das empfinde ich schon als sehr übergriffig. Begründung war: Samstag hatte ja ihr Kind Geburtstag und dann musste sie noch dies und das (alles privat), das fand ich unmöglich. Ich habe ihr das auch mal gesagt, dass ich so nicht mit ihr zusammenarbeiten kann, es ist immerhin ein wenig besser geworden zuletzt. Ich habe dann wieder eine Parallelklasse im kommenden Schuljahr mit ihr... ![]()
Beiträge von Lehrerin2007
-
-
Bei euch gibt es also auch schon zu Beginn der Probezeit Besuche durch die Schulleitung?
Bei mir war das auch so, allerdings nicht direkt zu Beginn, sondern ein paar Wochen ins Schuljahr hinein, dass ich Zeit hatte, die Klassen kennenzulernen und mich einzuarbeiten. Dieser Besuch waren aber total harmlos i. Vgl. zu U-Besuchen im Ref. oder gar Lehrproben.
-
Also bei mir waren es 2-3x (allerdings am Gym.). Ich finde überhaupt nicht, dass es vergleichbar ist! Klar, ein wenig aufgeregt bin ich auch heute noch, wenn die SL vorbeikommt und meinen und meinen Unterricht sehen will, aber die Gespräche danach sind sehr locker und angenehm (klar gibt es Ausnahmen; ich spreche aus der Erfahrung von 4 versch. SL).
-
Ich glaube, das wird sich legen, sobald du als "normale/r" Lehrer/in im Schulalltag angekommen bist. An meiner Schule - ist mir vor kurzem erst aufgefallen - stellen die neuen Lehrkräfte, die gerade das Ref. beendet haben, immer Fragen, wo wir nur abwinken und sagen: Ach, mach dir darüber keinen Kopf! - und sie sagen, das liegt noch am Ref. und dass sie sich so viele Gedanken machen, etwas falsch zu machen. Das ging mir damals auch so. Von daher, mach dir nicht so viele Gedanken, in Bayern wirst du sicher eine Stelle bekommen und darfst dann endlich "ganz normal" unterrichten und Erfahrungen im echten Schulalltag (ohne Lehrproben etc.) sammeln. Ich wünsche dir ein nettes Kollegium, denn damit steht und fällt viel!
-
So habe ich es auch in Erinnerung (ich hatte meine 1. Untersuchung in Ba-Wü). Außer eben, du fällst krankheitsbedingt längere Zeit (also nicht mal nur 3 Tage wegen Erkältung) aus, was bei mir der Fall war (allerdings wegen der Schwangerschaft), dann musst du nochmal hin.
-
Bei uns müssen alle Neuzugänge an der Schule den Impfpass vorlegen und der Masern-Impfstatus wird an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Bei den Älteren wurden alle Impfpässe zum Gesundheitsamt eingeschickt.
-
Wir nun auch endlich... schöne Ferien nach Bayern!

-
-
Jetzt, wo die Schnittstelle G8/G9 die Oberstufe erreicht (letzter G8-Oberstufenjahrgang beginnt im kommenden Schuljahr die Oberstufe), habe ich jetzt schon von verschiedenen Seiten gehört, dass wegen Lehrermangels Richtung 2025 das Stundendeptutat der Gymnasiallehrer in Bayern erhöht werden soll. Ich habe etwas von 1-3 Stunden Erhöhung (je nach Deputat) gehört; wobei ich 3 Stunden mehr schon enorm finde. Außerdem soll es Einschränkungen bei Teilzeitanträgen geben. Von den bayr. GrundschullehrerInnen kennen wir das ja schon mit der Erhöhung um 1 Stunde, sowie striktere Bedingungen, Teilzeit zu arbeiten.
Weiß jemand mehr darüber oder hat konkretere Details?
-
Da kommt sicher Freude auf, wenn man vor hatte die Stelle TATSÄCHLICH zu besetzen.
Eigentlich ist schon alles gesagt zu dem Thema. Ich kenne die Hintergründe nicht, es kann auch eine schon länger geplante (aber vorher lange nicht eingetretene) Schwangerschaft gewesen sein, die dann nun grad mal in diesem "unpassenden" Moment passierte oder sogar überhaupt nicht geplant war. Und nun? Überleg dir mal, was wäre, wenn Schwangere bei der Stellenvergabe nachteilig behandelt würden!?
Wir hatten auch eine, die inmitten des ersten Corona-Jahres schwanger wurde. Sie war schon Ende 30 und ich wusste von ihr, dass sie erst spät den "Richtigen" getroffen hat. Es gab viel Gerede im Kollegium, weil sie ja dann nicht mehr unterrichten durfte (das war, als die Schulen gerade wieder öffneten), dass sie ja wohl damit noch hätte warten können etc. - im Ernst? Ich fand das unmöglich. Corona ist immer noch da und Schwangere dürfen immer noch nicht wieder arbeiten, hätte sie dann ganz auf ein Kind verzichten sollen, denn das kann ja noch Jahre so weitergehen...?
Außerdem scheinen viele immer zu vergessen, dass die Kinder/Jugendlichen, die wir alle unterrichten ja auch irgendwo herkommen müssen!
-
Bei uns sollte auch mal eine neue Kollegin "angefangen" und war dann aber frisch schwanger. Dann kam sie eben ein Jahr später. 🤷🏼♀️
-
Wir hatten kurz vor / nach Pfingsten wieder einige Fälle im Kollegium, aktuell hat es sich wieder beruhigt. Die betroffenen Kollegen sagten allerdings auch, dass sie schon sehr heftig erkrankt waren (auch die jüngeren). Bei den SuS höre ich wiederum von erstaunlich wenig Fällen, da gab es im Februar / März deutlich mehr.
-
Das finde ich sehr seltsam und habe es auch noch nie erlebt. Ich weiß zwar nicht, was du für Zeugnisbemerkungen schreibst, aber es hört sich so an als seist du nicht neu im Geschäft und als habe es bisher keine Probleme gegeben. Ich wäre da auch sehr irritiert, zumal es 7/20 sind und nicht eine einzelne, vielleicht etwas unglücklich geratene Bemerkung ist.
Ich persönlich würde mit dem Thema zum PR gehen und mich beraten lassen, was ich da jetzt tun soll.
-
Englisch ist bei mir noch das weniger anpassungsbedürftige Fach
In der Oberstufe empfinde ich Englisch schon als sehr anpassungsbedürftig, da man ja aktuelle Themen behandelt (Politik, Wahlen etc.) und auch bei Kernthemen (Klimawandel, Gesellschaft, Einwanderung, internationale Beziehungen etc.) aktuelle Entwicklungen einarbeiten muss.
-
der schon seine ganzen Unterrichtsmaterialien beisammen hat und diese immer nur bisschen anpassen muss und Klausuren von 5-10 klässlern schnell und fleißig abarbeitet(teilweise schon in vertretungsstunden oder auf dem Weg nach Hauseim Zug)
Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Ich bin jetzt 15 Jahre im Schuldienst (+ 2 Jahre Referendariat) und habe in manchen Klassen aufgrund von Lehrplanänderungen, Wechsel von G9 zu G8 und wieder zu G9, Änderungen bei Aufgabenformaten, mit denen man prüfen soll usw. - mein Material mehrfach erneuern müssen; vieles, was ich am Anfang erstellt habe, kann ich heute wirklich gar nicht mehr verwenden (außer vielleicht mal einer allg. Grammatikübung). Das gleiche gilt für Klassenarbeiten / Schulaufgaben. Darüber hinaus entwickelt man sich selbst als Lehrkraft ja weiter und ich würde heute nicht mehr alles exakt genauso machen wie am Anfang und würde ggf. vorhandenes Material immer wieder neu ausarbeiten und anpassen.
In der Unterstufe können Klassenarbeiten tatsächlich etwas schneller gehen, weil die noch nicht so viel Text schreiben, aber je höher die Klassenstufe, desto mehr Text, desto anspruchsvoller die Aufgaben, das kann man unmöglich mal eben schnell in einem Zug korrigieren. Ich bin bekannt als schnelle Korrektorin (habe zwei Korrekturfächer) und benötige für eine Oberstufenklausur (ca. 20 Arbeiten) allermindestens eine Woche (wenn es gut läuft, meist länger) und das ist schon sehr schnell.
Hat man das als Lehrer mehr Freizeit ? Also quasi Vollzeit eingestellt und bezahlt aber dennoch keine 40h Woche?
Nein. Definitiv nicht. Ich habe manchmal den Eindruck, es ist eher weniger, weil man so flexibel sein muss und oft auch am Abend oder am Wochenende noch was machen muss. Es mag Ausnahmen geben, die wirklich nur das Allernötigste machen (wie in allen Berufen) oder ihren Unterricht quasi nicht planen, aber die Korrekturen erledigen sich trotzdem nicht von selbst und bei Konferenzen, Elternabenden, Elternsprechtagen, Fachsitzungen und Fortbildungen muss man trotzdem dabei sein.
Zitat meiner letzten Intensivpraktikantin: "Boah, ich hätte nie gedacht, dass man als Lehrer SO viele Aufgaben hat, an was man alles denken muss!" (als wir gerade die Tische und Stühle im Klausurraum durchzählten und zurechtrückten).
Mit 20 h Anwesenheit kommt man wohl kaum aus.
Das schaffe ich nicht einmal in Teilzeit (also unter 20 h in der Schule zu sein).
-
Bei uns wird das zum Glück gar nicht weiter kommentiert. Im Gegenteil, manchmal (wenn man zu zweit etwas in einem Raum zu tun hat, fragt der eine, ob er die Maske lieber wieder aufsetzen soll). Das finde ich sehr angenehm.
Nach wir vor tragen die meisten KuK Maske bei uns! Aktuell sind auch wieder 6 oder 7 betroffen und unser Vertretungsplan sehr, sehr lang!
-
Bei uns (Bayern) gab es zum Abitur keine Testpflicht und sogar Positive hätten in einem extra Raum schreiben dürfen (ja, mit Aufsicht, man wurde vorher nicht gefragt, ob das für einen selbst in Frage kommt, sondern einfach eingeteilt...). Zum Glück hatten wir den Fall nicht!
Die Abiturfeier ist jetzt 4 Tage her und es geht mir gut. Ich war fast sicher, dass ich mich da anstecken würde. Andererseits hatten die Abiturienten in den Wochen vor den Prüfungen fast alle Corona, vielliecht war es sogar relativ safe...!?
-
(ich war noch nie so krank).
Genau diesen Satz habe ich jetzt schon öfter gehört. Daher habe ich doch Respekt davor, wenn es mich doch irgendwann mal erwischt...
-
Ich dachte, das ist vielleicht sowas wie Payback?

-
Roswitha111 : Deine Sichtweise finde ich echt interessant. Wir haben uns ja entschieden, trotz leichtem Platzmangel (dem wir jetzt mit Tricks und funktionalen Möbeln entgegenwirken), in der Stadt zu bleiben (haben allerdings auch nichts geerbt), obwohl wir immer wieder gefragt wurden, warum wir nicht was Größeres weiter draußen suchen... Es hat uns irgendwie nie so überzeugt, dass wir auf die Suche gegangen sind, auch wenn Corona und Home Office hier echt nicht einfach waren und Spuren hinterlassen hat (wobei das auch in einer größeren Wohnung der Fall hätte sein können).
Werbung