@karuna: Ich verstehe jetzt nicht so ganz, was dein Post mit meinem Thema zu tun hat. Ich spreche ja von der Arbeitssituation, nicht von unserer Familienzeit oder unserer Beziehung zu unseren Kindern, die wir natürlich auch vor Corona hatten.
Beiträge von Lehrerin2007
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Immerhin will ich ihr ja nichts Böses sondern nur meine Arbeit erledigen
Ja klar, nur, wie ich im Eingangspost geschrieben habe, kann ich so auf Dauer nicht arbeiten. Ich kann nicht korrigieren oder Texte lesen, wenn jemand permanent im Hintergrund redet. Und sein Job besteht wirklich nur aus reden...
Aber wieso ist das vor dem Hintergrund der Gesamtsituation allein sein Problem?
Hab ich das geschrieben? 🤔 Wir haben beide ein Problem damit. Er kann im Büro auch viel besser arbeiten als zu Hause.
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Aus eigener Anschauung weiß ich auf jeden Fall, dass es Leute sind, die finden, dass sie die Gesellschaft als einzige verstanden haben.
Nicht nur das, sondern auch den Körper, das Immunsystem, die Krankheit(en)... und dass einfach alles besser wissen als die Experten, denn diese angeblichen Experten-Infos werden ja bewusst so platziert, um die Leute zu beeinflussen. (Auch aus eigener Erfahrung im familiären Umfeld).
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Galgenhumor
Ja, mit dem versuchen wir es auch immer wieder...

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Nur die Kinder müsstest du ihm regelmäßig mal mitgeben können der Fairness halber.)
Das geht eben nicht, die müssen ja zur Schule...
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Wir hätten sogar eine (eigene) Ferienwohnung. Aber die ist 600 km weit weg. Bisschen lang als Arbeitsweg...
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Was wäre mit einem Bürokontainer im Garten?
Du hast keine Ahnung, was für einen Blick ich dann abbekommen würde... -
Also wir haben ca. 90 qm zu viert und einen Garten vor der Tür, was in der nicht allzu kalten Jahreszeit schon sehr hilfreich ist, aber ehrlich gesagt stört mich mein arbeitender Mann mehr als die Kinder 😬
Bevor meine Eltern ein Haus gebaut haben, hatten wir eine ähnlich große Wohnung und als Kind empfand ich das als groß; außerdem konnten wir immer raus, wann wir wollten, was bei unseren Kindern ähnlich ist. Wichtiger ist ja, dass jeder seinen Rückzugsort hat, aber das ist definitiv nicht gegeben, wenn mein Mann den ganzen Tag so "präsent" ist. Auch die Kinder sind anders drauf, wenn er (nicht) da ist. Über Jahre hatte ich (arbeite wegen der Kinder in TZ) eine gewisse Routine bis zum Abed bis mein Mann heimkam. Diese ist jetzt völlig perturbiert worden (und jede 2. Woche ist es wieder anders) und die Routinen von vorher klappen einfach nicht mehr, alles ist durcheinander und das stresst mich noch zusätzlich zu dem, was ich im Eingangspost beschrieben habe.
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Sicherlich keine Dauerlösung, aber wie sind denn an deiner Schule die Möglichkeiten, dass du einiges dort erledigst?
Ja, das habe ich auch schonmal gemacht, aber vieles kann ich eben doch zu Hause besser machen, weil ich hier mein ganzes Material habe und in der Schule auch keinen richtigen Arbeitsplatz. (Zum Korrigieren hab ich mich mal in ein leeres Klassenzimmer gesetzt.)
Also, wie du schon sagtest, keine Dauerlösung...
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Ich würde Dir dringend empfehlen, Euch von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zunächst einmal beraten zu lassen.
Das habe ich auch schon vorgeschlagen. Ich werde meinen Vorschlag bei nächster Gelegenheit wiederholen...
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Kann dein Mann ein Tandem mit einem/einer Kolleg*in bilden, der/die in der anderen Woche ist und dann seine Tage nehmen, außer 1-2, wo der/die Kolleg*in doch kommen muss?
Nein, das darf er eben nicht. Er darf in der jeweiligen Home-Office-Woche das Büro nicht betreten. Die zwei Gruppen dürfen sich an keiner Stelle vermischen (treffen sich dann aber privat, genau so ein Irrsinn wie beim Wechselunterricht).
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Könnt ihr euch eine 1-Zimmer-Wohnung (edit) zusätzlich als Büro mieten?
Schrieb ich ja weiter oben schon, warum das wegfällt. Ich glaube auch nicht, dass jemand in so einer Situation bereit wäre, auf ca. 1/4 seines Gehaltes für ein privat gemietetes "Büro" zu verzichten, weil der Arbeitgeber ihm keins stellt...
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Mein Partner war seit März 2020 an maximal 10 Tagen im Büro, sonst nur zuhause.
Das ist ja noch schlimmer als bei mir...

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bzw. den Betriebsrat hinzugezogen?
Das hab ich natürlich auch schon gefragt, aber er sagt, er ist in einer Position, wo er den Betriebsrat nicht fragen kann (ist etwas schwer zu erklären, ohne hier ins Detail gehen zu müssen). Im Prinzip hat er nicht wirklich eine Anlaufstelle, was ich ziemlich schwierig finde.
Der Betriebsrat kämpft ständig fürs Home Office und gegen das Büro, weil die meisten eben lieber ins HO wollen...
Gibt es ansonsten bei euch Möglichkeiten externen zahlbar Arbeitsraum anzubieten?
Nein, hier ganz sicher nicht. Deshalb haben wir auch nicht so viel Wohnraum... Was bisher, in unserem ursprünglichen Lebens-Arbeits-Modell absolut ok war (haben sogar einen Garten vor dem Haus) und wir uns auch bewusst dafür entschieden haben, hier zu bleiben, allerdings haben wir das lange vor Corona getan...
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Mein Partner hat seit Beginn der Pandemie die Anweisung seines Arbeitgebers (in der "freien" Wirtschaft), im Home Office zu arbeiten. Anfangs (März 2020) durchgehend, später gab es ein rotierendes System (zwei Gruppen, die sich wöchentlich abwechseln mit Büro / Home Office), das vor Kurzem beendet wurde (jeder durfte wieder ins Büro, aber Home Office war dennoch möglich für die, die gern wollten) und nun aufgrund der hohen Inzidenz wieder eingeführt wurde. Er *darf* in den Home Office-Wochen nicht das Büro betreten.
Das war für uns anfangs noch kein so großes Problem bzw. kam uns z.T. sogar entgegen, da unsere Kinder ja lange im Home Schooling und später im Wechselunterricht (und ich damit komplett in der Schule) waren und wir wirklich Kontakte vermeiden wollten, wo es nur ging. Nach gut 1,5 Jahren merken wir nun aber, dass wir total an unsere Grenzen stoßen. Wir haben eher bescheidenen Wohnraum, treten uns auf die Füße und mein Partner ist (leider) sehr laut, d.h. er redet eigentlich ununterbrochen in seinem Job und besetzt quasi meinen Arbeitsplatz (ich arbeite dann im Wohnzimmer oder in der Küche - oder auch umgekehrt; ich habe nichtmal ein eigenes Arbeitszimmer, seit wir Kinder haben, sondern eine "Büroecke", was bisher kein Problem war, da die anderen ja meist aus dem Haus waren, wenn ich zu Hause gearbeitet habe). Ich könnte auch einfach sagen: Ich ertrage es nicht mehr. Ich kann so nicht arbeiten, wenn jemand in der Wohnung permanent redet und gefühlt alle 10 Minuten durch die Wohnung läuft, um aufs Klo zu gehen, was zu trinken oder zu essen zu holen, es macht mich wahnsinnig. Wir hatten im Sommer eine richtige Krise deshalb und haben gesagt, da muss sich etwas ändern. Die Hoffnung war groß, dass der Winter nicht so schlimm wird und die Impfungen wirken und solche Maßnahmen nicht mehr nötig sind und letztendlich wurde dieses rotierende Modell ja auch abgeschafft, aber - Pustekuchen.
Ich bin schon länger ziemlich sauer deshalb, weil ich der Meinung bin, der AG darf ihn nicht ins Home Office zwingen und quasi über unseren privaten Wohnraum verfügen. Wenn er möchte, dass seine Arbeitnehmer nicht so nah beieinander sitzen, kann er Home Office ermöglichen, aber wo es nicht geht oder wenn jemand nicht will, muss er zusätzliche Möglichkeiten (und die gibt es in diesem Fall!) schaffen. Nun ist es so, dass auf seine bzw. unsere Situation (bescheidener Wohnraum, Home Office zu zweit nur unter schlechten Bedingungen, zwei Kinder; auch unser älteres Kind fühlt sich beim Lernen gestört) keiner Rücksicht nimmt. Viele wohnen irgendwo weiter außerhalb und sind froh übers Home Office, dass jemand lieber ins Büro will, ist die Ausnahme, daher steht er recht allein da. Er hat auch mit seinem Chef darüber gesprochen, aber der sagt, die Regelung kommt von den Oberchefs, da kann er nichts machen. Punkt.
Er versucht nun, selbst Lösungen zu finden, er wird nur an meinen langen Tagen zu Hause arbeiten (immerhin schonmal 2 Tage) und nach 16:30, wenn ich daheim bin, keine Termine mehr annehmen, nur noch E-mails schreiben; dann wird er wahrscheinlich bei Freunden (großes Haus) hier und da auch mal einen Tag unterkommen und ansonsten "heimlich" irgendwo in einem Besprechungsraum verschwinden, wo keiner ist. Das Irrwitzige daran ist auch noch, dass das Büro, in dem er normalerweise arbeitet, meistens sowieso (fast) leer steht, weil die meisten Mitarbeiter ja im Home Office arbeiten! Und trotzdem darf er es jede 2. Woche nicht betreten...
Ich habe schon recherchiert und lese immer mal wieder in Artikeln, dass Arbeitnehmer nicht ins Home Office gezwungen werden dürfen, aber so richtig was Handfestes finde ich nicht; meistens geht es darum, ob man ins Home Office *darf*. Kennt sich jemand damit aus, wie das hier rechtlich aussieht oder kennt so einen ähnlichen Fall?
So, das Auskotzen tat schonmal gut...

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Wahrscheinlich weiß das noch keiner so genau, weil wir ja gerade auch noch ein riesengroßes anderes Problem haben 🙈
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Ich frage mich nur, WIE eine Impfpflicht aussehen könnte?
An der Masern-Impfpflicht sieht man ja auch, wie lange das dauert, bis man alles kontrolliert hat... Die Kontrolle ist ja auch schon so aufwändig!
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Ich bin mittlerweile für eine Impfpflicht für Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Logopäden, Menschen in pflegenden Berufen, Lehrer, Erzieher und für ALLE über 60.
Ich stimme zu und würde noch alle Eltern, deren Kinder in eine Kita oder Schule gehen, hinzufügen.
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Es gibt aber offensichtlich viel mehr Eltern, die ungeimpft sind als Lehrkräfte. Da wäre eine Impfpflicht wohl wirksamer...
Mir persönlich ist es gleich, ob es für LuL nun eine Pflicht gibt oder nicht, aber ich glaube nicht, dass es viel bringen wird.
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Ich verstehe auch die ganze Zeit nicht (also schon in den letzten Monaten), warum Verkaufspersonal KEINE Maske tragen muss, wenn sie hinter einer Glasscheibe sitzen. Beim Bäcker z. B. "atmen" sie meine Backwaren direkt an oder beim Metzger. Das hat mich schon immer gestört.
Danke!! Ich denke immer, wir sind so pingelig, aber ich finde auch, dass Hygiene dort nicht immer unbedingt groß geschrieben wird; auch werden Backwaren mancherorts mit bloßen Händen angefasst. Da gehe ich persönlich dann nicht mehr hin...
heute kam das negative Testergebnis
Zum Glück. Viel Glück für deinen Mann.
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