Beiträge von Lehrerin2007

    Ach! Bei uns hieß es: "Im Rahmen einer Videokonferenz, z. B. über Microsoft Teams, dürfen Sie Ihren Schülern/innen alle Audios und Videos zur Verfügung stellen. Sobald die Onlinepräsentation beendet ist, stehen diese Dateien nicht mehr zur Verfügung. Aus urheberrechtlichen Gründen ist es leider nicht erlaubt, multimediale Dateien auf Mebis hochzuladen, abzuspeichern und an die Schüler/innen weiterzuleiten. Für eine solche erweiterte Nutzung müsste der Verlag mit allen Rechteinhabern von Hör- und Filmdateien zusätzliche Verträge schließen und neue Honorare aushandeln. Dieses Vorgehen wäre - auch für einen zeitlich begrenzten Zeitraum - aus betriebswirtschaftlicher Sicht unverhältnismäßig."

    Komisch... Wann genau war das?

    Unsere Fachleitung hat auch beim Schulbuchverlag nachgefragt und für den Lockdown im Frühjahr galt, dass wir die mp3 hochladen durften, aber nach Beendigung des Lockdowns wieder löschen mussten. Das haben wir sogar schriftlich bekommen.

    Als dann im Herbst die erste meiner Klassen in Quarantäne war, habe ich nachgefragt bzw. die Fachleitung nochmal nachgefragt und ihr wurde bestätigt, dass wir das weiterhin bzw. wieder dürfen. Wieder bis Schuljahresende, nehme ich an.

    Ich habe meine alten Kurse auf Mebis gelöscht und werde das dieses Schuljahr entsprechend wieder tun.

    Ich bezog mich mit "digital native" eher darauf, dass sie damit aufgewachsen sind (weniger, dass sie automatisch Spezialisten darin sind) und in Hinblick auf die Veränderung der medialen Welt.

    Was du beschreibst, ist natürlich extrem. Solche Erfahrungen habe ich bisher mit meinen SuS noch nicht gemacht (mit den KuK sehr wohl), zumindest nicht in dem Ausmaß.

    Ich vermute auch stark, dass Abiturienten heutzutage nicht weniger wissen als frühere Generationen.

    Das denke ich auch. Ich habe den Eindruck, dass die Art des Lernens und die Schwerpunktsetzung auf best. Skills sich geändert hat und dass die Welt "drumherum" sich sehr geändert hat und ihren Einfluss hat. Man sagt der Generation Z ja nach, dass deren Aufmerksamkeitsspanne geringer ist, vielleicht auch aufgrund des täglichen "Overloads" an Informationen durch die schnellen, digitalen Medien. Sie sind multi-tasking-fähiger, aber bewegen sich gleichzeitig weniger (so wird die Generation Z in meinem Englisch-Lehrbuch für die Oberstufe beschrieben). Sie sind einerseits digital natives, andererseits (meine Interpretation/Erfahrungen) wirken sie überfordert mit der "analogen" Art, zu arbeiten, sich Texte zu erschließen, das Wesentliche herauszuarbeiten und sich bei der Bearbeitung auf die eigentliche Aufgabenstellung zu konzentrieren oder auch einfach mal etwas auswendig zu lernen. Letzteres hat sogar neulich eine Mutter im Gespräch zu mir gesagt, dass ihr das auffällt, dass manche einfach nicht mehr in der Lage sind, Vokabeln oder grammatische Formen (Verbendungen) einfach auswendig zu lernen (und hier bin ich der Meinung, dass es ohne stures Auswendiglernen nicht geht). Und da kann man endlos Skills wie Lese- und Hörverstehen und Texte verfassen einüben, die Verbendungen werden sie immer noch nicht können, ohne sie zumindest einmal richtig auswendig gelernt zu haben.

    In meinem Oberstufenkurs habe ich mich neulich gewundert, dass nicht nur ein S., sondern mehrere SuS nicht in der Lage waren, einen Text in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Sie haben unwichtige Details genannt, aber waren z.T. nicht in der Lage, den Kern des Textes wiederzugeben.

    (Aber das sind natürlich nur meine persönlichen Eindrücke.)

    ... ich viel Zeit mit meiner Familie hatte. Natürlich war es auch nicht immer einfach, so viel zusammen zu sein, aber wenn ich Bilanz ziehe, habe ich das Gefühl, habe ich mehr von meinen Kindern gehabt, sie mehr erlebt, und sei es nur beim Spielen oder Rumzanken zu Hause und sie haben sich trotz Homeschoolings und weniger Kontakte gut weiterentwickelt.

    ... ich gemerkt habe, mit wem ich auf einer Wellenlänge bin und wer oder was wirklich wichtig ist.

    ... ich mich selbst weiterentwickelt habe beim Unterricht, noch digitaler (v. a. auf die Ferne), flexibler, spontaner und neue Ideen ausprobiert habe.

    ... ich trotz vielem zu-Hause-sein immer noch sagen kann: Ich bin gern zu Hause. Mein zu Hause ist schön.

    ... ich gesund geblieben bin!

    Hier war es sehr viel ruhiger als sonst und vor allem war die Luft rein und die Wege draußen sind sauber. Das hat mich schon immer sehr gestört, obwohl ich Feuerwerk an sich schön finde.

    Dafür habe ich z.T. recht volle Wohnungen/Häuser um uns herum gesehen, ich glaube schon, dass so einige sich nicht an die "2-Hauhalte-Regelung" gehalten haben... Na ja, wird sich zeigen.

    Ansonsten gehe ich dem neuen Jahr mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Die Infektionszahlen sinken nicht so richtig, die Impfung ist da, ja (zum Glück!), aber es geht schleppend voran, es herrscht noch Unklarheit über die Mutationen, keiner weiß, wie es mit den Schulen weiter geht. Komisches Gefühl, ein neues Jahr zu beginnen...

    Dennoch wünsche ich allen ein schönes, vor allem gesundes 2021 :rose: und hoffe sehr, dass sich die Dinge bis zum Frühjahr/Sommer deutlich verbessern und wir Stück für Stück die Einschränkungen los werden und das kommende Schuljahr nicht mehr so eine Chaos wird, sondern im Großen und Ganzen normal abläuft.

    Mit einem Grafiktablett habe ich das noch nicht probiert (hab auch keins).

    Ansonsten kommt es drauf an, in welchem Format mir die Schülerarbeit vorlag.

    Bisher habe ich es so gemacht, dass ich Schülerarbeiten von den Kleinen (Klasse 5, 6) direkt im Bild (jpg) oder im pdf mit Textfeldern korrigiert habe, da man da häufig nur einzelne Buchstaben und Wörter (in meinen Fächern) reinkorrigeren muss und die Texte noch sehr kurz sind.

    Aufsätze der Mittel-/Oberstufe (Mediations, Essays) jedoch habe ich im Endeffekt doch wieder analog korrigiert, also ausgedruckt und reingeschrieben. Klingt jetzt vielleicht wieder steinzeitmäßig, aber aufwändige Korrekturen fand ich am Laptop einfach zu unhandlich. Wenn es eine Word-/Open Office-Datei war, habe ich es auch mal mit der "Änderungen nachverfolgen"-Funktion gemacht, aber ich fand es dennoch nicht so gut wie handschriftlich. Für mich persönlich (obwohl ich sonst vieles am Computer mache) ist das Korrigieren mit dem klassischen Rotstift (s. mein Profilbild :)) am besten. Vielleicht liegt das auch an meiner Art zu korrigieren, zu ergänzen, mit Pfeilen usw. (Satzstellung) zu markieren, keine Ahnung, aber ich fand es digital immer sehr unhandlich.

    Fände es aber auch interessant, was andere für Erfahrungen gemacht haben.

    Bei uns (also an meiner Schule) sollen auch alle Geräte in der Schule ausgetauscht werden gegen "personalisierte" Laptops, die man auch mit nach Hause nehmen kann. Aber das ist bisher nur ein Plan, wann da was passiert steht in den Sternen.

    Derzeit haben wir Fujitsu Laptops an der Schule.

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