Beiträge von Lehrerin2007

    Mit einem Grafiktablett habe ich das noch nicht probiert (hab auch keins).

    Ansonsten kommt es drauf an, in welchem Format mir die Schülerarbeit vorlag.

    Bisher habe ich es so gemacht, dass ich Schülerarbeiten von den Kleinen (Klasse 5, 6) direkt im Bild (jpg) oder im pdf mit Textfeldern korrigiert habe, da man da häufig nur einzelne Buchstaben und Wörter (in meinen Fächern) reinkorrigeren muss und die Texte noch sehr kurz sind.

    Aufsätze der Mittel-/Oberstufe (Mediations, Essays) jedoch habe ich im Endeffekt doch wieder analog korrigiert, also ausgedruckt und reingeschrieben. Klingt jetzt vielleicht wieder steinzeitmäßig, aber aufwändige Korrekturen fand ich am Laptop einfach zu unhandlich. Wenn es eine Word-/Open Office-Datei war, habe ich es auch mal mit der "Änderungen nachverfolgen"-Funktion gemacht, aber ich fand es dennoch nicht so gut wie handschriftlich. Für mich persönlich (obwohl ich sonst vieles am Computer mache) ist das Korrigieren mit dem klassischen Rotstift (s. mein Profilbild :)) am besten. Vielleicht liegt das auch an meiner Art zu korrigieren, zu ergänzen, mit Pfeilen usw. (Satzstellung) zu markieren, keine Ahnung, aber ich fand es digital immer sehr unhandlich.

    Fände es aber auch interessant, was andere für Erfahrungen gemacht haben.

    Bei uns (also an meiner Schule) sollen auch alle Geräte in der Schule ausgetauscht werden gegen "personalisierte" Laptops, die man auch mit nach Hause nehmen kann. Aber das ist bisher nur ein Plan, wann da was passiert steht in den Sternen.

    Derzeit haben wir Fujitsu Laptops an der Schule.

    Ich hatte schon als Kind eine gewisse Höhenangst. Für mich war das der blanke Horror und ich habe diverse Anläufe gebraucht, weil ich natürlich irgendwann das Silber-Abzeichen schaffen wollte.

    Wenn ich von Vornherein gewusst hätte, ich muss springen, wäre die Angst wohl noch viel größer gewesen. Das kann es ja nicht sein...! Zwingen geht m. E. gar nicht.

    Teil der Bewertung war es bei uns glaube ich nicht.

    Ich bin die ganzen Ferien unterschwellig gedanklich beim 11. Januar... So 100% wie sonst kann ich nicht abschalten.

    Auch, weil ich nächste Woche mal beginnen muss, den Unterricht zu planen und es für Montag früh in meinem Fall theoretisch 4 Szenarien gibt.

    Ich habe auch einen älteren Epson (SX125) mit Scanner. Einen Scanner würde ich auf jeden Fall empfehlen, den habe ich vor allem im Home Schooling mehr denn je benötigt. Nützt mir ja nichts, wenn ich von zu Hause arbeite und zum Scannen immer in die Schule muss...

    Wenn ich mir mal einen neuen Drucker zulegen muss, möchte ich einen w-lan-Drucker.

    "Zudem müsse eine Schnelltest-Strategie für Schulen eingeführt werden. Sobald die Infektionszahlen niedriger lägen, müsse den Schulen Entscheidungsfreiheit über ihre jeweilige Schulorganisation gegeben werden."

    Das finde ich besonders interessant (aus dem von Ketfesem verlinkten Artikel). Ich bin gespannt....

    Ein Kurs nur mit deutlich älteren, in denen eine Sprache neu vermittelt werden soll, puh, das stelle ich mir auch sehr anstrengend vor.

    Ich glaube, ich hatte mit auch nicht die leiseste Ahnung mit 25 (wo ich Gehirn-leistungstechnisch wahrscheinlich auf dem höchsten Punkt angelangt war in meinem Leben), dass man mit 50 vielleicht nicht mehr ganz so schnell lernt... ;) - woher auch...?

    (Es war allerdings ein Auffrischungs-Kurs. Alle hatten in der Schule Englisch.)

    Dort kann man sowieso nicht alt genug sein, auch mit 50 begegnen einem noch ältere Schüler.

    Ich habe vor dem Ref (also mit 25) Englisch-Erwachsenen-Kurse an der VHS gegeben. Das war vielleicht komisch. Erst fanden die mich toll (alle z.T. deutlich älter) und dann haben sie sich nur noch beschwert, dass ich viel zu schnell war und sie nicht mitkamen (ich sollte aber eigentlich so ein bestimmtes Buch, das mir gestellt wurde, in diesem Kurs schaffen)... War nicht so meins, aber dennoch eine interessante Erfahrung. In der Schule mit den Kindern habe ich mich wohler gefühlt.

    meine Eltern hätten sich nie bei / über einem Lehrer beschwert. Eher wäre ICH schuld gewesen, als ein Lehrer. Der Lehrer war die Respektperson schlechthin.

    Meine auch nicht. Sie waren auch sehr selten in der Schule. Ich kann mich an einen einzigen Elternsprechtag erinnern, an dem sie mal bei den Lehrern waren, bei denen ich notentechnisch mal eine weniger gute Phase hatte. Wenn ich eine schlechte Note hatte, hieß es immer, ich müsse halt mehr tun. Nie wären sie auf die Idee gekommen, dass den Lehrer irgendeine Schuld trifft (obwohl sie auch nie ein wirklich positives Bild vom Lehrerberuf hatten).

    "Die Studierenden erwarten, dass jemand anderes für sie alles Wichtige erledigt. Termine etwa werden nicht ernst genommen, weil sie nur einmal zu Beginn des Semesters publiziert wurden, nicht aber verbal, ausdrücklich und kurzfristig darauf hingewiesen worden ist."

    "Auffällig ist eine deutliche Zunahme an Anträgen zur Einsicht in Prüfungsunterlagen: Korrektururteile wie "falsch" oder "unvollständig" werden als Zumutung empfunden – wie überhaupt eine geringe Frustrationstoleranz zu beobachten ist: Kritik ja, aber behutsam und mit positiven Signalen. Zum ersten Mal in meiner 30jährigen Lehrerfahrung an der Universität wird von Studierenden berichtet, die nach einer (sachlichen) Kritik von einigen Inhalten eines (Gruppen-)Referates in Tränen ausbrachen."

    Genau das kann ich von meinen Erfahrungen von der Oberstufe auch bestätigen. Es fängt damit an, dass ich ein Handout austeile, wie das zu haltende Referat gestaltet werden soll (zeitlicher Rahmen, was inhaltlich erwartet wird, wie bewertet wird, Handout, Organisatorisches). Dann tragen sich die SuS zwar für Referate ein, aber fragen mich dann kurz vorher, wie lang es denn sein soll, wo sie den Artikel herbekommen usw.. Ich frage mich jedes Mal, warum? Wenn ich sie an das Handout erinnere, kommt entweder: Ach, es gab ein Handout dazu? Oder: Ach ja stimmt, aber das finde ich jetzt so schnell nicht. Oder Ähnliches. (Das wäre mir damals peinlich gewesen vor der Lehrkraft, da hätte ich eher eine Mitschülerin gefragt).

    Ich unterrichte jetzt schon viele Jahre hintereinanderweg in der Oberstufe und das, was im zweiten Zitat (s.o.) gesagt wird, wird nach meiner Erfahrung immer schlimmer. Eins meiner ersten Themen hier im Forum hatte auch teilweise damit zu tun und hat mich sozusagen hierher "getrieben". Ich habe immer mehr den Eindruck, es geht nur noch darum, ein notentechnisch möglichst gutes Abitur zu machen (am besten alle eine 1 vor dem Komma), aber nicht darum, sich selbständig Kenntnisse zu erarbeiten, die Kritik/Kommentare der Lehrer anzunehmen und an sich zu arbeiten (stattdessen aber zu schmollen, weil man von dem bösen, strengen Lehrer ja keine 1 bekommen hat oder, noch besser: die Eltern vorzuschicken), selbst daran mitzuwirken, dass man studienfähig wird. Es wird schon gemosert, wenn sie bei Vorträgen, Filmen, Referaten etc. selbst die wichtigsten Punkte mitnotieren sollen ("Können Sie uns die Präsentation bitte auch ausdrucken?" - "Darf ich mir das Tafelbild / Beamerbild abfotografieren?" - sogar die Hausaufgaben fotografieren manche ab...). Das ist schon zu viel verlangt.

    Woran liegt das alles?

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