Beiträge von Palim

    ist das etwa nicht normal?

    die graue soße müsste doch jede lehrkraft kennen, oder nicht?

    Nein.

    Unsere Reinigungskräfte sind die besten, es ist ein Knochenjob, ich möchte nicht tauschen.

    Mich ekeln Hefte nicht, schmutzig aussehende Hände selten, da sieht man den Dreck zumindest, wenn das Kind in der Erde gebuddelt hat.
    Mich ekeln dafür andere Sachen, aber Unterricht mit Matsch und Erde, mit Pappmaschee oder Modellierzeug, mit Experimenten, Kochen, Farben und anderem, bei dem man schmutzig werden kann, macht mir in der Regel viel Spaß.

    Die Verwaltungskraft im Sekretariat wird von Schulträger bezahlt, sie verwaltet Schülerdaten.

    Die Schulassistenz hat schulische Aufgaben, die sonst Lehrkräfte übernehmen. Kapitalisiert man Lehrkräftestunden, kann man für das Geld die Assistenz einstellen und generiert mehr Stunden, da die Assistenz schlechter bezahlt ist und fürs gleiche Geld mehr Stunden zur Verfügung steht. Das geht nur an großen Systemen, in denen es auch Anrechnungsstunden gibt.

    Der Hinweis darauf, dass in den vergangenen Jahren auch jemand SU unterrichtet haben muss, zeigt ja, dass es auch an dieser Schule irgendjemanden gibt, der Material hat.

    Zudem würde ich jetzt nicht wild darauf los sammeln, sondern

    a) fragen, um welche Klassenstufe es konkret geht,

    b) nach einem Schulplan fragen,

    c) mit konkret mit den nächsten 1-3 Themen beschäftigen.


    Und ja, auch ich habe Sachen gekauft, ABER es gab an unserer Schule auch Sachen, heute gibt es sehr viel mehr, einschließlich digitaler Möglichkeiten, deren Kosten die Schule trägt.

    Es ist teilweise möglich, Sachen digital anzulegen, wenn man jetzt beginnt, ist es ohnehin gut, das gleich zu machen. ABER im SU braucht man auch viel Anschauungsmaterial, sodass man sich auch Kisten/ Kästen/ Ordner weglegt. Ob man das in der Schule machen will, muss man individuell entscheiden.

    Sollte in der Schule gar nichts vorhanden sein, würde ich darauf drängen, dass 1-3 Lehrwerke + Lehrerhandbücher gekauft werden.

    In der Grundschule ist es üblich, dass die Kinder in der Nähe oder drumzu wohnen … oder es sind Buskinder, und Betreuung wird nahezu immer gestellt.

    Auch wenn die Schule ausfällt wegen Glätte, Sturm, Heizungsschaden, … wird zumindest Notbetreuung angeboten für die, die da sind bzw. es dringend benötigen. Das können wenige Kinder sein oder auch volle Klassen.

    Wenn um die Schule herum das Wohngebiet kein Internet und kein Telefon hat, dann wirst du mit online-Unterricht niemanden erreichen.

    Ohne Strom ist es ähnlich, da kann man in der Schule aber sicher Betreuung anbieten und Sachen machen, die ohne Strom möglich sind.

    Es finden sich aber anscheinend immer noch Leute, die die Administration quasi für lau aus der Sicht des Dienstherren zufriedenstellend übernehmen.

    Es gibt in mehreren Schulformen für alle diese Aufgaben gar keine Entlastungen.

    Und an dieser Stelle wird ja immer gerne dargestellt, dass jede Lehrkraft neben Unterricht/ Vorbereitung/ Klassenleitung auch hinsichtlich der Schulentwicklung/Organisation etc. Aufgaben übernehmen muss.

    Bleibt also die Frage, warum es an manchen Schulformen Entlastungen/ Vergütung gibt, an anderen nicht, obwohl überall solche Aufgaben zu erledigen sind und man es in manchen Schulen eben nich für lau übernimmt oder nur bestimmt Tätigkeiten gezählt werden, andere aber nicht.

    Ich fände es gut, wenn die Aufgaben generell entlastet wären und damit auch die Dienstfähigkeit erleichtert werden könnte, da die anstehenden Tätigkeiten angerechnet und nicht über Gebühr strapaziert werden könnten.

    Gleiches gilt allerdings auch für schwierige Klassen/ schwierige Unterrichtsbedingungen - auch da darf man anrechnen und entlasten, was der Alltag an Aufwand fordert.

    Auch bräuchte das System insgesamt viel mehr Personal und erfahrene Lehrkräfte könnten - bei Anrechnung - Aufgaben übernehmen, die anderen Organisation, Differenzierung, Inklusion, Förderung, Korrektur (was auch immer) erleichtern würden.

    Eigentlich sind es dann 2 verschiedene Sachen.

    Einerseits geht es um Feste für die Schülerinnen und Schüler der Schule, die unterschiedliche Religionen und Kulturen haben. Da kann man die religiösen Feiertage aufgreifen. Oder man kann es in einem Fest der Kulturen darstellen.

    Andererseits geht es darum, die Berührung hinsichtlich Juden nicht allein auf den Holocaust zu beschränken. Wenn es an der Schule und im Umfeld keine Juden gibt, muss man dafür anderes finden. Klassisch ist es, die Weltreligionen zum Thema zu machen, da stehen verschiedene Religionen nebeneinander und man kann es auf heute beziehen.

    Unsere Schüler:innen sind so wenig gebildet oder informiert, dass die zu ihrer eigenen Religion kaum etwas sagen können. Das ist dann eher so, dass sie in der Auseinandersetzung mit anderen Religionen die eigene Religion erfragen oder entdecken.

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