Beiträge von Palim

    Ostfriesland ist aber immer ein Traum.

    Stimmt.

    Für mich aus dem ebenfalls platten Teil von NDS ist es teilweise eher langweilig. 8)

    Mir gefällt es, mein „Ferienhaus“ hat alles, was ich brauche, eine komplett ausgestattete Küche, einen etwas wilden Garten (ok, Rasenmähen muss man selbst), Internetanschluss, zur Not einen Ofen…

    Die Möglichkeiten, essen zu gehen, finde ich eher bescheiden

    und leider gibt es keinen Blick aufs Meer, aber die Inseln sind in diesem Sommer rappelvoll.

    Mein derzeitiger DaZ-Schüler mag den SU und ist immer sehr erfreut, wenn er mal mitmachen kann.

    Schaubilder sind super, weil er sie abzeichnen kann. Auch glaube ich, dass er versteht, worum es geht.

    Bei Versuchen war er auch sehr aktiv, aber das ist aufwändig und es muss dem Szenario nach auch möglich sein. Gleiches gilt fürs Zubereiten von Speisen. Aber da müsstest du dich mit der Lehrkraft für Biologie absprechen. Außerdem sind 2 Stunden nicht viel.

    Möglich ist es, kleine Dialoge zu trainieren, so wie es in der GS mit Englisch gemacht wird, z. B. zum Einkaufen. Mit dem Thema wiederhole ich Nahrungsmittel, Bekleidung, Möbel. Wenn die Schüler älter sind oder sprachlich nicht mehr ganz am Anfang, kann man sicher auch Produktvergleiche einsetzen. Stehen sie insgesamt eher am Anfang, könntest du mit der Mathelehrkraft absprechen, ob du den Bereich Größen - Geld übernimmst. Spielgeld gibt es bei der Bank, einfache AB bei der Bundesbank, sie schicken Material, man kann es aber auch herunterladen als pdf und sichten und nur einsetzen, was möglich ist oder zur Differenzierung einsetzen - da muss man sich herantasten.

    In der GS ist das bei uns nicht umsetzbar, die SuS haben kein Handy, aber ich denke, der sinnvolle Umgang mit hilfreichen Apps wäre auch ein passendes Thema, Übersetzungsprogramme, Anton, Duolingo, …

    Vom Goethe-Institut gibt es viele Angebote, außerdem gibt es Nachrichtenseiten in einfacher Sprache und Nachrichtenseiten in verschiedenen Fremdsprachen, sodass man diese nutzen und dann aktuelle Themen im Unterricht aufgreifen kann.

    Auf die Suche gehen kannst du nach mehrsprachigem Material, ich habe vor ein paar Wochen in meiner (normalen Grundschul-)Klasse die die Baderegeln verteilt, Schwimmen konnte nicht stattfinden, es hat genau meine Klasse getroffen. Jedenfalls gab es auf einer Seite die Regeln mit Bildern und deutschem, englischem und arabischem Text. Wenn dann eine Sprache fehlt, kann man versuchen, es mit Hilfe eines Übersetzungsprogrammes zu erweitern, sodass es mehr Sprachen gibt und das Thema verstanden wird und „Übersetzung“ gleich mit.

    Flyer gibt es auch zu Verkehrsregeln und ich meine auch zum Grundgesetz, müsste ich später mal raussuchen.

    Das "nur" muss man weiterhin auf einige Bundesländer beziehen, die dem Lehramt GHRS A13 verwehrt.

    Förderschullehrkräfte, die auch in den GHRS-Schulen eingesetzt sind, erhalten es aber.

    Die Regelungen für den Einsatz an Gesamtschulen oder Abordnungen in andere Schulformen sind in den verschiedenen Schulformen unterschiedlich.

    Vielleicht solltest du dich auch mal mit den Arbeitszeitstudien beschäftigen, da werden auch die außerunterrichtlichen Aufgaben beleuchtet, die du in den Blick nehmen solltest, https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/projekte/arbeitszeitstudie

    den Ratschlag, in den möglichen Schulformen Praktika zu absolvieren, hattest du schon bekommen.

    Welche anderen Fächer haben sie denn, sodass du auf andere Inhalte Rücksicht nehmen müsstest?

    Vorstellen kann ich mir:

    - Regeln, Konflikte und Konfliktlösung

    - Rollenverständnis und Gleichberechtigung

    - Wahlen - ist ja dann ohnehin gerade dran

    - Wünsche, Bedürfnisse, Konsum - das könnte auch sehr praktisch sein

    - Berufe und berufliche Anforderungen (dazu lasse ich in Klasse 4 Interviews führen, aber man kann sicher auch mit Steckbriefen oder Bildern arbeiten)

    Sinnvoll könnte auch anderes aus dem SU sein

    - Zeiteinteilung und Zeitmessung (Tageszeiten, Wochentage, Monate, zyklische Darstellung, lineare Darstellung, Vergangenheit, Zukunft), allerdings kann man Inhalte zur eigenen Fluchterfahrung mit unseren SchülerInnen eher erst nach 2 Jahren ansprechen und thematisieren, weil es dann nicht mehr so nah ist und sie die sprachlichen Mittel dann besser beherrschen. Ohnehin ist es im Hinblick auf Traumata ein heikles Thema).

    - Raum/Karte/Orientierung - das kommt sehr auf deine Standort an, was da möglich oder nötig ist (Straßennamen, Wegbeschreibung, vielleicht auch Fahrplan/Kosten.

    - Müll/ Abfall/ Entsorgung/ Recycling

    - Ver- und Entsorgung mit Wasser/ STrom, Wasser- und Stromverbrauch

    - vielleicht sogar Erste Hilfe, dabei kann man viele Wörter wiederholen und trotzdem auch ohne sprachliche Kenntnisse Inhalte erlernen

    Außerdem könnten für die Jüngeren vielleicht noch die Ideen hinter den Büchern der Bunten Bande etwas sein, sprachlich ist das aber sicherlich zu schwierig, aber es gäbe auch Bände in einfacher Sprache.

    https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bild…ASAAEgIDYvD_BwE

    Wenn man sich vorher darauf einstellt und es so bleibt, hat man leicht reden, oder?

    Was wäre, wenn du nicht mehr Single wärest, sich dein Lebensplan geändert hätte, du Familie hättest und die Unterstützung deiner Familie bräuchtest und deshalb dort leben wollen würdest? Ach ja, in BY könntest du heiraten und bekämest Sozialpunkte und die andere Stelle und Elterngeld und anderes. Darauf kann man dann sogar spekulieren, den weiten Schulweg angeben und auf baldige Versetzung während der Elternzeit hoffen.

    Der Single darf aber solche oder ähnliche Wünsche nicht haben, sondern soll sich hinten anstellen, die teure Wohngegend besetzen, den Brennpunkt stemmen, die doppelte Klassenleitung und den weiteren Fachschaftsvorsitz der xten Schwangerschaftsvertretung… etc.

    Wir haben alle Wünsche und sicher ist es richtig, Familien zu unterstützen, am Ende muss es aber für die, die keine Familie gründen können oder wollen, dennoch fair und leistbar bleiben.

    Dass es ein Land nicht interessiert, dass bestimmte Schulen oder Regionen über Jahre den Lehrkräftemangel und schwierige Bedingungen haben und die Lehrkräfte das stemmen müssen, finde ich dabei besonders schlimm. Vielleicht wären weit mehr Lehrkräfte bereit, diese Aufgaben zu übernehmen, wenn diese Schulen vom Land aus mehr Rosinen bekommen würden. Dann wäre auch der Wechsel in eine Wunschregion auch leichter.

    Dass man immer alles vorher wissen sollte, ist nicht gegeben, wenn sich die Bedingungen ändern und hilft in der Situation nicht.

    Vielleicht gibt es ja selbst in BY Urteile dazu?

    Meines Wissens gibt es in NDS zeitliche Fristen, sodass man nach vielen Versetzungsanträgen irgendwann an der Reihe ist, ohne sich einen Ehepartner suchen zu müssen. Das ist doch unfair, wenn der/die Partnerin vorweg in die Wunschregion ziehen kann und der/die PartnerIn damit bevorzugt wird.

    Aber auch hier gibt es Schulen, von denen aus das Wechseln schwierig ist und man über Funktionsstellen gehen muss. Aber auch das ist in NDS einfacher als in BY.

    Diese Jahr war es ein besonders langes Ende in NDS, Pfingstferien gibt es nicht, also 14 Wochen am Stück, davon die letzten 7 in Präsenz.

    Ab nächstem Schuljahr wandern wir wieder nach vorne.

    Und ich habe einmal mehr bemerkt, wie ätzend es ist, wenn man so lange wartet und wenn in den Medien von Schulbeginn die Rede ist, obwohl die Ferien noch gar nicht begonnen haben, was daran liegt, dass die norddeutschen Sender über MV und SH berichten, die sehr früh mit den Ferien lagen.

    Dass die Inzidenzen hoch sind, bis wir Ferien bekommen, hatte ich befürchtet, es bewahrheitet sich und trifft etliche Bekannte mit Urlaubsplänen.

    Angesichts der vielen Ansagen war ich schon viel eher Ferienreise und ich hoffe, dass Herr Tonne jetzt einfach mal 4 Wochen die Füße stillhält.

    Ich glaube auch, dass es eher ein Problem speziell in BY ist.

    Zum einen ist es in Nds so, dass es großen Lehrkräftemangel und viele offene Stellen in ganz unterschiedlichen Regionen gibt,

    zum anderen sind gerade die Uni-Städte begehrt.

    Würde man sich in die Peripherie bewerben, wäre es sicher ein schnellerer Wechsel, will man in eine Uni-Stadt, muss man bereit sein, in den Brennpunkt zu gehen oder eine Funktionsstelle zu übernehmen oder beides.

    Die Alternative ist das Pendeln, das gibt es in beide Richtungen, aber der Speckgürtel um die niedersächsischen Städte ist sehr viel kleiner.

    Ich glaube, das ist ein bayrisches Phänomen, in Berlin z.B. darfst du jedes Schulbuch benutzen, was auf dem Markt ist.

    In NDS gibt es auch Listen bzw. weisen die Verlage aus, was möglich ist, BY hat da häufig andere Ausgaben.

    Um so wichtiger wäre es, das BL anzugeben, um das es geht.

    Vor Kyrill (2007) fand ich die Warnungsintensität fast absurd hoch, obwohl sie sich dann als gerechtfertigt herausstellte.

    Ich weiß, dass wir zu Kyrill mittags alle Eltern anrufen und anschließend alle Kinder bei entsprechender Rückmeldung um 11 oder 12 Uhr frühzeitig nach Hause schicken mussten.

    Eine frühzeitige Warnung ist da anders.

    Und ich bleibe dabei:

    Das eine sind Warnungen, die rechtzeitig ergehen und Personen erreichen,

    das andere ist eine "mir egal, wird schon nicht so schlimm"-Haltung bei Aktivitäten nach der Warnung, vielleicht auch schon beim Errichten von Gebäuden - im Flutgebiet, in der Senke (steht hier ein Altenheim), ohne Waschbecken (Hände kann man woanders waschen und digitale Tafeln muss niemand putzen), ohne Fensterlüftung...

    Diejenigen, mit dem Motto "ich hab Spaß, ich geb Gas" wird man immer dabei haben, aber mit abnehmendem Ehrenamt womöglich immer mehr Menschen, die den anderen nicht sehen und die Gefahr nicht wahrhaben wollen.

    Es ist schon unterschiedlich, wie Menschen mit Krisen umgehen.

    Mir fällt nicht erst seit Corona auf, dass Menschen auch mit Warnungen unterschiedlich umgehen. Wird vor einem Sturm gewarnt, bleiben Menschen zu Hause, um sich zu schützen und Rettungskräfte nicht in Gefahr zu bringen. Andere verfolgen ihre üblichen Pläne und sagen später „ist ja nichts passiert“. Beide lernen am Erfolg.

    Hinsichtlich des Hochwassers gibt es die Frage, ob ausreichend und früh genug gewarnt wurde. Sind die Warnungen ausgesprochen worden oder nicht und wer hat sie wahrgenommen?

    Wer nimmt die Warnung oder den Hinweis, man möge seine Kontakte auf das Allernötigste begrenzen als Ansage, wer als Empfehlung oder Möglichkeit oder Eventualität?

    Da gibt es Menschen, die dazu forschen und sich dazu äußern.

    https://www.tagesschau.de/inland/gesells…chland-101.html

    Zu den Wünschen kann ich sagen, dass es Schulen zu geben scheint, wo durch Größe, Standorte, Ausrichtung, Personal mehr Möglichkeiten bestehen als an anderen.

    Wir hatten mehrfach Lehrkräfte, die den Wunsch hatten, zu uns zu wechseln, dabei aber mit den wildesten Vorstellungen kamen, die an einer kleinen Grundschule nicht zu realisieren sind und die generell auch immer zur Belastung der anderen KollegInnen führen würden.

    Daraus folgt meine aktuelle Wunschliste: ich besetze eine volle Stelle, komme zur 3. Stunde, gehe direkt nach der 4., habe keine Aufsicht und natürlich weder Klassen- noch Fachleitungen oder andere Beauftragungen und ohnehin nur AG.

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