Beiträge von Palim

    Ich finde das eine sehr gute Beschreibung für Tätigkeiten im Schuldienst :D

    Die Aufgabe, Krabben zu pulen, aber nicht selbst essen zu dürfen?

    Ja, es hat was davon,

    war aber zu meiner Kinderzeit eine übliche Arbeit von Familien.

    Da wurden morgens eimerweise Krabben gebracht und mittags abgeholt.

    Heute nehmen viele Krabben den Umweg über Marokko.

    Du bekommst täglich 5 kg Krabben, die du pulen darfst.

    Das fördert die Konzentration und Feinmotorik,

    Könner empfinden es als Kontemplation.

    Edit: Das Krabbenfleisch musst du natürlich wieder abgeben.:mahlzeit:

    Bei uns machen Referendare das, was sein muss und nötig ist. Da muss man dann eben auch mal von den anderen Plänen abweichen, weil Refs bestimmte Sachen einüben und zeigen müssen.

    Aber es stimmt, es bleibt manchmal ein Spagat.

    Das Ref ist u.a. so doof, weil diese Sachen und auch die Aufgaben nicht klar verteilt und nicht transparent sind.

    Das habe ich jetzt zum wiederholten Mal angemerkt, aber das Seminar bewegt sich kein Stück und gefällt sich in seiner Rolle: "bloß nicht festlegen" und "die Referendare wissen, was sie zu tun haben".

    Leider ist das aber nicht so und die MentorInnen sind nicht darüber informiert. Da stehen im Zweifelsfall leider die ReferendarInnen im Regen, die Mentorinnen sind ja längst allwettergeprüft und die SeminarleiterInnen manchmal Wettergott in Person.

    Wegen der Methoden:

    Manchmal gibt es auch Kleinkram, den man einsetzen kann, der SchülerInnen aktiviert und nicht sooo viel Zeit und Übung in Anspruch nimmt.

    Bei Anschaulichkeit ist es anders, da ist man in der Grundschule ohnehin immer auf Zeit angewiesen und die Tendenz geht nun einmal mehr dahin, dass die Refs vieles vorbereiten, um dann im Unterricht effizient sein zu können. Das ist nicht alltagstauglich, aber schon immer bewegte es sich hin und her zwischen der Meinung exorbitant aufwändiger und schöner gestalteter Materialien oder schlichten Stunden ohne Materialschlacht.

    Ich bin mir sicher, dass die Kinder, die fleißig gearbeitet haben - mit oder ohne Hilfe - so gut sind, wie sie auch ohne Wechselunterricht wären.

    Die Kinder, die NICHT gelesen haben, lesen schlecht. Das wäre bei regulärem Unterricht nicht besser.

    Deutlich schwächer sind Kinder, die seit 2 Jahren keinen DaZ-Unterricht haben können. Das hat aber mit Corona nur sehr bedingt zu tun, eher damit, dass es keine Vertretungsreserve gibt und DaZ immer gestrichen werden muss. DAS kann man wirklich deutlich merken.

    Gleiches gilt übrigens für nicht vorhandene Ressourcen zur Inklusion.

    Tatsächlich habe ich den Nick recht spontan gewählt und nicht mit dem Anspruch, als Wissenschaftler gehandelt zu werden, Asche auf mein Haupt, ich war mir der Tragweite dieser Entscheidung nicht bewusst

    Natürlich muss man genau das in den Nick schreiben, was man ist.

    Sieht man doch auch bei kleiner gruener frosch oder chilipaprika oder Humblebee

    Wer sich also "Wissenschaftler" nennt, IST Wissenschaftler ... die anderen natürlich nicht.

    Wo sollen denn nun die Tests plötzlich herkommen und für welche Klassenstufen?

    Berlin hat sowas mit ILEA, aber es ist ziemlich sinnlos, wenn es gar keine Vergleichswerte gibt.

    Wer sagt denn, dass die Kinder meiner Klasse besser oder schwächer durch den Wechselunterricht sind, als sie sonst wären?

    Wobei: wenn wir am Ende vom Lied jeder 3 Studierende Vollzeit zur Förderung bekämen, könnten wir im Ansatz das auffangen, was das Land in den letzten Jahren eingespart hat, weil alles mögliche gestrichen werden musste und wir wegen des Lehrkräftemangels etc. nie abbilden konnten, was Erlasse ermöglichen, was beantragt und genehmigt wurde.

    Also falls (!) man die Konfrontation suchen sollte, wird die Schulleitung ggf. das Ganze ritualisieren und künftig immer die letzte Woche der Sommerferien als Präsenzzeit anordnen. Damit ist dann auch nicht viel gewonnen, außer dass man weiß, dass man seinen Urlaub künftig in die erste bis fünfte Ferienwoche legt.

    Was hat man denn gewonnen, wenn das nicht klar geregelt ist?

    So oder so muss man sich ja dann die Woche freihalten, weil immer kurzfristig etwas angesetzt werden kann in den letzen 10 Tagen der unterrichtsfreien Zeit.

    Das mag aus Schulleitungssicht anders aussehen, aber das Kollegium, das seit Jahren gewohnt ist, an bestimmten Tagen in der Schule zu sein, ist überrascht, wenn es plötzlich verändert wird.

    Setzt sich die Schulleitung durch, wird man in Zukunft die 10 Tage zur Verfügung stehen müssen

    Edit: lese gerade, dass die Arztdichte extrem schwankt. In Freiburg kommen 400 Ärztinnen auf 100.000 EW, in Bayern auf dem Land stellenweise 85 oder so.

    Da zählen aber nicht nur Hausärzte hinein, sondern in der Regel auch Ärzte in Kliniken und Kurkliniken.

    Oder hattest du eine Statistik speziell zu Hausärzten?

    Bis jemand klagt, weil er oder sie durch Losverfahren oder alphabetischer Reihenfolge der Prüfungen benachteiligt wurde und auf Grund der 1-4 Wochen später liegenden Prüfung trotz zeitnah nachgewiesenem exzellenten Abschluss keine Stelle erhalten konnte.

    Als Bewerberin würde ich mich seltsam fühlen, wenn scheinbar allein mein Nachname über eine Stelle entscheiden würde.

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