Beiträge von Palim

    Besonders schön finde ich in Nds die Ausführungen zur Unterrichtsorganisation, man soll die SuS, die im Distanzlernen sind, morgens mit einer VK beglücken, damit sie besser in den Tag starten.

    Was mache ich denn mit den SuS im Klassenzimmer, während ich die Distanzlerner wecke?

    Sie begleiten die SuS eng, was natürlich einerseits zu guten Ergebnissen führt, andererseits aber auch zu besonders unselbstständigen Kindern, die auf Fingerzeit oder Vorsagen warten, beim Erläutern von Aufgaben gekonnt weghören und im Anschluss 1:1-Betreuung erwarten, die ohne entsprechende Dauerbegleitung absolut unsicher sind und gar nichts zu Papier bringen.

    Was sind das für Vorgaben für das zweite Halbjahr???

    Letzte Woche: Schreibt keine Klassenarbeiten!

    Heute: Schreibt Klassenarbeiten!

    Ich habe jetzt keine geschrieben und werde das jetzt irgendwie anders regeln.

    Die meisten anderen Regelungen sind im Sommer schon so gewesen, aber in geballter Form im Dokument.

    Wir müssten uns klonen, vierfach, um das bewältigen zu können.

    Warum gibt es eigentlich für größere Vorhaben Machbarkeitsstudien, nicht aber für Aufträge, die in Schulen abgeladen werden?

    Dass die Zahlen, wenn man mehr testet, zumindest erst einmal ansteigen, ist doch aber erwartbar und logisch, oder nicht?

    Das heißt ja nicht, dass es mehr Infizierte gibt, sondern nur, dass man mehr Infizierte identifiziert.

    Das trifft vor allem zu, wenn man mit Schnelltests Schüler testet, die man zuvor nicht beachtet oder max. 2 Wochen nach Hause geschickt hat.

    Da die 2. Impfdosis erst nach 9-12 Wochen verabreicht wird, würde das eine Schulschließung bis Pfingsten bedeuten.

    Oder gilt die Devise - jetzt impfen lassen, dann steht einem Pfingsturlaub für LuL nichts mehr im Wege ...

    Mal sehen, wie viel Schulschließung wir tatsächlich bis Pfingsten haben werden.

    Derzeit sind doch gar nicht alle Klassen in Präsenz, da könnte man doch gut impfen und hat zumindest das 1. Impfen und den möglichen Ausfall danach bereits erledigt.

    Pfingsturlaub gibt es in meinem BL nicht, die Ferien erstrecken sich über EINEN Tag, wir machen durch bei wechselndem Sommerferienbeginn, dieses Jahr Ende Juli.

    Aber zum 17.5. dürfen wir schon wieder Corona-Sicherheitszeugnisse schreiben.

    Aber man könnte sowas vielleicht für den Beginn der Ferien organisieren - dann sind alle Lehrer wieder fit, bis der Unterricht wieder beginnt... (Achtung Ironie)

    Das wird kommen. Darum verzögert man die Terminvergabe noch ein bisschen und öffnet jetzt vor den Ferien noch die Schulen.

    Man könnte sie auch geschlossen lassen und erst alle impfen dann öffnen.

    Aber das würde Organisation der Impfungen über Nacht bedeuten, dass will ich keinem zumuten.

    Dann kann man hinterher sagen, dass sich Eltern und Schüler an den Schulen sicher und gut aufgehoben fühlen, so sehr, dass sie nicht einmal die Testungen in Anspruch genommen haben.

    So in etwa hat sich Tonne in NDS ausgedrückt, angesichts verhaltener Nutzung der Testungen im Herbst.

    Das denkt die Mehrheit aber nicht, es gibt aber einflußreiche Multiplikatoren die gerne möchte, dass das die Mehrheit denkt.

    Auch ich halte vieles für herbei-gequatscht.

    Natürlich geht einem manches gehörig auf den Senkel oder man vermisst das, was derzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich ist.

    Das ist aber nicht damit gleichzusetzen, dass jeder gerne jegliche Maßnahmen über den Haufen werfen will, würde oder wird.

    Viele sind schon alleine groß, andere muss man mit Maßnahmen oder gar Regeln und Verbote an die Hand nehmen, damit sie sich und andere mit ihrem Verhalten nicht gefährden.

    sowas typisch Kindliches wie Singen

    Tatsächlich singen viele Kinder gern, Erwachsene unterschiedlichster Kulturen aber auch. Warum sollte es also „kindlich“ sein?

    Es gibt, ok, gab vor Corona, sehr viele Chor-Projekte und Rudelsingen etc., an denen viele Menschen gefallen finden, andere singen in unterschiedlichsten Chören.

    Aber weisste was, dieser ganze Thread bringt uns schon seit einem Jahr überhaupt nicht weiter. Was denkst du denn, was uns weiterbrächte?

    Vielleicht aber doch.

    Dadurch, dass hier Lehrkräfte schreiben, was bei ihnen umgesetzt wird, wird es geteilt, danach vielleicht noch einmal mehr, gelangt in Medien oder an Stellen, wo es nützt.

    Von den Spuck- und Naseboh-Tests in Österreich habe ich hier zuerst erfahren, inzwischen ist es in den Medien angekommen und auch im Gespräch, in Deutschland umgesetzt zu werden.

    Immer wieder wurde gefragt, was an deiner Schule umgesetzt wird, weil du es positiv einschätzt.

    Und wenn's in Tirschenreuth brennt, muss man in Dithmarschen die Häuser unter Wasser setzen?

    Nein, die Schneise dazwischen ist ja groß genug,

    es ist aber durchaus üblich, angrenzende Gebäude oder Gebiete zu schützen, indem man eingreift, ein Übergreifen verhindert und den Brand unter Kontrolle bringt, bevor man ihn vollends löschen kann.

    Im übrigen heißt es "Rauchmelder schützen Leben", nicht weil diese den Brand verhindern könnten, aber weil sie so frühzeitig Alarm schlagen, dass man oftmals Schlimmeres verhindern kann.

    Ich finde das Bild als Vergleich gar nicht so verquer.

    3. In einigen Seminaren, Schulen oder Schulformen ist es durchaus üblich, dass man gerade zu Beginn Entwürfe mit den MentorInnen bespricht. Wenn das nicht möglich ist, ist Punkt 2 eine gute Alternative, in Seminaren, die nach Ausbildungssemestern gemischt sind, kann man zumeist jemanden finden, der mehr Erfahrung mit Entwürfen und speziellen Anforderungen der Seminarleitungen hat.

    Man muss alles sehr genau und bis ins kleinste Detail planen, einschließlich Foto vom Tafelbild, von allen Materialien, erwartete Ergebnisse.

    Das muss man sonst auch, aber ich finde es schwieriger, wenn man wenig Kontakt. Kt den Kindern hat, zumal den Refs ja die Erfahrungen fehlen.

    Auf jeden Fall fordert es andere Kompetenzen, da man seinen Unterricht darlegen muss, satt ihn zu halten, und CDL hat schon recht, dass sich bestimmte Refs im Unterricht besser präsentieren können, weil man da den Umgang mit den SuS sieht oder anderes, was sie einbringen, das in der Planung eher trocken wirkt, im Präsenz-UB aber besticht.

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