Beiträge von Palim

    Tatsächlich machen aber ca. 70% der Bachelors noch den Master. Die übrigen 30% sind bestimmt nicht alle arbeitslos.

    Wobei ja das Diplom der Abschluss war, nicht aber das Vordiplom. Ergab auch zuvor Studierende, die ihnen Erreichen des Diploms die Uni verlassen haben und eine Stelle gefunden haben.

    Eigentlich war es anders gedacht, uneigentlich scheint es aber doch nur wenige Möglichkeiten zu geben.

    Das Lehramtsstudium musste unbedingt umgestellt werden. Zuvor waren weder eine Zwischenprüfung noch das 1. Examen eigenständige Abschlüsse und das Examen wurde auch nicht als Diplom anerkannt.

    Jetzt hat man zwar den Master, dennoch braucht man das 2. Examen.

    Wenn also ohnehin 3 Abschlüsse notwendig sind, nimmt man den Bachelor nicht als Abschluss, sondern als Zwischenschritt wahr.

    Lauterbach ist klar, dass Wissenschaft nur hilft, wenn man die Erkenntnisse in die Politik und in die Medien trägt.

    Wenn man sich die Aufgaben teilt, haben die Wissenschaftler wieder mehr Zeit für ihre Forschungen, weil jemand anderes ihre Erkenntnisse liest und übersetzt.

    Das könnten auch Wissenschaftsjournalisten oder Lehrkräfte, wenn man ihnen Zeit und einen Zugang zu Forschungsergebnissen geben würde, aber die Netzwerke in der Politik haben sie nicht.

    Ist doch gut, wenn die Äußerungen von Rabe und Lauterbach in den Medien verbreitet sind.

    Präsident der Vereinigung zur Erhöhung der Wirtschaftserträge des öffentlichen, selbstverantwortlichen Gemeinwohls: Es ist besser, wenn jeder selbstverantwortlich auf sein Feuer achtet und es löscht, wenn er möchte.

    Vorsitzender der Aktiengesellschaft der Brandschutzversicherungen zum Besitzer des abgebrannten Hauses: Kauft Versicherungen!

    Präsident der Vereinigung zur Erhöhung der Wirtschaftserträge des öffentlichen, selbstverantwortlichen Gemeinwohls: Wir dürfen die Versicherungen nicht allein lassen, sie brauchen jetzt staatliche Unterstützung.

    Brandschutzversicherer: Wir helfen Ihnen umfänglich, wenn Sie darlegen können, dass das Feuer nicht in der Zeit zwischen 7.90 und 11.67 Uhr ausgebrochen ist. Das stand im Kleingedruckten.

    Präsident der Vereinigung zur Erhöhung des Wirtschaftserträge des öffentlichen, selbstverantwortlichen Gemeinwohls: Wir brauchen staatliche Hilfe für die Wirtschaft, damit der Wiederaufbau funktioniert.

    Philosoph: Wolltet ihr nicht mehr Selbstverantwortung?

    Aktionär der o.g. Vereinigung: Ja. Wir erhöhen die Dividende um 25%und zahlen uns einen Bonus aus, weil wir in der Krise so gut gearbeitet haben.

    Ich könnte mir aber generell vorstellen, dass der Bachelor mehr Leute an die Uni lockt als zu Zeiten, wo man noch auf das Diplom hingearbeitet hat...

    Warum?

    Vorher gab es ein Zwischendiplom, jetzt gibt es einen Bachelor.

    Interessant ist übrigens, dass es hier immer wieder um Mathe geht, obwohl es im Ausgangstext eigentlich um Selbstorganisation, soziale Fähigkeiten und Abstraktionsvermögen ging.

    Das Thema hatten wir auch schon an anderer Stelle. In Mathe scheint die Diskrepanz zwischen Schulbildung an den Gymnasien und der Lehre in der Uni besonders gravierend zu sein.

    Professoren, die in ihren Fachbereichen mit schwierigen Leistungsanforderungen gezielt Hürden setzen, gibt es in anderen Fächern auch: weniger Studierende zu betreuen, weniger Arbeiten zu korrigieren, weniger Prüfungen abzunehmen, vermutlich mehr engagierte Studierende, die übrig bleiben und höheres Niveau insgesamt

    In Niedersachsen gibt es die Internetseite "Wir brauchen Sie! Werden Sie Lehrkraft in Niedersachsen!",

    wo man weitere Informationen und auch die Telefonnummer einer Hotline findet, die einen beraten können.

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/sch…en_schuldienst/

    Außerdem gibt es auch "Schritt für Schritt in den Schuldienst"

    https://mklehrkraeftegewinn.nibis.de/index.php

    Da geht es aber um den direkten Einstieg, der nur mit einem Master möglich ist.

    Die Alternative wäre eine Studienberatung an der Uni, damit man vorab herausfindet, was einem angerechnet würde.

    Ja, danke,

    wir haben es vor den Sommerferien ähnlich geregelt, weil es mit den wenigen KollegInnen + Notbetreuung nicht anders machbar war.

    Nun würden wir das Modell wechseln wollen, weil die Versorgung etwas besser ist, aber bisher ist es noch nicht zum Wechselmodell gekommen.

    Wir hatten einen anderen Stundenplan nach Pfingsten. Da war Sportunterricht gar nicht mehr drin enthalten.

    An der Grundschule ist die Unterrichtszeit gesetzt, die Kinder sind ja trotzdem die 5 Unterrichtsstunden in der Schule.

    Selbst wenn man den Sportunterricht streicht, muss in der Zeit dann jemand in dieser Klasse sein und ein anderes Fach erteilen.

    Man hat deshalb keine Lehrkraft übrig.

    Gab es denn bei euch wirklich Schwierigkeiten, diesem Wunsch nach Homeoffice von über 60jährigen nachzukommen?

    Bei uns gab es kein Problem, KollegInnen ins Homeoffice gehen zu lassen, weil wir uns einig waren,

    aber es war nur möglich, weil wir den Unterricht extrem zusammengestrichen haben.

    Die Rechnung, bei Lehrkräftemangel und gestrichenen Abordnungen alle Klassen zu beschulen und Notbetreuung zu besetzen (inzwischen + Büro + Präsenzsprechzeit von 8-13 Uhr) geht einfach nicht auf.

    ... und ich bin mir nicht sicher, ob man tatsächlich so kurzsichtig ist, sich im Ministerium die Zustände an kleinen Grundschulen nicht vorstellen kann oder ob man über die zusätzlichen Hürden deutlich machen möchte, dass es unbedingt Präsenzunterricht geben soll.

    Mit eigenen Kindern unter 14 Jahren aus der Risikogruppe darfst du zu Hause bleiben, wenn das GA an der Schule eine Maßnahme angeordnet hat.

    Ach ja, da war der Haken: Es müssen vom GA Maßnahmen verordnet werden.

    scheint auch zu diesem Punkt in jedem Landkreis eigene Bestimmungen zu geben

    Die Vorgaben sind vom Land, die Umsetzung kommt dann vom Landkreis, so gesehen hast du recht.

    Dürfen Risikogruppen-Angehörige bei euch eigentlich ins Homeoffice? Das war in Sachsen von Anfang an möglich.

    Wen meinst du denn mit „Risikogruppen-Angehörige?

    Für Niedersachsen:

    Diejenigen, die als Lehrkräfte selbst zur Risikogruppe gehören, dürfen ins Homeoffice, seit März,

    allerdings gibt es verschiedene Vorgaben je nach Szenario A, B, C, mal dürfen sie selbst entscheiden, ob sie möchten, mal gibt es die Pflicht zum Homeoffice.

    In der Realität spielt der Grund auch eine Rolle, Immunschwäche ist etwas anderes als Alter oder diese oder jene Erkrankung.

    Die Angehörigen der Risikogruppe konnten vor den Sommerferien ins Homeoffice, danach nicht mehr.

    Für die SchülerInnen gibt es auch verschiedene Vorgaben, in Szenario A galt bisher Präsenzpflicht, es sei denn, es wird ein Fall an der Schule nachgewiesen... , (ich müsste es noch mal genau nachlesen, es hat mehrfach gewechselt).

    Vor den Ferien wurde die Präsenzpflicht ausgesetzt, was aber für alle SchülerInnen galt und im Hinblick auf Weihnachten im Familienkreis mit gefährdeten Personen stand.

    Wenn es jetzt doch noch zu einer kurzfristigen Änderung kommt, dann doch wahrscheinlich eher zum Modell C (alle zu Hause). Das wäre aber kein Problem, da es nichts an den Vorplanungen für die kommende Woche ändert, die Hälfte der SuS hätte es ohnehin betroffen.

    Meine Perspektive:

    Ich habe keine Ahnung, wie entschieden wird.

    Bisher galt für die Grundschulen Szenario A + neu hinzukommende Maskenpflicht im Unterricht.

    Kommt es zu B oder C ist auf jeden Fall eine andere Planung notwendig, die sich auch jeweils unterscheidet,

    und es muss geregelt werden, wie die Informationen verteilt werden, da wir noch immer nicht alle Eltern digital erreichen.

    Zudem muss für den einen oder anderen Fall die Notbetreuung organisiert werden, bei B wird es an unserer Schule eng, für C hatten wir vor den Ferien ein Schichtmodell, das mir gefallen hat.

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