Beiträge von Palim

    Jetzt haben wir halt das nächste Thema,

    Wir haben unseren ersten Fall und die Kontaktpersonen in (nach Tagen per Mail) angeordneter Quarantäne werden nur getestet, wenn sie Symptome entwickeln oder Risikopatienten sind oder mit solchen in einem Haushalt leben.

    Hier (NRW) werden, wenn nur ein Schüler infiziert ist, nur die Sitznachbarn in Quarantäne geschickt und getestet.

    Wir haben nun beides, einmal reicht die Quarantäne, also kein Test, keine Zahlen,

    beim nächsten Kind, andere Klasse gleiche kleine Schule wird zügig ein Test veranlasst und wenn dieser positiv sein sollte, zieht es weitere Kreise.

    Wie setzt ihr an Schulen um, wenn mehrere KollegInnen in Quarantäne sind, aber mehr Klassen als Lehrkräfte in der Schule?

    Aber was machst Du, wenn du keine Alternativen hast? Oder die Alternative beispielsweise der Umzug in die Sporthalle ist?

    Die Ansage haben wir auch bekommen, war vermutlich die gleiche Dezernentin.

    Letztlich hätte man von Beginn an die Angaben zur Innenraumhygiene mit Hinweisen, wie groß die Fensterflächen, mit der gelüftet werden kann, und das Verbot konsequent umsetzen müssen und die Klassen auf den Schulhof stellen sollen, dann wäre sofort ersichtlich gewesen, wie viele Klassenräume nicht entsprechend der Vorgaben zu lüften sind.

    Ich arbeite schon so lange an der FöS, dass ich dringend auf die handlungsaktive und bildlich-darstellende Ebene angewiesen bin, um neue Inhalte verstehen zu können.

    Vielleicht können wir dich ans Kultusministerium ausleihen?

    Sie haben versucht, den letzten Brief in einfacher Sprache zu verfassen.

    Ich finde gut, dass sie das im Blick haben, also, sie haben sich redlich bemüht,...

    ... aber...

    https://www.mk.niedersachsen.de/download/160244

    .

    Aber sie sind schon digitalisiert und haben Drucker. Sie müssen nicht mehr alles faxen, wie manche Gesundheitsämter.

    Vielleicht sollte man sie ans GA ausleihen ... die Drucker wohlgemerkt.

    Im Netzwerk reicht doch einer pro Gebäudeteil, dann geht man eben sein Druckwerk selbst holen ... in Ermangelung bewegungsbedürftiger Kinder, die das sonst erledigen.

    Aber .... ich bin immer noch Gott in der Schule. (Oder zumindest sowas ähnliches.)

    Solche Götter :saint: leben in unserer Schule auch und treffen die gleiche Entscheidung.

    Wobei das GA womöglich auch nicht so deutlich war, den Schulbesuch in jedem Fall zu empfehlen.

    Die Kinder bekommen Aufgaben vor die Tür gestellt oder per Mail/Lernplattform, die nun einige mehr nutzen können.

    Das Drängen, dass die Lehrkräfte in der Quarantäne keinen Schritt vor die Tür dürfen und keine Aufgaben verteilen werden, hat vielleicht bei einigen gewirkt.

    Ich wohne zum ersten Mal in einer Siedlung, in der anscheinend Halloween begangen wird. Kannte ich von meinen vorherigen Wohnorten nicht, da kamen Kinder nur an St. Martin.

    Hier geht man traditionell am 10. zu Ehren von Luther von Tür zu Tür mit vielen regionalen Liedern und bekommt eine riesige Menge Süßigkeiten.

    Es ist DAS Fest schlechthin und die Kinder werden SEHR traurig sein!;(

    Wer an Halloween kommt, hat leider Pech=O, weil er dann in den sauren Apfel beißen muss :tot: und ne Erläuterung bekommt, was der Hintergrund des Festes ist und warum man zum 10. nicht wiederkehren muss.:aufgepasst:

    Schon komisch, wie viele Leute plötzlich katholisch sind und den Allerheiligenabend feiern.

    Das Vertretungskonzept erschließt sich mir nicht, bei uns legen die KollegInnen dem Vertretenden etwas hin.

    Wenn es „irgendetwas“ aus D und Ma sein soll, könnte ich mit vorstellen

    Ma

    ... mathematisches Basteln zu Advent: Sterne konstruieren, Wickelsterne u.a.

    Als Herausforderung

    ... Aufgaben von Matheolympiade https://www.mathematik-olympiaden.de/moev/index.php

    ... und Mathe-Känguru https://www.mathe-kaenguru.de/

    ... und Biber (Informatik) https://bwinf.de/biber/

    Als Übung

    Während die anderen sicher 1x1 wiederholen müssen etc ... aber das hast du sicher schon im Programm

    ... bei uns sind derzeit ein paar Themen im Lehrplan gestrichen (Corona), aus denen man wählen könnte (Wahrscheinlichkeit u.a.)

    In Deutsch fallen mir nicht so viele schöne Seiten ein, aber...

    ... man könnte natürlich Wortarten und Satzglieder wiederholen,

    ... ein Vergangenheitsbingo herstellen

    oder...

    ... Aufgaben aus dem Kreativen Schreiben parat haben, Anagramme, Palindrome...

    ... oder Weiterschreiben-Geschichten: alle bekommen einen Anfang, schreiben 3-5 min und geben dann das Blatt auf einen Stapel oder 3x nach rechts weiter ... lesen die Geschichte auf dem neuen Blatt und schreiben dann weiter...

    ... du kannst nach Lesespurgeschichten gucken, das geht sicher in Klasse 5 auch noch

    ... oder Spiele zur Leseförderung einsetzen, zu finden unter https://www.alf-hannover.de/

    Iich hätte mir die Situation auch wie fraumitklasse erklärt,

    vermutlich ist das eine Abwandlung des Spiels "Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann" ... der nun nicht mehr schwarz sein soll,

    stattdessen werden nun eben andere Sätze verwendet, bei denen es ums Hören und Reagieren geht.

    Da fragt man auch nach blauen Socken, Plüsch- oder Haustieren und Lieblingsfarben ... und auch da kann es passieren, dass nur 1 Kind übrig bleibt, sofern man die Antworten nicht alle abschätzen kann.

    Bei der Aussage "Alle Kinder, die Opa UND Oma haben" würde ich davon ausgehen, dass viele Kinder selbst im frühen Grundschulalter NICHT loslaufen. Ebenso könnte man nach Geschwistern fragen, aber das ist in der Regel bekannt.

    Wie man dann damit umgeht, wenn ein Kind bei einem solchen Spiel in Tränen ausbricht, steht auf einem anderen Blatt,

    aber der Auslöser kann tatsächlich sehr harmlos sein.

    So sehr es richtig ist, dass man als Eltern nachfragt, wenn einem eine geschilderte Situation unangemessen vorkommt, finde ich es bedenklich, wenn sich die Eltern das Maul ÜBER die Situation und die Lehrkraft zerreißen, statt das Gespräch MIT der Lehrkraft zu suchen. Genau DAS lässt eine solche Situation viel stärker hochkochen, als es im Unterricht womöglich war.

    Wenn ich das erste A nicht einhalten kann - was an unserer Schule aber aufgrund recht großer Räume tatsächlich oft möglich ist -, wende ich das letzte A an.

    Nur, dass Alltagsmasken vorrangig den anderen schützen, mich aber nicht, wenn die Kinder den Abstand vergessen.

    Und wenn das tatsächlich interessieren würde, hätten Regelungen getroffen werden können, wann welcher Raum mit welcher Ausstattung für wie viele SuS freigegeben werden kann.

    Es gibt genaue Vorgaben für Stallhaltung, warum nicht für Klassenräume?

    aber wir haben keine Wahl und müssen das Beste draus machen.

    Hast Du eine Idee, wie es besser laufen könnte? Ist ne ernstgemeinte Frage.

    Wir haben durchaus eine Wahl und können auch die Verantwortung aufteilen.

    Es ist nicht zu leisten, geteilte Gruppen in voller Stundentafel mit doppeltem Deputat zu unterrichten und die Notbetreuung zu stemmen.

    Ebenso ist es nicht zu leisten, durch Mehrarbeit die Digitalisierung flächendeckend zu stemmen, die seit Jahren in Schulen verschlafen wurde.

    Wenn es der Wirtschaft so wichtig ist, dass die Kinder betreut sind, dann darf die Wirtschaft sich gerne auch daran beteiligen ... und nicht allein an den eigenen Gewinnen.

    Und wenn "die Gesellschaft" möchte, dass Kinder betreut sind, dann kann es nicht sein, dass Lehrkräfte und Erzieherinnen das für alle übernehmen, zumal ungeschützt.

    Man kann durchaus auch anders argumentieren, z.B.

    a) Die Schulen bleiben geöffnet in dem Maße, wie Arbeits- und Gesundheitsschutz gewährleistet werden kann, gerade WEIL uns Bildung oder Betreuung wichtig sind. Deshalb schützen wir diejenigen, die diese wichtige Aufgabe erfüllen nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern mit tatsächlichen Schutzmaßnahmen.

    b) Wenn Schulen geöffnet bleiben sollen, aber die asymptomatischen Verläufe bekannt sind, muss man die Regelung, nur Menschen mit Symptomen zu testen, GERADE im Kindesalter aufheben. Regelmäßige Testungen wären angemessen, um in diesen Gemeinschaftseinrichtungen frühzeitig Entwicklungen erkennen zu können, die nicht sichtbar sind.

    c) Wenn "die Gesellschaft" Betreuung möchte, muss man jetzt schauen, wer dafür zusätzlich in Betracht kommt. Studierende haben ihre Jobs verloren und hätten u.U. Zeit. Damit bedient man vorrangig die Städte, aber etliche Studierenden sind auch wieder bei den Eltern eingezogen, da kaum Präsenzveranstaltungen laufen. So könnte man tatsächlich auch in der Fläche Studierende einsetzen. ABER: DAS muss man bezahlen!

    Gleiches gilt für weiteres Personal, das Ganztag oder andere Betreuungszeiten aufrecht erhält.

    d) Drosten schlägt vor, "soziale Blasen" zu bilden, also 2-3 Familien, die sich gegenseitig unterstützen und sich trotz Kontaktbeschränkungen treffen dürften. Etwas Ähnliches hatte ich schon vorgeschlagen: Wenn jede Familie zum eigenen ein weiteres zur Betreuung aufnimmt, wäre das Notbetreuungsproblem weitaus geringer, die Kinder hätten sozialen Konakt und könnten gemeinsam spielen und lernen. Dafür wären sie nicht in der großen Gruppe in der Klasse.

    e) Wer weitere Aufgaben in den Schulen abladen möchte, sollte zunächst die Arbeitszeiterfassung einführen. DANN können wir gerne über dies und das reden. Die erhobenen Arbeitszeiten sind dann aber gerecht zu entgelten.

    Und ja, das kostet Geld, Geld, das man nun nicht ausgeben möchte, weil ja vieles andere auch kostet.

    Aber auch zu besseren Zeiten wollte man dieses Geld nie ausgeben, sondern ist dem Sparzwang verfallen.

    Jetzt sind die Schulgebäude verfallen und das Personal reicht hinten und vorne nicht - ganz ohne Pandemie. Da wird man investieren müssen, wenn man das System aufrecht erhalten will.

    Sollten es nicht "engagierte KollegInnen" sein?

    Also: alle!

    ... aber wie bei anderen Verlautbarungen weiß man später davon nichts mehr und wählt 1 SL und 1 Lehrkraft unter allen aus und schüttelt die Hand.

    Wir haben uns nach den gleichen Pausenerfahrungen vor den Sommerferien nun gegen die versetzten Zeiten entschieden, gerade weil diese einen Wechsel der Lehrkräfte zwischen den Lerngruppen stark behindern und Daueraufsichten verursachen.

    Stattdessen gibt es abgetrennte Zonen auf dem Schulhof, die Kinder dürfen sich also nur in genau vorgegebenen Bereichen aufhalten.

    Bei Regen ... bleiben sie in den Klassen und machen "Regenpause", wie sonst auch, und die Hofaufsicht läuft durch die Gänge, die Lehrkräfte der 1. Klassen sind die ersten Wochen mit rausgegangen. "Interessant" wird es, wenn es gießt und stürmt und in der Pause mit weit geöffneten Fenstern gelüftet werden soll.

    Durch den offenen Anfang, den wir nun noch ausgedehnt haben, und das Frühstück fallen aber auch viele Aufsichtszeiten an (regulär täglich 25 min, jetzt 35 min).

    Aber im Ernst, ich beneide ja insgeheim Leute, die 190 Gäste auf ihrer Hochzeit haben, ich würde nicht mal ansatzweise wissen, wen ich da einladen sollte-

    Die Heiratenden laden die Eltern und Geschwister ein, die Tanten+Onkel, eigentlich auch Cousinen und Cousins mit Anhang,

    außerdem die Nachbarschaft des eigenen Hauses UND oft auch Nachbarn der Eltern,

    dazu frühere FreundInnen der einzelnen Partner und gemeinsame FreundInnen,

    dann ArbeitskollegInnen von beiden und Vereins-FreundInnen...

    ... und dann ist es eine klassische Saalhochzeit.

    Wenn man es aushalten kann, lädt man irgendjemanden davon nicht ein und lebt dann damit, dass jemand für mindestens ein paar Jahre enttäuscht oder böse ist. 🤷‍♂️

    Die anderen kommen dann nur zur Kirche.

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