Beiträge von Palim

    Klar,

    in Bullerbü kochen wir Marmelade und streicheln die Schafe,

    damit wir angemessene Tauschware haben,

    kleine grüne Frösche und Kröten gibt es zwar viele, aber die will niemand tauschen.

    Aber ab Montag wird die Belastung bei mir im Büro wieder auf geringere Werte sinken. Denke ich.

    Das wünsche ich dir.

    Bei uns ist es immer viel, wir haben jetzt für kommende Woche die Bürozeiten untereinander aufgeteilt, damit es für die SL überhaupt irgendwie machbar ist, zumal ja täglich das Murmeltier mit neuen Verordnungen grüßt.

    Krönung an meiner Schule: Kollegin mit 3 kleinen Kindern, ist mit 10 Stunden Notbetreuung die Woche eingeteilt. Die hat 12 Std Deputat und unterrichtet ein Hauptfach.

    Die Konrektorin, Vollzeit, hat keine Notbetreuung. Wir sind eine kleine Schule, die Konrektorin hat eine Unterrichtsverpflichtung von 20 Std, der Rest ist Leitungsanteil

    Wenn die Verwaltung wegen der vielen Vorgaben und Änderungen so viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es vielleicht notwendig?

    In NDS. soll das Büro von 8-13 Ur besetzt werden, die Vorgabe geht aber an die Landesbediensteten, nicht an die Schulträger.

    Ich finde die Leitungszeit auch sonst nicht ausreichend, hier machen SL an kleinen Schulen regulär bis zu 18 Std. Unterricht.

    . Wie nennt ihr das?

    Vor dem Unterricht gibt es das bei uns nicht,

    nach dem Unterricht der 1. und 2. Klassen gibt es genau 1 Std. Betreuungsangebot.

    Und da wir nicht ganz so viele Lehrkräfte wie Klassen haben, ist es nun ein Kunststück, zusätzliche Gruppen zu beaufsichtigen.

    An anderen Schulen heißt es „Ganztag“, da sind aber keine ErzieherInnen, sondern für die Dauer des Angebotes Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, ggf. auch mal welche mit Ausbildung, und Vereine o.a. ÜbungsleiterInnen.

    Es ist zweischneidig, einerseits zu verbreiten, dass „die Erzieher“ an den Schulen die Betreuung übernehmen können, wenn es die an vielen Schulen gar nicht gibt.

    Auf der anderen Seite: wir haben Reichsbürger und nicht zu knapp AfD-Wähler*innen. Problematisch finde ich, dass laute Minderheiten medial den Eindruck erwecken, sie wären die Vertreter*innen der Mehrheit.

    Das kommt daher, dass man die Trolle nicht füttern will und ihnen das Feld überlässt.

    Dann verbreiten sie ohne Erwiderung ihre Weisheiten und andere denken das sei wahr oder mehrheitsfähig.

    Aus diesem Grund ist es nicht immer leicht oder richtig, dem „Füttern verboten“-Schild zu entsprechen.

    Wie läuft es bei euch aktuell mit Notbetreuung an Grund- und Förderschulen? Welchen Anteil übernehmen die Horte?

    Was sind denn Horte? (Das Istrien ein Fremdwort.)

    Nächste Woche übernehmen die LuL und bis zur übernächsten Woche haben wir und alle geklont.

    Ich glaube ohnehin, dass die 2 Wochen Wechselunterricht an den GS in NDS nur ein Testballon ist.

    Nächste Woche sagt das KM dann, es sei kein Wechsel erwünscht, wir gehen in Präsenz.

    Dass sie es selbst mit ihren Vorgaben und der mangelnden Personalausstattung verbockt haben, sagen sie natürlich nicht.

    Aber damit es keinen mebis -Crash gibt, sollt ihr doch gestaffelten Unterricht auf mebis machen oder das Telefon nutzen.

    Gestern gab es eine Talkrunde auf Deutschlandradio, in der gesagt wurde, dass Piazolos Zukunft am Gelingen der Plattform hinge.

    Was hältst du davon, dass man wirklich mit den anfassbaren Dingen anfängt

    Ich halte da gar nichts von ... weil die Kinder dann in Klasse 3 mit den abstrakteren Nomen ihr komplettes Konzept umstellen müssen und alles durcheinanderwerfen.

    Dazu gibt es ja auch den Hinweis, dass man "Ofen" im Sommer groß schreibt und im Winter klein, weil er im Winter zu heiß ist und deshalb nicht anfassbar ... also klein geschrieben werden muss.

    Sinnvoller ist es, von Beginn an mit Kriterien zu arbeiten, also Namen für Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge, Zuordnungen, Artikel, Mehrzahl.

    Wir machen es auch so, dass wir uns beraten. Ich frage immer mal, was die Schulbegleitung (kein Kind mit Downsyndrom) beobachtet, was hakt, was besser ist. Manchmal sehe ich wirklich andere Sachen und ja immer nur Momente.

    Den Förderplan schreibe ich, die FöS-Lehrerstunden sind a) stark begrenzt oder b) nicht existent für bestimmte Schwerpunkte.

    Ich glaube, ein wichtiger Punkt ist, dass man nicht wunder-wer-weiß-was da hinein schreiben muss, sondern wirklich das nimmt, was alltäglich passiert. Dazu hatten wir mal eine gute Fortbildung, in der uns vor Augen geführt wurde, was wir ohnehin alles schon machen und dass das alles zur Förderung dazu gehört. Auch hatte ich für einen Schwerpunkt mehrfach Beratung und auch das, was da empfohlen wurde, war nichts Außergewöhnliches.

    Ich glaube, das steht in dem Update-Dingens, letzte Version vom 17.11. ... warte...

    Zitat


    Die Schüler und Schülerinnen werden umschichtig in geteilten Lerngruppen unterrichtet. Besondere Gegebenheiten vor Ort (kleine Klassen oder Kurse mit max. 16 Personen (inkl. Lehrkraft und ggf. Schulassistenz bzw. Schulbegleitung) und/oder besonders große Räu-me) erlauben Abweichungen von dieser Regelung

    ... aber das ist der Leitfaden für allgemeinbildende Schulen.

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