Beiträge von Palim

    Es liegt so viel Schnee, wie schon seit langem nicht mehr, was aber für Südländer immer unglaublich klingt.

    Tatsächlich ist das Problem auch, dass die Temperaturen gerade um den Gefrierpunkt liegen und weiterer Schnee oder aber Regen gemeldet sind, der dann sofort gefriert. Sonst hat man 1-2 Tage Schnee (1cm) und danach häufig direkt Tauwetter oder aber eben einsetzenden Regen. Ist der Boden nicht sehr kalt, ist es nach 1-2 Stunden erledigt und der Schnee weggeregnet.

    Dieses Mal ist die Vorhersage schwierig und schwankt laufend. Wann der Regen kommt, ist nicht sicher, es soll am Freitag und Sonntag noch mal kälter werden und die gefährliche Regen-Phase wird in der kommenden Woche erneut eintreten.

    Zudem ist es windig, nicht sehr stark, aber der Schnee verweht - auf den freien Strecken um so mehr, sodass der Busverkehr eingestellt wurde (und die Post-Auslieferung, die Bahn hat für morgen schon Züge gestrichen.)

    In den Niederlanden ist es auch heftiger als sonst, von Amsterdam gehen schon seit Tagen weit weniger Flüge ab.

    Das weiß ich gar nicht so genau - irgendetwas dazwischen?

    Es gibt welche, die weiter unterrichten und nur ein paar Entlastungsstunden bekommen (z.B. Sprache und interkulturelle Bildung, einzelne Fächer) - zudem ja Grundschullehrkräfte, da wird ja nicht entlastet,

    und andere, die als übergeordnete Schulentwicklungsberater:innen fungieren, Schulungen über das Ministerium bekommen und dann die Schulen beraten und verschiedene Bereiche im Blick haben, vernetzen, strukturieren, Anregungen geben etc.

    Das Anfordern läuft über ein System der Bezirksregierung/ des Ministeriums, aber es gibt regionale Teams, die also eher bei der Schulaufsicht mit im Haus sitzen.

    In den letzten Jahren ist der Bereich der Beratung erheblich ausgebaut worden und es wird als "Beratung und Unterstützung" bezeichnet und als Dienstleistung und Hilfe beworben.

    Auf jeden Fall ist es sinnvoller, als die Inspektion als Kontrollfunktion zu haben und die Schulen dann im Regen stehen zu lassen, aber vieles könnte man auch gleich vorab sinnvoller ausarbeiten und den Schulen die Arbeit erleichtern, statt von jeder einzelnen kleinen Schule viel Ausarbeitung und Konkretisierung zu erwarten.

    Was machen Fachberater denn?

    In meinem BL kann man Fachberater:innen zur Beratung anfordern (man munkelt, man kann sie auch geschickt bekommen), sie helfen einem bei konkreten Fragestellungen an der Schule, vernetzen, empfehlen Material und FoBi,

    Außerdem laden sie zu schulübergreifenden Konferenzen ein, in denen es meist um die Implementierung neuer Curricula oder anderer Veröffentlichungen zum Fach geht.

    Hier entscheidet jeder Landkreis und unserer war heute mal früher - für morgen,

    nachdem heute mittags die Kinder nur mit Mühe nach Hause kamen und der Busverkehr nach der 6. Stunde eingestellt wurde.

    Ansonsten gilt, dass die Eltern entscheiden, wenn der Weg zu gefährlich erscheint.

    ist das etwa nicht normal?

    die graue soße müsste doch jede lehrkraft kennen, oder nicht?

    Nein.

    Unsere Reinigungskräfte sind die besten, es ist ein Knochenjob, ich möchte nicht tauschen.

    Mich ekeln Hefte nicht, schmutzig aussehende Hände selten, da sieht man den Dreck zumindest, wenn das Kind in der Erde gebuddelt hat.
    Mich ekeln dafür andere Sachen, aber Unterricht mit Matsch und Erde, mit Pappmaschee oder Modellierzeug, mit Experimenten, Kochen, Farben und anderem, bei dem man schmutzig werden kann, macht mir in der Regel viel Spaß.

    Die Verwaltungskraft im Sekretariat wird von Schulträger bezahlt, sie verwaltet Schülerdaten.

    Die Schulassistenz hat schulische Aufgaben, die sonst Lehrkräfte übernehmen. Kapitalisiert man Lehrkräftestunden, kann man für das Geld die Assistenz einstellen und generiert mehr Stunden, da die Assistenz schlechter bezahlt ist und fürs gleiche Geld mehr Stunden zur Verfügung steht. Das geht nur an großen Systemen, in denen es auch Anrechnungsstunden gibt.

    Der Hinweis darauf, dass in den vergangenen Jahren auch jemand SU unterrichtet haben muss, zeigt ja, dass es auch an dieser Schule irgendjemanden gibt, der Material hat.

    Zudem würde ich jetzt nicht wild darauf los sammeln, sondern

    a) fragen, um welche Klassenstufe es konkret geht,

    b) nach einem Schulplan fragen,

    c) mit konkret mit den nächsten 1-3 Themen beschäftigen.


    Und ja, auch ich habe Sachen gekauft, ABER es gab an unserer Schule auch Sachen, heute gibt es sehr viel mehr, einschließlich digitaler Möglichkeiten, deren Kosten die Schule trägt.

    Es ist teilweise möglich, Sachen digital anzulegen, wenn man jetzt beginnt, ist es ohnehin gut, das gleich zu machen. ABER im SU braucht man auch viel Anschauungsmaterial, sodass man sich auch Kisten/ Kästen/ Ordner weglegt. Ob man das in der Schule machen will, muss man individuell entscheiden.

    Sollte in der Schule gar nichts vorhanden sein, würde ich darauf drängen, dass 1-3 Lehrwerke + Lehrerhandbücher gekauft werden.

    In der Grundschule ist es üblich, dass die Kinder in der Nähe oder drumzu wohnen … oder es sind Buskinder, und Betreuung wird nahezu immer gestellt.

    Auch wenn die Schule ausfällt wegen Glätte, Sturm, Heizungsschaden, … wird zumindest Notbetreuung angeboten für die, die da sind bzw. es dringend benötigen. Das können wenige Kinder sein oder auch volle Klassen.

    Wenn um die Schule herum das Wohngebiet kein Internet und kein Telefon hat, dann wirst du mit online-Unterricht niemanden erreichen.

    Ohne Strom ist es ähnlich, da kann man in der Schule aber sicher Betreuung anbieten und Sachen machen, die ohne Strom möglich sind.

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