Ganz schön wenig fun beim fact. O. Meier
Beiträge von Palim
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Es ist ebenso falsch, zu Verallgemeinern, dass das Vermitteln von Konventionen bei Bekleidung dazu führe, dass man die Person abwerte, daraus folgere, dass sie schlecht arbeite, kognitiv beeinträchtigt wäre oder oder.
Warum wird das verknüpft und damit verallgemeinert?
Ich denke weiterhin, dass einige Kappe und Jogginghose als Mode sehen, andere als Funktionsbekleidung, und daher rührt, dass sie sie unterschiedlich bewerten.
Dazu bin ich der Meinung, dass sich alte Konventionen tradieren oder tot laufen, dies aber nie an allen Orten bei allen Personen gleichzeitig geschieht.
Es wird also immer auch um Sozialisation diskutiert, die eben unterschiedlich ist. Die kann man diskutieren, sicher, aber auch an der Stelle muss man andere Menschen nicht abwerten und man muss ihre Meinung nicht auf andere Bereiche übertragen und verallgemeinern, Schlüsse ziehen etc.
Zumindest könnte man reflektieren, ob man diesen Attribuierungen unterliegt.
Ich frage mich, ob diejenigen, die äußern, dass sie bei Bekleidung alles akzeptieren, ihre Genzen nur anders setzen.
Gibt es etwas, dass auch ihnen zu weit ginge?
Eine Bekleidung, an der sie der Person vermitteln würden, dass sie unpassend gekleidet ist?
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Wenn’s doch nicht hält, bekommen wir dann endlich einen Neubau?
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Ich schreibe es gerne und dennoch noch einmal:
In Norddeutschland hat man nicht an allen möglichen Stellen Kreuze hängen, keine Flurkreuze, keine Herrgottswinkel, die einem beim Spazieren begegnen.
Und selbst in Reformierten Kirchen findet man nicht einmal ein Kreuz, also auch da kann man dem Anblick ausweichen, obwohl man zur Kirche gehen möchte.
Wenn man ein Kreuz oder Kruzifix sehen will, muss man eine entsprechende Stelle aufsuchen, eine Kirche oder einen Friedhof, aber man wird nicht am Wegesrand damit konfrontiert …
Selbst auf dem Friedhof gibt es vorwiegend Kreuze ohne Gekreuzigten, das ist wirklich selten, man wird mehr Schiffe finden als Jesus-Abbildungen.
Kreuze findet man außerhalb der kirchlichen Orte in seltenen Fällen als Zeichen an einer Unfallstelle für eine verunfallte Person oder als Symbol der Bauern-Demos.
Ich denke nicht, dass pepe das gemeint hatte.
Und ja, das kann man womöglich nicht auf alle Landstriche beziehen, auch in Norddeutschland, wenn man das auf die obere Hälfte der Republik beziehen will (,was nicht jede:r so sieht), gibt es katholische Gegenden, andere sind überwiegend reformiert oder lutherisch, manchmal sind das Regionen, manchmal wechselt es von Ort zu Ort oder je nach Straßenseite - so ähnlich wie ein Einzugsbereich der Schule.
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Aber klar, hier im Lehrerforum finden es die Leute ja schon unvorstellbar, dass KI in 5 Jahren 50% der jetzigen Lehrtätigkeit übernehmen kann und es daher völlig absurd ist, noch so viele Lehrer an den Unis auszubilden wie jetzt aktuell.
Ja, wurde mir vor 30 Jahren schon angekündigt, ich seitdem warte drauf.
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Am besten, du bestellst vorab von allem genug für 3 Elefanten, dann kommen diese Fragen gar nicht mehr auf.
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Conni ... hättest du da Tipps für?
Soll es denn glänzend, semimatt oder matt sein,
kratzfest oder soft-touch,
mit Strukturprägung, UV-beständig,
mit Spiegel- oder Hologramm-Effekt?
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Scheinbar, so nehme ich das hier wahr, haben verschiedene Schreiber*innen hier einfach eine verschiedene Sicht auf Schule.
Meiner Meinung nach ist die Sichtweise auf Jogginghosen und Kappen o.a. eben auch unterschiedlich, die einen finden es normal, diese an vielen Orten zu tragen, andere sind anders sozialisiert.
Daraus ergeben sich unterschiedliche Konventionen, die auch in die Schule getragen werden.
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Bei evangelisch-reformierten hängen keine Kreuze, bei evangelisch-lutherischen schon, bei unierten weiß ich es nicht, bei evangelischen Freikirchen ist es unterschiedlich.
Von evangelisch allein hatte ich gar nicht geschrieben, sondern dass in Norddeutschland sehr selten Flurkreuze zu finden sind und dass in Reformierten Kirchen begründet keine hängen.
Da meintest du noch, ich hätte es übersehen …
in reformierten Kirchen hängt er auch nicht herum.
Doch. Hast du aber nicht registriert. Der Typ, der da in der Ecke am Kreuz hängt isses.
Es gibt nicht einmal ein schlichtes Kreuz, da ist nichts in den reformierten Kirchen und Gemeindehäusern.
Und weil du dir ja Tipps für den Unterricht erhoffst: Religion, Reformation und Konfession sind Themen im Unterricht unterschiedlicher Fächer.
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Du triffst eher auf Kirchen mit - als ohne Kreuz. Mehr hatte ich nicht gemeint.
Dann schreib es doch einfach so, dann versteht dich auch jede:r.
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Doch. Hast du aber nicht registriert. Der Typ, der da in der Ecke am Kreuz hängt isses.
Ich weiß ja nicht, wen du in einer reformierten Kirche hängen willst und woran, aber...
Die Reformierten haben das nach biblischer Zählung zweite Gebot beibehalten: Du sollst dir kein Bildnis machen noch irgend ein Gleichnis ... Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Darum gibt es bei uns kein Kreuz, keine Bilder, keine Kerzen als Abbilder oder Symbole.Die Kunst wurde also nicht verbrannt, sondern verbannt.
Zitat von ebdZwingli und Calvin betonen aber gleichzeitig, dass Bilder mit religiösem Inhalt außerhalb des Kirchenraums weder zerstört noch verboten gehören. So befinden sich beispielsweise in den reformierten Kirchen der Niederlande keine Bilder. Jedoch erlangten reformierte niederländische Maler wie Rembrandt oder Rubens unter anderem mit ihren Darstellungen biblischer Geschichten Weltruhm, denn die Herstellung solcher Bilder für profane Zwecke wurde nie verboten. -
Hat man in Norddeutschland nicht und in reformierten Kirchen hängt er auch nicht herum.
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Lehrkräfte wie du, die unnötige regeln aufstellen und durchsetzen haben mir damals die Lust auf Schule zu 100% zerstört.
Soll wohl.
Deshalb bist du an einer BBS gelandet, in der die Schüler:innen nicht mehr 6 Jahre alt sind.
Vielleicht waren die Regeln gar nicht so unnötig?
Oft entstehen Regelungen erst nach Fehlverhalten oder Unfällen, um den Alltag von Gefahren oder Konflikten zu entlasten.
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Die Pfingstler Pfingsten.
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Ich hatte gar nicht an Partnerschaften oder Ehen gedacht, auch nicht an öffentliche Plätze, sondern an den Raum Schule.
Würdet ihr hinsichtlich der Kleidung in der Schule alles großzügig erlauben?
Muss Schule sich danach ausrichten, was die Lebenswirklichkeit von Kindern oder Jugendlichen ist, oder gibt es da unterschiedliche Möglichkeiten, die man absprechen kann?
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Kopfbedeckung in Zusammenhang mit Respekt hat mit der Lebenswirklichkeit unserer Jugendlichen so gar nichts zu tun.
Es gibt so manches, was Jugendliche nicht erfassen, weil es mit ihrer Lebenswirklichkeit nichts zu tun hat.
Aber geht es nicht auch darum, Verständnis für anderer Wirklichkeiten zu erreichen?
Ist es nicht dennoch respektlos, wenn man aus Unwissenheit andere verärgert?
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Wichtigster kirchlicher … Feiertag ist Pfingsten.
Kenne ich so aus baptistischer Sichtweise, passt auch zu BW.
Mir ist das schon oft begegnet, dass Karfreitag der wichtigste Tag sei. Wenn man Außenstehenden die Religion erklärt, ist es merkwürdig, wenn man auf die Kreuzigung als Wichtigstes verweist.
Für mich haben die Feiertage momentan keine Wertigkeit an sich, das eine ist ohne das andere nicht möglich. Dazu erlebe ich es so, dass alles unterschiedliche Facetten hat und mich jeweils etwas anderes mehr anspricht. In manchen Jahren gehe ich die Passion voll mit, in anderen nicht, das ist nicht immer gleich.
Den Gedanken, dass man Karfreitag ganz anders feiern könnte, hatte ich eben auch schon und finde es weiterhin möglich. Dann feiert man die Erlösung und wenn das der Glaubensgrund ist, ist es etwas sehr Schönes.
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Dass Karfreitag bei Protestanten der "höchste Feiertag" sei, ist ein lange tradierter Irrtum.
… weil?
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Ich wüsste auch nicht, wie die CDU/CSU für sich werben sollte, wenn eine hohe Zufriedenheit mit der Ampel bestünde. Wie sollte das aussehen?
Indem sie nicht herummäkeln und rechtsextreme Parolen aufgreifen oder deren Themen bedienen,
sondern sachlich bleiben und Vorschläge unterbreiten, wie es konkret in den Kritikpunkten anders gestaltet werden könnte: Wirtschaft, Sozialsysteme, Arbeitskräftemangel, Infrastruktur, Bildung, etc.
Ja, dann muss man sich auch der Kritik daran stellen, es kommt zur Diskussion der unterschiedlichen Ansätze, Wählende entscheiden, was plausibler erscheint oder was zu den eigenen Werten passt,
am Ende oder sogar während der Oppositionszeit kommt man auf sachlicher Ebene zu Kompromissen, was wünschenswert ist, wenn der Krieg vor der Haustür stattfindet und Streit und Verzögerung mehr als hinderlich sind.
Solche Politiker:innen erscheinen wählbar, weil sie Sinnvolles umsetzen, statt viel heiße Luft zu produzieren und sich populistisch profilieren zu wollen.
Aber dazu müsste man u.a. mal aus dem Kindergarten herauswachsen.
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