Beiträge von Meer

    Scheint unterschiedlich schnell zu gehen. Bei meinem Mann war im November der erste Test auch ganz schnell positiv. Als er einige Tage später (wir hatten schon das positive PCR-Ergebnis) einen weiteren gemacht hat, dauerte es deutlich länger und der Strich war auch schon schwächer.

    Das waren allerdings auch noch die guten Siemens Tests....

    Mit AirQueen sehe ich auch viele. Ich komme mit den Ohrbändern nicht klar, bin zu empfindlich und habe inzwischen Zettl (allerdings FFP2).

    Hast du mal versucht die mit der Klammer die dabei ist hinterm Kopf fest zumachen? Das mache ich meistens, da ich sie sonst zu locker finde. Alternative ist für mich sonst die Bänder zu kreuzen.

    Fand die 3M Aura auch nicht schlecht, hatte ich von einer bekannten. Fand die saß noch besser, wenn auch etwas dicker. Falls für die jemand ne gute vertrauliche Bezugsquelle hat?

    Da gebe ich dir Recht, aber nicht jeder kann das so einfach.

    Ich tue mich schwer mich mit bestimmten Freunden (Risikogruppe) zu treffen.

    Fitnessstudio fühle ich mich so einfach nicht wohl. Das ist Kopfsache.

    Aber ich habe auch genug Kontakte und fahre viel Fahrrad, auch in Gruppen. Soll daher keine Beschwerde sein. ;)

    Manches fühlt sich komisch an und ich bin nicht erpicht darauf Langzeitfolgen zu bekommen, daher schütze ich mich weiterhin so gut es geht.

    Einfach ist es auch nicht und wir machen auch nicht alles. Denke das gesunde Mittelmaß muss man irgendwie für sich finden.

    Ich würde mich aktuell in einem Fitnessstudio wahrscheinlich auch nicht wohl fühlen. Zum Chor gehe ich inzwischen, aber die Leute kenne ich besser und weiß auch wie umsichtig dort eigentlich auch die Mehrheit ist. Und da denke ich mir, solange sich unser wirklich schwer an MS erkranktes Chormitglied traut, sollte ich mich auch trauen.

    Ich habe inzwischen, nachdem wir uns beide mit nem Jahr Abstand infiziert haben, auch die Einstellung vorsichtig sein, aber sich nicht mehr alles verbieten.

    Wir haben beide vieles gemieden, waren vorsichtig und haben uns dennoch infiziert. Wo wissen wir beide nicht wirklich.

    Wir sind weiter vorsichtig, mein Mann arbeitet auch weiter überwiegend im Homeoffice, aber wir gehen unseren Hobbys nach und treffen auch ab und an unserer Freunde. Bei unseren Hobbys gilt 2G+ und im Freundeskreis machen wir alle immer einen Selbsttest vor einem Treffen und sind dazu alle geboostert bzw. geimpft und genesen.

    Wenn wir alle nicht auch ein Stückweit unserem Alltag und Leben nachgehen, werden die psychischen Erkrankungen nur noch weiter durch die Decke gehen.

    Ob der Bedarf mit Wirtschaft und Englisch in NRW soviel größer ist weiß ich nicht. Meine Ref KuK hatten besonders mit diesen Fächern Schwierigkeiten eine Planstelle zu bekommen.

    Ich habe OBAS in NRW gemacht. Ja man muss Seminarveranstaltungen im Bereich Bildungswissenschaften belegen und diese mit einem Kolloquium bestehen.

    Dazu gibt es sogenannte Ausbildungsplanungsgespräche, einmal innerhalb der ersten Monate und einmal nach einem Jahr. Bei beiden muss man eine positive Prognose erhalten.

    Ansonsten hat man Unterrichtsbesuche wie alle anderen Referendare auch, allerdings durch OBAS einige mehr und auch ein paar umbewertete. Die bewerteten fließen entsprechend in die Gutachten der Fachleiter ein. Fachleiter- und Schulleitergutachten entscheiden dann über die Zulassung zur UPP, die muss man dann natürlich auch bestehen. Danach hat man dann ein reguläres 2. Staatsexamen.

    Ich finde es nur echt spannend, dass jetzt anscheinend überlegt wird Lehrer - erkrankt in Isolation oder in Quarantäne - mit Distanzunterricht die Schüler zu unterrichten.

    Ehrlich gesagt, ist es bei uns schon die ganze Zeit so. Wer nicht AU ist macht Distanzunterricht. Im Zweifel von zuhause in die Klasse, wenn es keine Randstunden ist. Ich finde Distanz in die Klasse ist besch... als einfach Aufgaben geben, aber ich habe das nicht zu entscheiden.

    Manchmal ist sowas ja auch einfach genetische Veranlagung. Bei meinem Partner wurde mit Mitte 20 Bluthochdruck festgestellt, zu der Zeit hat er mind. dreimal die Woche Sport gemacht. Man hat ihn damals komplett auf den Kopf gestellt, aber alles ok. Es liegt einfach in seiner Familie. Er nimmt seitdem die Tabletten und alles ist ok. Eben auch um die Gefäße zu schonen.

    ich hörte gestern im Radio, dass die aktuelle Verordnung bis zum 12. Januar gelte und es also erst kurz davor einer neuen Verordnung bedürfe.
    Zum Glück war ich nicht am Trinken oder Essen, hätte mich sonst verschluckt. Schließlich ist ja bekannt, dass Änderungen über Nacht die besten sind.

    Da war aber glaub die allgemeine Schutzverordnung gemeint und nicht die Betreuungsverordnung.

    Danke, danke, danke an alle Schreiber.

    Mir hilft gerade jeder eurer Posts weiter.

    Alleine alles aufzuschreiben war schon hilfreich. Und eure verschiedenen Ideen und Hinweise sind Gold wert.

    Der erste kleine Schritte, den ich direkt Anfang der Woche machen kann, ist nochmal zum Hausarzt zu gehen und mit euren Tipps (wie der Infusion, Krankengymnastik oder doch einer genaueren Abklärung beim Spezialisten, wie weit Belastung sinnvoll ist) entsprechendes einzufordern oder gemeinsam abzuwägen.

    (für eine BEM bringe ich die Krankenwochen sicher nicht zusammen, war nur die beiden Wochen in Quarantäne daheim, dazu hatte ich auch keine Krankschreibung bekommen, weil es Sache des Gesundheitsamtes war)

    Die AU ist by the way keine Sache des Gesundheitsamtes. Bei meinem Mann war es vor einigen Wochen auch ein ziemliches hin und her, letztendlich ist aber immer der Arzt zuständig eine AU zu schreiben, wenn man auf Grund der Erkrankung nicht arbeiten kann. Insbesondere auch dann, wenn man ansonsten im Homeoffice arbeiten könnte.

    Das ist wieder so ein Punkt, warum es manchmal schade ist, dass es in Deutschland nicht so eine Art Teil-AU gibt. So dass jemand in so einem Fall dann einfach reduziert arbeiten kann bis es wieder besser ist. Es gibt einfach erstmal nur ganz oder gar nicht, bis jemand dann so lange raus war, dass eine Wiedereingliederung möglich ist.

    Danke für eure Antworten.

    Wahrscheinlich bin ich tatsächlich zu ungeduldig und habe etwas Bammel davor, ob ich die Mehrbelastung (im Vergleich zu gerade) ab Montag stemmen kann.

    Eine Krankschreibung möchte ich aktuell nicht. Nur wenn es wirklich nicht geht. Aber das weiß ich ja erst, wenn ich es ausprobiert habe.

    Am liebsten würde ich eben aktiv etwas unternehmen. Eure Vorschläge wie spazieren gehen usw mache ich bereits und sollte vielleicht mit den erreichten Fortschritten schon mal zufrieden sein. Ich fände da aber eine begleitende Krankengymnastik o. ä. hilfreich, um nicht zu hohe Ziele zu haben oder zu oft übers Limit zu gehen und nachher schlechter dazustehen als zuvor.

    Die Leitlinien, die gingergirl verlinkt hat, sind sehr interessant zu lesen. Ich finde mich in der Beschreibung wieder. Es macht aber auch Hoffnung, dass es in den meisten Fällen nach 12 Woche wieder deutlich besser ging. Also muss ich mich in Geduld üben.

    Wie gesagt, frag mal nach Vitamin Infusionen, insbesondere Vitamin C. Ich musste das selbst zahlen (GKV), aber die ca. 120 Euro waren das Geld echt mehr als wert. Bei mir waren es vier Infusion, innerhalb von glaub 2 Wochen. Nach den ersten beiden habe ich schon eine deutliche Veränderung erlebt.

    Wäre auf jeden Fall ein Versuch mit dem man nicht viel falsch machen kann.

    Mir haben hochdosierte Vitamin C Infusionen geholfen. Evtl. Zusätzlich Vitamin D und B Vitamine, es braucht leider Zeit.

    Wenn es im Frühjahr nicht besser ist würde ich an deiner Stelle auch über eine Reha nachdenken.

    Ich hatte es im November 2020 und es hat sich bis Ende April 2021 gezogen.

    Ohne Distanzunterricht, wo ich mich in Freistunden hinlegen konnte, wäre ich wohl auch AU gewesen…

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