Beiträge von Meer

    Ich glaube ich habe gerade ziemlich Glück mit einer meiner Lerngruppen. Diese hat sich explizit gewünscht, sich die Dinge mit Hilfe von bereitgestellten Materialien selbst zu erarbeiten. Ich bin da für Fragen, wir besprechen erstellte Produkte etc. Und ich muss sagen es funktioniert bis dato sehr gut. Die Ergebnisse der Gruppe sind toll. Viele haben sogar mehr gemacht als gefordert.

    Aber ich hatte in vorherigen Blöcken auch schon andere Lerngruppen. Versuche Ihnen allerdings beizubringen, dass Konsumhaltung bei mir nicht funktioniert. Dafür stecke ich dann aber auch viel Energie in das Material für die SuS. Dies wurde zuletzt aber auch wirklich belohnt und hat mich darin bestärkt diesen Weg weiter zu gehen. Ich finde es für Azubis im IT Bereich einfach extrem wichtig, dass diese in der Lage sind sich in Zukunft Dinge selbst anzueignen. Dafür ist ihr Beruf viel zu schnelllebig. Und wenn Sie fragen, warum sie etwas selbst recherchieren müssen, begründe ich das auch entsprechend.

    Ich glaube wir hatten auch schonmal irgendwo einen Thread wo es um Studierfähigkeit und ähnliches ging, da gab es ähnliche Beiträge. Und ich habe ähnliches auch erlebt als ich an der Uni gearbeitet habe und erlebe es wie gesagt auch bei vielen SuS.

    Das, was ich in der Beschreibung lesen kann liest sich für mich nach Traumatherapie und mitnichten nach etwas, was Lehrkräfte nach einer "Ausbildung durch Fachkräfte" (Wie sieht die aus? Wie lange dauert diese? Wer führt diese durch? Gibt es am Ende einfach nur ein Teilnahmezertifikat und man darf drauflostherapieren oder gibt es irgendeine Art von Qualiftätskontrolle in Form von Abschlussprüfungen und Supervision? ...) mal eben machen können bzw. sollten. Vielleicht hast du noch ergänzende Links mittels derer man sich genauer einlesen kann, so bereitet mir das, was ich lese entsetzliche Bauchschmerzen, wenn ich mir vorstelle, dass da am Ende Menschen die wenig bis keine Ahnung von Traumatherapie haben (denn die Ausbildung der Lehrkräfte ist mir nicht bekannt) und deren Profession das auch keinsfalls ist mit und an traumatisierten Kindern herumdoktern. Die Vorstellung finde ich wirklich gruselig.

    Dem schließe ich mich absolut an. Fertigkeitstraining zum Umgang, Entspannungsverfahren etc. ist das eine. Aber wenn ich lese, dass über die traumatischen Erlebnisse geschrieben werden soll oder das Geschriebenen ggf. gar geteilt werden soll? Dazu ist doch niemand von uns ausgebildet. Niemand von uns weiß was da alles passieren kann und wie man das dann wieder auffängt. Das finde ich sehr gruselig und ehrlich gesagt verantwortungslos.

    Wichtiger fände ich, dass man als Lehrkraft lernt wie man betroffene SuS im Unterricht unterstützen kann und welcheHilfestellung man Ihnen da an die Hand geben kann.

    In NRW wird Berufserfahrung in der Industrie in der Regel nicht anerkannt. Mir wurde Tätigkeit in der Didaktik nach Extraschreiben der Schulleitung und Verweis auf meine Tätigkeitsbereiche laut Arbeitszeugnis anerkannt, aber auch nur wegen der Arbeit im Bereich der Didaktik.

    TVL 13 gibt es im OBAS bei PE oder Vertretungslehrer gibt es weniger. Kann man aber alles in den entsprechenden Broschüren beim Land nachlesen.

    So ich habe jetzt mal selbst getestet.

    So einen Spucktest, dass kann ich mir vorstellen, dass die SuS, auch die jüngeren das Selbst hinbekommen.

    Ich hatte hier einen für die Nase, sorry, dass ist echt unangenehm, nicht so wie der PCR beim Arzt aber dennoch, ich kann mir weder vorstellen, dass die jüngeren Kids, das Stäbchen weit genug in die Nase bekommen, noch das alle feinmotorisch in der Lage sind mit diesen ganzen Teilen adäquat umzugehen.

    (und falls sich jemand fragt, ich habe vor dem BK auch mit Grundschülern gearbeitet und da zumindest etwas Einblick bekommen)

    Ich bin ja mal gespannt...

    Das war völlig surreal, ich hatte bis zur 6. Stunde Unterricht und danach eine Mail, von der Schulleitung es gibt noch nichts aus dem Ministerium. Falls die Schließen haben wir ja Erfahrung vom Sturmtag (Damals hatten wir Aufgaben über unsere Plattform eingestellt).

    Und so standen lauter Planlose KuK in der Schule rum und fragten sich und nun? Hingen vor den Tickern bis es tatsächlich hieß Schule zu. SL war längst im Wochenende und es gab viele Fragezeichen.

    Irgendwie hat damals fast jede es so gemacht wie er oder Sie dachte. Heute ist da schon mehr Konzept hinter. Unterricht mit Videokonferenz alles in unsere Plattform eingebunden.

    Am Montag starte ich wieder mit der Klasse in den neuen Block die es auch vor einem Jahr getroffen hat. Wir sind nämlich mit denen noch bis zu den Ferien in Distanz. Ob ich sie dieses Mal wirklich nach den Ferien im Klassenraum sehe?

    Ich trage eine Alltagsmaske mit weichem Stoff, aber ich habe gerade bereits die Antwort der Schulleitung, für mich gilt diese Pflicht nicht, auch ohne Attest, meine Neurodermitis wäre aktuell so offensichtlich, dass ich das nicht brauche.

    Hast du mal LivingGuard Pro probiert? Die sind ja aus Stoff und gelten auch als medizinische Masken. Ich kann kein FFP 2 tragen, aber mit denen fühle ich mich wenigstens etwas geschützter... Mag das alles nicht nochmal erleben. Mir reicht das was ich jetzt noch als Rest habe....

    Also bei mir haben auch KuK OBAS mit Wirtschaftswissenschaften gemacht in nur technischen Fächern. Gab dann teilweise wohl Fachleiter die eben nicht nur Wirtschaft sehen wollten sondern auch Politik aber an sich wüsste ich da von keinem Problem.

    Aus meiner Perspektive hilft Berufserfahrung außerhalb der Schule schon für den späteren Unterricht. Von daher würde ich entweder zu MEd oder Berufserfahrung und dann OBAS tendieren. Wüsste nicht wirklich welchen Mehrwert die PE wirklich hat.

    Ich hoffe sehr, dass ich im Sommer eine Woche an die Nordseeküste in eine Ferienwohnung kann. Das würde mir einfach sehr gut tun.

    Und ansonsten wünsche ich mir einfach nur, mal wieder Freunde sehen zu können, endlich unsere Hauseinweihungsparty machen zu können und wieder echte Chorproben zu haben.

    Ich denke es wird kein nach Corona sondern höchstens ein nach der Pandemie mit Corona geben. Und es wird sich zeigen, welche Gesellschaftlichen Veränderungen das alles noch nach sich ziehen wird.

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