Ich sehe das in der Gastronomie differenziert. Gegen den Betrieb von Restaurants und dergleichen spricht meines Erachtens nach nichts, auch nach 23h nicht. Ich habe aber auch gesehen, was z.B. in Düsseldorf in der Altstadt nachts in den Kneipen los war in den letzten Wochen und da war das Hygienekonzept sein Papier genauso wenig wert wie in der Schule. Und genau wie dort, kann man Infektionen aber natürlich selten an ihren Ursprungsort zurücktracken. Dass bestimmte Arten von Gastronomie stärker eingeschränkt werden sollten, halte ich also für durchaus sinnvol (wie übrigens auch das Alkoholverkaufsverbot ab bestimmten Uhrzeiten).
Unabhängig davon ist das für die Betreiber natürlich eine wahnsinnig bescheidene Situation und dass hier Existenzen vor die Wand fahren, tut mir auch leid.
Ich denke auch, dass man es differenziert sehen muss. Sehe es auch hier am Urlaubsort wie unterschiedlich es überall umgesetzt ist. Da gibt es Lokale wo ich ohne größere Sorge auch etwas essen gehe und dann gibt es welche, wo ich denke, nein dass ist mir definitiv zu unsicher. Ein Hygienekonzept haben offiziell alle. Bei dem einen eben besser, bei dem anderen Schlechter.
Genauso ist es mit dem Verhalten der Menschen. Die einen bemühen sich um Abstand, die anderen drängeln, weil der Bus ja ohne sie fahren könnte wenn sie 1,5 m einhalten (nur so als Beispiel)
Und ich sehe auch, dass die aktuelle Situation für einige Menschen wirtschaftlich eine Katastrophe ist. Ich kenne einige dieser Menschen auch persönlich.
Lehrkräfte an staatlichen Schulen, erst recht verbeamtete sind da sicherlich im Vergleich in einer sehr guten Situation, was diesen Aspekt angeht.
Leider können wir alle immer noch nicht die Welt retten. Sondern nur unseren Beitrag leisten, in dem wir alle aufpassen, uns an Regeln halten und vielleicht Lokale etc. unterstützen in dem wir dort Essen bestellen, abholen, was auch immer.