Beiträge von Humblebee

    Genau anders herum, sonst ergibt es keinen Sinn. Leute verzichten nicht auf Fleisch, weil es einen leckeren Geschmack insbesondere beim Braten entwickelt, auf den Leute nicht verzichten wollen. Vegan zu kochen ist extrem aufwändig, wenn man eine leckere, sättigende und vielseitige Ernährung haben möchte.

    Ich kann dir nicht mehr folgen. Aber ist auch egal.
    (Im Übrigen schriebst du vorher von "vegetarisch oder vegan kochen", jetzt nur noch von "vegan kochen". Da besteht aber m. E. ein großer Unterschied: Vegan zu kochen ist sicherlich ziemlich aufwändig, vegetarisch zu kochen - und sich trotzdem lecker, sättigend und vielseitig zu ernähren - mMn nicht.)

    Da ist mir auch nach langem Nachdenken niemand eingefallen.

    Ein Wiener Erdäpfelsalat, lauwarm serviert zum Wiener Schnitzel vom Kalb war übrigens "vor Ort" extrem lecker. Seitdem kommt meistens keine Mayonnaise mehr an den Kartoffelsalat und wir orientieren uns am Wiener Rezep

    Wie wird denn der gemacht? Ähnlich wie der bayrische?

    Was mich an diesem Thread übrigens am meisten erstaunt, ist, dass es hier recht viele User*innen zu geben scheint, die Kartoffelsalat überhaupt nicht mögen. In meinem Bekanntenkreis und der Familie ist der total beliebt; ich wüsste da von niemandem, der/die keinen Kartoffelsalat mag.

    Eben.

    Du nimmst mich auf den Arm, oder? Die paar Sachen zu schnippeln, dauert doch nur ein paar Minuten.

    Zur Ente: die dauert lang, ist aber nicht schwierig.

    Also, ich finde schon, dass die Zubereitung einer Ente schwieriger ist als einen Kartoffelsalat herzustellen. Aber das ist wohl Ansichtssache.

    Vegetarisch oder vegan zu kochen ist viel schwieriger, deswegen essen Leute ja Fleisch.

    Das ist deines Erachtens der Grund, warum Leute Fleisch essen?!? Also, bei den Vegetarier*innen und Veganer*innen aus meinem Umfeld - von denen BTW einige kaum bis gar nicht kochen können - ist das definitiv nicht der Grund, auf Fleisch zu verzichten. Ich finde es zudem nicht schwierig, vegetarisch zu kochen (vegan habe ich noch nie probiert) aber auch das ist vermutlich Ansichtssache. Allein schon die meisten Salate, Gemüsepfannen und -aufläufe sind bei mir vegetarisch - ganz "automatisch" sozusagen - und die sind beileibe nicht schwierig herzustellen.

    Ich auch, es gibt wenig was weniger aufwendig wäre als Rotkohl und Klöße. Auch Fleisch ist verhältnismäßig schnell und immer recht simpel zubereitet. An Kartoffelsalat schnippelt man ewig und trocken soll er och nich sein, also höhere Kunst als Ente :aufgepasst:

    Was schnippelst du denn am Kartoffelsalat so ewig? In meinem Fall: ca. 800 g gepellte Kartoffeln, zwei hartgekochte Eier und drei bis vier Gewürzgurken; die Zwiebel "schreddere" ich meist in so 'nem "Zerkleinerer", damit ich keine großen Stückchen im Salat habe (die verträgt mein Mann nicht). Das geht wirklich fix. Und trocken ist mein Kartoffelsalat schon durch die Sauce aus Salatmayo und Joghurt nicht.

    Eine Ente vorzubereiten (von innen und außen waschen und sorgfältig trocknen, Bürzel entfernen, würzen, Füllung herstellen und in die Ente stopfen, Ente zunähen,...), dann anzubraten und anschließend im Ofen unter Beobachtung zu halten, damit sie nicht anbrennt, und anschließend noch eine Sauce zuzubereiten, finde ich um Längen aufwändiger und durchaus eine "höhere Kunst". (Ich "kann" zwar beides, weil mein Dad und ich beides früher zubereitet haben, aber ich bin kein wirklich großer Fan von Ente; Kartoffelsalat mag ich viiiiel lieber :) ).

    Doch, kann man wissen oder sich zumindest damit beschäftigen, wenn Fragen kommen … oder vermitteln, dass es Menschen gibt, die das erforschen oder beherrschen. Kann man doch nicht wissen, wer aus der Klasse mal was wird - Quantenphysikerin oder Bäcker oder Zahnärztin oder Näher.

    Das mag für deine Schulform gelten, für meine meiner Meinung nach nicht. Ich bin "Expertin" für meine Fachgebiete - also Wirtschaft/den kaufmännischen Bereich und Englisch -, werde mich aber garantiert nicht in andere Gebiete wie Medizin, Physik oder sonstwas einlesen oder gar einarbeiten, falls mal irgendwer Fragen dazu haben sollte. Meine SuS sind alt genug, sich selbst die notwendigen Infos zu beschaffen. Das ist nicht meine Aufgabe als Fachlehrerin an einer BBS. Zudem halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, dass jemand aus den Klassen, die ich im Wirtschaftsbereich unterrichte, mal Quantenphysiker*in, Zahnarzt/ärztin, Bäcker*in oder Schneider*in wird. Zum Teil gehen die SuS zwar in andere als den kaufmännischen Bereich (vor drei oder vier Jahren hat eine Schülerin aus meiner Klasse z. B. eine Ausbildung als Konditorin begonnen und es gehen des Öfteren SuS in den handwerklichen Bereich), aber ihnen dahingehend Fragen zu beantworten, ist nicht "my cup of tea" - dafür ist die Berufsberatung zuständig und sie können natürlich jederzeit im gewünschten Bereich ein freiwilliges Praktikum machen.

    Edit: was macht man in der Fachpraxis, Humblebee ?

    Das ist halt der (fach)praktische, berufsbezogene Unterricht, der - je nach beruflichem Schwerpunkt der Berufseinstiegsklasse - in den Werkstätten (Holz-, Metall-, Bau- oder Fahrzeugtechnik etc.), der Küche und dem schuleigenen Restaurant, eigens eingerichteten Pflegezimmern oder Friseursalons, in Lernbüros oder Verkaufsräumen o. ä. stattfindet. Beispiele an meiner Schule: Die SuS der Berufseinstiegsklassen Holztechnik und Metalltechnik stellen Deko- u. a. Artikel her, die von den beiden Klassen des Bereichs "Wirtschaft" verkauft werden; die SuS der BES Hauswirtschaft kochen im 2. Halbjahr an einem Tag in der Woche ein dreigängiges Mittagessen, das in unserem "Restaurant" für SuS und Lehrkräfte angeboten wird.

    Wenn man nur wenig Aufwand haben möchte, lieber einen Pizzafertigteig belegen, das schmeckt dann wenigstens.

    Der nächste Skandal! Dir schmeckt Pizzafertigteig besser als ein selbstgemachter Kartoffelsalat?! Das ist ja sowas von traurig!!!

    Nein, im Ernst: Ich kann einfach überhaupt nicht nachvollziehen, wie man irgendein Gericht, das jemand an Heiligabend zubereitet und serviert, als "traurig", "schlimm", "skandalös", "Arme-Leute-Essen" (das nicht zum "Feiertag" gehört) oder was hier sonst noch an abwertenden Bemerkungen bzgl. Kartoffelsalat kam, bezeichnen kann. Sei es Kartoffel- oder Nudelsalat, Pizza mit Fertigteig oder Pizza Hawaii, "Strammer Max" oder Hawaii-Toast, Pfannkuchen oder "Arme Ritter", Labskaus oder Grünkohl mit Pinkel (das gibt's übrigens schon seit langer Zeit in der Familie einer Kollegin am Heiligabend) or whatever: Jedes dieser Gerichte hat m. E. seine "Daseinsberechtigung" und das auch an Feiertagen! Es ist doch wirklich jedem selbst überlassen, wie er/sie den Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage für sich gestaltet, auch das Essen betreffend. Einige stehen halt gerne lange in der Küche (allein oder mit der Familie), bereiten ein aufwändiges mehrgängiges Festmahl zu und sitzen dann stundenlang am Esstisch beisammen; andere haben gerade an Heiligabend keine Lust oder keine Zeit zum aufwändigeren Kochen, mögen nicht gerne kochen oder können gar nicht kochen; wieder andere sind nicht an "besonderem" Essen interessiert oder stellen an Heiligabend und den Weihnachtstagen anderes als das Essen in den Vordergrund oder sehen diese Tage insgesamt als gar nichts Besonderes an. So what? Jede/r so, wie sie oder er mag!

    Irgendwie verblüfft es mich, dass alle sagen, das wäre ein so schnelles Essen. Ich finde das doch relativ aufwändig. Da wäre ein Nudelsalat deutlich flotter.

    Nö, mein Kartoffelsalatrezept ist überhaupt nicht aufwändig. Das Einzige, das ihn aufwändiger macht, als einen Nudelsalat (besser gesagt: meinen Lieblingsnudelsalat), ist, dass ich die Kartoffeln noch pellen und schneiden muss. Aber das ist ja auch nur eine Sache von ein paar Minuten. Ich schrieb es vor einigen Tagen schon im Thread über den "Wert der Werte": Mein Kartoffelsalat (mit Salatmayonnaise und meist ein bis zwei Löffeln Joghurt, hartgekochten Eiern, Stückchen von sauren Gurken, Zwiebelwürfelchen, Schnittlauch, Salz und Pfeffer) dauert nicht lange in der Herstellung ;) . Den bereite ich am 23. in ca. einer halben Stunde zu: Während die Pellkartoffeln kochen, mache ich schon mal die Sauce (s. o.), dann müssen natürlich die Kartoffeln abkühlen, ich pelle sie, schneide sie in Scheiben und hebe sie unter die Sauce. Feddisch. Nur durchziehen muss er dann bis zum Heiligabend im Kühlschrank, sonst schmeckt er mir nicht.

    Auch was zum Thema beizutragen deinerseits?

    Siehe oben.

    Ansonsten möchte ich hier nichts beitragen, da ich zum einen an einer völlig anderen Schulform unterrichte (EDIT: Sprich: Ich kann nicht beurteilen, welche Art von Filmen man Viertklässler*innen "zumuten" kann) und zum anderen - wie alle anderen hier - nichts darüber weiß, was das nun genau für ein Film war.

    Jedenfalls würde ich da als Klassenlehrer keinen Elternabend einberufen, wenn so ein Helferlein was verzapft hat.

    Hm, diesem Bericht des NDR kann ich nicht entnehmen, a) wer den Elternabend einberufen hat (Klassenlehrkraft?, Schulleitung?, Landesschulbehörde?) und b) ob es nur ein Elternabend für die betroffene Klasse oder für die gesamte Schulelternschaft war: Mitarbeiterin zeigt Horrorfilm an Grundschule | ndr.de - Zitat: "Man nehme die Hinweise sehr ernst und habe bereits erste Schritte eingeleitet, so die Pressestelle der Schulbehörden gegenüber NDR Niedersachsen. Es sei ein Elternabend zum Umgang mit verängstigten Kindern veranstaltet worden. Auch eine Schulpsychologin sei involviert."

    Nachtrag: 11 Lehrkräfte (mit SL), 2 Referendar:innen, 1 FöS-LK ( die sicher noch einen anderen Standort versorgt, denn 8 Klassen generieren max. 16 FöS-Std.), 1 Vertretungslehrkraft ( in NDS mit päd. Bachelor möglich), je nach Zeitpunkt der Umsetzung des Ganztages sind die Pädagogischen Mitarbeiter:innen wie schon beschrieben für spontane Vertretung, Mittagsbetreuung und hier auch den Ganztag zuständig.

    Also, auf der Homepage "Krambergschule - Lehrkräfte/ Mitarbeiter" zähle ich 13 Lehrerinnen und Lehrer inkl. der Schulleiterin ;) sowie die von dir genannten zwei Referendarinnen, eine Förderschullehrerin, eine Aushilfslehrerin für Vertretungen und fünf pädagogische Mitarbeiterinnen. Wer davon Teilzeit unterrichtet, ist natürlich nicht ersichtlich ;) .

    Ein sehr unangenehmer Bildungsgang jedenfalls

    Für mich nicht. Wir haben aber auch nicht so riesige Klassen in der Ausbildungsvorbereitung; unsere Berufseinstiegsklassen haben - das schrieb ich hier vor Kurzem schon mal, meine ich - max. 18 bis 20 SuS in der Klasse 2, die der Klasse 1 meist 12 bis 15 SuS.

    der mit Unterricht nichts mehr zu tun hat.

    "mit Unterricht, der nicht deinen Vorstellungen entspricht", würde ich eher sagen. Gerade im Fachpraxisunterricht bringen unsere BES-SuS oft richtig tolle Dinge zustande.

    Mal ein paar Fakten: Bei der in den Berichten genannten Schule handelt es sich um eine Grundschule im Dorf Lenglern (ca. 2200 Einwohner*innen; im Landkreis Göttingen etwa 10 km nördlich der Stadt Göttingen gelegen). Laut Homepage hat diese Grundschule acht Klassen an zwei Standorten und - wenn ich mich nicht verzählt habe - 22 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiterinnen.

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