Beiträge von Humblebee

    Jetzt verwirrst du mich völlig!!!

    "Natürlich" ist anders. Du hast das schon missverständlich formuliert.
    "...schließt die Tür von innen ..." macht als Formulierung ja sonst keinen Sinn.
    Im Deutschaufsatz hätte ich das angestrichen ;)

    Das verstehe ich absolut nicht! Sorry, aber genauso formuliert man das zumindest hier im Norden! Das würde sicherlich hier keine Deutsch-Lehrkraft den SuS anstreichen (Ich kann das gerne morgen mal bei meinen Deutsch-KuK nachfragen). Wie formulierst du - in Süddeutschland - es denn, wenn jemand in einen Raum geht und die Tür hinter sich schließt/zumacht/...? Sie/er ist dann doch im Raum und "schließt die Tür von innen" und nicht von außen/draußen. Passt also!

    Aber eine interessante Frage hat sich dadurch aufgetan:
    Sind eure Schulen mit "Amoktüren" ausgestattet, die außen keine Klinke, sondern nur noch einen "Knubbel" haben?
    Gibt es dann an jeder Türe auch eine Kamera und eine klingel, damit man sehen kann, ob da ein Schüler von der Toilette zurück ins Klassenzimmer will - oder "Messerman" davor steht?
    Irgendwie hatte ich mir Schule immer offener und freundlicher vorgestellt.
    Gibt es in jedem Zimmer nun auch einen Feuerlöscher und einen Notarztkoffer? Verletzungen und kleine Brände sind ja imho deutlich häufiger als Amoktaten.

    Auch das verstehe ich nicht. Was haben denn jetzt "Amoktüren" mit normalen Klassenzimmertüren - die i. d. R. keinen Knauf, sondern eine Klinke haben und um die es doch wohl in dem Beitrag ging - zu tun? Und deinen restlichen Ausführungen bzgl. Feuerlöschern und Notarztkoffern kann ich überhaupt nicht mehr folgen.

    Was genau willst du uns nun damit sagen?

    "...schließt die Tür von innen..." ist nicht anders zu verstehen.

    Wobei dies ein "No-Go" darstellt und nur bei Bedrohungslage von außen zulässig ist. Der Fluchtweg muss immer frei und unverschlossen sein.

    Nein, "von innen eine Tür schließen" bedeutet für mich - und das hat Miss Miller ja auch bestätigt -, dass ich die Tür "zumache" (also schließe), wenn ich in einen Raum hineingegangen bin. "abschließen/verschließen" ist etwas anderes.

    (Mal interessehalber: Wie sagt ihr das denn: "die Tür schließen", "die Tür zumachen" oder wie?)

    Und natürlich ist das wichtig zu erwähnen, denn - siehe Chilis Beitrag - wenn die besagte Kollegin "K" die/eine Tasche einfach auf den Gang stellt und dann die Tür wieder schließt/zumacht, sieht sie ja nicht, ob die Kollegin, der die Tasche gehört (also "B"), nochmal auftaucht und diese mitnimmt oder ob irgendjemand anders sie an sich nimmt. Davon abgesehen, gehört es sich aber ja eh nicht, einfach "fremde" Taschen aus dem Raum zu entfernen und auf den Flur zu stellen! Es ist bei uns natürlich auch schon öfter vorgekommen, dass eine Kollegin/ein Kollege irgendetwas (Tasche, Jacke, Schlüsselbund, Unterlagen, Federmäppchen oder sonstwas) in einem Klassenraum vergessen hat. Dann stellt man halt die Sache(n) zur Seite und nimmt sie nach dem Unterricht mit ins Lehrkräftezimmer.

    Ich erkenne dort kein dienstrechtlich relevantes Fehlverhalten…bis auf das Abschließen von innen…im Brandfall… aber das dürfte nicht von Belang sein…

    …aufregen und untereinander euch heiß machen, das dürft ihr gerne aber weiter ;) Kindergarten…

    Ps: theoretisch kann die Kollegin davon ausgehen, dass du dein Zeug nach deinem Unterricht räumst, schließlich benötigt sie den Raum für den neuen Lehrgang…

    Mir scheint, dass du den Ausgangsbeitrag gar nicht richtig gelesen hast.

    Von "Abschließen" der Tür von innen war zum einen überhaupt keine Rede.

    Zum anderen: wenn der Beutel der Kollegin auf dem Fußboden neben dem Pult steht, stört er doch wohl niemanden und steht auch niemandem im Weg!? Und falls doch, stellt man ihn in eine Ecke - fragt aber vielleicht noch die SuS, ob sie wissen, wem er gehört (falls man es nicht selber weiß) - und nimmt die Tasche dann nach Ende der Unterrichtsstunde (auch hier frage ich mich, wie du darauf kommst, dass es sich um einen "Lehrgang" handelte) mit ins Lehrkräftezimmer. So wäre jedenfalls m. E. das logische Vorgehen.

    öh... 3 Monate IST ein "langer" Aufenthalt.

    Dann gratuliere ich zur Wahl der einfachen Fremdsprache ;)

    Jo, danke! Ich muss sagen, dass mir die Wahl von Englisch als Fremdsprache für das Lehramt BBS-Studium nicht schwer fiel, da es hier in NDS nur recht wenige BBSn gibt (und auch damals schon gab), die Französisch anbieten; Spanisch wäre für mich eh nicht in Frage gekommen.

    Drei Monate Auslandsaufenthalt sind heutzutage die Mindestzeit, die in NDS für Lehramtsstudent*innen der modernen Fremdsprachen vorgegeben ist. Die meisten Student*innen gehen aber meines Wissens eher länger ins Ausland, also mind. sechs Monate zum Studium oder um als "assistant teacher" zu arbeiten.

    Die Schule ist zumindest in Niedersachsen nicht verpflichtet irgendwem bestimmte Stunden zu geben, die Stunden der Referendare werden den Schulen angerechnet, wie sie diese Nutzen oder ob sie sie zum Teil sogar verfallen lassen, liegt in der Verantwortung der Schulleitung. Es kommt hier regelmäßig vor, dass man nur in einem Fach eigenverantwortlich eingesetzt wird. Die Konsequenz ist, dass man dann in anderen Fach mehr Ausbildungsunterricht machen muss.

    Meinst du mit "hier" die Schule, an der du tätig bist? Dann mag das für allgemeinbildende Schulen gelten, ich kenne es aus dem berufsbildenden Bereich aber anders. Unsere LiV - und so war es damals bei mir auch schon - sollen gemäß Vorgabe der Studienseminare (ich bin mir gerade nicht sicher, ob das nicht sogar "von oben" in einem Runderlass o. ä. so vorgegeben ist) eigenverantwortlichen Unterricht sowohl in ihrer beruflichen Fachrichtung als auch in ihrem Unterrichtsfach erteilen.

    Eine Bekannte von mir, die katholische Religion als Unterrichtsfach hat, wurde in ihrem Referendariat vor zehn Jahren für den eigenverantwortlichen und den Ausbildungsunterricht in kath. Religion ein Jahr lang an einer anderen BBS im Nachbarort eingesetzt, weil an ihrer Ausbildungsschule im Beruflichen Gymnasium kein Religionskurs in kath. Religion zustandegekommen war.

    kommt ihr euch auf diesem gang auch immer so richtig brav "bürgerlich" vor?😇

    Nö. Warum auch? Ich wüsste nicht, dass ich mir in meinem 52jährigen Leben schon mal "brav bürgerlich" vorgekommen wäre (weiß auch nicht so wirklich, was ich mir darunter vorstellen sollte). Außerdem machen wir - wie viele andere Bewohner*innen unseres Stadtteils auch - sowieso häufig Spaziergänge in besagtem Park; so gesehen ist das nichts Besonderes.

    Deine magic- bee- Frage fehlt noch.

    Stimmt! Danke für den Hinweis.

    Bratkartoffeln oder Pommes als Beilage z. B. zum (Gemüse-)Schnitzel?

    Wenn möglich am Wahltag an der Urne wählen. Unser Wahllokal befindet sich in einem Schulzentrum, das fünfzehn Minuten Fußweg von unserem Haus entfernt direkt am Stadtteilpark liegt. Wir verbinden den Gang zur Wahlurne daher fast immer mit einem schönen Spaziergang.

    Ich weiß nicht, welche Unterrichtsmethoden du so abwendest, aber da es bei euch sicher euch Curricula gibst, musst ja sicher auch du die Vorgaben in Unterrichsinhalte verwandeln und diese wiederum den Schülern in irgendeiner Form präsentieren und das Ganze anleiten, oder?

    "Selbstständiges Lernen" lautet hier wohl das Stichwort. Je nach Schulform - an einer beruflichen Schule würde ich sagen: je nach Bildungsgang - ist eine Lehrkraft mehr oder weniger "aktiv" im Unterricht. An unseren Fachschulen oder Fachoberschulen bspw. läuft gerade im beruflichen Unterricht (also den nicht-allgemeinbildenden Fächern) vieles als Projektarbeit; da nimmt man sich als Lehrkraft stark zurück und lässt die SuS größtenteils selbsttätig (er)arbeiten. Aber ich habe eigentlich in allen Unterrichtsstunden - auch bei den "schwächeren" Klassen wie der Berufseinstiegschule - Phasen, in denen ich eher passiv bin. Ich stehe ja nicht ständig vorne, rede und erkläre, sondern die SuS müssen auch mal Aufgaben bearbeiten usw.

    Und - wie s3g4 schon schrieb - eine "Entertainerin" bin ich in meinem Unterricht ganz sicher nicht!

    Mag sein. Ich will den Wert eines Auslandsaufenthaltes auch gar nicht in Frage stellen, denke aber, dass ein fehlender Auslandsaufenthalt eben auch kein zwingender Grund für übermäßig ausgeprägte Unsicherheit im Schulsetting sein muss.

    Ich habe auch nie ein Auslandssemester gemacht oder war längerfristig im englischsprachigen Ausland. Meine "Höchstaufenthaltsdauer" waren drei Monate am Stück in Südengland; ansonsten beschränkten sich diese Aufenthalte auf mehrere Tage oder Wochen.

    Mittlerweile sind mehrmonatige Auslandsaufenthalte für Student*innen moderner Fremdsprachen ja verpflichtend; das war während meiner Studienzeit noch nicht der Fall. Ich kenne eine ganze Reihe von Personen, die nicht längere Zeit im Ausland waren und die es m. E. auch nicht unbedingt "nötig" gehabt hätten.

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