Beiträge von Humblebee

    Dann müssen die SuS die halt auch abgeben. Wo ist das Problem? Wie gesagt: Bei uns müssen Handys, Smartwatches und alle anderen Geräte, mit denen man "spicken" könnte (jaaa, AirPods hatte ich in meiner Aufzählung vergessen), abgegeben werden. Bei schriftlichen Leistungsnachweisen jeglicher Art dürfen lediglich Stifte, ggf. Block-Blätter (wenn notwendig) und andere für die Klausur/Prüfung notwendige Materialien wie Taschenrechner, Lineal o. ä. auf den SuS-Tischen liegen. Fertig. Wer sich die Mühe machen möchte, muss also wohl oder übel andere Wege zum Spicken finden ;) .

    Unsere SuS müssen bei allen Abschlussprüfungen und allen schriftlichen Leistungsnachweisen entweder ihre Handys und Smartwatches abgeben ("Handygaragen") oder in ihre Taschen packen und dann diese vorne bei der Lehrkraft hinstellen. Das ist seit etlichen Jahren in unserem Schulvertrag verankert (der von Lehrkräften, schulischen Mitarbeiter*innen sowie Eltern- und Schülervertreter*innen unterzeichnet wurde). Zudem haben wir einige Bildungsgänge, wo die SuS ihre Handys zu Beginn jeder Unterrichtsstunde in einer "Handygarage" (Tasche mit einzelnen nummerierten "Fächern") ablegen müssen.

    Nein. Du kannst sie nicht verbieten.


    Verbieten kannst du nur die Nutzung (bzw. die Ablenkung) im Unterricht und natürlich das datenschutz-technisch kritische Abhören.

    Aber das Tragen und Mitbringen einer Smartwatch kannst du nicht verbieten.

    Zu Thema "Smartwatches in der Schule" findet sich ein interessanter Beitrag hier: Smartwatches im Schulalltag: Bildungsportal Niedersachsen (bildungsportal-niedersachsen.de) . Smartwatches mit "Abhörfunktion" dürfen schon seit Ende 2017 nicht mehr verkauft werden.

    Bei der ZP10 ist es jedenfalls vom Land NRW verboten worden mit so einem Gerät auch nur den Raum zu betreten. Grundsätzlich scheint es also möglich zu sein es zu verbieten.

    Das ist aber doch ein besonderer Fall, nämlich eine Prüfung. Und zudem geht es ja nur darum, dass der einzelne Prüfungsraum nicht mit einer Smartwatch (wahrscheinlich auch Smartphones, oder?) betreten werden durfte/darf, und nicht das Schulgebäude an sich.

    Ethik gibt es bei uns sogar für Azubis, was auch sinnvoll ist, wenn sie zum Beispiel einen medizinischen Ausbildungsberuf anstreben. Dann legen wir im Unterricht nämlich den Schwerpunkt auf die Bio- und Medizinethik, auch wenn die SuS viel lieber über Freundschaft und Liebe sprechen wollen. :D

    Einen medizinischen Bereich gibt es an meiner Schule nicht; von daher kann ich zu dem Thema nichts sagen ;) . In den nds. Stundentafeln für die Bildungsgänge an den BBS steht übrigens gar nichts von "Werte und Normen" sondern es ist "Religion" als Fach im berufsübergreifenden Lernbereich angegeben. Unsere Reli- und W&N-KuK sprechen sich ansonsten natürlich ab, wodurch sich die Unterrichtsinhalte in den Bildungsgängen - abgesehen vom BG, wo es ja (wie gesagt) die "Wahlmöglichkeit" gibt - stark ähneln, egal ob der Unterricht nun von einer Reli-Lehrkraft als konfessionell-kooperativer Reli-Unterricht oder einer W&N-Lehrkraft erteilt wird.

    ...wobei es immer mehr werden. Beispiel an meiner Schule: Vor 15 Jahren gab es nur einen Ethikkurs pro Jahrgang, dann Jahre später zwei Parallelkurse. Mittlerweile sind es bei uns drei Parallelkurse. Wir haben aktuell also mehr Ethikkurse als Relikurse.

    Was ich damit sagen will: Der Bedarf an Ethiklehrkräften wird tendenziell eher wachsen.

    An meiner Schule - und ich bin der Ansicht, dass ist allgemein an den nds. BBSn so - gibt es die "Wahl" zwischen Religionsunterricht (evangelischem oder katholischem) und "Werte und Normen" sowieso nur am BG. Dort hat sich in den Jahren, seit wir das BG als Bildungsgang haben, wenig geändert. Es "wählen" in etwa gleich viele SuS ev. Religion oder W&N; kath. Reli-Unterricht wird von weniger SuS "gewählt".

    In unseren anderen Bildungsgängen wird entweder gar kein Reli-Unterricht oder konfessionell-kooperativer Reli-Unterricht oder W&N erteilt. Kommt darauf an, welche Lehrkraft gerade Kapazitäten frei hat und ob überhaupt eine Lehrkraft dafür zur Verfügung steht ;) .

    Nö, dich vom Religionsunterricht abmelden kannst du - bzw. deine Eltern für dich, wenn du noch nicht (voll) religionsmündig bist - jederzeit. Unabhängig davon, ob ein Ersatzunterricht eingerichtet ist oder nicht.

    Ich wollte zwar darauf hinaus, dass es in etlichen BL gar keinen Ethik-/Philosophie-/W&N-Unterricht in der Grundschule gibt, aber egal...

    In NDS müssen Schüler*innen, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben (oder von ihren Erziehungsberechtigten abgemeldet wurden) stattdessen an "Werte und Normen" teilnehmen: "Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, sind stattdessen zur Teilnahme am Unterricht Werte und Normen verpflichtet." und "Vom 5. Schuljahrgang an ist nach § 128 NSchG der Unterricht Werte und Normen grundsätzlich dann einzurichten, wenn mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an diesem Unterricht verpflichtet sind." (Auszüge aus dem Runderlass "Regelungen für den Religionsunterricht und den Unterricht Werte und Normen" des nds. MK).

    Ethik wäre auch ein Fach was mich sehr interessieren würde, kann mir gar nicht erklären, wieso das so wenige in anderen Bundesländern machen?

    Na ja, Ethik (in anderen Bundesländern: "Philosophie" oder auch "Werte und Normen", wie es in NDS heißt) wird halt - je nach BL - nur von einem recht kleinen Prozentsatz von SuS gewählt und außerdem besteht meines Wissens in den meisten BL erst ab Klasse 5 die Möglichkeit den Religionsunterricht "abzuwählen".

    Und eventuell kann man Ja Politik und Wirtschaft in NRW z.B. als Sozialkunde und Hauswirtschaft anrechnen lassen?

    Für das Fach "Hauswirtschaft" ziemlich sicher nicht; das käme mir seltsam vor, denn das ist ja etwas völlig anderes als das Fach "Politik - Wirtschaft".

    Ferienreif: Weihnachten oder Sommer, wann ist es schlimmer?

    Gar keine Frage: vor den Sommerferien natürlich! Dann liegt ja ein ganzes Schuljahr hinter uns (und das zweite Halbjahr ist für mich immer viel stressiger als das erste), vor den Weihnachtsferien erst ein paar Monate des Schuljahrs.

    Lieber zur ersten Stunde Unterricht oder später?

    Das interessiert bei uns leider nicht, ob man in der dualen Ausbildung eingesetzt ist oder nicht. Und von freiwillig ist da bei vielen leider auch nicht die rede. Aber nützt halt nix. Wir sind halt auch ein recht kleines Kollegium.

    Ok, das ist bei uns nicht der Fall. Ich bin an einer großen Schule mit etwa 2000 SuS und einem Kollegium von ca. 150 KuK. Und so viele "Prüflinge" haben wir in meiner Region gar nicht pro Durchgang, als dass von jeder BBS mehr als drei bis fünf KuK pro Abteilung als Prüfer*innen benötigt würden (in meiner Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" sind es von unserer BBS ein paar mehr, weil wir die größte Abteilung der Schule sind).

    Bei uns fallen nur die KuK mit allgemeinbildenden Fächern daraus. Der Rest muss ran.

    Bei uns sind nur diejenigen (freiwillig!) in Prüfungsausschüssen, die mit einem Großteil ihrer Stunden in der Berufsschule eingesetzt sind. Dadurch sind ja viele KuK, die hauptsächlich oder ausschließlich in Vollzeitbildungsgängen unterrichten (ich bspw.) schon mal 'raus. (KuK, die ausschließlich allgemeinbildende Fächer unterrichten, haben wir übrigens nur wenige.)

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