Beiträge von Humblebee

    Hm. Noch 34 Jahre so an einem BK verbringen wäre auch nicht meins.

    Was meinst du mit "so einem BK"? state_of_Trance ist doch gar nicht an einem "BK" tätig (wie man auch in seinem Profil lesen kann).

    Hauptsache keine Minderjährigen.

    Auch an einer beruflichen Schule ist ein nicht unerheblicher Teil der SuS noch minderjährig. Aber halt selten jünger als 16 ;) .

    Hier im Forum zeigt sich bei einigen Lehrern (immer dieselben Personen) extreme Unzufriedenheit mit dem Beruf.

    Hm, das finde ich nicht. Wie O. Meier schon schrieb: Allenfalls mit bestimmten Aspekten unseres Berufs zeigt sich hier so manche/r unzufrieden.

    Merkwürdig ist nur, dass diese viel Freizeit hier im Lehrerforum verbringen, wo es ja auch nur um Schule geht.

    Hier geht es nicht "nur" um Schule ;) .

    Wenn ich an die Generation meiner Eltern (und deren Geschwistern) und an die Generation meiner Großeltern denke, waren da alle Frauen berufstätig und zwar vollzeit.

    Das schriebst du schon öfter und ich habe dir darauf auch schon mehrfach geantwortet, dass ich das nicht so kenne. In meinem persönlichen Umfeld gab es in den 1970er und 1980er Jahren leider nur wenige Frauen, die Vollzeit erwerbstätig waren. Bestätigt sehe ich meine Beobachtungen durch die Darstellung auf der zweiten Seite dieser Quelle: Erwerbstätigkeit von Frauen (bpb.de) (die allerdings schon von 2010 stammt).

    @Pyro : Das ist m. E. aber auch abhängig von der Art der BFS (gerade in den mehrjährigen BFS-Klassen haben wir auch "stärkere" Klassen, die wenige bis keine Konzentrationsprobleme haben und wo man nicht jede Viertelstunde neue Unterrichtsphasen durchführen müssen). Da zumindest in meinem Unterrichtsfach Englisch in NDS in den Klassen 12 und 13 die durchzunehmenden Materialien (Lektüren, Filme) alle paar Jahre wechseln - in Deutsch ist es bei den verbindlichen Lektüren genauso - und man sich somit oft neu einarbeiten muss, empfinde ich im BG die Unterrichtsvorbereitung durchaus als aufwändiger als in anderen Bildungsgängen.

    [Pizzalieferdienste werden bei uns auch nicht bestellt, selbstgemacht ist wesentlich leckerer, und da der Backofen 300 Grad kann, ist ein Blech in 8-9 Minuten fertig.]

    OT, aber: Doch, wir holen uns auch mal Pizza oder bestellen beim Lieferdienst, aber selbstgemachte Pizza mag ich auch gern (unser Ofen schafft max. 250 Grad).

    Sorry, weiter geht's!

    Nö, ich war immer ein braves (und schüchternes) Mädchen, das als Kind und Jugendliche keine "Dummheiten" gemacht hat (und später auch nichts, was ich als solche bezeichnen würde). Ganz schön langweilig, ich weiß ^^!

    Aber DUUM berichtet uns von "dumm Tüch", das er/sie als Kind oder Jugendliche/r gemacht hat (oder jemand im Familien- oder Bekanntenkreis).

    Bei uns gibt's häufig einfache, schnelle und leckere Gerichte ;) . Das letztgekochte - oder besser: -gebackene - ist gerade im Ofen: Pizza (nee, nicht TK - sowohl selbstgemachter Teig als auch eigenhändig belegt).

    Ich gebe neugierdehalber auch nochmal weiter!

    Aber die meisten heutigen 30-60jährigen Frauen sind in den konservativen Jahrzehnten der Bundesrepublik aufgewachsen, als Vati zur Arbeit ging und Mutti die Küchenschürze überzog.

    Die 30jährigen wohl kaum! Die sind doch Anfang der 1990er geboren!

    Ansonsten finde ich den Beitrag von Yummi aber auch reichlich daneben.

    Das mag sein. Hier kommt mein Halbwissen zum Einsatz. Ich habe bisher immer gedacht, dass auf "Probe" und auf "Widerruf" synonym verwendet werden.

    Nein, dem ist nicht so. Den Unterschied kannst du hier nachlesen: Beamtenanwärter -»  dbb beamtenbund und tarifunion

    Ansonsten kann ich leider wenig zum Thema beitragen, weil ich mich mit dem beruflichen Schulwesen in Sachsen-Anhalt und auch in Sachsen nicht auskenne. Nur zwei kurze Anmerkungen zu deinem Ausgangsbeitrag:

    Wie ich oben bereits schrieb, habe ich mich für das Lehramt an BBS entschieden. Soweit ich weiß, befähigt mich dieser Studiengang dazu, an Berufsschulen, Berufsfachschulen, berufliche Gymnasien sowie Fachoberschulen zu unterrichten.

    Da fehlen m. E. die "Fachschulen" wie auch die "Berufsvorbereitung", die es meiner Meinung nach auch in Sachsen-Anhalt geben dürfte (EDIT: Gerade nachgeschaut... Ja, gibt es: LISA: Berufsbildende Schulen (sachsen-anhalt.de)).

    Weniger Erfahrung habe ich mit beruflichen Gymnasien und keine mit Berufsfachschulen. Besonders hier hätte ich gerne mehr Input, was die Motivation der Schüler und den allgemeinen Anspruch angeht.

    Bezugnehmend auf die "Berufsfachschulen": Dort kommt es darauf an, um welche Art BFS sich handelt. Die Motivation der SuS variiert hier meiner Erfahrung nach je nach Eingangsvoraussetzung (also dem Schulabschluss, den die SuS benötigen, um in dem jeweiligen Bildungsgang aufgenommen zu werden), nach dem Alter der SuS (in einer mehrjährigen BFS, die zu einem Berufsabschluss führt - bspw. bei den "kaufmännischen Assistent*innen" - sind zumindest an meiner Schule viele - oftmals auch ältere - SuS mit mehr Engagement dabei als in einer einjährigen BFS mit hauptsächlich 16-/17Jährigen, wo viele nur zur Erfüllung der Schulpflicht sitzen), nach der beruflichen Fachrichtung usw.

    Ergänzung: Dementsprechend variiert auch das Niveau an verschiedenen Berufsfachschulen.

    Und gerade Deutsch ist am BK ein sehr angenehmes Fach.

    Geschmackssache, schätze ich. Ich habe zwei Deutsch-Kolleginnen (Teilzeitkräfte) und einen Deutsch-Kollegen (Vollzeitkraft), die mehrere Schuljahre lang mit den meisten (in einem Fall sogar mit allen Stunden) - durch einen Mangel in diesem Bereich/Fach an unserer Schule - im Deutschunterricht eingesetzt waren und zwar hauptsächlich im BG. Die waren nach einiger Zeit schon sehr genervt vom Arbeitsaufwand und waren froh, als zwei neue Deutsch-Lehrkräfte eingestellt wurden.

    Nur zwei Kollegen haben kleine Kinder. Ich hätte keine Lust mehr ständig den Vertretungsersatz für kindkranke zu spielen und dann auch noch den schlechteren Stundenplan zu nehmen, weil "keiner zur ersten kann".

    Ich dachte, du arbeitest sowieso meistens in der Abendschule (dann würde dich der letzte Satzteil ja eh selten bis gar nicht betreffen)? Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Meine Abteilung ist seit Jahren ziemlich "jung", wodurch viele KuK Kinder zwischen drei und zehn Jahren haben. Guess what: Die machen doch tatsächlich auch Vertretung, wenn von uns älteren KuK mal jemand erkrankt ist oder aus anderen Gründen fehlt. Die Aussage, dass wir Kinderlosen oder die mit älteren Kindern "ständig den Vertretungsersatz für "Kindkranke" spielen" müssten, trifft also an meiner Schule überhaupt nicht zu.

    Da finde ich es wenigstens ehrlich, dass sogar unsere Gleichstellungsbeauftragte zum Ausdruck bringt, dass Beförderungsstellen inoffiziell an eine Vollzeittätigkeit gebunden sind und man sich zwischen Kindern und Karriere entscheiden muss. Denn ja, letztendlich läuft es wirklich darauf hinaus. Will man Kinder, sind in der Karriere erst einmal 15 Jahre Pause angesagt.

    Das ist wohl alles eine Frage der guten Planung/Organisation wie auch insbesondere der Größe der Schule. An meiner Schule, wo die erweiterte SL aus insgesamt 12 Lehrkräften besteht, bietet sich derzeit folgendes Bild: Zwei der Abteilungsleiter*innen wie auch drei der stellvertretenden Abteilungsleiter*innen (von diesen fünf Personen sind drei männlich und zwei weiblich) sind Teilzeitkräfte. Auch unsere stellvertretende Schulleiterin hat jahrelang (vier oder fünf Jahre) Teilzeit gearbeitet.

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