Darüber hatte ich auch nachgedacht. Sind das "Leerer:innen" oder "Leeraner:innen" oder etwas ganz anderes?
"Leeraner*innen" ![]()
Darüber hatte ich auch nachgedacht. Sind das "Leerer:innen" oder "Leeraner:innen" oder etwas ganz anderes?
"Leeraner*innen" ![]()
Leerende.
So heißen aber die Einwohner*innen von Leer nicht! ![]()
Nur, weil das bei uns offiziell Lagerkraft heißt, muss es ja nicht dort so heißen.
Eben! Darum fragte ich Antimon ja danach! ![]()
Das heißt wirklich "Fachperson(en)" in der Schweiz. Lagerlogistik habe ich jetzt noch nie bewusst gelesen, aber z. B. wird konsequent von medizinischen Fachpersonen geschrieben bei Krankenhäusern, statt von medizinischen Fachkräften.
Gefällt mir gut, die schweizer Variante. Sprachlich finde ich sie definitiv sanfter und gleichzeitig inklusiver als das kernige "Fachkraft", dass man durchaus aus als martialisch empfinden kann. Das könnte ich mir sehr gut für unser Lehrerzimmer vorstellen, wenn das renoviert wird, dass dort einfach nur noch "Lehrpersonen" an der Tür steht.
Wie gesagt: Mir gefällt diese Variante auch! Mir ging es in meinen obigen Beiträgen allerdings tatsächlich ausschließlich um die Frage, ob es in der Schweiz keine Ausbildungsberufe gibt, die offiziell "Fachkraft für..." heißen (wie es nun mal in Deutschland der Fall ist) - unabhängig davon, ob das (fertig ausgebildete) Fachpersonal z. B. im medizinischen Bereich als "Fachperson" bezeichnet wird.
Das sind vermutlich Fachpersonen.
Na ja, hier in Deutschland heißen diese Ausbildungsberufe aber ja offiziell "Fachkraft für ..." . Darum meine Frage an Antimon , ob es diese Ausbildungsberufe in der Schweiz unter derselben Bezeichnung überhaupt gibt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es dort "Fachperson für Lagerlogistik" o. ä. genannt wird, aber vielleicht ja "Fachmann/Fachfrau für... " (ähnlich wie bei uns z. B. "Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel".
(Klar, das könnte ich jetzt auch selber googlen, habe ich aber gerade keine Lust drauf...
)
Das geht auch im Norden.
https://www.ardaudiothek.de/sendung/plattd…chrichten/1176/
Hört es Euch mal an und seid ehrlich zu Euch selber. Wieviel davon versteht Ihr?
Alles - komische Frage für norddeutsche User*innen! Ich kenne übrigens eine ganze Reihe von älteren Leuten, die diese "Narichten op Platt" von Radio Bremen oder vom NDR fast täglich hören
.
Das "-kraft" hintendran, bei egal welchem Wort, finde ich echt immer komisch. Das ist schlichtweg 12 Jahre Sozialisierung auf das helvetische Diminuitiv, da passen keine "-kräfte" dazu.
Hm, gibt's in der Schweiz denn Ausbildungsberufe wie den der "Fachkraft für Lagerlogistik", "Fachkraft für Lebensmitteltechnik" u. a. nicht?
Ich habe vieles gehört und mich hat die Einschätzung interessiert. Das ist doch keine wissenschaftliche Umfrage die evaluiert werden muss. Wie gesagt, ich habe trotz Sarkasmus meine Antworten bekommen. Es muss auch nicht mehr ewig weiter diskutiert werden.
Na, dann: Viel Erfolg bei der "Verwertung" der Antworten und überhaupt.
An meiner Schule kam es schon öfter vor, dass Refis/LiV die Ausbildungslehrkraft gewechselt haben. Das hatte die verschiedensten Gründe (sowohl persönliche Gründe - sprich: die beiden kamen nicht miteinander klar - als auch zeitliche oder Stundenplan-bedingte Gründe usw.). Bisher war das nie ein Problem, da sich in allen Fällen eine andere Lehrkraft gefunden hat, die den/die LiV als Mentor/in übernommen hat.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass das alles unsere Schulleitung recht wenig interessiert. Ich glaube, der Schulleiter weiß in den wenigsten Fällen, wer die Ausbildungslehrkräfte unserer einzelnen LiV sind
. Um die LiV kümmern sich insbesondere ein Kollege und die einzelnen Abteilungsleiter*innen.
User hier im Forum können sich einmal im Jahr ihre Fortbildungs-Teilnahme-Bestätigung ausdrucken.
Huiii, echt?! Das sagst du uns erst jetzt?!?
@Leeramt : Mir ist immer noch nicht klar, was du mit deinen Fragen aus dem Ausgangsbeitrag bezweckst bzw. wozu dir die Antworten/Meinungen/Erfahrungen der User*innen hier nützen sollen?
Vorschlag: Erweitere die Umfrage auf Leererinnen und Leerer. Gemäß deinem Nick ist das ja deine Profession.
Oder Leeranerinnen und Leeraner?!
Alles anzeigenFür Frauen mit Kindern* lohnt sich der Lehrerberuf durchaus. Insbesondere aufgrund des vorausgesetzten Verständnisses und des Auffangens durch die Nicht-Eltern-Kollegen.
Klassenfahrt? Ne sorry, geht nicht. Arbeite zwar Vollzeit, aber hab ja Kinder daheim; da kann ich dieser Dienstpflicht unmöglich nachkommen.
Klassenleitung? Ne sorry, geht nicht. Arbeite ja Teilzeit wegen meiner Kinder; dieser Verpflichtung kann ich also frühenstens wieder nachkommen, wenn meine Kinder volljährig sind.
Und das ist bei uns bei ganz ganz vielen Punkten so.
Da ist wahrscheinlich nicht einmal den betreffenden Eltern vorzuwerfen, sondern eher der Selbstverständlichkeit im Allgemeinen, mit der Aufgaben, die seltsamerweise automatisch nicht mehr von jemandem erwartet werden, der ein Kind zu Hause hat (und dabei ist es egal, ob es um Teilzeit- oder um Vollzeitkollegen geht), auf alle anderen umgeschichtet werden.
Und ja, an dem Punkt komme ich mir oft genug veräppelt vor.
*Das ist wahrscheinlich analog für Männer mit Kindern zu denken; an meiner Schule jedoch ist es ein typisch frauenspezifisches Thema.
Das hängt dann aber anscheinend wirklich stark von der Schule ab! Sowohl in meiner Schule als auch in allgemeinbildenden Schulen, wo Bekannte von mir arbeiten, haben Lehrkräfte (sowohl weibliche als auch männliche, sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte), die Kinder haben, selbstverständlich trotzdem eine Klassenleitung. Die allermeisten fahren auch auf Klassenfahrt, auf SuS-Austauschfahrten o. ä.
Meierst du jetzt auch rum?
Klar.
Ich finde das Wort "Lehrkraft" bzw. "Lehrkräfte" total schräg. Bei uns heisst es "Lehrperson" und so bin ich es einfach gewöhnt. Das "-kraft" hinten hat so was martialisches, das irritiert mich. Ich finde es total lustig wie hier darüber diskutiert wird (dich meine ich gar nicht, ich nehme nur deinen Beitrag als Aufhänger), was man nicht alles nicht ändern könne, weil das doch nicht ginge, weil ... das im Zweifelsfall IMMER schon so war. In echt ist es aber im deutschsprachigen Ausland IMMER schon ganz anders und hey ... wir sprechen hier auch irgendwie Deutsch. Um die Sprache, die da irgendwie "geschützt" werden müsste, geht's offenbar gar nicht.
Zur Anrede: Wir sind eine bikantonale Schule und im benachbarten Aargau ist die Anrede für Lehrpersonen einfach "Sie". Die Jugendlichen sprechen einen gar nicht mit "Frau/Herr + Nachnamen" an, es heisst nur "Sie". Oder "Siiiiiie", wenn man eine Frage hat. Ich habe ein Jahr lang im Aargau gearbeitet und werde das hoffentlich ab dem Schuljahr 2025/26 wieder tun, ich fand das damals und finde es heute immer noch absolut seltsam. Bei uns an der Schule gibt es eben beide Populationen wobei die Jugendlichen aus dem Baselland in der deutlichen Mehrheit sind, deswegen setzt sich dann die Anrede "Frau/Herr + Nachname" irgendwann durch. Aber ich habe da schon die lustigsten "Streitereien" unter den Jugendlichen mitbekommen. "Alta ey ... des Siiiiie isch mega unhöflich Bro, die hätt e Name!!" Ja Schätzele und du gewöhnt dir mal deinen Pratteler Ghetto-Slang ab, Alta ey
Das mit der "Sie"-Anrede ohne Namensnennung finde ich wiederum echt schräg
.
"Lehrperson" statt "Lehrkraft" gefällt mir übrigens auch! Wobei das "-kraft" für mich aber nicht martialisch klingt, sondern eher energiegeladen und kraftvoll - so wie in "Windkraft" oder "Fliehkraft". Oder "Superkraft"
. Hat ein Wort wie "Fachkraft" für dich denn auch etwas "martialisches"?
Kommt bei uns immer mal wieder vor, daher fände ich das eine gute Lösung. Kann man sich besser dran gewöhnen als irgendein neues Wort dazu zu packen. Sprache sollte effizient sein 👌
Mir würde es nicht gefallen, wenn mich SuS nur mit meinem Nachnamen anreden würden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich daran schlechter gewöhnen könnte, als wenn sie statt "Frau X" mit "enby" o. ä. ansprechen würden. Nur den Nachnamen zu benutzen ohne jegliche Anrede klingt für mich zu sehr nach Befehlston und wirkt recht unhöflich.
Humble
Wer soll das sein?
Gerne lese ich nochmal nach und finde Folgendes: Das Thema kam auf, als Yummi diesen Beitrag schrieb:
Das habe ich noch nie erlebt. Wenn ich vor mir eine Frau sehe und diese anspreche, dann benutze ich Frau als Anrede. Wenn es das nicht möchte, dann soll es mir eine Anrede nennen.
Ansonsten hat CDL dir bereits in ihrem Beitrag Nr. 170 auf dein unpassendes Reingrätschen - nämlich deinen Hinweis auf den englischsprachigen Raum, um den es in diesem Zusammenhang überhaupt nicht ging - geantwortet; um "it/its" ging es ihr (EDIT: Und auch sunshine_:-) ) doch gar nicht, sondern lediglich um Yummis Verwendung von "es" (im Deutschen, nicht im Englischen!). Das werde ich hier nun nicht noch einmal alles wiederholen.
CDL, ich finde es bezeichnend, dass du dir das Recht herausnimmst, zu beurteilen, welche Pronomen abwertend seien, statt dies erwachsenen, unmittelbar Betroffenen selbst zuzutrauen. Hat für mich an der Stelle ein G'schmäckle.
Yummi - den CDL ja hier ansprach - ist also "unmittelbar betroffen"? Aha.
Ist dir eigentlich klar, was du dir hier manchmal so von dir gibst?
Das habe ich noch nie erlebt. Wenn ich vor mir eine Frau sehe und diese anspreche, dann benutze ich Frau als Anrede. Wenn es das nicht möchte, dann soll es mir eine Anrede nennen.
"enby"
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