Beiträge von Humblebee

    Ich bin ja durchaus für adäquate Stundenanrechnung. Dennoch ist die Halbierung für mich nachvollziehbar, denn:

    1. Doppelsteckung ist bei uns freiwillig.

    2. Die Anwesenheit beider KL ist bei uns nicht gefordert. Jedes Tandem entscheidet selbst, ob es sich stundenweise abwechselt oder die Phasen aufteilt oder einer die Stunde übernimmt und der andere den Papierkram oderoderoder.

    À+

    Ok, das ist ja dann aber was anderes als das, was du oben geschrieben hattest:

    Werden beide KL darin eingesetzt

    Das klingt für mich von der Wortwahl "eingesetzt" so, als wenn diese Doppelbesetzung fest im Stundenplan der beiden betreffenden Lehrkräfte steht und dieser Doppeleinsatz also weder freiwillig noch nach Absprache erfolgt.

    Ich sehe Fördervereine eher als Vereine für "netten, aber verzichtbaren Schnickscknack", der dann eben auch entsprechend von Eltern getragen werden soll.

    Hm, ich finde es wirklich traurig, wenn man schulische Projekte oder Veranstaltungen (z. B. auch Theatergruppen), an denen Fördervereine sich beteiligen, als "Schnickschnack" bezeichnet. Außerdem engagieren sich zumindest in den Fördervereinen beruflicher Schulen nicht nur Eltern, sondern auch Betriebe aus der jeweiligen Region.

    Mir fällt dazu gerade ein, dass schon unsere Kindergärtnerin Frau A. war und ebenfalls gesiezt wurde. Die Duzerei von Erwachsenen passt eigentlich von klein auf nirgends.

    Zu meiner Kindergartenzeit haben wir die Kindergärtnerinnen - wie auch Nachbarinnen oder Freundinnen unserer Eltern und Großeltern - oft "Tante" genannt 8|. Die Leiterin meines Kindergartens war "Tante Helga", unsere Gruppenleiterin "Tante Elke", unsere Nachbarinnen u. a. "Tante Frieda" und "Tante Ilse".

    Humblebee Nein, dass denke ich nicht. We ist es bei dir im Bundesland?

    Ich bin ja nun nicht im Bereich "Soziales" sondern im kaufmännischen Bereich tätig. Ich glaube aber, dass man in NDS als Heilerziehungspfleger*in unter bestimmten Voraussetzungen vermutlich als Lehrkraft für Fachpraxis an einer beruflichen Schule eingestellt werden könnte. Genaueres dazu weiß ich allerdings nicht.

    Aber du irrst dich: In NRW ist die Möglichkeit, als Heilerziehungspfleger*in unter Berücksichtigung weiterer Voraussetzungen Fachlehrer*in (allerdings in diesem Fall nicht an BKs) zu werden, ganz sicher gegeben, wie du diesem Info-Blatt der Bezirksregierung Münster entnehmen kannst: Ausbildung zur Fachlehrerin / zum Fachlehrer an Förderschulen (bezreg-muenster.de). Im Gegensatz zu Niedersachsen werden hier die "Heilerziehungspfleger*innen" sogar explizit genannt.

    Das war nicht als Witz gemeint.

    Wieso als Witz? Ich habe es nicht als Witz verstanden; kann es nur absolut nicht nachvollziehen. Jede/r, die/den ich kenne, nimmt Getränke mit zur Arbeit, es sei denn, der Betrieb stellt welche.

    Wenn ich mal eine 10km Spaziergang mache, dann nehme ich auch nichts zu essen oder trinken mit. Wofür?

    Öhm, lass' mich kurz überlegen... Weil ich Durst habe vielleicht?! Und - siehe einer meiner vorherigen Beiträge - weil mir von ärztlicher Seite gesagt wurde, dass ich regelmäßig - etwa alle 30-45 Min. - etwas trinken soll. Ich nehme daher fast immer und überall hin eine Flasche Wasser mit.

    Im größten Notfall würde ich mir mit den 10 Euro in der Tasche was kaufen.

    Joa, wenn du denn auf deinem Spaziergang irgendwo vorbeikommst, wo es Getränke zu kaufen gibt l(und dort auch geöffnet ist)... Das ist bei mir oft genug nicht der Fall.

    Na ja, ich merke, wir haben dahingehend sehr unterschiedliche Meinungen.

    Das Problem an Fördervereinen ist in meinen Augen, dass Schulen, die aufgrund ihres "Klientels" besonders viel Förderung nötig hätten, oft keinen funktionierenden, aktiven Förderverein auf die Beine gestellt bekommen, während Schulen, deren Schüler Eltern haben, die an Bildung interessiert sind, zusätzliche Förderung erhalten. In meinen Augen verstärkt das Bildungsungerechtigkeit.

    Das ist natürlich richtig. Ich persönlich kenne allerdings keine Schule hier in der Gegend, die keinen Förderverein hat (ja, vielleicht ist hier tatsächlich "Bullerbü"); von Grund- über Förder- bis zu Hauptschulen und anderen weiterführenden Schulen hat wirklich jede Schule einen, egal ob Stadt- oder eher ländliche Schule.

    Als Erwachsener habe ich oft zur Schule gar kein Getränk mit.

    What?!

    Das Trinken machen doch nur die paar Schüler, die das andauernd von ihren Eltern "eingebläut" bekommen wie wichtig trinken ist

    Du, glaub' mir, meine SuS sind alt genug, als dass sie sich so etwas von ihren Eltern "einbläuen" lassen. Meinst du tatsächlich, regelmäßiges Trinken sei nicht wichtig? Das sehe ich ganz anders.

    Witzigerweise sind diese trinkenden Schüler bei mir gefühlt öfter krank (habe da allerdings keine Statistik erhoben) als die anderen Kinder und sie sind selten die Leistungsstärsten. Ist aber vielleicht nur ein Eindruck von mir.

    Ja, das muss wohl so sein.

    OT, weil es eigentlich in den Rechtschreibthread gehört: "nerven" schreibt man mit V ;) ,

    Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.

    Neugierdehalber: Wieso wusste deine Kollegin denn dann überhaupt, dass sie Corona-positiv ist und wieso ist sie symptomlos zum Arzt gegangen? Um sich durch einen PCR-Test die Corona-Infektion bestätigen zu lassen?

    Also braucht's den Förderverein nicht. Also muss man sich als Lehrerin auch keien Gedanken dazu machen, ob man eintritt. Dann habe ich ja alles richtig gemacht.

    Na ja, wenn du meinst. Wie gesagt: Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die sich in Schul-Fördervereine engagieren und sich damit am Schulleben beteiligen. Ob Lehrkräfte dort Mitglied sein möchten, überlasse ich ihnen; ich bin es nicht und meines Wissens auch die wenigsten meiner Kolleg*innen (zumindest nicht im Förderverein unserer Schule, wohl aber in vielen Fällen in den Fördervereinen von Schulen ihrer Kinder oder ihrer eigenen früheren Schule).

    Der Förderverein finanziert zum einen diese Projekte etc. nicht voll, sondern unterstützt diese nur. Zum anderen würden diese auch stattfinden, wenn der Förderverein sie nicht unterstützen würde; ich finde es zumindest gut, dass es in solchen Fällen die Möglichkeit einer zusätzlichen "Finanzspritze" gibt.

    Die Erfüllung dieser Aufgaben hängt dann davon ab, wie engagierte Menschen sind finden, nicht von den Bedürfnissen der Schülerinnen.

    Tut mir leid, diesen Satz verstehe ich nicht.

    Ich hatte zwar eine ganze Reihe von Schlumpf-Figuren, aber keine Schlümpfe-LP.

    P. S.: Der Link zu deiner Wunschschule funktioniert bei mir übrigens nicht.

    Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?

    Ist das wichtig?

    Natürlich ist das wichtig.

    Wenn's wichtig ist, sollte Geld dafür da sein.

    "da sein"... Aha. Und wer soll dafür sorgen, dass das Geld "da ist"?

    Schrieb ich etwas von der Schulträgerin?

    Nein, du schriebst:

    dass es den Schulen an Mitteln mangelt

    Wer, wenn nicht der Schulträger (in unserem Fall: der Landkreis) ist denn deiner Meinung nach für diese Mittel verantwortlich?

    Fördervereine sind doch nur ein Sympton dessen, dass es den Schulen an Mitteln mangelt. So etwas sollte es nicht geben. Insofern erübrigt sich auch eine Mitgliedschaft.

    Nein. Der Förderverein unserer Schule unterstützt bspw. Projekte von SuS/Klassen und schulweite Projekte, gibt Zuschüsse zu Abschlussfeiern u. ä., also Dinge, mit denen der Schulträger ja nun rein gar nichts zu tun hat. Nichtsdestotrotz wird m. E. auch vom Schulträger unsere Schule gut "gefördert"; ich sehe da wenige bis gar keine Mängel.

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